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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1360

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Du hat mir auch noch nicht die Frage beantwortet, von welchem Stockman-Buch du sprichst
    ???

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    und hast mir auch noch nicht darlegen koennen, was genau an der trickle-down Idee so verkehrt ist. Du lehnst sie ab, das ist OK, die Frage ist, warum.
    Weil sie nicht funktioniert hat.

    Wie der Ökonom Paul Krugman 2008 so schön sagte - entschuldige bitte die Wiederholung: „Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren - vergeblich.“

    Einkommen
    In den USA lag das Verhältnis von Managergehältern zu durchschnittlichen Angestellten 1980 bei 35:1, 2008 bei 319:1[12]
    Der amerikanischen Gesellschaft "fehlt die Mitte. Rasant haben sich die Reichen und die Armen im Land auseinanderentwickelt, so rasant, dass das oberste Prozent der Bürger fast ein Viertel aller Einkommen an sich zieht – doppelt so viel wie vor 25 Jahren. Amerika wuchs zuletzt fast nur noch für seine Reichen, die mittleren und unteren Schichten büßten im Schnitt sogar Kaufkraft ein. Und Jobs dazu."


    Die Daten zeigen klar, anstelle eines trickle-down hat in den letzten 30 Jahren ein 'stream-upwards' stattgefunden.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Bitte keinen link einstellen, sondern bitte in eigenen Worten erklaeren.
    Sehr geehrter Herr Oberlehrer, ob Link, cut & paste oder eigene Worte, die Entscheidung darüber müssen Sie wohl mir überlassen. Gelle?


    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Und du hast mir immer noch nicht erklaert, warum unsere Verfassung "obsolet" ist.
    Vielleicht später mal. Immerhin hast du ja schon einen Tip von Herrn (oder Frau?) mauskeu bekommen.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ich hab so den Eindruck, dass du in eigenen Worten gar nichts erklaeren kannst, sondern dich am geistigen Eigentum anderer festklammerst, die deinem Weltbild entsprechen.
    Wie doch Eindrücke täuschen können, ganz besonders wenn der getäuschte noch an Reaganomics glaubt.
  2. #1361

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    ???
    .
    Hank, das hast Du verwechselt. Ich habe darauf schon
    geantwortet wurde aber nicht "durchgelassen".
    Das Buch heisst TheTriumph of Politics. Ein guter Start
    wäre die Seite 288.
  3. #1362

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Hank, das hast Du verwechselt. Ich habe darauf schon
    geantwortet wurde aber nicht "durchgelassen".
    Das Buch heisst TheTriumph of Politics. Ein guter Start
    wäre die Seite 288.
    Ich hab das Buch zuhause. Wenn ich das richtig erinnere, ist das 1986 in Deutschland erschienen, also 1985 geschrieben worden, am Ende der 1. Amtszeit von Reagan. Ich werd nochmal reinschauen.
  4. #1363

    Chinesische Verhältnisse

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Suess. Sie haben also recherchiert und mussten rausfinden, dass meine Zahlen stimmen. Da wird soviel Brimborium gemacht um $ 4 Milliarden Steuereinnahmen und kein Wort verloren ueber Sparmassnahmen. Das kommt Ihnen nicht komisch vor? Das ist so, als wenn ich unter Einkaufspreis verkaufen wuerde....
    Es wird soviel Brimborium gemacht, weil es um Prinzipien geht. Steuergerechtigkeit z.B. und vermehrt darum, dass dieses Land eine Plutokratie geworden ist und mehr und mehr Menschen das merken und dagegen aufbegehren.
    Und meine persönliche Meinung: lieber 4 Milliarden/Jahr Sueuern von Millionären, die den Verlust kaum merken, als weitere Einschnitte in soziale Programme:

    "Anticipating the potential for a continued downward spiral in state budgets, the architects of the 2009 Recovery Act set aside $87 billion for Medicaid, $49 billion for education stabilization aid and $4.3 billion for a welfare emergency contingency fund...
    But now that the stimulus money is running out, states are hitting a wall: In fiscal year 2012, states have faced -- or are still grappling with -- a collective $102.9 billion in shortfalls. To make up for that, almost all states -- at least 46 last year, according to the Center on Budget and Policy Priorities -- cut budgets for social services and education. And it just so happens that those cuts are hitting women the hardest...
    Women, for example, make up two-thirds of the adult recipients of Medicaid. They are also the primary providers -- and primary recipients -- of child care assistance, which is generally supported through a mix of federal and state funds.
    But many states have recently cut child care support and Medicaid funding to balance their budgets..."

    Women's Jobs Axed By State Austerity Policies

    Einerseits wird der Zugang zu Verhütung und Abtreibung in eklatantem Maße erschwert, andererseits ist die Gesellschaft (bzw. die konservativen Männer) nicht bereit, für Mütter und Kinder zu sorgen (Krankenversorgung, soziale Programme) . Dazu werden Gesetze gegen Kinderarbeit und Diskriminierung von Frauen im Erwerbsleben und für Mindestlöhne gekippt, das Wahlrecht durch allerlei Schikanen im Endeffekt für breite Teile der Unterprivilegierten eingeschränkt, staatliche Regulierung für Arbeitsschutz, saubere Umwelt u.ä. torpediert (die EPA abschaffen!), etc.

    Worauf läuft all das hinaus? Die Schaffung eines neuen "Proletariats"? Zusammen mit Meldungen, dass viele westliche Multis wieder aus China abziehen, weil die Profitmarge dort in vielen Branchen gravierend eingebrochen ist, ergibt das ein ganz bestimmtes Bild. Und die ersten Experten, die von den USA als dem China des Westens sprechen, gibt es auch bereits.

    Wenn ich in China leben wollte, würde ich jetzt von dort schreiben.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ist Ihnen Obama zu "rechts"?
    Er ist mir zu harmoniebedürftig.
  5. #1364

    Diskussionskultur

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Sassy, ich bitte Sie. Jetzt haben Sie schnell noch mal bei Wiki reingeschaut und haben festgestellt, dass da ein gewisser Prozess ablaeuft, und dann versuchen Sie dem Hank weisszumachen, wie kompliziert das alles ist und dass die boese GOP alles sabotiert etc etc.

    All das aendert nichts, null, an der Tatsache, dass Ihre demokratischen Freunde es in drei Jahren nicht geschafft haben, einen Budgetvorschlag einzureichen. Period. Sie werfen Nebelkerzen und es funktioniert nicht.
    Ach, klar, ich mußte bei Wiki reinschauen um Sie zu korrigieren (ich lebe ja hier in D.C. völlig abgeschnitten von der Außenwelt und von Nachrichten!) und Sie behaupten einfach weiter Ihre soundbites (aber mir das ankreiden, das nennt man Projektion und es ist ein weit verbreitetes Phänomen unter Konservativen!). So können Sie vielleicht mit Dreijährigen diskutieren, aber nicht mit mir!
  6. #1365

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Weil sie nicht funktioniert hat.
    Wie der Ökonom Paul Krugman 2008 so schön sagte - entschuldige bitte die Wiederholung: „Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren - vergeblich.“
    Jetzt muss mal wieder Paul Krugman herhalten. Na gut, wenn's denn sein muss.

    Einkommen
    In den USA lag das Verhältnis von Managergehältern zu durchschnittlichen Angestellten 1980 bei 35:1, 2008 bei 319:1[12]
    Der amerikanischen Gesellschaft "fehlt die Mitte. Rasant haben sich die Reichen und die Armen im Land auseinanderentwickelt, so rasant, dass das oberste Prozent der Bürger fast ein Viertel aller Einkommen an sich zieht – doppelt so viel wie vor 25 Jahren. Amerika wuchs zuletzt fast nur noch für seine Reichen, die mittleren und unteren Schichten büßten im Schnitt sogar Kaufkraft ein. Und Jobs dazu."

    Die Daten zeigen klar, anstelle eines trickle-down hat in den letzten 30 Jahren ein 'stream-upwards' stattgefunden.
    Klar, die Einkommensverteilung ist der alleinige Masstab fuer unseren Rainer. Vielleicht moechte er auch mal was anderes lesen, so z.b.
    das hier:
    Reaganomics Vs. Obamanomics: Facts And Figures - Forbes
    oder hier
    Reaganomics - Wikipedia, the free encyclopedia

    Wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Aber generell zu behaupten, Reaganomics haben "nicht funktioniert", ist Unsinn. Natuerlich gab es unter Reagan negative Effekte (das brauchst du jetzt nicht zu verlinken, ich weiss es bereits), aber auch sehr viele positive. Und wenn ich Reaganomics Obamanomics gegenueberstelle, dann beantwortet sich die Frage von selbst, wer besser abschneidet.

    Vielleicht später mal. Immerhin hast du ja schon einen Tip von Herrn (oder Frau?) mauskeu bekommen.
    In anderen Worten, du weisst es nicht. Ist doch OK.

    Wie doch Eindrücke täuschen können, ganz besonders wenn der getäuschte noch an Reaganomics glaubt.
    Und wer immer noch, nach drei Jahren, an Obamanomics glaubt, den kann man nur als Traeumerle bezeichnen.
  7. #1366

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Es wird soviel Brimborium gemacht, weil es um Prinzipien geht. Steuergerechtigkeit z.B. und vermehrt darum, dass dieses Land eine Plutokratie geworden ist und mehr und mehr Menschen das merken und dagegen aufbegehren.
    Und meine persönliche Meinung: lieber 4 Milliarden/Jahr Sueuern von Millionären, die den Verlust kaum merken, als weitere Einschnitte in soziale Programme:
    Sassy, Sie leben in einer Phantasiewelt. Diese ganze Steuergerechtigkeitschosen sind politische Ablenkungsmanoever. Die Buffet-Rule loest kein Problem, nicht ein einziges, es kostet wahrscheinlich mehr, das durchzusetzen als das, was es im Endeffekt bringt.

    "Anticipating the potential for a continued downward spiral in state budgets, the architects of the 2009 Recovery Act set aside $87 billion for Medicaid, $49 billion for education stabilization aid and $4.3 billion for a welfare emergency contingency fund...
    But now that the stimulus money is running out, states are hitting a wall: In fiscal year 2012, states have faced -- or are still grappling with -- a collective $102.9 billion in shortfalls.
    Und? Was ist denn Ihrer Meinung nach die Loesung fuer derartige Probleme? Kommen Sie jetzt bitte nicht mit "more taxes on the rich". Das loest keine Probleme, die Zahlen spielen da nicht mit. Da muss man sich was anderes einfallen lassen.

    Einerseits wird der Zugang zu Verhütung und Abtreibung in eklatantem Maße erschwert, andererseits ist die Gesellschaft (bzw. die konservativen Männer) nicht bereit, für Mütter und Kinder zu sorgen (Krankenversorgung, soziale Programme).
    Wie kommen Sie denn darauf? Sie koennen contraceptives wirklich ueberall kaufen. Und haben Sie was gegen Maenner? Ich bin geschieden und hab meine Tochter auf meiner KV obwohl meine Ex mehr verdient als ich. Also bitte.

    das Wahlrecht durch allerlei Schikanen im Endeffekt für breite Teile der Unterprivilegierten eingeschränkt,
    Wo wird das Wahlrecht fuer Buerger eingeschraenkt?

    Worauf läuft all das hinaus? Die Schaffung eines neuen "Proletariats"? Zusammen mit Meldungen, dass viele westliche Multis wieder aus China abziehen, weil die Profitmarge dort in vielen Branchen gravierend eingebrochen ist, ergibt das ein ganz bestimmtes Bild. Und die ersten Experten, die von den USA als dem China des Westens sprechen, gibt es auch bereits.
    Ich bin perplex. Seien Sie doch froh, wenn Jobs von China wieder zu uns kommen. Ich versteh die Welt nicht mehr.
  8. #1367

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Ach, klar, ich mußte bei Wiki reinschauen um Sie zu korrigieren (ich lebe ja hier in D.C. völlig abgeschnitten von der Außenwelt und von Nachrichten!) und Sie behaupten einfach weiter Ihre soundbites (aber mir das ankreiden, das nennt man Projektion und es ist ein weit verbreitetes Phänomen unter Konservativen!). So können Sie vielleicht mit Dreijährigen diskutieren, aber nicht mit mir!
    Dann kommen Sie doch bitte das naechste Mal mit Fakten. Sie haben Wiki selber verlinkt, nicht ich. Und es stellte sich heraus, dass meine Zahlen stimmen, nachdem Sie so charmant waren, diese in Frage zu stellen mit der Bemerkung, dass Sie mir von vornherein nicht glauben. Und dann haben Sie die Chuzpe, von "Diskussionskultur" zu reden.
  9. #1368

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Jetzt muss mal wieder Paul Krugman herhalten. Na gut, wenn's denn sein muss.
    Hank du schriebst mal in einem früheren Posting abfällig über Prof. Krugmams kleine keynesianischen Welt.
    Steven Pearlstein - Keynes on Steroids

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Klar, die Einkommensverteilung ist der alleinige Masstab fuer unseren Rainer.
    Hank, wie kommst du denn auf diese Idee? Du kannnst doch sicher lesen, oder hast du etwa eine selektive Lesebrille?
    Zitat von Karl Rainer Birk
    Amerika wuchs zuletzt fast nur noch für seine Reichen, die mittleren und unteren Schichten büßten im Schnitt sogar Kaufkraft ein. Und Jobs dazu
    Also:
    Die Reichen reicher, alle anderen ärmer.
    Weniger Jobs
    Weniger Kaufkraft
    Enorme Staatsveschuldung (die in obigen Zitat zwar nicht erwähnt wird aber eine Tatsache ist.
    Was an Gutem hat die trickle-down economics denn nun dem amerkanischen Volk gebracht?

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Und wer immer noch, nach drei Jahren, an Obamanomics glaubt, den kann man nur als Traeumerle bezeichnen.
    Da geb ich dir ausnahmsweise Recht. Die Umverteilung von unten nach oben hat leider auch unter der Regentschaft Obamas weiter stattgefunden. Also dein Argument Reagan/Bush II versus Obama zieht in diesem Kontext nicht, Alles Mist...
    Wie gesagt, ich halte ihn trotzdem für das etwas kleinere Übel.
  10. #1369

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Also:
    Die Reichen reicher, alle anderen ärmer.
    Weniger Jobs
    Weniger Kaufkraft
    Enorme Staatsveschuldung (die in obigen Zitat zwar nicht erwähnt wird aber eine Tatsache ist.
    Was an Gutem hat die trickle-down economics denn nun dem amerkanischen Volk gebracht?
    Hast du dir die Zeit genommen, die von mir verlinkten Artikel zu lesen? Ja oder nein? Da steht's naemlich drin. Und bevor das Geschrei losgeht, ich hatte bereits geschrieben, dass, wo Licht, auch immer Schatten ist.

    Wie ist das eigentlich bei euch in Spanien? Jahrelang eine sozialistische Regierung, ich gehe davon aus, dass ihr Vollbeschaeftigung habt, niedrige Inflation, gerechtere Einkommensverteilung, und natuerlich fantastische soziale Standards. Richtig?


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