Forum: Politik
Welchen Sinn hat der Einsatz in Afghanistan?
Die Kämpfe in Afghanistan weiten sich aus. Ein Fortschritt ist von außen schwer zu erkennen. Macht die Anwesenheit der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan noch Sinn? Diskutieren Sie mit!
- #3140 04.09.2009 13:04 von
"freundliches" Feuer auf die Tanklaster
http://www.spiegel.de/politik/auslan...646926,00.html
Schlagzeile:
"Luftangriff auf die eigenen (entführten) Laster.
Bis zu 50 tote Taliban."
Schöne Erfolgsmeldungen! So verlieren wir diesen Krieg gemeinsam mit den USA auf die gleiche Weise wie die letzten US geführten Waffengänge.
Die Rechnung: Ein einziger Laster kostet über 100.000 €, gebraucht. Ein Tanklaster ist noch teuerer. Die "Taliban" bezahlen ihren Fußsoldaten mit ca. 500 $ im Monat. Auch wenn die Tausend Dollar für einen toten Märtyrer bezahlen, hat sich die Aktion für sie gelohnt.
Denn so ein Lufteinsatz kostet den Steuerzahler weitaus mehr als die Laster, verspielt Symatie in der afghanischen Bevölkerung und erzeugt das Image einer feige bombenden Besatzungsmacht.
Tanklaster werden weiter rollen. Ohne sie geht der Wiederaufbau und der Krieg nicht weiter. Die Frage ist ledeglich wer länger durchhält. Seit 2001 verstehen die Taliban es meisterhaft die NATO dort zu packen wo es am meisten weh tut - am Budget der schießenden Friedenssoldaten.
In der Vergangenheit wurden solche Kriege den westlichen Besatzern immer zu teuer. Ich bin gespannt wann Barack Obama das Handtuch wirft. - #3141 04.09.2009 13:07 von debe
Warum sollte es hier anders sein?
- #3142 04.09.2009 13:15 von
Neuer Angriff auf Tankwagen ,ein Akt der Wilkür und Feigheit!
So wie es aussieht, hat die Bundeswehr aus Feigheit einfach Bomben per Flieger von der NATO abwerfen lassen, dass die Taliban wie Robin Hodd gerade Benzin an die Bevölkerung verteilt, dass hatten Sie wohl nicht bedacht? Leute, dieser Krieg ist am Kippen und die Befreier werden Bestzter!
- #3143 04.09.2009 13:18 von
- #3144 04.09.2009 13:31 von
- #3145 04.09.2009 13:32 von Mulharste
LOL
Da iss wieder einer, NIE gedient, nie im Einsatz gewesen, aber große Sprüche klopfen und Robin HOOD nicht schreiben können.
ES war richtig was die BW gemacht hat und die BW war nie Befreier. Ich gehe konform dass wir da nix zu suchen haben, aber kampflos das BW Eigentum zum Vorteil der Taliban aufgeben...kontraproduktiv. Es war richtig durchzugreifen und nochmla passiert das der Zivilbevölkerung nicht, sich an gestohlenem Benzin zu delektieren, welches von den Taliban verteilt wird. Militärtaktisch alles richtig gemacht, moralisch grenzwertig...aber es ist Krieg..erst kommt das Fressen, dann die Moral. - #3146 04.09.2009 13:32 von erbseneintopf
nebenbei noch
das ist doch längst bekannt, dass Osama den USA gelegen kam um die Russen dort zu vertreiben. Hat ihm die CIA nicht auch noch seine Söldner dafür angeworben ? Saddam war übrigens in den USA auch so lange erwünscht wie es den ayatollah khomeini im Iran zu bekämpfen galt...aber wen interessieren diese Wahrheiten...zu viel davon dürfen sie nicht äussern sonst geraten sie eventuell noch ins Visier vom Bundesschäuble ;-)
aber zurück zum Thema....Sinn ? ich sehe keinen ..wenn es lediglich um Frieden und Demokratie ginge..wo müsste die BW denn dann noch überall hin.....die Liste wäre denke ich lang...da gilt es zu überlegen wem nutzt dieser Einsatz überhaupt ? ..... - #3147 04.09.2009 13:34 von Dschinny
Robin Hood hin oder her, jetzt mag so bald keiner mehr von der BW geklauten Sprit annehmen.
Was die Kostenrechnung angeht: was ist Ihnen das Leben eines einzigen getöteten Soldaten wert? Etwa weniger als 100.000+?
Genau das nämlich wird passieren, wenn die BW aus dem Stehgreif, zu Fuß oder leicht gepanzert in mitten einer gewaltigen Überzahl von bewaffneten "Zivilisten" operiert, nur um ein Gerät zu bergen, von dem sich der Gegner vor Ort schon überzeugt hat, dass es sich mit üblichen Mitteln nicht mehr frei kiegen lässt.
Sonst wären die Herrn Taliban nicht so großzügig. - #3148 04.09.2009 13:36 von
Wer ist hier Zivilist, wer ist Kombatant? Erst wird auf die Soldaten gefeuert; gibt es Opfer, dann jammert man öffentlichkeitswirksam unter Haareraufen in die internationalen Kameras! Die Abhilfe: Militär ´raus, Mauer um´s ganze verschissene Land, Deckel oben ´drauf, Mauern von aussen bewachen und nach 50 Jahren nachsehen, wer von den Muschkoten noch da ist! Die traurigen Pilger in Kabul sollen ihren Sauhaufen gefälligst selbst in Ordnung bringen. Kritisieren können sie, selbst gebacken bekommen sie nichts. Und mal ehrlich: Was haben ängstliche Dorfbesucher, die sich fürchten und angeblich mit den Taliban nichts zu tun haben wollen, bei geklauten Tanklastern zu suchen, und das auch noch in der Nacht?
Wie gesagt: Deckel drauf und im eigenen Saft schmoren.
By the way: Warum war man eigentlich gegen die Russen in Afghanistan: Damals brauchte sich keine Frau verschleiern, alle Mädchen durften die Schule besuchen und die Religion hielt sich aus der Politik heraus!;) - #3149 04.09.2009 13:37 von
Aus und vorbei!
Das alles erinnert mich an den Vietnamkrieg. Für die, die es nicht oder nicht mehr wissen, da wurden auch immer Meldungen von -zig oder hunderten getöteter Vietcongs gestreut. Entweder waren die Zahlen jeweils masslos übertrieben oder dann handelte es sich um Zivilisten. Wie es dort endete muss ich aber nicht auch noch in Erinnerung rufen - oder?
Und ein Tip an spiegel-online: Schaut mal bei anderen News nach. Dort findet Ihr schon eine andere Darstellung der Befreiung der Tanklastwagen.
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