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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1640

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Welchen Romney wir dann erleben werden , wenn er richtig loslegt, weiss ich nicht. Einen sehr glaubwürdigen allerdings kaum.
    Moin ray! Der Wiki-Artikel ueber Romney ist da vielleicht hilfreich.
    Mitt Romney - Wikipedia, the free encyclopedia

    Ich denke, wir koennen davon ausgehen, dass das ein halbwegs objektiver Artikel ist. Er beleuchtet ausfuehrlich die Zeit, als Romney Governor von Massachussetts war.
  2. #1641

    Attempts of vote suppression in den USA

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    ...werden besser by Keeping Students From the Polls
    http://www.nytimes.com/2011/12/27/op...the-polls.html

    ...It’s all part of a widespread Republican effort to restrict the voting rights of demographic groups that tend to vote Democratic...and the young, who are more likely to support President Obama...
    und:
    [i]William O’Brien, the speaker of the New Hampshire State House, told a Tea Party group earlier this year that students are “foolish”...
    Attempts of vote suppression gibt es in den USA, dem Hort der WAHREN DEMOKRATIE - aber nicht in Spanien -, und das war doch das eigentliche Thema unserer Diskussion.
    Aber, lieber Hank, lassen wir zeitweilig mal Spanien beiseite.
    Ist es nicht ein Armutszeugnis für die einstmals Grand Old Party, wenn da ein nicht ganz unbedeutender Politiker Studenten, von denen wahrscheinlich viele in Zukunft zur Elite des Landes gehören werden, das Recht zu wählen abspricht? Warst du etwa auch "foolish" als du für deinen MBA studiertest?
  3. #1642

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Gibt es auch etwas von ihm zur Aussenpolitik was man intelligent nennen könnte. ?
    Dazu muessten sie denn auch definieren, was Sie persoenlich fuer "intelligent" erachten. Das ist ja nun eine sehr subjektive Betrachtungsweise, die im Auge des Betrachters entsteht.

    Geben Sie doch mal ein Beispiel, was Sie als "intelligente" Aussenpolitik betrachten wuerden, vor dem Hintergrund, das ein Land wie die US ueblicherweise nicht eine Aussenpolitik wie die Schweiz oder Island betreibt.
  4. #1643

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Attempts of vote suppression gibt es in den USA, dem Hort der WAHREN DEMOKRATIE - aber nicht in Spanien -, und das war doch das eigentliche Thema unserer Diskussion.
    Die politische Linke uebt sich gerne in Verbalbombast, wenn es um derartige Themen geht, wie z.B. in der Frage nach ID. Ich halte es fuer notwendig und sachdienlich, dass man sich ausweist, wenn man waehlen geht. Waehlen ist ein Recht und ein Privileg des Staatsbuergers, und im Sinne dieses Rechts/Privilegs halte ich es fuer sinnvoll, den Waehler nach seiner ID zu fragen. Nach linker Ansicht ist das 'voter suppression', nach meiner Ansicht wird damit 'voter fraud' entgegengewirkt und es ist common sense.

    Musst du dich nicht ausweisen, wenn du in Galizien zur Urne gehst?

    Aber, lieber Hank, lassen wir zeitweilig mal Spanien beiseite.
    Ist es nicht ein Armutszeugnis für die einstmals Grand Old Party, wenn da ein nicht ganz unbedeutender Politiker Studenten, von denen wahrscheinlich viele in Zukunft zur Elite des Landes gehören werden, das Recht zu wählen abspricht? Warst du etwa auch "foolish" als du für deinen MBA studiertest?
    Niemand spricht irgendjemandem das "Recht" auf waehlen ab, das ist gesetzlich geregelt, in der Constitution, in den verschiedenen Bundesstaatsgesetzen etc etc.

    Wenn da jemand seine persoenliche Meinung aeussert, dann kann man gerne dagegen argumentieren, aber in irgendeiner Weise relevant ist die Meinung dieses Herrn nicht. Gesetz ist Gesetz.

    Ich habe meinen MBA im zarten Alter von 40 erhalten, also schon in einem Alter, das man als 'reifere Jugend' bezeichnet.
  5. #1644

    Pure Ideologie

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Hoeren Sie doch bitte auf, hier von "Integritaet" reden zu wollen. Der Typ ist ein bekannter Luegner und Tatsachenverdreher, ist beim Luegen erwischt worden, hat eins zwischen die Hoerner gekriegt und jetzt muss er zurueckrudern.
    Ein "bekannter Lügner und Tatsachenverdreher"?? Laut right winger Verschwörungsblogs etwa? Dafür haben Sie doch sicher Beweise, ansonsten stellen Sie sich wegen Diffamierung von Leuten selbst an den Pranger.
    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Der Ausgangspunkt war, dass Sie behaupteten, dass Walker von seinem Vorgaenger einen Budgetueberschuss uebernommen haette. Das ist jetzt 'debunked' worden.
    Nun, ja, mit Zahlen und Statistiken kann man gut spielen, jeder legt sie zu seinen Gunsten aus. Klein war nur einer von vielen, der das für 2011 prognostizierte Budget so interpretierte, bis Walker andere Zahlen aus dem Ärmel zog.
    Und das lasse ich so stehen, bis ich die Bestätigung von unabhängigen Finanzexperten habe, dass da nicht gemauschelt wurde.

    Es ändert nichts an der Tatsache, dass Walker die Notwendigkeit seiner Antigewerkschaftsmaßnahmen mit dem Defizit und resultierendem Sparzwang begründete, obwohl er dieses Defizit gerade um 120 Mio. (und für die Folgejahre sogar mehr) mit Klientelbelohnung erhöht hatte. Er mußte kleinlaut vor dem house in D.C. zugeben, dass keine seiner Antigewerkschaftsmaßnahmen das Defizit vermindern würde. Der Beweis dafür, dass das nur ein ideologischer Schachzug ist. Und v.a. ist es der Vollzug der Politik, die sich die Koch Brothers & Co. für ihre Unterstützung von Walker und der GOP in Wisconsin wünschen.
    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    3) Es hat keine "Gewerkschaftszerschlagungsaktion" gegeben. Die public union existiert noch und macht lautstark von sich hoeren.
    ...
    Wenn das alles so so schrecklich positiv ist wie von Ihnen geschildert, frage ich mich, warum sogar die Feuerwehrmänner und Polizisten, deren Gewerkschaften von diesen Maßnahmen gar nicht betroffen waren, weil sie traditionell GOP-Wähler waren (Klientelbelohnung!), in Madison auf die Barrikaden gingen und die meisten in der anstehenden Wahl gegen Walker wählen werden.
    Und warum die Gewerkschaften in der Bevölkerung soviel Rückhalt und Unterstützung haben.

    Wenn Sie gelegentlich Ihre ideologischen Scheuklappen ablegten, würden Sie merken, dass die Welt viel bunter ist, als man Ihnen eingeredet hat.
  6. #1645

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Da [in Spanien] wäre mehr Einsatz aller aufrichtigen Demokraten gefragt, bevor man sich auf Amerika stürzt.
    Möglich, aber in diesem Strang handelt es sich doch um Amerika und nicht um Spanien. Warum eigentlich "stürzt" du dich immer wieder auf Spanien?
  7. #1646

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Ein "bekannter Lügner und Tatsachenverdreher"?? Laut right winger Verschwörungsblogs etwa? Dafür haben Sie doch sicher Beweise, ansonsten stellen Sie sich wegen Diffamierung von Leuten selbst an den Pranger.
    Sogar seine linken "Kampfgenossen" stellen seine Aussagen als 'absurd' da ---->
    » Ezra Klein’s Absurd Explanation For American Health Care Problems Liberal Values
    "Liberal Values Defending Liberty and Enlightened Thought"

    Nun, ja, mit Zahlen und Statistiken kann man gut spielen, jeder legt sie zu seinen Gunsten aus. Klein war nur einer von vielen, der das für 2011 prognostizierte Budget so interpretierte, bis Walker andere Zahlen aus dem Ärmel zog.
    Und das lasse ich so stehen, bis ich die Bestätigung von unabhängigen Finanzexperten habe, dass da nicht gemauschelt wurde.
    Wir sind beide keine Finanzexperten, also lassen wir das so stehen.

    Es ändert nichts an der Tatsache, dass Walker die Notwendigkeit seiner Antigewerkschaftsmaßnahmen mit dem Defizit und resultierendem Sparzwang begründete, obwohl er dieses Defizit gerade um 120 Mio. (und für die Folgejahre sogar mehr) mit Klientelbelohnung erhöht hatte.
    Womit er auch in der Realitaet Recht hatte. Denn wie ich bereits sagte, sind die Schulbezirke nicht mehr gezwungen, die ueberhoehten Raten fuer die WEA health care plans zu zahlen. Und haben jetzt weniger Ausgaben, ergo brauchen sie weniger Zuschuesse.

    Wenn das alles so so schrecklich positiv ist wie von Ihnen geschildert, frage ich mich, warum sogar die Feuerwehrmänner und Polizisten, deren Gewerkschaften von diesen Maßnahmen gar nicht betroffen waren, weil sie traditionell GOP-Wähler waren (Klientelbelohnung!), in Madison auf die Barrikaden gingen und die meisten in der anstehenden Wahl gegen Walker wählen werden.
    Und warum die Gewerkschaften in der Bevölkerung soviel Rückhalt und Unterstützung haben.
    Die unions sind ja soooo beliebt bei meinen Freunden in Wisconsin, deshalb sinken die Mitgliederzahlen auch staendig
    Union Membership in Wisconsin - 2011
    Quincy, IL News - QuincyJournal.com - Union membership dwindles in Wisconsin, U.S.

    Und das hier ist auch interessant:
    A Union Education - WSJ.com

    But anyway, im Juni sind wir schlauer und dann werden wir sehen, ob die Wisconsinites so dumm sind, sich weiterhin von public unions ausnehmen zu lassen wie die Weihnachtsgaense.

    Wenn Sie gelegentlich Ihre ideologischen Scheuklappen ablegten, würden Sie merken, dass die Welt viel bunter ist, als man Ihnen eingeredet hat.
    Bla bla...
  8. #1647

    einfach mal nachlesen

    Zitat von fibie Beitrag anzeigen
    Möglich, aber in diesem Strang handelt es sich doch um Amerika und nicht um Spanien. Warum eigentlich "stürzt" du dich immer wieder auf Spanien?
    Das ist ganz privat, Sie müssen halt etwas zurücklesen.;-)
    Und zum andern: es handelt sich um die Wahlchancen der beiden Präsidentschaftskandidaten und nicht um eine allgemeine Diskussion über die Demokratiefähigkeit der USA und weitere geopolitische Zusammenhänge, wie sie u.a. von Ihnen (und natürlich Herrn Birk, mit Wohnsitz Galizien, ganz im Nordwesten von Spanien) eingebracht werden.
    Sie können sich auch überzeugen, dass die Anhänger des aktuellen Präsidenten und sozialliberale Diskussionsteilnehmer, die in Amerika ansässig sind, keine Minderwertigkeitskomplexe hegen und auf Amerika und seine Verfassung stolz sind wie die Konservativen. Das Ganze nennt sich dann "Schmelztiegel", schon davon gehört?;-)

    Also, wenn nötig, einfach ein paar Seiten zurückblättern. Möglicherweise genügt schon ein Blick auf den Titel und die Strangfrage!
  9. #1648

    Kann ich schlecht beurteilen, aber wenn man die wirtschaftliche Lage in den USA bedenkt, dann denke ich das Mitt Rommney vielleicht doch eine Chance. Leute die unzufrieden mit der derzeitigen Situation sind wollen doch immer eine Änderung sehen. Da das mit dem "Change" in Anbetracht der Foreclosure-Probleme schwierig geworden ist, wird Rommney meiner Meinung nach durchaus eine Chance haben.
  10. #1649

    ich bemühe mich schon

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Moin ray! Der Wiki-Artikel ueber Romney ist da vielleicht hilfreich.
    Mitt Romney - Wikipedia, the free encyclopedia

    Ich denke, wir koennen davon ausgehen, dass das ein halbwegs objektiver Artikel ist. Er beleuchtet ausfuehrlich die Zeit, als Romney Governor von Massachussetts war.
    Habe noch nicht richtig angefangen, Hank, aber kannst sicher sein, ich bilde mir schon eine Meinung zu Romney, nach Studium seines bisherigen Wirkens und seinen ersten "offiziellen" Auftritten, aber nach der Convention, nicht jetzt im Vorgeplänkel. So objektiv wie nur möglich. Eine gewisse Voreingenommenheit wird uns beiden nicht abhanden kommen;-) Schönen Abend, resp. Nachmittag noch!

    P.S. der mit dem MBA mit 40 ist cool, hat ein Nachbar von mir, ein guter Typ, auch gemacht.


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