Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1670

    Romney

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Frau Baer, die Leute, die an den Parties auftreten und die Team Party vertreten, machen allerdings nicht den Eindruck von Revolutionären. Da ist der Begriff Konterrevolution passender und den können Sie ja mal ergooglen. "Teabagger" entspricht im geistigen Niveau etwa dem Begriff "Messias", Sie wissen schon! Dass Sie keinen der beiden Begriffe brauchen würden ehrt Sie, aber der Stil des Wahlkampfs (Forist gnoib hat es treffend gesagt) ist nun mal so wie er ist: hart aber herzlich. Wir wollen bloss nicht eine Diskussion vom Zaume reissen, wer damit angefangen hat. Einigen wir uns doch auf "american heritage";-)
    Nein, sie sind keine Revolutionaere und haben es auch nicht behauptet. Sie orientieren sich an der civil disobedience der original Teaparty und man sieht da - ganz lustig- auch ab und zu eine Piraten"uniform." Ja, Obama selbst benutzt das Wort "teabagger", wenn er es nicht sogar eingefuehrt hat. Das ist vielleicht seine Welt, ich weiss es nicht. Mich stoert es.
    Dieses Wort wurde lange vor dem Wahlkampf eingefuehrt. Stinkt mir genau so wie die Bezeichnung "Repugs", besonders wenn derjenige, der es benutzt, auch keine Ahnung hat, was es bedeutet.
    Was den Wahlkampf selbst angeht, so geht der doch jetzt erst richtig los. Mit Biden in seiner traditionellen Rolle als "attack dog" koennte das ganz lustig werden. Ich werde aber trotzdem nicht unbedingt hinhoeren.
  2. #1671

    Romney

    [QUOTE=Sassy60;10096375]Dann sollten Sie doch das Spiel kennen: Soldaten haben den Mund zu halten und zu tun, was ihnen ihr Oberbefehlshaber befiehlt (lief das nicht so unter Bush/Rumsfeld?).
    Oder haben Sie eine beratende Funktion in einer zukünftigen Romney Administration?[QUOTE]

    Nur unter Bush/Rumsfeld ?
    So drastisch waren die aber nicht :
    Federal Judge Rejects Marine Injunction to Stop Discharge - ABC News

    [QUOTE] Ja, mit dem Ergebnis, dass wir keine Truppen auf Dauer im Irak stationieren. Das wird die GOP bei erster Gelegenheit ändern.[QUOTE]

    Die GOP ? Lesen Sie nur den ersten Satz :

    How many U.S. troops will remain in Iraq? - politics - msnbc.com

    Wenn es nach den Dems gegangen wäre, hätten wir die Bush tax cuts für die oberen Einkommen nicht verlängert. Ja, ich weiß, die paar Millionen (oder Milliarden über mehrere Jahre) spielen für Sie keine Rolle. Dazu die Einsparungen in der HCR, die eingefrorenen Gehälter der Feds für zwei Jahre und geplante Kürzung ihrer Pensionen in der Zukunft (bzw. höhere Eigenbeteiligung), die Jagd auf reiche Steuersünder (die wurden fündig!), die Jagd auf Betrüger im Gesundheitssystem (ebenfalls große Erfolge), etc., etc., da kommt ein hübsches Sümmchen zustande.
    Schon wieder falsch. Die Dems waren nicht einstimmig:

    Tax cuts for rich, and middle class, gains steam - Aug. 27, 2010

    Sier verkaufen anscheinend Ihre Meinung als Tatsachen.
  3. #1672

    Romney

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    ...during Reagan's time and even less so now in times of
    globalisation.
    @Hank
    Report: American Corporations Are Adding More Jobs Overseas Than They Are At Home | ThinkProgress
    With the nation’s unemployment rate still above eight
    percent, millions of Americans are looking for work, and the
    country’s biggest corporations are hiring. According to a new
    report from the Wall Street Journal, however, many of those
    corporations are adding jobs overseas at a faster pace
    than they are at home. Even worse, others are cutting their
    domestic workforces while adding jobs in other countries at a
    rapid pace:...



    Wie immer freue ich mich auf deine Antwort, lieber Hank
    Es gibt auch dies :

    Made in USA: Companies bringing overseas jobs home - Jun. 17, 2011
  4. #1673

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Ich hatte Ihnen, Frau Montabär, schon vorher geantwortet mit folgendem Zitat aus obiger Quelle
    "NEW YORK (CNNMoney) -- It's still only a TRICKLE compared to the FLOOD of jobs that America lost to overseas outsourcing in recent decades. But some American businesses are bringing jobs home again.
    Ein etwas dürftiger Trost, nicht wahr.(Flood vs. Trickle)

    Und

    Repug = Repugnant
    Ich erinnere mich, dass wir schon früher darüber diskutiert zu haben und ich Ihnen meine Begründung für diese Bezeichnung deutlich zu verstehen gegeben hatte.
  5. #1674

    Romney

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Ich hatte Ihnen, Frau Montabär, schon vorher geantwortet mit folgendem Zitat aus obiger Quelle
    "NEW YORK (CNNMoney) -- It's still only a TRICKLE compared to the FLOOD of jobs that America lost to overseas outsourcing in recent decades. But some American businesses are bringing jobs home again.
    Ein etwas dürftiger Trost, nicht wahr.(Flood vs. Trickle)

    Und

    Repug = Repugnant
    Ich erinnere mich, dass wir schon früher darüber diskutiert zu haben und ich Ihnen meine Begründung für diese Bezeichnung deutlich zu verstehen gegeben hatte.
    Entschudligung, dass ich nicht sogleich strammgestanden habe.
    Ein Trickle vs. Flood; ich sehe den "Trickle" als hoffnungsvoll an und es wuerde mich nicht wundern, wenn es bald mehr werden wuerden .
    Man muesste die einzelnen Jobs untersuchen, um den Gesamtimpakt naeher bestimmen zu koennen.
    Ich weiss sehr genau, was "repugnant" bedeutet und habe mich deshalb darueber moniert. Aber Sie wollen weiterhin nach Manier der Democraps abwertende Namen verwenden - das Ihnen beschieden. Wenn es Sie dann erfreut....
  6. #1675

    [QUOTE=Montanabear;10102224][QUOTE=Sassy60;10096375]Dann sollten Sie doch das Spiel kennen: Soldaten haben den Mund zu halten und zu tun, was ihnen ihr Oberbefehlshaber befiehlt (lief das nicht so unter Bush/Rumsfeld?).
    Oder haben Sie eine beratende Funktion in einer zukünftigen Romney Administration?[QUOTE]
    Nur unter Bush/Rumsfeld ?
    So drastisch waren die aber nicht :
    Federal Judge Rejects Marine Injunction to Stop Discharge - ABC News
    [QUOTE] Ja, mit dem Ergebnis, dass wir keine Truppen auf Dauer im Irak stationieren. Das wird die GOP bei erster Gelegenheit ändern.

    Die GOP ? Lesen Sie nur den ersten Satz :

    How many U.S. troops will remain in Iraq? - politics - msnbc.com



    Schon wieder falsch. Die Dems waren nicht einstimmig:

    Tax cuts for rich, and middle class, gains steam - Aug. 27, 2010

    Sier verkaufen anscheinend Ihre Meinung als Tatsachen.
  7. #1676

    es geht erst los

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Nein, sie sind keine Revolutionaere und haben es auch nicht behauptet. Sie orientieren sich an der civil disobedience der original Teaparty und man sieht da - ganz lustig- auch ab und zu eine Piraten"uniform." Ja, Obama selbst benutzt das Wort "teabagger", wenn er es nicht sogar eingefuehrt hat. Das ist vielleicht seine Welt, ich weiss es nicht. Mich stoert es.
    Dieses Wort wurde lange vor dem Wahlkampf eingefuehrt. Stinkt mir genau so wie die Bezeichnung "Repugs", besonders wenn derjenige, der es benutzt, auch keine Ahnung hat, was es bedeutet.
    Was den Wahlkampf selbst angeht, so geht der doch jetzt erst richtig los. Mit Biden in seiner traditionellen Rolle als "attack dog" koennte das ganz lustig werden. Ich werde aber trotzdem nicht unbedingt hinhoeren.
    es geht erst los, da sind wir uns einig. Ich werde mehr nach links ("US-Linke") hinhören und Sie mehr nach Rechts ("US-Rechte"). Dann kreuzen wir wieder die Klingen! Angesichts von primitivem US-Bashing ohne Bezug zum Thema und zur Wahl kämpfen wir zeitweise gar Seite an Seite;-)

    Aber ein Problem muss ich doch noch ansprechen. Ihr spontaner Vergleich der Tea Party (die bösen Wörter brauche ich ab sofort auch nicht mehr) mit den Pionieren des Aufstands vor der Staatsgründung kaufe ich nicht. Die "Civil disobedience" müssten Sie ja folgerichtig nicht nur den Piraten, sondern auch den Occupiern zugestehen - und zwar ausdrücklich als Kompliment. So weit würden Sie wohl nicht gehen, nehme ich mal an. Revolutionär ist anders. In den USA u.a. der Reihe nach, aber nicht vollständig: New Deal, der Marshallplan als Zeichen der Öffnung, Die Civil Rights Bewegung in den Sechzigern, Reagan und Reaganomics (ohne Wertung meinerseits). Die aktuelle Krise ist unbewältigt, Obama war noch wenig erfolgreich, ich wünsche uns allen allerdings keine Konterrevolution der konservativen, insbesondere auch nicht der isolationistischen Art.

    N.B. Die Polls der letzten Tage lassen wirklich alle Möglichkeiten offen
  8. #1677

    Unnötiges Geplänkel

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Nur unter Bush/Rumsfeld ?
    So drastisch waren die aber nicht :
    Federal Judge Rejects Marine Injunction to Stop Discharge - ABC News
    Aber nein, gar nicht drastisch das ganze Land mit einer Lüge in einen Krieg zu stürzen! Sie scherzen.

    Was den teabagger betrifft, so hat er das allein seiner eigenen Bödheit zuzuschreiben. Kein Mensch hat Mitleid mit ihm außer andern teabaggern.

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Willkommen im Jahr 2012! Die Truppen wurden aus dem Irak abgezogen und auch sonst hat es einige Veränderungen seit dem Jahr 2007 gegeben.

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Schon wieder falsch. Die Dems waren nicht einstimmig:
    Tax cuts for rich, and middle class, gains steam - Aug. 27, 2010
    Sier verkaufen anscheinend Ihre Meinung als Tatsachen.
    Nein, Sie leiden wohl an heftiger Langeweile, anders kann ich mir Ihr Blablabla nicht erklären.
    Ich habe nicht gesagt, dass eine 100% Mehrheit der Dems dafür war oder eine filibuster sichere Mehrheit der Dems im Senat. Big damn deal, 2 waren dagegen (Lieberman ist kein Dem), also eine satte Mehrheit der Dems sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat waren für die Abschaffung der Bush tax cut für die oberen Einkommen. Und Obama und Biden noch dazu. Hillary Clinton auch, aber die darf sich dazu nicht öffentlich äußern. Noch Fragen?
  9. #1678

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Ich kapiere sehr wohl, dass die Steuerzahler der Arbeitgeber von öffentlich Bediensteten sind.
    Jetzt sind wir schon einen Schritt weiter.

    Was ich nicht verstehe, ist, warum manche Leute Feuerwehrmännern und Polizisten z.B. verwehren wollen, bei ihrer Sicherheitsausrüstung ein Wörtchen mitzureden, oder warum man Lehrern mit gerade 50.000.- $ Jahresgehalt eine deutlich höhere Zuzahlung für ihre Pensionen und KV aufbrummt.
    Das bisschen Zuzahlung ist ein Witz! Die Pensionen sind sehr generoes (wir bezahlen sie ja schliesslich), und die KV Kosten werden zum grossen Teil von UNS bezahlt. Und nicht jeder lebt wie Sie in DC. Mit $50,000 kommen Sie ausser in den Handvoll Metropolen wie NY, LA, SF oder Chicago sehr weit. $50,000 im public sector ist fast wie $65,000 im private sector dank der vom Steuerzahler bezahlten Pension und KV.
  10. #1679

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Dann sollten Sie doch das Spiel kennen: Soldaten haben den Mund zu halten und zu tun, was ihnen ihr Oberbefehlshaber befiehlt (lief das nicht so unter Bush/Rumsfeld?).
    Oder haben Sie eine beratende Funktion in einer zukünftigen Romney Administration?
    Sie wissen nicht ueber militaerische Operationen, von daher wuerde ich Ihnen empfehlen, sich hier zurueckzuhalten.

    Ja, mit dem Ergebnis, dass wir keine Truppen auf Dauer im Irak stationieren. Das wird die GOP bei erster Gelegenheit ändern.
    Das hat nichts mit der GOP zu tun, sondern mit Realitaeten --->
    Troop Pullout Not The End Of U.S. Presence In Iraq : NPR
    Und NPR ist ja nicht gerade ein GOP Kampforgan.
    War ein bißchen unmöglich, weil die GOP und ein paar sehr reiche Israel-Freunde ihre eigene Politik gemacht und die Hardliner in Israel nach Kräften unterstützt haben. Ganz im Sinne Romneys, denke ich.
    Sie schaffen sich mal wieder Ihre eigenen Realitaeten. Waren Sie mal in Israel?

    Das müssen wir uns bei Gelegenheit näher ansehen, was Romney in MA geleistet hat. Vor allem was Jobs angeht.
    Tun Sie das bitte.