Forum


 

Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1740

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Wieder so eine dahingeworfene Annahme, die am Ende des Satzes als Realitaet erscheint. Mormonen haben eine sehr flexible Haltung der Evolution gegenueber und unterscheiden natuerliche Selektion und die Schoepfung. Man ann also Beides miteinander vereinbaren.
    Dass Sie wild annehmen, dass Romney den Kreationismus in den USA
    foerdern wuerde, zeigt lediglich, dass Sie die religioesen Gruppen durcheinanderbringen. Ihre Theorie ist eine falsche Theorie und darauf bauen Sie ihre Argumente auf ?
    Das stimmt, die Grundlagen des Mormonischen Glaubens sind sogar noch deutlich absurder als die der Jesus-Freaks
  2. #1741

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ja, das ist schon lustig, was sie hier schreiben, vor allem vor dem Hintergrund, dass auf Ihrer Seite auch eine Reihe sehr reicher Individuen die oeffentliche Meinug steuern. George Soros mit "mediamatters.com", Warren Buffett, Michael Bloomberg, Mark Zuckerberg, Larry Ellison, Christy Walton. Aber das sind ja "die Guten", nicht wahr, Sassy, die, die nur unser Bestes im Sinn haben.


    Wenn das bedeutet, dass er die entitlements angeht, um - im Gegensatz zu Obama - Ausgabenkuerzungen vorzunehmen, dann hat er Recht. Wenn er ObamaCare in den historischen Muelleimer kippt, dann tut er das Richtige. Wenn er ein pragmatisches Budget vorlegt, dann tut er das Richtige. Wenn er aufhoert, race-based policies zu propagieren, dann tut er das Richtige. Wenn er sich nicht auf Abenteuer a la "fast & furious" einlaesst, dann tut er das Richtige, wenn er sich nicht auf die Phantasie einer 'government-centered society' einlaesst, dann tut er das Richtige.
    Ich möchte sie ja nicht aus ihrem feuchtem republikanischen Traum wecken, aber das wird er alles nicht tun. Ich weiß das sowas wie politische Realität in Ihrer Blase politischer Umnachtung nicht ankommt, was sie aber da in Ihrer erneuten Diarrhoe plumper politischer Propaganda an naivität durchblicken lassen, ist ja geradezu entzückend.
  3. #1742

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Sind Sie etwa neidisch? Ich finde es in Ordnung, Lehrern mit einem Einkommen von $30.000-40.000 jährlich eine ordentliche KV und Pension zu bezahlen. Die Cadillac-Pläne finden sich übrigens überwiegend bei großen privaten Firmen, damit werden gute Mitarbeiter angelockt.
    a) Ich habe selbst einen guten Plan. Den zahlt aber nicht der Steuerzahler.
    b) Grosse Firmen bezahlen diese Plaene von dem Geld, was sie erwirtschaftet haben. Nicht der Steuerzahler.

    Es ist eine sehr gute Versicherung.
    Und ueberteuert. Was dann wiederum der Steuerzahler alimentieren darf.

    Die Lehrer waren mit dieser KV sehr zufrieden.
    Waere ich auch, wenn jemand anders mir das bezahlt.

    Milwaukee mußte über 500 Lehrer entlassen, andere Bezirke teilweise noch mehr, Tausende Lehrer gehen nun vorzeitig in Pension, es sieht überhaupt nicht rosig aus. Walker hat über $900 Millionen für das öffentliche Schulsystem gestrichen!
    Viele gehen jetzt in Pension (ueppige Pensionen, vom Steuerzahler alimentiert). Und wo Sie gerade von Milwaukee sprechen (Milwaukee wird immer gerne angefuehrt, weil 500 Stellen "gestrichen" wurden, die meisten grossen Schulbezirke haben weit weniger, wenn ueberhaupt, entlassen), dann ist das hier recht interessant --->
    "Several unions representing school employees agreed to pension concessions, the spokeswoman said, but teachers, who have a contract through 2013, have not formally responded. If 5,600 members were to contribute 5.8% to their pensions, the district said it would have enough to pay 200 teachers."
    Aha. Natuerlich aus einem rechts-radikalen Kampfblatt, unseren Freunden von CNN
    Milwaukee teachers oppose pension contribution - CNN

    Ganz toll. Anstatt selber ein kleines Opfer zu bringen, laesst man lieber die netten Kollegen ueber die Klinge springen...


    Absurde Zahl, kann sich also nur um einen Fehler handeln (ich werde beim Schreiben meistens x-mal unterbrochen), es sind $230.000 seit Januar. Statt sich auf diese Zahl zu fixieren, sollten Sie sich fragen, warum der Governor hochkarätige criminal defense lawyers angeheuert hat (keine election lawyers), die beschäftigen sich mit Mord, Vergewaltigung, schwerem Raub, Betrug, u.ä. ...
    Sie haben sich um den Faktor 1,000 vertan. Das macht Ihnen so schnell keiner nach. Und warum Walker gute Anwaelte einschaltet? Nennen Sie einen Grund, warum er das nicht tun sollte.
  4. #1743

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Nein, Sie verdrängen den Artikel "meines Freundes" Ezra Klein oder leiden an Gedächtnisschwäche. Aber ich habe noch mehr Material zu Walker's Defizit:
    States Continue to Feel Recession (Tab. 2)
    Danke fuer diesen Artikel! Da steht naemlich drin, dass Wisconsin's deficit shortfall von FY 2010 (demokratischer governor) biz zum FY 2012 um 50% gesunken ist, von $ 3.2 billion zu $ 1.6 billion. Man koennte das als Fortschritt bezeichnen.

    Eigenartig. Der Autor schwadroniert davon, dass Wisconsin so viele, viele Jobs verloren hat, eigenartigerweise ist die Arbeitslosigkeit aber gesunken. Wirklich komisch.
  5. #1744

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Nachfolgend der richtige Link zu dem Artikel, der die Zusammenhänge ausführlich erklärt, anstatt nur ein paar Zahlen zu nennen wie obiger Link:
    Frank Rich on How Conservative Donors are Buying This Presidential Election -- New York Magazine
    Dazu eine weitere Aufstellung der größten politischen Spenden in den USA in 2012:
    Top Overall Donors | OpenSecrets
    Da ist ja alles schoen und gut, und Sie geben sich soviel Muehe,die boesen, boesen Konservativen, sinistre Figuren aus aus einem Oliver-Stone-movie, zu entlarven, aber wie erklaeren Sie sich, dass ein demokratischer Praesident im Weissen Haus sitzt? Wie erklaeren Sie sich, dass Obama McCain hunderte Millionen Dollar in Wahlkampfspenden voraus war?
  6. #1745

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Ich möchte sie ja nicht aus ihrem feuchtem republikanischen Traum wecken, aber das wird er alles nicht tun. Ich weiß das sowas wie politische Realität in Ihrer Blase politischer Umnachtung nicht ankommt, was sie aber da in Ihrer erneuten Diarrhoe plumper politischer Propaganda an naivität durchblicken lassen, ist ja geradezu entzückend.
    Ihre semantisch/syntaktischen Verrenkungen lassen auf einen verwirrten Geist schliessen. Oder beschaeftigen Sie einen ghostwriter?
  7. #1746

    Mißerfolg an allen Fronten

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Danke fuer diesen Artikel! Da steht naemlich drin, dass Wisconsin's deficit shortfall von FY 2010 (demokratischer governor) biz zum FY 2012 um 50% gesunken ist, von $ 3.2 billion zu $ 1.6 billion. Man koennte das als Fortschritt bezeichnen.
    Bei Walker's Zahlenspielereien kein Wunder! Und alle Einsparungen auf Kosten der Mittelklasse, ebenfalls kein Wunder, dass die Leute auf die Barrikaden gehen.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Eigenartig. Der Autor schwadroniert davon, dass Wisconsin so viele, viele Jobs verloren hat, eigenartigerweise ist die Arbeitslosigkeit aber gesunken. Wirklich komisch.
    Ein erneuter Beweis dafür, dass Steuersenkungen für Firmen und Wohlhabende keine Jobs schaffen (und Romney sollte aufhören, das als Heilmittel gegen die Rezession zu verkaufen, das glauben eh nur Leute wie Sie):

    "...The discrepancies between the state’s job loss total and its unemployment rate is due to BLS data originating from two different surveys, and a drop in the unemployment rate reflects fewer people looking for work...
    According to the BLS, Wisconsin shed 23,900 jobs between March 2011 and 2012. It was the only state with a statistically significant percentage change in employment to report a net loss, the report said..."

    A Blow to Walker? Wisconsin Leads Nation in Job Loss - Menomonee Falls, WI Patch
  8. #1747

    Mr. Perfect

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    a) Ich habe selbst einen guten Plan. Den zahlt aber nicht der Steuerzahler.
    b) Grosse Firmen bezahlen diese Plaene von dem Geld, was sie erwirtschaftet haben. Nicht der Steuerzahler.
    Sehr interessant! Sie sind also der Meinung, dass nicht die Leistung eines Menschen in seinem Job für ein gutes Gehalt inkl. Nebenleistungen relevant ist, sondern die Frage, ob der Arbeitgeber eine Organisation ist, die Profite erwirtschaftet?! All die nonprofit Organisationen, Krankenhäuser und Kliniken, der gesamte öffentliche Sektor, etc. sollte also mehr oder weniger Hungerlöhne bekommen?

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Und ueberteuert. Was dann wiederum der Steuerzahler alimentieren darf.
    Das ist Ansichtssache. Die Dems und meisten Experten finden Medicare Advantage für völlig überteuert, aber die Repubs finden es gut, weil der Staat der KV-Industrie eine Menge Geld dafür bezahlt. Money for nothing...

    Sie bezahlen Ihre KV auch nur zu einem gewissen Prozentsatz selbst. Der größte Teil wird vom Arbeitgeber übernommen, der diese Kosten von der Steuer absetzt. Also bezahlt letzten Endes auch Ihre KV zu einem großen Teil der Steuerzahler (über entgangene Steuern).

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Waere ich auch, wenn jemand anders mir das bezahlt.
    Siehe oben.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Viele gehen jetzt in Pension (ueppige Pensionen, vom Steuerzahler alimentiert). Und wo Sie gerade von Milwaukee sprechen ...
    Ihre merkwürdige Fixierung auf die angeblichen Vorteile der öffentlich Angestellten ist auffällig...

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ganz toll. Anstatt selber ein kleines Opfer zu bringen, laesst man lieber die netten Kollegen ueber die Klinge springen...
    Als gäbe es diese Art von Solidarität im Privatsektor!

    Im übrigen haben die gestrichenen Zuschüsse des Staates an die Schuldistrikte die Entlassungen und Verschlechterungen für die Schüler verursacht, nicht die KV der Angestellten. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen (ohne Walkers Steuersenkung) hätte man einen großen Teil dieser Kosten finanzieren können. Und die Wirtschaft hätte er eher mit der Stimulus-Zahlung aus D.C. für das AMTRAK-Projekt ankurbeln können. Das hätte Arbeitsplätze geschaffen und damit auch mehr Einnahmen (und weniger Ausgaben für Sozialleistungen an arbeitslose Familien). Aber der Ideologie werden Menschen und das Wohl des gesamten Staates geopfert, wie sich in allen Staaten zeigt, in denen die TP-Gouverneure seit 2010 regieren.

    Und Romney hat auch nur dieselben untauglichen Lösungen anzubieten!

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Sie haben sich um den Faktor 1,000 vertan. Das macht Ihnen so schnell keiner nach. Und warum Walker gute Anwaelte einschaltet? Nennen Sie einen Grund, warum er das nicht tun sollte.
    Ich hatte es im ganzen Text mit Millionen zu tun und keine Zeit, Korrektur zu lesen, bevor ich den Text abgeschickt habe. Es ist kindisch und kleinlich, dass Sie die Korrektur nicht einfach akzeptieren (Sie sind wohl Ihrer Meinung nach unfehlbar!) und sich stattdessen auf den Inhalt des Themas konzentrieren. Das ist die Frage des Fachgebietes der Anwälte...
  9. #1748

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Da ist ja alles schoen und gut, und Sie geben sich soviel Muehe,die boesen, boesen Konservativen, sinistre Figuren aus aus einem Oliver-Stone-movie, zu entlarven, aber wie erklaeren Sie sich, dass ein demokratischer Praesident im Weissen Haus sitzt? Wie erklaeren Sie sich, dass Obama McCain hunderte Millionen Dollar in Wahlkampfspenden voraus war?
    Obama hat sehr, sehr, sehr, sehr viele 5 und 10 Dollar-Spenden von Hinz und Kunz bekommen. Echte Demokratie.
  10. #1749

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Obama hat sehr, sehr, sehr, sehr viele 5 und 10 Dollar-Spenden von Hinz und Kunz bekommen. Echte Demokratie.
    Spielen Sie doch bitte nicht das naive Hascherl. Hier sehen Sie eine bunte Auswahl von Organisationen (Sie muessten jetzt eigentlich eine Gaensehaut kriegen), die fuer Obama gespendet haben --->
    Top Contributors to Barack Obama | OpenSecrets
    University of California $1,648,685
    Goldman Sachs $1,013,091
    Harvard University $878,164
    Microsoft Corp $852,167
    Google Inc $814,540
    JPMorgan Chase & Co $808,799
    Citigroup Inc $736,771
    Time Warner $624,618
    Sidley Austin LLP $600,298
    Stanford University $595,716
    National Amusements Inc $563,798
    WilmerHale LLP $550,668
    Columbia University $547,852
    Skadden, Arps et al $543,539
    UBS AG $532,674
    IBM Corp $532,372
    General Electric $529,855
    US Government $513,308
    Morgan Stanley $512,232
    Latham & Watkins $503,295

    Und wenn Sie die letzten Monate verfolgt haben, wie Obama auf Tournee geht und den lieben Onkel spielt bei $ 35,000 per plate "fundraisers", dann muesste Ihnen eigentlich das Blut gefrieren...


TOP



TOP