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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1680

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    ...during Reagan's time and even less so now in times of
    globalisation.
    @Hank
    Report: American Corporations Are Adding More Jobs Overseas Than They Are At Home | ThinkProgress
    [i]With the nation’s unemployment rate still above eight
    percent, millions ....
    Was soll dieser Unsinn? Dieser Artikel ist von 2012, Reagan war aber vor dreissig Jahren im WH. Was willst du mir eigentlich weissmachen?
  2. #1681

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Nicht nur das, Gnoib und liebste Frau Montanabär, sie, diese armen fehlgeleiteten Teabagger-Kreaturen suchen ihr Heil ausgerechnet in der Partei, die sich am allerwenigstens für das Los der normalen US-Bürger (Stichwort Tax-Relief für Reiche und Super-Reiche) interessiert.
    Darf ich noch einmal das Wort Stockholm-Syndrom erwähnen?
    Oder haben Sie, Bärchen,eine andere Erklärung dafür?
    Wer eine politische Partei lediglich durch dieses Tunnelblick-Brille sieht, hat eigentlich in einer intelligenten politischen Diskussion nichts zu suchen.
  3. #1682

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Ich hatte Ihnen, Frau Montabär, schon vorher geantwortet mit folgendem Zitat aus obiger Quelle
    "NEW YORK (CNNMoney) -- It's still only a TRICKLE compared to the FLOOD of jobs that America lost to overseas outsourcing in recent decades. But some American businesses are bringing jobs home again.
    Ein etwas dürftiger Trost, nicht wahr.(Flood vs. Trickle)
    Hast du die letzten 30 Jahre als 'hermit' in einer Hoehle in Galizien verbracht? Irgendwann mal das Wort "Globalisierung" gehoert? Alle Grossunternehmen der industrialisierten Welt haben in Niedriglohnlaendern ihre subsidiaries aufgebaut (hoechstwahrscheinlich sogar spanische Firmen). Wie die Lemminge sind sie dem Ruf der Sirenen gefolgt, alle haben mitgemacht und jetzt kommen sie reuevoll wieder zurueck, weil z.B. China Patente und intellectual property rechts und links klaut, die Loehne dort steigen wie ein Wetterballon, die politische Lage immer unruhiger wird etc etc. Es gibt noch mehr Gruende, aber das Pendel schlaegt zurueck. Sowas nennt man "zyklisch" oder "contractual", warum regst du dich darueber auf?
  4. #1683

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    es geht erst los, da sind wir uns einig. Ich werde mehr nach links ("US-Linke") hinhören und Sie mehr nach Rechts ("US-Rechte"). Dann kreuzen wir wieder die Klingen! Angesichts von primitivem US-Bashing ohne Bezug zum Thema und zur Wahl kämpfen wir zeitweise gar Seite an Seite;-)
    Guten Morgen, ray! Wir werden dann eine Troika bilden. "Drei gegen den Rest der Welt".

    Aber ein Problem muss ich doch noch ansprechen. Ihr spontaner Vergleich der Tea Party (die bösen Wörter brauche ich ab sofort auch nicht mehr) mit den Pionieren des Aufstands vor der Staatsgründung kaufe ich nicht. Die "Civil disobedience" müssten Sie ja folgerichtig nicht nur den Piraten, sondern auch den Occupiern zugestehen - und zwar ausdrücklich als Kompliment.
    Im Prinzip "ja". Was ich (und viele andere auch) sehen, ist, dass es bei tea party Veranstaltungen in der Regel nicht zu Ausschreitungen kommt, bei occupy "festivals" das aber an der Tagesordnung zu sein scheint.

    So weit würden Sie wohl nicht gehen, nehme ich mal an. Revolutionär ist anders. In den USA u.a. der Reihe nach, aber nicht vollständig: New Deal, der Marshallplan als Zeichen der Öffnung, Die Civil Rights Bewegung in den Sechzigern, Reagan und Reaganomics (ohne Wertung meinerseits). Die aktuelle Krise ist unbewältigt, Obama war noch wenig erfolgreich, ich wünsche uns allen allerdings keine Konterrevolution der konservativen, insbesondere auch nicht der isolationistischen Art.
    Ich glaube auch nicht, dass es eine "Konterrevolution" geben wird. Sollte Romney Praesident werden, wird es keinerlei Abenteuer im Sinne von Irak geben, das ist nicht mehr handhabbar. Ich denke, Romney wuerde weitestgehend auf ein gutes Verhaeltnis zu unseren Verbuendeten setzen, das Verhaeltnis zu Israel wieder reparieren, die Europaer mehr einbinden (ich meine jetzt nicht in militaerische Konflikte), aber ich glaube nicht, dass seine Politik in Richtung Isolationismus gehen wird.

    Die aktuelle Krise wird er sehr wahrscheinlich mit drastischen Ausgabenkuerzungen (wie in MA) handhaben, wobei auch das Militaer betroffen sein wird, er wird nicht davor zurueckschrecken, an die entitlements zu gehen, moderat Steuern erhoehen, die Grenzen sichern, und Obamacare hoffentlich modifizieren zu dem Punkt hin, wo es bezahlbar wird.
  5. #1684

    Extremisten

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Sie wissen nicht ueber militaerische Operationen, von daher wuerde ich Ihnen empfehlen, sich hier zurueckzuhalten.
    Woher wollen Sie wissen, was ich weiß?
    Als deutscher Ex-Soldat wissen Sie genauso viel oder genauso wenig wie jeder andere Zivilist über die heutigen miliärischen Pläne der USA.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit der GOP zu tun, sondern mit Realitaeten --->
    Troop Pullout Not The End Of U.S. Presence In Iraq : NPR
    Und NPR ist ja nicht gerade ein GOP Kampforgan.
    Es ist nicht NPR sondern die republikanischen EX-Soldaten McCain, Graham, usw., die verlangen, dass Obama mindestens 30.000 Soldaten auf Dauer im Irak stationiert. Romney hat sich nicht ablehnend dazu geäußert.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Sie schaffen sich mal wieder Ihre eigenen Realitaeten. Waren Sie mal in Israel?
    Ich war schon oft in Israel, ich habe jüdische Vorfahren. Und vieles hat mir nicht gefallen, was ich dort gesehen und gehört habe. Aber es gibt auch in Israel viele moderate, intelligente Menschen, die keine Lust mehr haben, der Spielball von ein paar größenwahnsinnigen Extremisten auf beiden Seiten zu sein. Diese behindern den Friedensprozess seit Jahrzehnten auf beiden Seiten. Deshalb bewürworte ich explizit die Politik der jetzigen Administration, die Hardliner nicht zu unterstützen.
  6. #1685

    Good news, at last !

    Hank, Sassy, vielleicht zeigt der folgende Artikel ja, dass es eine
    Wende bei den Gesundheitskosten in den USA gibt.

    http://www.nytimes.com/2012/04/29/he...it_th_20120429

    Ist das nur ein laues Lüftchen ?
  7. #1686

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Woher wollen Sie wissen, was ich weiß?
    Sie sind ja offenbar Aerztin, geboerene Deutsche, in mittleren Jahren, von daher waren Sie nie beim Militaer.

    Als deutscher Ex-Soldat wissen Sie genauso viel oder genauso wenig wie jeder andere Zivilist über die heutigen miliärischen Pläne der USA.
    Wie kommen Sie darauf, dass ich deutscher ex-Soldat bin?

    Es ist nicht NPR sondern die republikanischen EX-Soldaten McCain, Graham, usw., die verlangen, dass Obama mindestens 30.000 Soldaten auf Dauer im Irak stationiert. Romney hat sich nicht ablehnend dazu geäußert.
    Also ist das fuer Sie schon Tatsache? Dass die Iraker da ein Wort mitzureden haben, ist nicht relevant? Und was McCain und Graham von sich geben, ist nicht Politik, sondern deren Meinung.

    Ich war schon oft in Israel, ich habe jüdische Vorfahren. Und vieles hat mir nicht gefallen, was ich dort gesehen und gehört habe. Aber es gibt auch in Israel viele moderate, intelligente Menschen, die keine Lust mehr haben, der Spielball von ein paar größenwahnsinnigen Extremisten auf beiden Seiten zu sein. Diese behindern den Friedensprozess seit Jahrzehnten auf beiden Seiten. Deshalb bewürworte ich explizit die Politik der jetzigen Administration, die Hardliner nicht zu unterstützen.
    Was befuerworten Sie denn? Die HAMAS am Kongress vorbei mit $ 192 Mio zu unterstuetzen, wie der Erleuchtete das vorhat? Den Rueckzug auf die Grenzen von 1967, auch eine von Obamas Phantasien?
  8. #1687

    Die wahre Revolution III

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    ray haelt sich an der Behauptung fest, dass die Teaparty (danke fuer den richtigen Namen) keine Revolution darstelle. Das habe ich meines Wissens nie behauptet. Es war ein spontaner Zusammenschluss von Buergern, denen die Besteuerung zu viel wurde und die die Regierung daran erinnern wollten, dass zu hohe Steuern schon einmal grosse Ereignisse nach sich gezogen haben. Vielleicht wollten sie einfach demonstrieren, dass es ihnen ernst ist.
    Die "Occupy"_Leute sind da ganz anders. Gewalt und Unterbrechung des friedlichen Lebens scheinen in ihren Fahnen zu stehen. Zwei Morde passierten in ihren Reihen, diverse Vergewaltigungen, viele Sachbeschaedigungen und andere Randale. Der leider viel zu frueh verstorbene Journalist Breitbart mit Anderen hat einen Dokumentarfilm gedreht, der im Juni herauskommt. Hier ein paar highlights.

    Sign In

    Auch hier ist Soros einer der geldgebenden Hintermaenner; Bossie nennt die Akteure "useful idiots", die ihren Frust recht ungehindert austragen koennen. Ist es paranoid, sich vorstellen, dass es hier eine Reation geben sollte, sollte Obama die Wahl verlieren ? Diese Befuerchtung haben ich bei der Teaparty nicht, sollte Romney verlieren.
    Ray "hält weiter fest". Und versucht auch eine Koalition ins Leben zu rufen. Ich erinnere mich, dass es Hank, ganz im Gegensatz zu Ihnen, auch schon ziemlich peinlich war, wenn die Opposition (oder die künftige Administration) von Leuten wie der Ex Gouverneurin oder der Frau Flussmann oder von religiösen Ultras angeführt worden wäre. So ist für ihn Romney perfekt und für mich tatsächlich auch das kleinste aller möglichen Übel. Ähnlich wie es Obama für unseren galizischen Freund Rainer ist.;-)

    Sie habe ich wieder mal, ich sage es in aller Bescheidenheit, erfolgreich aus dem Busch gelockt. Ihre Verklärung der rechten Bürgerbewegung als Steuerverweigerer und die in Bausch und Bogen Verdammung der ausserparlamentarischen Opposition (auch ein wichtiges Merkmal einer funktionierenden Demokratie) positioniert Sie selbst, nach meinem Geschmack, am rechten (selbstverständlich absolut demokratischen) Rand des politischen Spektrums. Was halten Sie übrigens von meiner Liste der "echten Revolutionen" oder besser, Ereignisse, die einem Paradigm Shift nahe kommen?

    Viel Glück uns allen, hüben und drüben, dass der Gewinner mit seiner neuen oder alten Macht klüger umgeht als ein gewisser Texaner. Das mit der friedlichen Einbindung der Europäer, wie von Hank erhofft, finde ich sehr gut, da mache ich auch mit.

    Greetings over the Ocean. Ray
  9. #1688

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Apropos "Dreckschleuder." Die Leute heissen "Teaparty" nach der "Boston Teaparty", mit der die Kolonisten sich gegen die Willkuer des englischen Koenigs erhoben haben. Sie wurfen die Ladungen Tee, die sie hoch verzollt aufen sollten, in den Hafen.
    Daher bitte ich Sie, mal den Ausdruck "teabagger" zu googeln und ihn fuerderhin nicht mehr zu benutzen.
    Ich hätte mehr Verständnis für Ihre Teaparty, wenn sie genauso wie
    gegen neue Steuern ist, auch gegen die horrenden Ausgaben der GOP
    für unnötige Militärausgaben wäre. Der Irakkrieg ist doch ein gutes
    Beispiel dafür. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit dieser Leute wie
    ihre Ikone Palin nicht für ihre Überzeugungen bezahlen wollen. Wer
    pro Life ist, muss dann auch die Kosten für diese Politik bezahlen.
  10. #1689

    Obama hat bessere Chancen!

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Hast du die letzten 30 Jahre als 'hermit' in einer Hoehle in Galizien verbracht? Irgendwann mal das Wort "Globalisierung" gehoert?...
    Nein, nie gehört, lieber Hank. Gegenfrage:"Kannst du lesen?"

    Kommentar #1669
    Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama? - Seite 167








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