Grausige Morde, blutige Kämpfe: In Mexiko eskaliert der Drogenkrieg. Tausende Soldaten haben die Grenzregion zu den USA nicht befrieden können. Politiker, Unternehmer, Polizei - viele sind in die Geschäfte der mächtigen Dealer verstrickt. Wie kann das Land der Rauschgiftmafia entkommen?
Die Abteilung der UN, die sich des Themas Drogen angenommen hat, gibt auf ihren jählich stattfindenden Konferenzen in Wien seit 2 Jahren bekannt, das der "War on Drugs", der hauptsächlich in den 80er Jahren von Ronald Reagan proklamiert wurde, verloren ist.
Jahrzehnte in denen Milliarden für die Strafverfolgung ausgegeben wurden, umsonst. Der weltweite illegale Drogenanbau hat sich erhöht, die Verkaufszahlen und der Umsatz haben sich erhöht (geschätzte 500 Milliarden US-Dollar wurden im vergangenen Jahr weltweit mit illegalen Drogen umgesetzt).
Weiter so wie bisher, bedeutet weitere Profite für die organisierte Kriminalität, weiter Korruption, weiter mit dem Elend und Leid.
Eine drogenfreie Gesellschaft ist eine Illusion, sagte einmal der Drogenbeauftragte der Regierung Kohl, Eduard Lintner.
Das Ziel muss eine staatlich regulierte Vergabe aller zur Zeit illegalen Drogen sein. Wie eine erfolgreiche Drogenpolitik aussehen kann, zeigt der "Frankfurter Weg" und deren Projekt mit der Heroinvergabe an schwerstabhängige.
Regulierung statt Repression, Akzeptanz und Toleranz, statt Stigmatisierung und Strafverfolgung von Konsumenten. Es wäre auf jeden Fall eimal wünschenswert, wenn man sich sachlich und pragmatisch mit dem Thema Drogen auseinandersetzen würde, statt wie bisher polemisch und emotional.
Einen schönen Tag noch, wünscht
Ohli
Keine Ahnung wie Mexiko entkommen kann. Ich kann nur sagen: Sicher nicht durch so politisch vielleicht korrekte aber vollkommen nutzlose Konzepte wie Rauschgift legalisieren, Dialog suchen u.ä.
Mal sehen wann hier die Ersten hier auftauchenk, die so etwas als alleiniges Allheilmittel ernsthaft verkaufen wollen.
Die Verbrechensstrukturen Mexikos sind über viele Jahre gewachsen. In einer Woche kann man das nicht mehr rückgängig machen.
Viele Amerikaner fordern derzeit, die Grenzen zu Mexiko komplett zu schließen und alle Mexikaner auszuweisen, damit die Kriminalität nicht auf die USA übergreift.
In Wirklichkeit sind aber schon viele kleine Orte in Arizona und Texas in der Hand von mexikanischen Drogenkartellen. Das geschieht oft nicht mit Gewalt, sondern man versorgt die ortsansässige Bevölkerung billig mit harten Drogen wie Heroin.
Zudem ist Mexiko nach Kanada der Zweitwichtigste Rohöl- und Petroleum-Lieferant der USA, noch vor Saudi-Arabien. Schneidet man Mexiko komplett von den USA ab, dann würden wahrscheinlich auch die Öllieferungen von dort versiegen.
Folgende Dinge kann man im Netzt finden.
Über 23000 Tote in den letzten drei Jahren nur durch den sogenannten Drogenkrieg (also die normalen Morde nicht mal mitgerechnet und da ist Mexiko ganz vorne mit dabei).
Das sind mehr Tote als in Afganistan und dem Irak zusammen (so die offiziellen Zahlen von dort stimmen - was, sie WikiLEAKS, zu bezweifeln ist.).
Finden kann man auch Berichte darüber das angeblich mindestens 17000 mexikanische Soldaten für die Banden arbeiten sollen.
Weiterhin ist zu lesen das diese Banden sogar mit schweren Militärwaffen ausgerüstet sind und das es regelrechte Schlachten mit schweren Waffen zwischen den Banden und dem Miltär gegeben haben soll.
Weiterhin heißt es das fast alle Babden einst von der Regierung oder den USA gegründet wurden um im Drogenkrieg tätig zu werden.
Sie wurden angeblich trainiertm bewaffnetr und bezahlt.
Nun aber haben diese Nabden quer durch Mexiko bis hin nach Kolumbien sich gegen ihre Herrchen gestellt und das Geschäft lieber selbst übernommen und sie bekämpfen sich untereinander und inzwischen, so heißt es behmen sie gar für zwei Präsidenschaftskandidaten Partei und bekriegen sich untereinander oder schlagen sich mit der Armee und der Polizei.
Es ist also kein Drogenkrieg mehr denn dazu sind die Dimensionen viel zu groß (manche Banden haben tausende gut bewaggnete und trainierte Mitglieder) und das ganze ist längst ein Bürgerkrieg zur Erringung der Macht in Mexiko der von den Medien auf Hollywood und Mafiafilm verniedlicht wird.
Ein Beispiel für die Banden ist die Bande Los Zetas die einst im Antidrogenkampf von den USA trainiert, bezahlt und bewaffnet wurde und die inzwischen in Armeestärke auch ihr eigenes politisches und wirtschaftliches Süppchen kocht.
Wie US Blogger melden (die Meldung halt sich seit fast einer Woche) sollen bis zu tausend Mitglieder von Los Zetas in der Gegend von Laredo in Texas zwei Farmen unter Kontrolle haben weil sie angeblich vor einer anderen Bande auf der anderen Seit in Nuevo Laredo geflohen sind.
Die Behörden stellen sich nach Angaben der Blogger dumm und wissen von nichts.
Man hält es für möglich das sie von den USA aus alter Freundschaft gedeckt werden (immerhin und das ist bewiesen wurden sie, wie andere Gruppen in Meciko, Kolunmien u.s.w., von den USA ausgebildet und eingesetzt und sind zum Problem geworden. Erinnert übrigens an die US Taktik in Afganistan und im Irak Leute zu bezahlen und zubewaffnen um für die USA zu kämpfen - bis die sich gegen sie stellen wenn der Gewinn ausbleibt).
Wie gesagt das Gerücht über Los Zetas hält sich - der Rest ist im Netz sinngemäß nachlesbar.
Es ist längst ein Bürgerkrieg um die politische und wirtschaftliche Macht im Lande.
Aber Drogenkrieg klingt besser.
Sie geben selbst zu, das Sie keine Ahnung von dem Thema haben und äussern sich dementsprechend. Sie befinden sich in guter Gesellschaft mit der Drogenbeauftragten Dyckmanns, die hat zwar auch keine Ahnung, äussert sich aber gelegentlich in ähnlicher Richtung wie Sie.
Ob Sie es glauben, oder nicht. Mit ihrer Meinung unterstützen Sie die Meinung aller Drogenkartelle weltweit.
Denken Sie bitte mal darüber nach.
MfG
Ohli
Ausbeutung an Bauern, Schutzgelderpressung, Morde, Kinder und Jugendbanden die sich gegenseitig umbringen usw. All dieses Elend und Leid existiert nur auf Grund der weltweiten Drogenpolitik.
Ohne ein Umdenken wird es dort nie Frieden geben, das ist ja nicht nur in Mexiko so schlimm, überall in der 2. und 3. Welt bekriegen sich Menschen wegen illegalen Drogen.
Hier muss die UN endlich mal ansetzen und Taten folgen lassen, damit die Staaten dieser Welt endlich zu einem vernünftigen Umgang mit Rauschmitteln kommen.
Leider gibt es immernoch zuviel Lobby dagegen, ob christlich/konservative Restriktionspolitik oder Interessen von Pharma- und Rostoffindustrie. Ihre Politik ist in Blut getränkt...