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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1990

    Romney versus Tea Party

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Wie ich bereits sagte, kein Strohhalm ist zu duenn, als das unsere Sassy sich nicht daran festklammern wuerde. Hier wird dieser ganze Quark debunked, vom republikanischen Kampfblatt Washington Post:
    The facts about the growth of spending under Obama - The Washington Post
    Ach, vergessen Sie Obama, here comes Romney, the big spender:

    "..."Well because, if you take a trillion dollars for instance, out of the first year of the federal budget, that would shrink GDP over 5 percent. That is by definition throwing us into recession or depression. So I'm not going to do that, of course," Romney said in an answer picked up by former bank regulator William Black, a HuffPost blogger.
    Any spending cuts, Romney said, should come down the road, after the economy has improved.

    "I don't want to have us go into a recession in order to balance the budget," he said. "I'd like to have us have high rates of growth at the same time we bring down federal spending, on, if you will, a ramp that’s affordable, but that does not cause us to enter into a economic decline."

    Romney Argues Big Spending Cuts Would Cause 'Depression,' Contrary To Tea Party Activists

    Tja, meine Worte letzte Woche, erinnern Sie sich?! Der gute Willard ist ein Keynesianer! Dann können wir doch gleich Obama behalten.
  2. #1991

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Viele Lehrer "fluechten" sich ins retirement. Ja, ganz schick. Jetzt, wo sie mal ein wenig mehr bezahlen muessen fuer das, was wir im private sector sowieso bezahlen, von Anfang an, fangen sie an zu jammern, buhuhuuuu, lassen ihre jungen Kollegen im Stich und gehen in die - taxpayer funded - retirement. Einfach klasse. Ganz sozial. Es ist einfach nur beschaemend....

    Diese Klasse von Leuten bekommt endlich mal eine Dosis Realitaet, eine Realitaet, mit der wir im privaten Sektor schon seit Jahren klarkommen muessen.
    Wisconsin Teacher Retirements Double After Cuts To Benefits And Collective Bargaining
    Haben Sie obigen Artikel gelesen? Z.B. dieses:

    "...Ginny Fleck, a German teacher from Green Bay with 30 years of experience, is among nearly 5,000 teachers who retired.

    "It wouldn't make sense for me to teach one more year and basically lose $8,000," she said. Fleck, 69, decided to retire in February, even before the bill became law, in part because of the hit she would take to her $60,000 annual salary, and because of other changes the district was making..."

    Sie meinen also, die schamlose Frau "flüchtet" sich mit 69 Jahren, nach 30 Dienstjahren, in die Rente.
    Hm, hoffentlich kann sie ihre angeblich so üppige Pension noch ein paar Jährchen genießen.

    Ich zitiere aus einem Kommentar zum folgenden Artikel:

    "Stop spreading the hate, if you don't know what you are talking about!"

    Teacher: ‘Tis a shame (that education has become so political) - The Answer Sheet - The Washington Post

    A Republican Teacher Responds to Governor Walker’s Anti-Union Attacks | Edvoices
  3. #1992

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Haben Sie obigen Artikel gelesen? Z.B. dieses:

    "...Ginny Fleck, a German teacher from Green Bay with 30 years of experience, is among nearly 5,000 teachers who retired.

    "It wouldn't make sense for me to teach one more year and basically lose $8,000," she said. Fleck, 69, decided to retire in February, even before the bill became law, in part because of the hit she would take to her $60,000 annual salary, and because of other changes the district was making..."

    Sie meinen also, die schamlose Frau "flüchtet" sich mit 69 Jahren, nach 30 Dienstjahren, in die Rente.
    Hm, hoffentlich kann sie ihre angeblich so üppige Pension noch ein paar Jährchen genießen.

    Ich zitiere aus einem Kommentar zum folgenden Artikel:

    "Stop spreading the hate, if you don't know what you are talking about!"

    Teacher: ‘Tis a shame (that education has become so political) - The Answer Sheet - The Washington Post

    A Republican Teacher Responds to Governor Walker’s Anti-Union Attacks | Edvoices
  4. #1993

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Viele Lehrer "fluechten" sich ins retirement. Ja, ganz schick. Jetzt, wo sie mal ein wenig mehr bezahlen muessen fuer das, was wir im private sector sowieso bezahlen, von Anfang an, fangen sie an zu jammern, buhuhuuuu, lassen ihre jungen Kollegen im Stich und gehen in die - taxpayer funded - retirement. Einfach klasse. Ganz sozial. Es ist einfach nur beschaemend....

    Diese Klasse von Leuten bekommt endlich mal eine Dosis Realitaet, eine Realitaet, mit der wir im privaten Sektor schon seit Jahren klarkommen muessen.
    Wisconsin Teacher Retirements Double After Cuts To Benefits And Collective Bargaining
    Welch privater Sektor? Vergleichen Sie doch einmal den "staatlichen"
    Lehrsektor in Deutschland. Vom Steuerzahler bezahlten Studium zum Lehramt bis zum Professor mit Gehalt bis zum Lebensende. Unkündbar. Sie scheinen keine Ahnung zu haben, wer in den USA für die Schulsteuern aufkommt.
  5. #1994

    Wie landet ein gesprungener Tiger als Bettvorleger?

    Obama, der als moralischer Anti-Bush gestartet ist, entpuppt sich als Vollstrecker des früher von ihm so harsch Kritisiereten.

    Nicht nur das, nach über drei Jahren, Guantanamo immer noch vorhanden ist, nicht nur dass, nach der Ankündigung der Abschaffung der militär-Tribunale diese immer noch existieren, jetzt noch das:

    "Obamas secret `Kill List`"

    http://www.nytimes.com/2012/05/29/wo...-al-qaeda.html
  6. #1995

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Wie landet ein gesprungener Tiger als Bettvorleger?

    Obama, der als moralischer Anti-Bush gestartet ist, entpuppt sich als Vollstrecker des früher von ihm so harsch Kritisiereten.

    Nicht nur das, nach über drei Jahren, Guantanamo immer noch vorhanden ist, nicht nur dass, nach der Ankündigung der Abschaffung der militär-Tribunale diese immer noch existieren, jetzt noch das:

    "Obamas secret `Kill List`"

    http://www.nytimes.com/2012/05/29/wo...-al-qaeda.html
    Jemand der den Irak Krieg von Bush befürwortet hat, sollte wirklich
    nicht mit Steinen werfen, wenn es um den Kampf gegen Terroristen
    geht, die Bush und Kumpanen erst gross gemacht haben.
    Clinton hatte man (GOP) vorgeworfen Bin Laden nicht beseitigt zu
    haben, was Bush mit 2 Kriegen und grossen Armeen nicht schaffte,
    gelang Obama in einer ähnlichen Aktion. Soll Obama den Jemen
    angreifen ? Also ich sehe da schon eine Differenz.

    Wie bei der Finanzkrise, kann man von Obama nicht erwarten, dass
    er in wenigen Jahren allen Unsinn beseitigt, den Bush in der Welt
    verursacht hat.
  7. #1996

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    J

    Wie bei der Finanzkrise, kann man von Obama nicht erwarten, dass
    er in wenigen Jahren allen Unsinn beseitigt, den Bush in der Welt
    verursacht hat.
    Ein Hauptargument der Wahl Obamas 2008 war die Schliessung Guantanamos, die Abschaffung der Militärtribunale für die 9/11-Prozesse und die "Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit im Terror-Kampf".
    Wie festzustellen ist, ist keine dieser Ankündigungen in die Tat umgesetzt worden.

    Fakt belibt:
    1) Vier Jahre nach den vollmündigen Versprechungen ist Guantanamo noch in Betrieb
    2) Die Hauptbeschuldigten des 9/11 haben immer noch keinen Richter gefunden, vorgesehen ist immer noch ein Prozess vor dem Militärtribunal
    3) Wie verlinkt, entscheidet Obama immer noch, wie der Vorgänger, über außergerichtliche Exekutionen.

    Es wäre nur folgerichtig, wenn die, die damals Obama hauptsächlich aufgrund seiner damaligen Versprechungen diesen unterstützt haben, sich heute redlich fragen:
    "Hat er das gehalten, wofür ich ihm meine Unterstützung gegeben habe?"
  8. #1997

    aus Ihrer Ecke

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Wie landet ein gesprungener Tiger als Bettvorleger?

    Obama, der als moralischer Anti-Bush gestartet ist, entpuppt sich als Vollstrecker des früher von ihm so harsch Kritisiereten.

    Nicht nur das, nach über drei Jahren, Guantanamo immer noch vorhanden ist, nicht nur dass, nach der Ankündigung der Abschaffung der militär-Tribunale diese immer noch existieren, jetzt noch das:
    "Obamas secret `Kill List`"
    http://www.nytimes.com/2012/05/29/wo...-al-qaeda.html
    Aus Ihrer Ecke tönt das (mit Guantanamo und den Drohnen und was noch an harten Massnahmen gegen den Terrorismus reichlich opportunistisch, wenn nicht gar unredlich. Sie riskieren da, allerdings nicht von mir, mit den Geheimdienstpraktiken und dem auch sonst umzimperlichen Vorgehen der USA und des kleinen tapferen Verbündeten konfrontiert zu werden. Es ist mir viel lieber, wenn Sie weiter die unzulängliche Unterstützung der letzeren durch den "gefährlichen Kerl" anprangern - oder fröhlich darauf hinweisen, dass die linken (gibt es ja auch, gell) unter den Demokraten ihm die Stimme versagen werden. Das ist ja Ihre wahre Hoffnung, oder nicht? Bald werden wir wieder unsere Wählerwanderungskarten und Polls hervorholen können;-)
  9. #1998

    schon ehrlicher

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Ein Hauptargument der Wahl Obamas 2008 war die Schliessung Guantanamos, die Abschaffung der Militärtribunale für die 9/11-Prozesse und die "Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit im Terror-Kampf".
    Wie festzustellen ist, ist keine dieser Ankündigungen in die Tat umgesetzt worden.

    Fakt belibt:
    1) Vier Jahre nach den vollmündigen Versprechungen ist .....
    jetzt werden Sie schon ehrlicher. Hoffnungen! Das Problem dabei ist nur: was sollen die echten Pazifisten für ihre hehren Ziele auf Romney setzen?
    Da hätten Ihre Freunde wirklich nur auf Ron Paul setzen dürfen. Der hätte in dieser Hinsicht ein paar Paxen verunsichert.

    Aber so? Ist ja gleich wie für "nichtevangelikane" Repräsentanten der Wall Street Fraktion. Würden die auf Obama setzen wollen, nur weil der nicht auf Gynäkologen schiessen lassen will?
    Obama verspricht ja weiterhin Ausdauer beim Aufräumen des saustalls, den ihm Bush überlassen hat. Dabei sind 8 Jahre besser als nur 4.
  10. #1999

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Ein Hauptargument der Wahl Obamas 2008 war die Schliessung Guantanamos, die Abschaffung der Militärtribunale für die 9/11-Prozesse und die "Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit im Terror-Kampf".
    Wie festzustellen ist, ist keine dieser Ankündigungen in die Tat umgesetzt worden.
    Fakt belibt:
    1) Vier Jahre nach den vollmündigen Versprechungen ist .....
    Was Sie als "Hauptargumente" rauskramen war noise.
    Obama wollte ja die Gefangenen loswerden. Bloss niemand wollte sie.
    Die "rechtlichen" Grundlagen die gegen die meisten Gefangenen
    vorliegen reichen nicht aus, um vor einem amerkanischem Gericht
    zu bestehen. Ist das jetzt auch Obama's Schuld, denn wenn er
    sie freiliesse, dann würden Sie und Glaubensgenossen am lautesten
    schreien, wenn sie irgendwo eine Straftat begingen.
    Einen Grossteil ist er doch los oder nicht ? Das als "Versprechen"
    wie Sie sagen ist mehr als Bush versprach. Der wollte die Terroristen
    vernichten und bewirkte, dass sich ihre Zahl vervielfachte.
    Haben Sie Bush jemals an seinen "Versprechungen" gemessen ?
    Schauen Sie sich den Irak an. Die sind jetzt ein Freund vom Iran
    und jeden Tag werden da viel mehr Menschen getötet als unter
    Saddam und die Christen sind fast ganz verschwunden, was auch
    ein Zeichen der dort neuen demokratischen Rechtsstaatlichkeit ist.
    Schauen Sie auf Afghanistan. Frauen verlassen das Land weil
    sie Angst vor den bald zurückkehrenden Taliban haben oder hatte
    Bush etwa die Hauptverantwortlichen gefasst ?
    Also in Summe. Obama hat seine Versprechungen besser als Bush
    erfüllt.
    10 Reasons Why McCain Lost - Odd Culture
    Unter den 10 Punkten finde ich kein von Ihnen vorgegebenes
    Hauptargument.








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