Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
Hast du die letzten 30 Jahre als 'hermit' in einer Hoehle in Galizien verbracht? Irgendwann mal das Wort "Globalisierung" gehoert? Alle Grossunternehmen der industrialisierten Welt haben in Niedriglohnlaendern ihre subsidiaries aufgebaut (hoechstwahrscheinlich sogar spanische Firmen). Wie die Lemminge sind sie dem Ruf der Sirenen gefolgt, alle haben mitgemacht und jetzt kommen sie reuevoll wieder zurueck, weil z.B. China Patente und intellectual property rechts und links klaut, die Loehne dort steigen wie ein Wetterballon, die politische Lage immer unruhiger wird etc etc. Es gibt noch mehr Gruende, aber das Pendel schlaegt zurueck. Sowas nennt man "zyklisch" oder "contractual", warum regst du dich darueber auf?
Guten Morgen, ray! Wir werden dann eine Troika bilden. "Drei gegen den Rest der Welt".
Im Prinzip "ja". Was ich (und viele andere auch) sehen, ist, dass es bei tea party Veranstaltungen in der Regel nicht zu Ausschreitungen kommt, bei occupy "festivals" das aber an der Tagesordnung zu sein scheint.Aber ein Problem muss ich doch noch ansprechen. Ihr spontaner Vergleich der Tea Party (die bösen Wörter brauche ich ab sofort auch nicht mehr) mit den Pionieren des Aufstands vor der Staatsgründung kaufe ich nicht. Die "Civil disobedience" müssten Sie ja folgerichtig nicht nur den Piraten, sondern auch den Occupiern zugestehen - und zwar ausdrücklich als Kompliment.
Ich glaube auch nicht, dass es eine "Konterrevolution" geben wird. Sollte Romney Praesident werden, wird es keinerlei Abenteuer im Sinne von Irak geben, das ist nicht mehr handhabbar. Ich denke, Romney wuerde weitestgehend auf ein gutes Verhaeltnis zu unseren Verbuendeten setzen, das Verhaeltnis zu Israel wieder reparieren, die Europaer mehr einbinden (ich meine jetzt nicht in militaerische Konflikte), aber ich glaube nicht, dass seine Politik in Richtung Isolationismus gehen wird.So weit würden Sie wohl nicht gehen, nehme ich mal an. Revolutionär ist anders. In den USA u.a. der Reihe nach, aber nicht vollständig: New Deal, der Marshallplan als Zeichen der Öffnung, Die Civil Rights Bewegung in den Sechzigern, Reagan und Reaganomics (ohne Wertung meinerseits). Die aktuelle Krise ist unbewältigt, Obama war noch wenig erfolgreich, ich wünsche uns allen allerdings keine Konterrevolution der konservativen, insbesondere auch nicht der isolationistischen Art.
Die aktuelle Krise wird er sehr wahrscheinlich mit drastischen Ausgabenkuerzungen (wie in MA) handhaben, wobei auch das Militaer betroffen sein wird, er wird nicht davor zurueckschrecken, an die entitlements zu gehen, moderat Steuern erhoehen, die Grenzen sichern, und Obamacare hoffentlich modifizieren zu dem Punkt hin, wo es bezahlbar wird.
Woher wollen Sie wissen, was ich weiß?
Als deutscher Ex-Soldat wissen Sie genauso viel oder genauso wenig wie jeder andere Zivilist über die heutigen miliärischen Pläne der USA.
Es ist nicht NPR sondern die republikanischen EX-Soldaten McCain, Graham, usw., die verlangen, dass Obama mindestens 30.000 Soldaten auf Dauer im Irak stationiert. Romney hat sich nicht ablehnend dazu geäußert.
Ich war schon oft in Israel, ich habe jüdische Vorfahren. Und vieles hat mir nicht gefallen, was ich dort gesehen und gehört habe. Aber es gibt auch in Israel viele moderate, intelligente Menschen, die keine Lust mehr haben, der Spielball von ein paar größenwahnsinnigen Extremisten auf beiden Seiten zu sein. Diese behindern den Friedensprozess seit Jahrzehnten auf beiden Seiten. Deshalb bewürworte ich explizit die Politik der jetzigen Administration, die Hardliner nicht zu unterstützen.
Hank, Sassy, vielleicht zeigt der folgende Artikel ja, dass es eine
Wende bei den Gesundheitskosten in den USA gibt.
http://www.nytimes.com/2012/04/29/he...it_th_20120429
Ist das nur ein laues Lüftchen ?
Sie sind ja offenbar Aerztin, geboerene Deutsche, in mittleren Jahren, von daher waren Sie nie beim Militaer.
Wie kommen Sie darauf, dass ich deutscher ex-Soldat bin?Als deutscher Ex-Soldat wissen Sie genauso viel oder genauso wenig wie jeder andere Zivilist über die heutigen miliärischen Pläne der USA.
Also ist das fuer Sie schon Tatsache? Dass die Iraker da ein Wort mitzureden haben, ist nicht relevant? Und was McCain und Graham von sich geben, ist nicht Politik, sondern deren Meinung.Es ist nicht NPR sondern die republikanischen EX-Soldaten McCain, Graham, usw., die verlangen, dass Obama mindestens 30.000 Soldaten auf Dauer im Irak stationiert. Romney hat sich nicht ablehnend dazu geäußert.
Was befuerworten Sie denn? Die HAMAS am Kongress vorbei mit $ 192 Mio zu unterstuetzen, wie der Erleuchtete das vorhat? Den Rueckzug auf die Grenzen von 1967, auch eine von Obamas Phantasien?Ich war schon oft in Israel, ich habe jüdische Vorfahren. Und vieles hat mir nicht gefallen, was ich dort gesehen und gehört habe. Aber es gibt auch in Israel viele moderate, intelligente Menschen, die keine Lust mehr haben, der Spielball von ein paar größenwahnsinnigen Extremisten auf beiden Seiten zu sein. Diese behindern den Friedensprozess seit Jahrzehnten auf beiden Seiten. Deshalb bewürworte ich explizit die Politik der jetzigen Administration, die Hardliner nicht zu unterstützen.
Ray "hält weiter fest". Und versucht auch eine Koalition ins Leben zu rufen. Ich erinnere mich, dass es Hank, ganz im Gegensatz zu Ihnen, auch schon ziemlich peinlich war, wenn die Opposition (oder die künftige Administration) von Leuten wie der Ex Gouverneurin oder der Frau Flussmann oder von religiösen Ultras angeführt worden wäre. So ist für ihn Romney perfekt und für mich tatsächlich auch das kleinste aller möglichen Übel. Ähnlich wie es Obama für unseren galizischen Freund Rainer ist.;-)
Sie habe ich wieder mal, ich sage es in aller Bescheidenheit, erfolgreich aus dem Busch gelockt. Ihre Verklärung der rechten Bürgerbewegung als Steuerverweigerer und die in Bausch und Bogen Verdammung der ausserparlamentarischen Opposition (auch ein wichtiges Merkmal einer funktionierenden Demokratie) positioniert Sie selbst, nach meinem Geschmack, am rechten (selbstverständlich absolut demokratischen) Rand des politischen Spektrums. Was halten Sie übrigens von meiner Liste der "echten Revolutionen" oder besser, Ereignisse, die einem Paradigm Shift nahe kommen?
Viel Glück uns allen, hüben und drüben, dass der Gewinner mit seiner neuen oder alten Macht klüger umgeht als ein gewisser Texaner. Das mit der friedlichen Einbindung der Europäer, wie von Hank erhofft, finde ich sehr gut, da mache ich auch mit.
Greetings over the Ocean. Ray
Ich hätte mehr Verständnis für Ihre Teaparty, wenn sie genauso wie
gegen neue Steuern ist, auch gegen die horrenden Ausgaben der GOP
für unnötige Militärausgaben wäre. Der Irakkrieg ist doch ein gutes
Beispiel dafür. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit dieser Leute wie
ihre Ikone Palin nicht für ihre Überzeugungen bezahlen wollen. Wer
pro Life ist, muss dann auch die Kosten für diese Politik bezahlen.
Nein, nie gehört, lieber Hank. Gegenfrage:"Kannst du lesen?"
Kommentar #1669
Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama? - Seite 167