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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1720

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    P.S. What about Santorum 2016?
    Gute Idee. Wobei seine Chancen besser wären, wenn der Messias nochmal 4 Jahre das Land zugrunde richten darf.

    Santorum erscheint dann als ultimativer Erlöser 2016.
  2. #1721

    Romney

    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    Ich sehe nur, dass wenn Schöpfungslehre und Evolutionstheorie gleichberechtigt nebeneinander gelehrt werden ( wird in Deutschland in Mormonenschulen und evangelikalen Schulen übrigens seit Jahren so praktiziert), es Freiheit gibt. Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden.
    Bravo, bravo, bravo ! Es gibt also doch einen guten Menschen, der versteht, was "Freiheit" bedeutet. Kein Gedankenpolizist, kein Keulenschwinger - einer, der Freiheit versteht und praktiziert.
  3. #1722

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Habe ich bereits früher, ich poste nicht alle Links doppelt und dreifach.
    Haben Sie nicht, Sie fluechten Sich in Ihre Standardfloskel.

    In meiner Welt besteht ein Jahr aus 12 Monaten (auch ein amerikanisches Haushaltsjahr), dazu werden auch immer budget projections für die nächsten Jahre erstellt...
    Ach das ist ja interessant. Ist Ihnen die Bedeutung des Wortes "projection" bekannt? Im Gegensatz zu einem operativen Budget? Und nur darum geht es, nicht um irgendwelche Projektionen.

    Darum geht's aber nicht, sondern um die Frage, ob die Aussage, dass er einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt habe, eine Lüge ist. Und ich sage, ja, es ist eindeutig eine Lüge.
    Sie sagen es, also muss es so sein. Wie wir ja festgestellt haben, und auch Ihr Freund Ezra Klein musste das ja kleinlaut zugeben, ist, dass Walker kuenftige Defizite ins naechste Haushaltsjahr transferiert hat (buchhalterischer Trick), somit der momentane Haushalt meines Wissens nach (ich kann mich irren), ausgeglichen ist.

    Es war ein Vertrag zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Ich möchte Ihr Gesicht sehen, wenn ein Arbeitgeber nach 20 Jahren Ihren Arbeitsvertrag vor Ihren Augen zerreißt und neue Konditionen bestimmt: 15 % Gehaltskürzung, sehr viel schlechtere KV, weniger Krankentage, höhere Wochenarbeitszeit, usw.
    Sie würden das einfach so hinnehmen, nicht wahr?
    Ich hab im Jahre 2009 insgesamt drei pay cuts hingenommen. Wie alle meine Kollegen. Nur zu Ihrer Information.

    Der "Vertrag", auf den Sie sich hier berufen, ist eine Abmachung zwischen dem Steuerzahler und den public employees, vertreten durch ihre union. Das hat im laufe der Jahre allerdings zu massiven Defiziten im Haushalt gefuehrt. Da man nicht unbegrenzt Schulden machen kann und auch nicht unbegrenzt den Steuerzahler zur Kasse bitten kann, musste hier was gemacht werden. Das heisst, die - sehr privilegierten - public employees muessen jetzt ein klitzekleines wenig mehr bezahlen, um die Haushaltskasse zu entlasten. Und die sehr viel "schlechtere KV"? Wo haben Sie das eigentlich her? Und woher nehmen sich public employees das Recht, sich vom Steuerzahler einen Cadillac-Plan alimentieren zu lassen? Woher nehmen die sich das Recht, bessere Plaene und Pensionen zu haben als die Menschen, die sie per Steuern alimentieren?

    Nein, ich habe ein bißchen in den Angeboten geschmökert und Vergleiche angestellt um das zu verifizieren.
    Und was haben Sie festgestellt?

    Ach? Sagten Sie nicht, junge Leute möchten oft nur eine Basic-KV?
    Leute wollen Auswahl und die KV, die auf sie zugeschnitten ist.

    In diesem Fall ging es darum, die Zuschüsse des Staates signifikant zu reduzieren oder ganz zu eliminieren, um das budget deficit des Staates zu reduzieren. Die Einsparungen kommen daher nicht den Schuldistrikten zugute.
    Ich hatte Ihnen bereits dargelegt, das die Schulbezirke, nach dem Wegfall von collective bargaining und der Tatsache, dass die Schulbezirke sich dem Wuergegriff der union/ WEA entzogen haben, diese Millionen und Abermillionen an health care cost sparen, und einige soger wieder Lehrer eingestellt haben.

    Haben Sie Walkers Steuersenkung und die 120 Mio an zusätzlichen Schulden schon vergessen?
    Haben Sie vergessen, nachzuschauen, woher Sie die absurde Zahl von $ 230 Mio herhaben, die Walker angeblich fuer seine Anwaelte ausgibt?
  4. #1723

    Romney

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Es gibt in Deutschland ( vermutlich sogar in allen hochentwickelten Ländern Europa’s)mit Sicherheit keine öffentliche oder private Schule, an der die Schöpfungslehre im Biologieunterricht unterrichtet wird.
    (In Frankreich z.B. mit Sicherheit nicht)

    Sonst wäre dies ein Fall für die Schulaufsicht.

    Es handelt sich um einen christlichen Mythos, der wenn überhaupt
    im Religionsunterricht zu behandeln ist.

    Im anderen Fall (Evolution ) um wissenschaftliche Erkenntnisse , die nun mal Tatsache sind.

    Meines Wissens hat Religion in D ( und anderen hochentwickelten Ländern Europas) auch nicht den Anspruch Wissenschaft zu sein.
    Wäre auch sehr merkwürdig, denn wenn etwas mit Sicherheit keine Wissenschaft ist, dann eine Sache die sich seit ca. 2000 Jahren jeglichen Erkenntnissen um sich herum verschliesst.

    Ansonsten habe ich hier nicht die Absicht eine Diskussion über Kreationismus zu führen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Es ist allerdings zu befürchten, dass mit Romney der Kreationismus in den USA gewaltigen Auftrieb bekommen wird.

    Ein Grund mehr zu hoffen, dass Romney den Amerikanern erspart bleibt.
    Wieder so eine dahingeworfene Annahme, die am Ende des Satzes als Realitaet erscheint. Mormonen haben eine sehr flexible Haltung der Evolution gegenueber und unterscheiden natuerliche Selektion und die Schoepfung. Man ann also Beides miteinander vereinbaren.
    Dass Sie wild annehmen, dass Romney den Kreationismus in den USA
    foerdern wuerde, zeigt lediglich, dass Sie die religioesen Gruppen durcheinanderbringen. Ihre Theorie ist eine falsche Theorie und darauf bauen Sie ihre Argumente auf ?
  5. #1724

    Lösungsvorschlag

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Bravo, bravo, bravo ! Es gibt also doch einen guten Menschen, der versteht, was "Freiheit" bedeutet. Kein Gedankenpolizist, kein Keulenschwinger - einer, der Freiheit versteht und praktiziert.
    wie wäre es, Frau Bär, wenn all die religiösen Lehren, Creation als nur ein Beispiel, an den Schulen überhaupt nicht gelehrt würden. Auch der Koran nicht, und der Talmud nicht und was sonst noch an religiösem Unsinn den Kindern aufgedrängt wird. Nirgendwo auf der Welt.
  6. #1725

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Bravo, bravo, bravo ! Es gibt also doch einen guten Menschen, der versteht, was "Freiheit" bedeutet. Kein Gedankenpolizist, kein Keulenschwinger - einer, der Freiheit versteht und praktiziert.
    In Ihrer schlichten Welt ist der "Pfaffe" der Gedankenpolizist, nur Sie merken es nicht.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #1726

    Romney

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    In Ihrer schlichten Welt ist der "Pfaffe" der Gedankenpolizist, nur Sie merken es nicht.
    Ach, so genau kennen Sie mich ? Wer ist denn Ihr Superego ?
    Meine Welt ist nicht im Mindesten schlicht, auch wenn das nicht in Ihre Theorie passt.
  8. #1727

    Die Freiheit

    Zitat von valasthor Beitrag anzeigen
    Ich sehe nur, dass wenn Schöpfungslehre und Evolutionstheorie gleichberechtigt nebeneinander gelehrt werden ( wird in Deutschland in Mormonenschulen und evangelikalen Schulen übrigens seit Jahren so praktiziert), es Freiheit gibt. Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden.
    Die Freiheit besteht allerdings mehr darin, dass die Sekten (wie Evangelikane und Mormonen, und nicht nur sie allein) frei sind, eigene Schulen zu betreiben, in denen sie ihren (in meiner Sicht wehrlosen, manipulierten) Kindern in den Fächern Biologie und Religion und oft auch Staatskunde, beibringen können, was sie wollen.

    Konsequenterweise müsste man, gerade in diesen Kreisen, den Muslimen die gleichen Rechte ohne Vorbehalte auch einräumen, allenfalls sogar unterlegt mit Steuermitteln (Hank, gell, welch ein Graus!;-)), da die Religionsgemeinschaften ja eine gleichwertige Aufgabe erfüllen wie die öffentlichen religionsneutralen Schulen. Das Problem von rigoros religionsfreien Schulen steht ja auch noch an.

    Ich denke, dass das letztere Modell, für Deutschland und die USA, das anzustrebende Endziel bleiben sollte.
  9. #1728

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Wenn dem nicht so ist, muss es doch eine nicht geringe Anzahl von Amerikanern geben, eine Gesundheitsreform nicht wollen.
    Wie muss man sich denn so was erklären ?
    ...
    So richtig rational erklärbar oder nachvollziehbar ist das eigentlich nicht.
    Rational oder nachvollziehbar ist für mich so gut wie nichts, was die neue, extrem rechte republikanische Partei und ihre Anhänger denkt und tut. Da es Ihnen nur darum geht, Obama und die Demokraten von der Macht zu verdrängen, gibt es eben zahlreiche Widersprüche und Handeln gegen die eigenen Interessen. Dazu kommt die Tatsache, dass die Partei von ihren sehr reichen, meistens sehr "libertarian" Financiers gekapert wurde, die nicht nur die Mitglieder der Partei, sondern auch die öffentliche Meinung mit Hilfe ihres Geldes und ihrer Macht mehr oder weniger steuern. Hier ist einer der wichtigsten Spieler auf dieser Bühne (aber es gibt sehr viel mehr, u.a. auch die Walmart-Eigentümer):

    "...Americans for Prosperity was a key factor in activating opposition against the landmark Affordable Care Act, including pushing the August 2009 town hall meetings, as detailed earlier in our paper. The Koch brothers also have contributed to the National Federation of Independent Businesses Legal Foundation. NFIB is a plaintiff and picking up most of the tab to finance the multistate Florida lawsuit that, if successful, could overturn the law. The two brothers also fund conservative groups such as the Cato Institute, the Heritage Foundation, and the National Center on Policy Analysis, all of which have released reports purporting negative consequences of the new health law..."

    http://www.americanprogressaction.or...h_brothers.pdf

    Der Artikel erklärt nicht nur die Gründe für die Opposition gegen die Gesundheitsreform, sondern viele andere völlig unverständliche politische Entscheidungen der GOP. Das verstärkt die politische Spaltung der Bevölkerung um ein Vielfaches.

    Romney faßt es so zusammen: "Ich werde das genaue Gegenteil von dem tun, was Obama tut." Wenn das mal keine gute Politik ist!
  10. #1729

    Die bessere Sache

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    .......................

    Romney faßt es so zusammen: "Ich werde das genaue Gegenteil von dem tun, was Obama tut." Wenn das mal keine gute Politik ist!
    fürs Fund raising reicht das bestimmt. Ob es eine Mehrheit amerikanischer Wähler gibt, die sich damit begnügen, wird sich im November weisen. Ich hoffe nicht. Und (es wurde schon darauf hingewiesen) Obama hat für die bessere Sache auch einige potente Unterstützer. Zum Glück!


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