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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1770

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Zu Ihrer Information, ich bin in der Auto-Industrie taetig, im Qualitaetsbereich. Ford Motor Company ist mein Kunde. Ich kann Ihnen sagen, dass Sie in etwa 20 Jahre hinterherhinken. Was Sie oben anfuehren, ist, was Toyota in den achtziger Jahren gemacht hat ("The Toyota Way"), und in ihrem manufacturing process kaizen eingefuerht haben.

    Mittlerweile hat sich die Welt grundsaetzlich geaendert. Ford hat eine "zero tolerance quality policy", genau wie GM. Wenn Sie mal die quality ratings .......
    Hank das muessen wir im Kalender notieren. Ich gebe dir zum 2. mal Recht.
    Die heutigen amerikanischen Fahrzeuge sind von der Qualitaet ausgezeichnet. Mein F650 war 2 mal in der Werkstatt in 12 Jahren. Fahre als erst Auto einen Transit Connect, der laeuft und laeuft und laeuft, nicht kaputt zu kriegen.

    Deutsche gehen immer von den furchtbaren Kisten der 70er, 80er und bis Mitte 90 aus, die Zeiten von schaebigen Blechkisten ist lange vorbei.
  2. #1771

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Zu Ihrer Information, ich bin in der Auto-Industrie taetig, im Qualitaetsbereich. Ford Motor Company ist mein Kunde. Ich kann Ihnen sagen, dass Sie in etwa 20 Jahre hinterherhinken. Was Sie oben anfuehren, ist, was Toyota in den achtziger Jahren gemacht hat ("The Toyota Way"), und in ihrem manufacturing process kaizen eingefuerht haben.

    Mittlerweile hat sich die Welt grundsaetzlich geaendert. Ford hat eine "zero tolerance quality policy", genau wie GM. Wenn Sie mal die quality ratings fuer den US-Markt betrachten, dann sehen Sie, dass Ford, Lincoln, Cadillac, Chevrolet, Buick immer unter den top 10 sind, mit Mercedes, Nissan, BMW. Toyota ist abgerutscht.

    Was Toyota mit aller Macht wollte, war, Weltmarktfuehrer zu werden, d.h. die haben brachial auf output gesetzt und die Qualittaet vernachlaessigt. Das Debakel von vor 2 Jahren ist Ihnen noch in Erinnerung? Das war nur die Spitze des Eisbergs. Toyota hat seitdem eine Menge von Rueckrufaktionen gehabt.

    Ford und GM sind die Gewinner im US-Markt. Ich hab einen Ford Bronco mit 256,000 Meilen auf dem Zaehler und das Ding faehrt und faehrt und faehrt....
    Da kann der deutsche allerdings nur müde Lächeln. Wer es sich leisten kann fährt BMW, Porsche oder Mercedes...oder was schnittiges aus Italien, das gilt für den Europäer, den Chinesen und den Amerikaner.
    Sie wissen ja wem es zu verdanken ist das GM noch existiert, auch wenn Sie es nie zugeben würden.
    Hierzulande glauben ja viele immer noch Ford sei die Abkürzung von "Für Opa Reicht Das"...nicht ganz zu unrecht.
  3. #1772

    Zitat von gnoib Beitrag anzeigen
    Hank das muessen wir im Kalender notieren. Ich gebe dir zum 2. mal Recht.
    Die heutigen amerikanischen Fahrzeuge sind von der Qualitaet ausgezeichnet. Mein F650 war 2 mal in der Werkstatt in 12 Jahren. Fahre als erst Auto einen Transit Connect, der laeuft und laeuft und laeuft, nicht kaputt zu kriegen.

    Deutsche gehen immer von den furchtbaren Kisten der 70er, 80er und bis Mitte 90 aus, die Zeiten von schaebigen Blechkisten ist lange vorbei.
    Heute sind es nur noch spritschluckende Blechkisten und die Verarbeitung, vor allem im inneren, kann mit deutschen Standards kaum mithalten, was sich oft allerdings durch den relativ niedrigen Preis rechtfertigen lässt.
  4. #1773

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Was Toyota mit aller Macht wollte, war, Weltmarktfuehrer zu werden, d.h. die haben brachial auf output gesetzt und die Qualittaet vernachlaessigt. Das Debakel von vor 2 Jahren ist Ihnen noch in Erinnerung? Das war nur die Spitze des Eisbergs. Toyota hat seitdem eine Menge von Rueckrufaktionen gehabt.
    Ich bin jetzt nicht der Pressesprecher von Toyota, aber es gab da auch die Tsunamikatastrophe.
    Rückrufaktionen sind im übrigen normal in der Autoindustrie.
    Es bleibt aber dabei: Die heutigen Produktionsmethoden in der Automobilindustrie
    kommen aus Japan und sind staatlich initiiert worden.

    Die Gewinne von GM und Ford werden wohl im Moment eher in China und Indien gemacht.

    Das dabei verwendete „Weltauto“ von Ford heißt in D „Mondeo“.
    Ist jetzt nicht so der grosse Hit in D.

    Die letzte Krise der amerikanischen Autoindustrie ist auch noch nicht
    so lange her.

    Die Frage bleibt:

    Hat die Autoindustrie in Amerika ihre Hausaufgaben gemacht ?
    Die nächste grosse Automobilkrise wird zeigen, wie viele der grossen Spritschlucker dann wieder auf Halde stehen.
    Aber zurück zum Thema:

    46 Tage vor Obamas Amtsantritt gibt Bush offen zu, dass er seinem Nachfolger eine Rezession hinterlässt. Obama kann da gar nicht für. ( siehe obigen Link).

    Und:

    Ford ist zwar etwas besser aufgestellt als GM, aber andererseits :
    Ohne hohe staatliche Beihilfe würde es GM und Chrysler nicht mehr geben.
    Und auch Ford hat doch sicherlich Beihilfen bekommen.

    Das ist klassische Wettbewerbsverzerrung.


    Aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels
    (Falls es mal wieder ganz schlimm kommen sollte für Amerika:)


    Wir in Europa halten in guten wie in schlechten Zeiten zusammen, auch wenn ein Land völlig überraschend und unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten gerät.Und wir haben ein grosses Herz)))))
  5. #1774

    Vorwärtsverteidigung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
    Nun mal zurück zur Agenda:
    Barack Obama spricht sich für gleichgeschlechtliche Ehe aus - SPIEGEL ONLINE

    von mir aus gesehen ein guter Schachzug. Ehrlich offen und ohnehin
    angebracht: man hätte ihn ja nie als guten "Christenmenschen" durchgehen lassen;-) Zu verlieren hatte er also nichts. Nun sehen sich die liberalsten Amerikaner bestätigt. Das Statement ist zudem äusserst ehrlich und es lockt die Leute aus dem Busch, denen "Values" und nicht Economy wichtig sind. Auch dies ist clever. Hank sagt doch immer, die Kompetenz Romneys in Wirtschaftsfragen sei sein grosser Vorteil. Wer spricht denn da noch von Economy, wenn die Hohepriester der christlichen Werte (ich erinnere an:
    Hintergrund: Verordnete Lustlosigkeit - News Ausland: Amerika - bazonline.ch
    das Szepter übernehmen!?

    Man darf gespannt sein. Die heritage-Blogs werden heute platzen;-)
  6. #1775

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Nun mal zurück zur Agenda:
    Barack Obama spricht sich für gleichgeschlechtliche Ehe aus - SPIEGEL ONLINE

    Nun sehen sich die liberalsten Amerikaner bestätigt.
    Schlimm....

    Ein Christ sollte das nicht tolerieren. Denn die Kirche toleriert zwar gleichgeschlechtliche Partnerschafften, aber nur, wenn die Partner nicht ihre Sexualität ausleben. Soweit möchte ich jetzt nicht gehen.

    Ich lasse jedem seine Überzeugungen, obgleich das für manche wahrscheinlich linksradikal klingt....sage ich, dass mich deren Intimleben nichts angeht.

    Aber das Sakrament der Ehe sollten sie nicht empfangen dürfen.

    Heirat ist etwas was Mann und Frau verbindet.
  7. #1776

    linksradikal

    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    Schlimm....

    Ein Christ sollte das nicht tolerieren. Denn die Kirche toleriert zwar gleichgeschlechtliche Partnerschafften, aber nur, wenn die Partner nicht ihre Sexualität ausleben. Soweit möchte ich jetzt nicht gehen.

    Ich lasse jedem seine Überzeugungen, obgleich das für manche wahrscheinlich linksradikal klingt....sage ich, dass mich deren Intimleben nichts angeht.

    Aber das Sakrament der Ehe sollten sie nicht empfangen dürfen.

    Heirat ist etwas was Mann und Frau verbindet.
    linksradikal erscheinen mir Ihre Ansichten nicht, eher schon radikal-katholisch;-)
  8. #1777

    [
    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    Schlimm....

    Ein Christ sollte das nicht tolerieren. Denn die Kirche toleriert zwar gleichgeschlechtliche Partnerschafften, aber nur, wenn die Partner nicht ihre Sexualität ausleben. Soweit möchte ich jetzt nicht gehen.

    Ich lasse jedem seine Überzeugungen, obgleich das für manche wahrscheinlich linksradikal klingt....sage ich, dass mich deren Intimleben nichts angeht.

    Aber das Sakrament der Ehe sollten sie nicht empfangen dürfen.

    Heirat ist etwas was Mann und Frau verbindet.

    Es mag Sie jetzt überraschen, aber es gibt ein Leben jenseits der Kirche,

    Dort gibt es eine Lebensgemeinschaft, nennt sich (Zivil) - Ehe.

    Um die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlicher- und
    Verschiedengeschlechtlicher Ehe geht es hier.

    Das hat selbst den Staat nur insoweit zu interessieren
    als er die nötigen Formulare bereithalten muss. und z.B. klären muss, ob das Inzestverbot tangiert ist.

    Selbst wenn ich jetzt sehr sehr lange nachdenke:

    Ich wüsste noch nicht einmal ansatzweise, inwiefern die Kirche da (Zivil-Ehe)überhaupt tangiert ist.

    Die können ja gern Ihren Senf dazugeben. Das wird wohl auch wie „ray4912“ so schön geschrieben hat mit Sicherheit passieren. (Untergang Abendland, usw.usf.)

    Na und ?

    Sehr viel schwerwiegender ist der umgekehrte Fall:

    Wenn z.B. die katholische Kirche weltliche Dinge regelt (Vatikan) Da gibt es unglaubliche Dinge


    Obama wird mit seinem Vorstoss zur gleichgeschlechtlichen Ehe bei jüngeren Wählern mit Sicherheit punkten.

    Are you better off today than you were four years ago?"
    wird wohl die Karte sein, die Romney zücken wird.

    Die Frage warum ist das so, ist dann aber wieder:

    Vorteil Obama.
  9. #1778

    US retirement

    Hank, der link hört sich nicht gut an. Vielleicht sollte doch der
    Staat eine aktivere Rolle spielen. Ich weiss, Du bist dagegen,
    aber Menschen müssen anscheinend zu ihrem Glück gezwungen
    werden.
    49% of Americans aren't saving for retirement - Yahoo! Finance

    Irgendwann sind das alles Sozialfälle und hängen doch am Staat.
  10. #1779

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt nicht der Pressesprecher von Toyota, aber es gab da auch die Tsunamikatastrophe.
    Rückrufaktionen sind im übrigen normal in der Autoindustrie.
    Der Tsunami passierte im Maerz 2011, Toyota stuerzte ab im Zeitrahmen 2009 - 2010.

    Es bleibt aber dabei: Die heutigen Produktionsmethoden in der Automobilindustrie kommen aus Japan und sind staatlich initiiert worden.
    Ich glaube, Sie verwechseln hier "Produktion" mit "Quality Management". Und im Moment hinkt Toyota hinterher.

    Die Gewinne von GM und Ford werden wohl im Moment eher in China und Indien gemacht.
    Dort, und hier in den US.

    Das dabei verwendete „Weltauto“ von Ford heißt in D „Mondeo“.
    Ist jetzt nicht so der grosse Hit in D.
    OK.

    Die letzte Krise der amerikanischen Autoindustrie ist auch noch nicht
    so lange her.
    Die Frage bleibt:
    Hat die Autoindustrie in Amerika ihre Hausaufgaben gemacht ?
    Die nächste grosse Automobilkrise wird zeigen, wie viele der grossen Spritschlucker dann wieder auf Halde stehen.
    Sie haben offenbar nur begrenztes Wissen ueber die Produktstrategien der amerikanischen Hersteller. Mittlerweile hat jeder Hersteller ein "diversified portfolio", von Oberklassefahrzeugen bis hin zu sehr oekonomischen Autos. Und die kommen an, die Verkaufszahlen beweisen es. Der US-Kunde hat vor allem japanische Autos gekauft, weil die damals in den siebzigern, achtzigern, bis in die neunziger Jahre bessere Qualitaet aufwiesen. Diese Zeiten sind aber vorbei, Toyota kocht auch nur mit Wasser, die Modelle sind stylistisch das langweiligste, was man sich nur vorstellen kann, und der US-Kunde kauft wieder amerikanische Modelle.

    Aber zurück zum Thema:
    46 Tage vor Obamas Amtsantritt gibt Bush offen zu, dass er seinem Nachfolger eine Rezession hinterlässt. Obama kann da gar nicht für. ( siehe obigen Link).
    Ich glaube nicht, dass das irgendwie umstritten ist. Aber auch Bush hat ja eine Rezession geerbt.

    Und:
    Ford ist zwar etwas besser aufgestellt als GM, aber andererseits :
    Ohne hohe staatliche Beihilfe würde es GM und Chrysler nicht mehr geben.
    Und auch Ford hat doch sicherlich Beihilfen bekommen.
    Ford hat keine Beihilfen bekommen. Als Allan Mulally CEO wurde, hat er konsequent Werke geschlossen, unnuetzen Ballast (Volvo, Range Rover) verkauft, und gleichzeitig die Kreditlinien fuer cash loans sichergestellt.

    Das ist klassische Wettbewerbsverzerrung.
    ???????

    Aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels
    (Falls es mal wieder ganz schlimm kommen sollte für Amerika:)
    Wir in Europa halten in guten wie in schlechten Zeiten zusammen, auch wenn ein Land völlig überraschend und unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten gerät.Und wir haben ein grosses Herz)))))
    Na, da bin ich ja beruhigt.........puuuuuuuuuuuuh.


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