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Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

Die jüdischen Siedlungen in Jerusalem haben die Beziehungen zwischen Israel und den USA schwer belastet. Jüngster Fall ist st die Genehmigung neuer Siedlungsbauten in dem Ort Gilo, der auf arabischem Boden liegt. Wie soll Ihrer Meinung nach die internationale Gemeinschaft reagieren?
  1. #770

    Zitat von ein schelm ... Beitrag anzeigen
    Sag ich doch: Ich mache mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt! Was schert mich internationales Recht wenn es nicht meinen Interessen entspricht? Absolut gar nicht!
    Ich habe ja prinzipiell nix gegen langstrümpfige Gören...
    ;-)

    Aber man kann sehr wohl internationale Rechtssprechung akzeptieren, muß sie aber nicht gerade mögen. Meine Interessen entsprechen nicht denen meines Nachbarn? Okay, muß man neu verhandeln! Mal schauen, wessen Argumente sich langfristig durchsetzen werden.
  2. #771

    Gegenleistung

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Sie verstehen, vielleicht, die Überlegungen des Herrn Schnarch, Sie verstehen aber nicht, worum es hier ("Siedlungsstopp") tatsächlich geht:
    Man versucht hier, .....
    Wie kann jemand eine Gegenleistung erwarten , wenn er sich bereit erklärt internationales Recht , und das auch nur teilweise , anzuerkennen !
    Das ist etwa so als ob jeder Bürger , der das Gesetz nicht bricht , vom Staat eine Prämie erhielte !
    Dass die zukünftigen Grenzen Palestinas , inkl. Jerusalem in Verhandlungen festgelegt werden müssen , hat mit dem Siedlungsstopp rein gar nichts zu tun .
  3. #772

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Und so treffen sich zwei Radikalskis, denen nichts genug ist.
    Sogar Peace Now sieht es anders:
    "Peace Now on Thursday voiced support for the settlement construction freeze which Prime Minister Binyamin Netanyahu announced Wednesday, calling the move "a historic decision in the right direction."
    JP
    Wem ist hier nichts "gut genug"? Wer fordert GANZ Jerusalem und will sich mit West-Jerusalem partout nicht zufrieden geben? Wer will die Siedlungen auf keinen Fall aufgeben (im Gegenteil, sogar noch ausbauen) und schliesst eine Rückgabe kategorisch aus und bietet allenfalls einen Gebietsaustausch? Wer kriegt hier bitte schön nicht genug?
  4. #773

    "Historische Entscheidungen"

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Sogar Peace Now sieht es anders:
    "Peace Now on Thursday voiced support for the settlement construction freeze which Prime Minister Binyamin Netanyahu announced Wednesday, calling the move "a historic decision in the right direction."
    JP
    "Historische Entscheidungen" sehen anders aus.

    Aus der Sicht von PN, die am langen Arm der Koalition verhungern, mag dieser "Schritt" ja Hoffnung auslösen, sie sei ihnen gegönnt.

    Aber Sie nahal, Sie kennen doch "Bibi". Er laviert wie immer, einen Schritt (wie jetzt) vor, und zwei Schritte zurück. (nach 9 Monaten z.B.)

    Gruß

    Emil
  5. #774

    Zitat von Khaled Beitrag anzeigen
    Weder das eine noch das andere ist hier ein guter Ratgeber, es erschwerrt eine Lösung ungemein!
    Interessante Einsicht.
    Sollten wir das Gleiche der arabischen Welt auch mitteilen?
  6. #775

    [QUOTE=Emil Peisker;4612752Aber Sie nahal, Sie kennen doch "Bibi". Er laviert wie immer, einen Schritt (wie jetzt) vor, und zwei Schritte zurück. (nach 9 Monaten z.B.)
    Emil[/QUOTE]

    Wann werden Sie endlich erwachsen?
    Zum Tango gehören zwei.
    Die andere Seite geht nur Schritte zurück. Sie meckern aber sogar dann wenn "Bibi" einen Schritt nach vorne geht, Ihr Schweigen beim ständigen Zurückgehen der anderen Seite ist ohrenbetäubend.
  7. #776

    Zitat von Landegaard Beitrag anzeigen
    Wer einen Siedlungsstopp fordert, fordert Alles?
    Wer kompromisslos einen totalen endgültigen Siedlungsstopp als Vorbedingung für die Wiederaufnahme der Friedengespräche fordert, wie es die "moderaten" Palästinenser machen, zeigt sich von vornherein nicht sehr verhandlungs- und gesprächsbereit. Doch einen machbaren Frieden erreicht man NUR durch offene Verhandlungen und Gespräche, oder etwa nicht?
  8. #777

    [QUOTE=Emil Peisker;4612752Aber Sie nahal, Sie kennen doch "Bibi". Er laviert wie immer, einen Schritt (wie jetzt) vor, und zwei Schritte zurück. (nach 9 Monaten z.B.)
    Emil[/QUOTE]

    Wann werden Sie endlich erwachsen?
    Zum Tango gehören zwei.
    Die andere Seite geht nur Schritte zurück. Sie meckern aber sogar dann wenn "Bibi" einen Schritt nach vorne geht, Ihr Schweigen beim ständigen Zurückgehen der anderen Seite ist ohrenbetäubend.
  9. #778

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Wann werden Sie endlich erwachsen?
    Zur Unterstützung dieses notwendigen Prozesses, hier Einiges von der sehr linken Meretz:
    http://meretzusa.blogspot.com/2009/0...oposal-to.html
    Ihren Analysefähigkeiten wird, bei der Lektüre, nicht entgehen, dass "Bibi" gar nicht darin vorkommt.
  10. #779

    Zitat von sayada.b. Beitrag anzeigen
    Ich habe ja prinzipiell nix gegen langstrümpfige Gören...
    ;-)

    Aber man kann sehr wohl internationale Rechtssprechung akzeptieren, muß sie aber nicht gerade mögen. Meine Interessen entsprechen nicht denen meines Nachbarn? Okay, muß man neu verhandeln! Mal schauen, wessen Argumente sich langfristig durchsetzen werden.
    Nein, eben nicht! Die Rechtslage ist klar, Sie wollen nur Verhandeln weil "Sie" hoffen so mehr für sich rausholen zu können! Das ist das genaue Gegenteil von "internationale Rechtssprechung akzeptieren", würden Sie das machen gäbe es nix zu verhandeln sondern schlicht umzusetzen!








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