Forum: Politik
Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?
Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
- #1520 24.04.2012 14:46 von
Koennen Sie das mit konkreten Zahlen untermauern? Sie stellen hier Behauptungen auf, die ich nur bedingt nachvollziehen kann. Wie wuerden sich die tax revenues darstellen bei einem Steuersatz, wir er z.B. unter Carter ueblich war?
Hier eine kleine Hilfe, rechnen muessen Sie dann schon selber --->
Tax Facts | Tax Facts Listing - #1521 24.04.2012 14:48 von
- #1522 24.04.2012 19:49 von
Der Kapitalismus in den US von der Art des New Deal und in der Form einer sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und auch anderen Ländern Europas hat zu Wohlstand geführt.
Der ungeregelte Kapitalismus zusammen mit der Globalisierung
verursdachte die internationale Bankenkriese und eine
zunehmende Umverteilung von Vermögen von unten nach oben. - #1523 24.04.2012 20:34 von
"Je öfter eine Dummheit...
...wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit" (Voltaire).
Das müssen zumindest die Republikaner denken, wenn sie wagen, ihre Pläne offen zu legen:
Alexandra Franceschi, RNC Spokeswoman: GOP Economic Platform Same As Under George W. Bush, Just 'Updated' - #1524 24.04.2012 21:26 von
KIK ist billiger wie Sie.....
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #1525 25.04.2012 08:25 von
In dem zitierten Link des BMFST werden Teile aus der Originalstudie des englischen Gesundheitsforschers Wilkinson zitiert.
In ilkinson’s Original ( auf das Sie als vermutlicher Nicht-Mediziner wahrscheinlich keinen Zugriff haben) sind natürlich auch die USA enthalten.
Eine kleiner Ausschnitt der Originalstudie von Wilkinson ist bzgl. USA hier
S28
enthalten.
Das Original der „Alameda County Studie“ werden Sie auch nicht so ohne weiteres bekommen.
Es gibt aber auch
„populärwissenschaftliche Bücher“ von Wilkinson.
Die Kernthese (die durch Fakten ziemlich gut untermauert ist) lautet:
Diese Ungleichheit ist nicht nur für die Armen anstrengend, sondern auch für die Mittelschicht und sogar für die Reichen – so absurd das im ersten Augenblick scheinen mag.
Auch die Sterblichkeit hängt davon ab.
Der Grund ist bekannt.Ebenso ist nicht ersichtlich, weshalb und mit welchen Konsequenzen die USA der Kinder-Konvention nicht beigetreten sind.
Die Amerikaner müssten dann ihre Verfassung , die Bundesstaaten. Gesetze ändern.
Ob man die USA nach den Zielsetzungen der genannten Konvention als kinderfeindlich bezeichnen kann?
Die Bürger sicherlich nicht mehr oder weniger als in anderen Staaten.
In Kurzform:
Die amerikanische Verfassung behandelt Kinder als „kleine Erwachsene“,
ohne zu berücksichtigen dass sie spezielle Rechte brauchen.
(Wirkt sich z.B. bei der Behandlung von Kindern im US-Justizwesen aus). - #1526 25.04.2012 14:48 von
Das sind die typischen soundbites der Sozialstaatler, die aber nur zum Teil stimmen. Vor allem der new deal hat mit der Schaffung von Wohlstand nur bedingt was zu tun gehabt. Er hat auch nicht die Depression aufgehalten. Das war ein Beschaeftigungsprogramm, was viel Geld gekostet hat, aber oekonomisch fragwuerdig war. Mittlerweile gibt es viel Kritik an Roosevelts new deal, vor allem was das Ende der Depression anbelangt. Die zog sich naemlich durch die ganzen dreissiger Jahre, und mittlerweile mehren sich in der historschen Diskussion die Stimmen der Kritiker des new deal. Kannst du alles nachlesen.
Die soziale Marktwirtschaft, soso. Der rheinische Kapitalismus hat sich das Maentelchen des Sozialstaatspostulats umgehaengt, wie im Rest Europas. Aber um einen Sozialstaat zu finanzieren, muss erstmal Wohlstand geschaffen werden, sonst wird das nix.
Also, Rainer, nochmal, nur fuer dich:
Umverteilung funktioniert nur, wenn es Masse zum Umverteilen gibt, das sollte dir als Ingenieur eigentlich klar sein. Diese "Masse" faellt aber nicht wie Manna vom Himmel, sondern muss geschaffen werden. Der Kapitalismus hat das geschafft, die Politik hat sich dann ein Stueck vom Kuchen genommen (Steuern), und dann via Umverteilung den Sozialstaat geschaffen.
Man kann das natuerlich auch per Schulden machen, wie das die westliche Welt in den letzten 60 Jahren exzessiv gemacht hat (die Steuern reichten nicht mehr fuer die ganzen sozialen Wohltaten, und Politiker wollten ja auch wiedergewaehlt werden), und wo das endet, sieht man ja gerade in einem Europa, das, nun ja, nicht so toll dasteht. - #1527 25.04.2012 15:10 von
- #1528 25.04.2012 15:38 von
Mißverständnis?
Ich fürchte Sie haben den Sarkasmus in meinem Beitrag übersehen.
Weder propagiere ich die Tea Party, noch Hass, noch christliche Religion. M. E. ist Religion ebenso wie Hygiene eine sehr persönliche Angelegenheit und das haben die US-Gründungsväter auch nicht anderes gesehen, auch wenn die right wingers ständig versuchen die Geschichte umzuschreiben.
Ich halte jedoch Ihre Einschätzung, es gäbe keinen Hass in der europäischen Politik, für falsch. Es gibt viele Parteien des rechten Spektrums, die den Hass gegen "Fremde" und Andersdenkende tagtäglich verbreiten. - #1529 25.04.2012 15:44 von
Hank, Du hast schon Recht, dass der Sozialstaat viele Schulden
verursacht hat. Deutschland(West) hätte ohne die Wiedervereinigung
und ohne die Finanzkrise rund die hälfte seiner Schulden.
Die USA hätten ohne seine Kriege, sowie mit Verteidigungskosten
auf OECD Durchschnittsniveau und ohne die Finanzkrise IMHO sogar
noch weniger als die Hälfte seiner Schulden.
Man kann nicht alles auf den Sozialstaat abladen.
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