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Wird sich die SPD in der Opposition erholen?

Nach der historischen Wahlniederlage der Sozialdemokraten ist die Partei dabei, sich neu zu gruppieren. Kann die Rolle in der Opposition auch eine Chance zur Erholung für die SPD sein?
  1. #3930

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Man muß die SPD´ler aber auch verstehen. Die katastrophale Niederlage bei der BTW ist ja nicht auf die Politik oder gar die Spitzenpolitiker der SPD zurückzuführen, sondern natürlich auf Oskar.
    Gerade die Art und Weise wie er dieser ehrwürdigen Partei die Brocken vor die Füße geworfen hat, hat ein tiefes Trauma hinterlassen. Selbst nach fast 11 Jahren konnte die Wunde noch nicht geschlossen werden. Man hatte dafür auch kaum Zeit, es mußte zum Wohle der Menschen und des Landes regiert werden.
    Aber jetzt kommt ja der Pop-Beauftrage und
    zum Abschluß des Parteitages wird nicht mehr das Steigerlied angestimmt, sondern

    Heile, heile Gänsje
    Es is bald widder gut,
    Es Kätzje hat e Schwänzje
    Es is bald widder gut,
    Heile heile Mausespeck
    In hunnerd Jahr is alles weg.
    Ich finde Ihre Ironie sehtr gut, aber hundeert jahre wird es wohl nicht dauern.
    Natürlich hat Lafontaine mit seinem Weggehen aus der SPD die Gebliebenen demaskiert als das, was die Schmidts, Schröders Münteferings immer schon waren: Vorreiter des BDI und der andeeren Unternehmensverbände, denn dort gab und gibt es die lukrativen Jobs in der Wirtschaft, und danach gieren diese Karrieristen. Die SPD wurde zum totalen Anhäönger der Religiondes Neoliberalismus, und da dieser ohne faschistischen Hintergrund nicht leben kann, wurde man auhc noch Anhänger einer anderen Religion: Arbeit macht frei. Kein irgendwie normal begabter Bürger kann die SPD wählen, denn sowohl die Personen als auch das wofür die SPD steht ist für die Menschen gemahct, sondern gan klar gegen die Menschen. Und nochwas: Angenehmes, ästethisches wählt man gerner als diese Feldscheuche Steinmeier.

    rolli
  2. #3931

    Ja, zwecklos!

    Zitat von Brand-Redner Beitrag anzeigen
    Völlig zwecklos! Der Gute weiß ja - trotz hartnäckigsten Nachhilfebemühungen - noch nicht einmal, wo die SPD herstammt, wie soll er da deren Gegenwart begreifen? - Lassen Sie ihn in seinem Baumhaus weiterträumen; Bildungsferne ist schließlich nicht strafbar...
    Ja, das ist leider auch mein Eindruck. Nur schade, dass derzeit noch - auch in Teilen der SPD diese Begriffsstutzigkeit zu finden ist. Sie hätte längst mehr Zuspruch erfahren, wäre sie wieder zur Alternative geworden. Vor allem hätte sie generell weniger Mitglieder, gerade auch viele an die Linken, verloren. Der Mangel an Alternativen sorgt für die Masse der Nichtwähler, die inzwischen schon fast soviel (Nicht)Stimmen auf sich zieht, um daraus ein Potenzial für eine regierungsfähige Mehrheit zu bilden. Schröders Kalkül, die Partei rechtslastig auszurichten, ging nicht auf. Gibt es darüber keine Diskussionen innerhalb der SPD? Ich fass es nicht!
  3. #3932

    Zitat von andreas13053 Beitrag anzeigen
    Bei Ihren unterirdischen "Argumenten" wäre das glatt ein Aufstieg.
    Jetzt sind schon die Eltern und Kinder an den Bildungs-Zuständen in unserer schnuckligen Republik (UweZ. - nur geborgt!) Schuld. Ja ne, is klar, tssss......
    Kinder, die nicht lernen wollen und Eltern, die Schulbildung für überflüssig halten sind unschuldig oder wie?

    Die vorhandenen Bildungseinrichtungen sind weltweit mit führend und, noch wichtiger, kostenlos!
  4. #3933

    Zitat von UweZ Beitrag anzeigen
    Tztztz...!!!
    Deutschland wurde aber sehr, sehr schnell "wieder aufgebaut"!
    Das Einkommensniveau zu Zeiten der nationalsozialistischen Machtergreifung (Startpunkt des Zerstörenden) war in unserer schnucklig neuen Bundesrepubik bereits im Jahre 1950 wieder erreicht!

    Haben Sie VOR dem Jahre 1950 tatsächlich schon richtig in die Hände gespuckt und wiederaufgebaut?
    Können Sie Ersteres belegen?
  5. #3934

    Zitat von Günter Bodendörfer Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich bin durch Ruinen und Trümmerfelder zur Schule gegangen, dort gab`s immerhin Schulspeisung, das war 1960, die letzten großen Bombenlücken wurden ungefähr 1970 geschlossen.
    Schulspeisung? Ich kann mich nur an Milch oder Kakao erinnern, 1/4 Liter pro Tag für wenig Geld.
  6. #3935

    FDP-Sprech

    Zitat von uli67 Beitrag anzeigen
    Nein, das hat mi Bildungsferne und falschen Anreizen des Sozialsystems zu tun.
    Der typische FDP-Slang. Dass wirtschaftsliberal bewegte Menschen Probleme mit dem Sozialsystem haben, hat bereits ein berühmter geistiger Vorturner dieser Spezies in schöner Offenheit kundgetan. Friedrich August von Hayek hat sich in einem berüchtigten Festvortrag (1979) in der Aula der Universität Freiburg wie folgt geäußert:

    „Das Soziale bezeichnet kein definierbares Ideal, sondern dient heute nur mehr dazu, die Regeln der freien Gesellschaft, der wir unseren Wohlstand verdanken ihres Inhalts zu berauben [...] Ich muss gestehen, wenn Sie auch darüber entsetzt sein werden, dass ich nicht sozial denken kann, denn ich weiß nicht, was das heißt.“
  7. #3936

    Zitat von andreas13053 Beitrag anzeigen
    Bei Ihren unterirdischen "Argumenten" wäre das glatt ein Aufstieg.
    Jetzt sind schon die Eltern und Kinder an den Bildungs-Zuständen in unserer schnuckligen Republik (UweZ. - nur geborgt!) Schuld. Ja ne, is klar, tssss......
    Genau so ist es aber, auch wenn Sie offensichtlich den Wunsch haben, Ihr eigenes Versagen der Gesellschaft in die Schuhe zu schieben. Bildungsangebote, die zahlreich und in guter Qualität zur Verfügung stehen (auch wenn es durchaus Verbesserungspotenzial gibt), müssen eben auch genutzt werden - und dies liegt in der Verantwortung der Schüler und eben auch der Eltern, die diesbezüglich einen Erziehungsauftrag haben.
  8. #3937

    Zitat von andreas13053 Beitrag anzeigen
    Ihre Einzeiler ein Spiegel?
    Sie haben keine Argumente und führen keine sachliche Diskussion. Sie weichen aus und sie vernebeln - nichts weiter. Und wenn Ihre verbalen Nebelkerzen verraucht sind, bleibt nichts übrig, als reaktionärer Müll, mit einer Gesellschaft, in der sich jeder selbst der Nächste ist.
    Insofern haben Sie auch keinen Spiegel, den Sie mir vorhalten können, denn Sie schauen ja sekündlich in denselben.
    Ist ja gut, andreas, wir werden Sie ja weiter durchfüttern, damit Sie ausreichend Zeit haben, Ihre neidzerfressenen Phrasen hier im Internet zu verbreiten, Kein Grund zur Aufregung...
  9. #3938

    Zitat von Schreiber5.1 Beitrag anzeigen
    Ja, das ist leider auch mein Eindruck. Nur schade, dass derzeit noch - auch in Teilen der SPD diese Begriffsstutzigkeit zu finden ist. Sie hätte längst mehr Zuspruch erfahren, wäre sie wieder zur Alternative geworden. Vor allem hätte sie generell weniger Mitglieder, gerade auch viele an die Linken, verloren. Der Mangel an Alternativen sorgt für die Masse der Nichtwähler, die inzwischen schon fast soviel (Nicht)Stimmen auf sich zieht, um daraus ein Potenzial für eine regierungsfähige Mehrheit zu bilden. Schröders Kalkül, die Partei rechtslastig auszurichten, ging nicht auf. Gibt es darüber keine Diskussionen innerhalb der SPD? Ich fass es nicht!
    Es ist blos merkwürdig, das Schröder der SPD zweimal in die Kanzlerschaft führte und beim dritten mal zumindest in die Regierungskoalition. Die "vereinigte Linke" ist von beidem meilenweit enfernt - linksextreme Politik ist eben eine Position von kleinen Minderheiten...
  10. #3939

    Liebe Forums-Teilnehmer,

    bitte diskutieren Sie dieses Thema im folgenden Forum weiter:

    'Schafft die neue SPD-Spitze die Wende?'

    Sie finden es unter Schafft die neue SPD-Spitze die Wende?.

    Danke,
    sysop


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