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Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland?

CSU-Chef Horst Seehofer erwägt einen Zuwanderungsstopp für Türken und Araber, poltert gegen Integrationsverweigerer und will so rechte Wähler umwerben. Opposition und Teile der Regierung sind empört. Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland?
  1. #190

    Zitat von ChrisDeHarde Beitrag anzeigen
    Mir geht dieses ewige Diktat der Muslime hier in Deutschland echt auf die Nerven. Ob man will oder nicht, ständig wird man mit Eurem Islam konfrontiert. Ich hab keinen Bock drauf immer und immer .....
    Von einem ewigen muslimischen Diktat merke ich recht wenig. Und bei etwa 4 Mio. Türken bzw. türkischstämmigen Einwohnern (zzgl. vieler weiterer Muslime) ist der Islam ein 'innerdeutsches' Thema.

    Ob sich die Türkei als EU-Mitglied gut integrieren würde, oder eher EU-feindlichen Stunk machen würde und versuchen würde Eigeninteressen rücksichtslos zu erpressen (wie z. B. vor einiger Zeit Polen), können wir nicht mit Gewissheit wissen. Die Türkei als EU-Land böte sowohl Chancen als auch Risiken.
  2. #191

    Zitat von Luckyme Beitrag anzeigen
    Ich leite eine Netzwerkabteilung mit 60 Mitarbeitern, 15 davon sind IP Ingenieure alle mit der höchsten Cisco Zertifizierung. Alle 15 Ingenieure sind Türken, da ich diese Qualifikation so am deutschen Markt nicht bekommen hätte. Ohne die türkischen Kollegen könnte ich die Abteilung nicht in Deutschland halten und die restlichen 45 Arbeitsplätze würden zum Mutterhaus verlagert werden.
    Schlimm genug, dass deutsche Mitarbeiter solche hochwertigen Ausbildungen nicht mehr erhalten.
    Deshalb findet man sie auch nicht mehr am Arbeitsmarkt, welch Wunder!
    Am besten wäre es, wenn diese Zertifizierungen noch durch das Arbeitsamt finanziert wurden.
    Ich kenn persönlich genug ITler denen diese Ausbildung versagt wurde durch das Arbeitsamt, oder deren Arbeitgeber.
  3. #192

    Seehofer hat doch recht. Kaum sagt mal ein Politiker die Wahrheit, wird er beschimpf.
  4. #193

    Integration ?

    Zitat von gsm900 Beitrag anzeigen
    wer als Türke, Islamist oder Sippenangehöriger hier leben will, nur um die bessere Wohlfahrtsversogung zu beanspruchen, darf gern zu Hause beliben.
    In diesem Forum spricht man immer von INTEGRATION.
    ich lebe als Deutscher seit 33 Jahren in Südamerika. Meine Kinder und jetzt auch meine Enkel sind hier geboren.
    Integration ist NICHT das Wort - das Wort ist ASSIMILATION, die es in allen Einwanderungsländern gegeben hat - angefangen von den USA. In D hat man Angst vor diesem Wort:
    amigo, wenn Du in D leben willst, musst Du Dich assimilieren, nicht nur mit einem deutschen Pass rumlaufen.

    In jedem Land der Welt gibt es Probleme mit Einwanderern, die sich nicht dem LAnd anpassen: anpassen heisst nicht
    Integration, sondern Assimilation.

    So, jetzt wollen wir mal sehen, ob das die Zensur schafft.
  5. #194

    in der tat armselig

    Zitat von perspicientia1 Beitrag anzeigen
    Was soll denn die Botschaft sein? Bundestagsabgeordnete rammeln mit einer 80-Stunden-Woche durch den Tag (rechnen Sie mal den Stundenlohn aus), müssen sich ständig das Gejammer in ihrem Wahlkreis ...…

    Was soll denn die Botschaft mit der Pluenderung der Sozialkassen durch Zuwanderer??????? Die Realitaet sieht doch ganz anders aus. Diese Scheinheiligkeit ist so armselig
  6. #195

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    CSU-Chef Horst Seehofer erwägt einen Zuwanderungsstopp für Türken und Araber, poltert gegen Integrationsverweigerer und will so rechte Wähler umwerben. Opposition und Teile der Regierung sind empört. Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland?
    Warum können Politiker nicht einmal etwas differenzierter argumentieren?

    Deutschland wird in den nächsten Jahren die Zuwanderung von Fachkräften brauchen. Das steht außer Frage.
    Klar ist auch, dass Fachkräfte vor allem dann besonders interessant und wertvoll sind, wenn sie sich in Deutschland integrieren.
    Aber was heißt genau Integration?
    Darüber wird allenfalls allgemein, polemisch oder parteipolitisch diskutiert. Ruckzuck gibt es die allseits bekannten Vorurteile und wir sind mittendrin in einer Kultur- und möglicherweise gar Rassen-Schlacht, statt dass die Politiker endlich einmal ihre Hausaufgaben machen.

    Wer definiert denn eigentlich - allseits akzeptiert - wann jemand integriert ist?
    Wie stellen wir fest, ob wir als Volk oder Staat in Sachen Integration Fortschritte gemacht haben.
    Wie wollen wir denn erreichen, dass die zu Integrierenden, die bereits in Deutschland leben, besser integriert werden.

    Offensichtlich wird hier aus politischem Opportunismus wieder einmal das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt.
  7. #196

    Frage selbst beantwortet

    Zitat von Kalix Beitrag anzeigen
    Wer will in so einem Land einwandern?
    Die, in deren Land es so etwas nicht gibt :
    Zitat von Kalix Beitrag anzeigen
    [...] nicht eingerechnete 1 und 400 € Jobber, 1,2 MIO Tagelöhner (Zeitarbeiter) und noch 600.000 Kurzarbeiter;[...]7,2 MIO; d.h. 18 % der Arbeitspflichtigen erhalten staatliche Leistungen[...]
    Und das sind die meisten auf unserer Erde !
  8. #197

    Angesichts der hier bereits Zugewanderten und noch kommen Wollenden ist außerdem zu fragen, wieviel Veränderung in religiöser und (sexual-)moralischer Hinsicht wir brauchen und wollen.
    Ich kann mich nämlich nicht des Eindrucks erwehren, dass ein übergroßer Anteil der bereits Zugewanderten so sehr damit beschäftigt ist, viel Zeit darauf zu verwenden, die moralischen Grundsätze ihrer Religion aufrecht zu erhalten und darauf bedacht sind, dass ihre Kinder auch bloß nicht der deutschen Unmoral anheim fallen und somit keine Zeit haben sich um sozialversicherungspflichtige Arbeit für sich und gute Ausbildung für ihre Kinder zu bemühen.

    Bevor nach weiterer Zuwanderung der bereits jetzt schon Probleme bereitenden Gruppe geschrien wird, sollte erst einmal dafür gesorgt werden, dieser Gruppe zu verstehen zu geben, dass man als guter Gläubiger (seiner Religion) mit der vom Herkunftsland mitgebrachten Moralvorstellung nicht bevorzugt Arbeit erhält.

    Arbeitgeber wollen Arbeitskraft aber keine Frömmelei einstellen und von Frömmelei wollen sich viele in unserer säkularen Leistungsgesellschaft ganz stur einfach nicht lösen.
  9. #198

    Wir stecken in einem Dilemma.

    Zitat von franziskus Beitrag anzeigen
    Das bedeutet, dass die Entwicklungshilfe massiv aufgestockt wird und dafür gesorgt wird, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt.
    Es sollte sich langsam rumgesprochen haben, dass das so nicht funktioniert.
  10. #199

    Schwerer Irrtum

    Zitat von deb2006 Beitrag anzeigen
    Deutschland braucht Zuwanderung. Ich stimme Herrn Weise ausdrücklich zu: Es geht um Zuwanderung Hochqualifizierter.
    Wenn Deutschland auf Hochqualifizierte aus Indien angewiesen wäre, können wir den Laden eigentlich dichtmachen. Vor 25 Jahren hätte diese Vorstellung Lachstürme hervorgerufen, aber damals hatte unsere (mittelständische) Firma auch noch eine Lehrlingsausbildung. Die ist natürlich weg. Gerade die hochqualifizierten Facharbeiter sind es aber, die immer mehr fehlen, und die kommen nicht aus Indien.
    Was die Hochschulen betrifft war es leider so, daß die MINT-Fächer zwar am schwierigsten, vom Gehalt her aber immer am unattraktivsten waren. Deshalb bevorzugten die Leute lieber anspruchslose Voodoo-Fächer wie BWL, Politologie oder Jura, mit denen man viel leichter in Positionen kommt, wo auch die größten Luschen mit "Halteprämien" geködert werden. Während die Ingenieure gerne verschwinden dürfen, die hält niemand, schon gar nicht mit Prämien. Deshalb reichern sich in den Firmen die inkompetenten Häuptlinge an, während es immer weniger arbeitende Indianer gibt.
    Aber wie gesagt, das kann D auch selbst hinkriegen, da ist keine Zuwanderung nötig. Außer man sucht hochqualifizierte Billigkräfte, wie es die deutschen Arbeitgeber zum Zwecke des Lohndumpings machen. Obwohl die studierten Billigheimer weiter auf sich warten lassen, ist das Lohndumping schon recht erfolgreich. Deshalb kommen auch keine Inder. Ein Teufelskreis.








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