Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #2130

    Inwiefern ist ...

    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    ... Bill in Scientology verwickelt...
    ??

    Belegen Sie das mal.
  2. #2131

    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    H.Clinton wählen?

    Never ever. Denn so wie Bill in Scientology verwickelt ist, kann man auch gleich David Miscavidge wählen. Sorry, aber das ist so.

    Und Hillary ist schliesslich Bills Frau. Sie würde ganz im Sinne ihres Mannes und im Sinne von Scientology handeln.
    Bill ist so wenig "in Scientology verwickelt" wie Sie in die Vatikan-Verschwörung gegen den Papst!

    Dass beide, Opus Dei und Scientology, gefährliche Organisationen sind, will ich dagegen nicht bestreiten.
  3. #2132

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Bill ist so wenig "in Scientology verwickelt" wie Sie in die Vatikan-Verschwörung gegen den Papst!
    Zitat von SZ
    ]Besonders schwer belastete Rathbun die Regierungen der USA, wo Scientology [...]steuerliche Vergünstigungen genießt. Vor allem die Clinton-Administration habe engstens mit SO kooperiert. „Unsummen wurden investiert, um Einfluss auf die Regierung zu nehmen“, berichtete Rathbun. Eine Schlüsselrolle spielten Prominente: Tom Cruise sei ein guter Freund des ehemaligen Verteidigungsministers Sebastian Cohen. John Travolta habe eine „direkte Kommunikationsleitung“ zu Bill Clinton gehabt.
    Zitat von Wilfried_Handl
    Der Aufstieg von Scientology, der 1993 begann, ist mit einem Namen verbunden: dem des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, unter dem nicht nur eine Reihe von Maßnahmen des US-Außenamtes initiiert wurden, der auch jede Gelegenheit wahrnahm, um Scientology bzw. Scientologen behilflich zu sein. Wahrscheinlich war John Travolta das Bindeglied zwischen Scientology und ihm und später dann auch Tom Cruise und andere US-Schauspieler.Chronologisch betrachtet fiel auch das IRS-Urteil 1993 in die erste Amtszeit von Bill Clinton im Weißen Haus. Bill Clinton ließ es sich dann 1996 nicht nehmen, in einer Scientology-Zeitschrift zu publizieren und so den neuen Status von Scientology zu adeln.
    1997 traf sich Clintons Sicherheitsberater Sandy Berger mit John Travolta und anderen Scientologen, um mit ihnen die Haltung der deutschen Regierung gegenüber Scientology zu besprechen. Wie das Magazin George berichtete, lobte Clinton auch das hubbardsche „Erziehungsmaterial“: „Ihr Programm hört sich großartig an. … Ich möchte Ihnen wirklich bei ihrem Problem in Deutschland helfen.“[...]Heute ist Hillary Clinton US-Außenministerin und ich möchte ihre nichts unterstellen, schon gar nicht, dass sie mit Bill Clinton verheiratet ist – andererseits ist auch nichts bekannt, dass sie bezüglich Scientology anders verfahren würde als ihre Vorgänger im Amt.
    Naja Clearwater muss ich hier nicht extra erwähnen.
  4. #2133

    Na ja!

    Mark Rathbun und Wilfried Handl sind mit Vorsicht zu geniessen. Insbesondere Handl kann zur angeblichen Verbindung zwischen Scientology und Clinton aus eigenem Erleben nichts sagen. Zu Rathbun:
    Nach dem Blick in das Innere der Organisation spricht Rathbun über die Einflussnahme der Milliarden-Dollar-Sekte auf die amerikanische Politik. So habe Scientology über eine Anwaltskanzlei Kontakt zu dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und der jetzigen Außenministerin Hillary Clinton. Wie der mögliche Einfluss aussieht, darüber sagt Mark Rathbun allerdings nichts.
    Scientology - Mark Rathbun: Ein Sekten-Aussteiger aus Amerika - Kommunales - Hamburg - Hamburger Abendblatt
    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    Naja Clearwater muss ich hier nicht extra erwähnen.
    Es ist nicht so, dass Scientology harmlos ist. Nur die angeblichen Verbindungen zu Clinton sind nicht bewiesen. Und schon gar nichts haben die mit Obama zu tun.
  5. #2134

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Uebrigens sollten Sie vielleicht erstmal definieren, was das eigentlich bedeutet. Was ist fuer Sie "soziale Gerechtigkeit"? Ich hab so das Gefuehl, dass das fuer Sie was voellig anderes ist als fuer mich
    Im Grunde genommen ist eine Begründung nicht schwer:

    Ein Sozialstaat ( den Sie ja als Schimpfwort verwenden ) hat
    i.W. eigentlich e i n e Aufgabe:

    Soziale Frieden sicherzustellen.
    (Selbstzweck ist ein Sozialstaat ja nun auch nicht)
    Man weiss, dass dies gut für alle ist. Die Lebenserwartung solcher Staaten ist z.B. höher als die in anderen Staaten.

    Der vorhandene „Grundstress“, falls kein sozialer Frieden herrscht, fällt weg.
    Wenn einigermassen sozialer Friede herrscht , brauchen Sie z.B. keinen
    Revolver mehr im Handschuhfach Ihres Autos.

    Auch Polizei-Kontrollen, wenn Sie z.B. mal zu schnell fahren
    (ist mir letzten Donnerstag passiert.) verlaufen dann anders.

    Man wird angehalten. Die Polizisten fragen höflich:

    Raten Sie mal warum wir Sie angehalten haben.

    Vergleichen Sie das mal mit einer Polizeikontrolle in ihrem Land !

    Ein Extrembeispiel was passiert wenn es gar keine staatlichen Strukturen mehr gibt wäre Somalia.

    Wollen Sie so leben ? Natürlich nicht.

    Also logisch weitergedacht:

    Um sozialen Frieden sicherzustellen, muss der Staat nicht nur Gesetze erlassen usw., sondern er muss auch Mittel in die Hand nehmen, um dies sicherzustellen.

    Profitieren tun davon alle.
  6. #2135

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ja, ja, und deshalb muss es "umverteilt" werden, richtig? Ja, ganz toll. Ich stell mir gerade vor, dass so ein government-Heini in meine kleine Firma kommt und mir sagt, dass ich ab jetzt 65% Steuern zahl. Ich wuerde ihn rausschmeissen, und dann wuerde ich meinen Laden dichtmachen.
    Was veerstehen Sie eigentlich unter "umverteilen" und wer "verteilt" um?
    Nach meiner Definition wird in den USA weit mehr umverteilt als in Deutschland oder einem anderen Staat mit halbwegs "sozialer Marktwirtschaft".
    Umverteilung ist für mich vor allem, wenn Mächtige das Geld in ihre eigenen Taschen umlenken. Das ist, um es in Star Wars Sprache zu sagen die dunkle Seite der "Umverteilung".
    Steuern sind für mich in erster linie eine Servicegebühr für eine funktionierenden Staat und Gesellschaft, sowie ein Steuerungsinstrument, um fehlentwicklungen entgegen zu wirken. Von daher habe ich ein sehr viel entspannteres Verhältnis zu Steuern als Sie. Ich werde eher wütend, wenn die Gegenleistung nicht mehr stimmt.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Man kann's auch uebertreiben mit "sozialer Gerechtigkeit". Uebrigens sollten Sie vielleicht erstmal definieren, was das eigentlich bedeutet. Was ist fuer Sie "soziale Gerechtigkeit"? Ich hab so das Gefuehl, dass das fuer Sie was voellig anderes ist als fuer mich. Und - dem Herrn sei's getrommelt und gepfiffen - Ihre Verfassung hat hier bei uns keine Relevanz.
    Und was ist für Sie soziale Gerechtigkeit?

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Wisconsin hat gezeigt, dass man tatsaechlich was veraendern kann, auf demokratischem Wege, und dass das endlose Schuldenmachen Rezepte von vorgestern sind.
    Wisconsin ist so relevant und aussagekräftig wie ein Landratswahl in Niederbayern.
  7. #2136

    Prognose

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
    Ich bin kein USA-Experte, aber ich denke mal, es wird folgendermaßen ablaufen.
    Wenn Romney gewinnt, wird er der Wirtschaft Eingeständnisse abringen können.
    Die Wirtschaft wird anfangs Arbeitsplätze schaffen (auch sinnlose), um den Zuspruch der Bevölkerung bei diesen seltsamen Parlamentswahlen zu bekommen.
    Also, diejenigen welche bei Obama gerade alles blockieren.
    Keine Ahnung wie sich das dort nennt.
    Danach wird Romney seine Versprechen brechen, denn dann haben die wirtschaftsnahe Republik. wieder die Alleinherrschaft.
  8. #2137

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Ich bin kein USA-Experte,
    Das ist allerdings offensichtlich.

    aber ich denke mal, es wird folgendermaßen ablaufen.
    Na, dann mal los.

    Wenn Romney gewinnt, wird er der Wirtschaft Eingeständnisse abringen können.
    Und welche waeren das?

    Die Wirtschaft wird anfangs Arbeitsplätze schaffen (auch sinnlose), um den Zuspruch der Bevölkerung bei diesen seltsamen Parlamentswahlen zu bekommen.
    "Die Wirtschaft" schafft keine sinnlosen Arbeitsplaetze, weil, "die Wirtschaft" muss Gewinne erwirtschaften. Sinnlose Arbeitsplaetze schafft nur der Staat. Und warum sind diese Wahlen "seltsam"?

    Also, diejenigen welche bei Obama gerade alles blockieren.
    Sie meinen die republikanische Opposition, die diesen politischen Geisterfahrer einigermassen im Zaum haelt?
  9. #2138

    Galgenhumor

    Ich denke Romney macht das Rennen.
    Denn Romney ist die Karikatur eines Erfolgsmenschen.
    Hemdsärmelig, Super potent mit 5Kindern und 16Enkelkinder, ...
    Einfach ein Macher, kein Schwätzer.

    Vorallem wenn mit Europa auch die USA auf der Kippe stehen,
    da brauchts Expertise.
    Das wird ein Spaß :)
  10. #2139

    Schach Matt

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    "Die Wirtschaft" schafft keine sinnlosen Arbeitsplaetze, weil, "die Wirtschaft" muss Gewinne erwirtschaften."
    Aha, wenn ein Politiker in die Wirtschaft geht, dann arbeitet er PLÖTZLICH effizient?
    Die Wirtschaft muss keine (fairen) Gewinne machen, mittlerweile genügt auch abzocken.
    Wettbewerb bedeutet, jeder zockt jeden ab, mit allen Mitteln!