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Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1330

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Hank, lass uns über die nackten Zahlen sprechen. Konstant Dollars
    und Deine Zahlen.
    Historical Federal Receipt and Outlay Summary

    Reagan er fing 1981 mit 1251 Billion receipts an und 1416 outlays
    und er hörte 1989 mit 1494 Billion receipts auf und 1724 outlays.
    Bei ihm gab es jährliche Defizite in der 200-400 Bio Höhe.

    Clinton er fing 1993 mit 1511 Bio receipts an und 1845 Bio outlays
    und er hörte 2001 mit 2215 Bio receipts auf und 2072 Bio outlays.
    Er fing mit hohen Defiziten an und schaffte die Wende als er
    Überschüsse in der 150-250 Bio Höhe übergab.

    GW er fing 2001 mit 2215 Bio receipts an und mit 2072 Bio outlays
    und er hörte 2009 mit 1898 Bio receipts auf und mit 3172 outlays auf.
    Er übernahm hohe Überschüsse und Übergab horrende Defizite in der
    Höhe von 1274 Bio Dollars im letzten Jahr.
    Das sind die Zahlen aus der Tabelle. OK soweit.

    Obama hat es nicht geschafft diese horrenden Defizite zu reduzieren,die receipts sind heute noch unter dem Niveau von Clintons letzten Jahren. Die outlays aber sind unter Bush enorm gewachsen und Obama schaffte es nicht sie von diesem hohen Niveau zu reduzieren.
    Er hat es ja nicht mal versucht!! Trotz der Kriegskosten, die ja seit 2009 enorm gefallen sind, produziert er jedes Jahr $ 1.5 trillions Neuschulden. Wie erklaerst du das??

    Wenn die outlays auch auf Clinton Niveau geblieben wären, dann gäbe es heute kein Problem für die USA.
    Die 8 Jahre GW haben die USA aus dem Ruder gebracht und Obama
    hat nicht korrigieren können.
    Ja und nein. Die Kosten - vor allem durch die Kriege - haben die Defizite wachsen lassen. Das ist doch unbestritten. Aber Obama hat NICHTS getan, um die Kosten innerhalb der entitlements zu daempfen, die Kriegskosten sind ja seit 2009 zurueckgegangen.

    Es war ein GOP Kongress und Präsident die outlays enorm
    steigerten und receipts senkten und damit die ganze Misere
    erst lanzierten. Jetzt blockieren sie Initiativen zumindest
    die receipts zu erhöhen.
    Der Kongress war von 2006 bis 2010 demokratisch, for crying out loud! Du hast eine so eindimensionale Weltsicht, dass du nicht siehst, wie beide Parteien hierbei die Schuld haben.
  2. #1331

    Zitat von gnoib Beitrag anzeigen
    Das Denken der Reps in Bezug auf Wirtschaft ist mir unverstaendlich.
    Besonders von dem Fachmann Romney.
    Als Unternehmer kann ich meine Preise nur bis zum Punkt X senken und versuchen ueber Masse meine Kosten zu decken und einen Gewinn zu machen.
    Das geht nur bis zu einem Punkt, selbst wenn ich ruecksichtslos meine Kosten reduziere, am Punkt X muss ich die Preise erhoehen.
    Besonders wenn die Kosten, durch Inflation, oder durch Preiserhoehung etc. steigen, z.B. Loehne, Energie.
    Bis hierhin Uebereinstimmung. Aber dann wirst du als Unternehmer sicherlich mit mir uebereinstimmen, dass hoehere Steuern fuer dich als Unternehmer Gift sind, da sie im Endeffekt die Betriebskosten erhoehen bzw. den Gewinn schmaelern, was du dann ueber hoehere Preise wieder ausgleichen musst.

    Die Manta keine hoeheren Steuern ist absoluter Bloedsin und unverantwortlich.
    Genauso wie das Mantra, in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise nach hoeheren Steuern zu bruellen. Du als Unternehmer weisst das, genau wie ich.
  3. #1332

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Er hat es ja nicht mal versucht!! Trotz der Kriegskosten, die ja seit 2009 enorm gefallen sind, produziert er jedes Jahr $ 1.5 trillions Neuschulden. Wie erklaerst du das??
    Ja, die Kriegskosten nehmen ab, aber die Sozialkosten der Krise
    haben enorm zugenommen. Sie überwiegen beim Anstieg. Schon
    Paulson, unter Bush wollte ein Konjunkturprogram starten, weil
    es notwendig war, aber die GOP war dagegen.
    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Die Kosten - vor allem durch die Kriege - haben die Defizite wachsen lassen. Das ist doch unbestritten. Aber Obama hat NICHTS getan, um die Kosten innerhalb der entitlements zu daempfen, die Kriegskosten sind ja seit 2009 zurueckgegangen.
    Was soll er denn machen, in der Krise sparen, wo doch die USA
    nicht gerade für seine grossen Sozialpakete bekannt ist.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Der Kongress war von 2006 bis 2010 demokratisch, for crying out loud! Du hast eine so eindimensionale Weltsicht, dass du nicht siehst, wie beide Parteien hierbei die Schuld haben.
    Ja, aber seit 2011 ist das Abgeordnetenhaus republikanisch. Dann
    sind also die für die letzten Defizite verantwortlich. Wenn wir nun
    bei beiden Parteien sind, dann ist das schon besser, als wenn Du
    alle Schuld bei Obama ablädst.
  4. #1333

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Der Kongress war von 2006 bis 2010 demokratisch, for crying out loud! Du hast eine so eindimensionale Weltsicht, dass du nicht siehst, wie beide Parteien hierbei die Schuld haben.
    Der Trend bis 2006 war unter Bush und GOP Kongress nicht anders?
    Die outlays stiegen enorm an.
  5. #1334

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Ja, die Kriegskosten nehmen ab, aber die Sozialkosten der Krise
    haben enorm zugenommen. Sie überwiegen beim Anstieg. Schon
    Paulson, unter Bush wollte ein Konjunkturprogram starten, weil
    es notwendig war, aber die GOP war dagegen.
    Welches Konjunkturprogramm wollte Poulson starten und wie genau war die GOP dagegen. Ist dieses Programm irgendwann beim Kongress gelandet? Wenn ja, wann?

    Was soll er denn machen, in der Krise sparen, wo doch die USA nicht gerade für seine grossen Sozialpakete bekannt ist.
    Die angeblich nicht vorhandenen Sozialpakete machen aber fast die Haelfte unseres Budgets aus. Wirklich komisch....
    United States federal budget - Wikipedia, the free encyclopedia

    Ja, aber seit 2011 ist das Abgeordnetenhaus republikanisch. Dann sind also die für die letzten Defizite verantwortlich. Wenn wir nun bei beiden Parteien sind, dann ist das schon besser, als wenn Du
    alle Schuld bei Obama ablädst.
    Auch hier liegst du wieder falsch. Denn der - demokratische - Senat hat unter Obama nicht einen einzigen Budgetvorschlag eingereicht (und somit gegen ein Verfassungsmandat verstossen), andereseits aber ALLE Budgetvorschlaege der Obama-Administration abgelehnt.

    In anderen Worten, wir operieren seit Obamas Amtsantritt ohne ein vom Kongress verabschiedetes Budget. Und der Senat, Udo, ist immer noch demokratisch.
  6. #1335

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Der Trend bis 2006 war unter Bush und GOP Kongress nicht anders?
    Die outlays stiegen enorm an.
    Hab ich nie bestritten.
  7. #1336

    Laut deutscher Medienberichterstattung sind immer und nur die Demokraten fähig, zu regieren. Dank der Einseitigkeit
    Obama = Toll/Smart
    Republikaner = Dumm/Unfähig/Reaktionär
    kann man hierzulande gar nicht anders, als nur Obama Chancen einzuräumen.

    Ich kann nicht beurteilen, wer von beiden fähiger ist oder bessere Chancen hat. Nur graust es mir schon wieder vor der einseitigen Berichterstattung und Hetzjagd, die zu Wahlzeiten zumindest in Deutschland angestimmt wird.
  8. #1337

    Zitat von gnoib Beitrag anzeigen
    Die Mantra keine hoeheren Steuern ist absoluter Bloedsin und unverantwortlich.
    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Genauso wie das Mantra, in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise nach hoeheren Steuern zu bruellen. Du als Unternehmer weisst das, genau wie ich.
    Eben nicht GENAUSO. Höhere Steuern und Schließung der Schlupflöcher für Reiche und Super-Reiche täten keiner Person weh würden sich auf die Wirtschaft im allgemeinen kaum auswirken.
    Wir haben ja gesehen wie wunderbar die TAX CUTS von Regain und Bush II funktioniert haben. Wenn also TAX CUTS für die Reichsten im Lande zweimal (erst Reagan, dann Bush II) zu höherem Defizit geführt haben, ohne der Wirtschaft merklich zu helfen, dann ist doch der Umkerschluss völlig logisch, nämlich dass - auf dieselbe Bevölkerungsschicht angewandte Steuererhöhungen zur Haushaltskonsolidierung beitragen würden, ohne die sogenannte Krise zu verschärfen.
    Hank, also du glaubst tatsächlich an die Pferdeäpfel -Theorie?
    Da lachen ja die Spatzen!
  9. #1338

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Welches Konjunkturprogramm wollte Poulson starten und wie genau war die GOP dagegen. Ist dieses Programm irgendwann beim Kongress gelandet? Wenn ja, wann?
    U.S. Moves to Revive Consumer Lending

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Die angeblich nicht vorhandenen Sozialpakete machen aber fast die Haelfte unseres Budgets aus. Wirklich komisch....
    United States federal budget - Wikipedia, the free encyclopedia
    Aus meinen Worten "wo doch die USA nicht gerade für seine grossen Sozialpakete bekannt ist." sagst Du nicht vorhandene. Bleibe bitte bei
    dem was ich sage. Willst Du jetzt behaupten, dass Die USA für
    üppige Programme bekannt ist ?

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Auch hier liegst du wieder falsch. Denn der - demokratische - Senat hat unter Obama nicht einen einzigen Budgetvorschlag eingereicht (und somit gegen ein Verfassungsmandat verstossen), andereseits aber ALLE Budgetvorschlaege der Obama-Administration abgelehnt.
    Schau einmal was ich gesagt habe: "Ja, aber seit 2011 ist das Abgeordnetenhaus republikanisch. Dann sind also die für die letzten Defizite verantwortlich." Ich wollte Dir nur sagen, dass Bush dennoch Schuld hat
    an seinen letzten 2 Jahren. Nicht der Kongress alleine.
    Was ist denn daran falsch ? Besonders wo Du im Moment alle
    Schuld bei Obama ablädst, obwohl er keinen Dem Kongress hat.


    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    In anderen Worten, wir operieren seit Obamas Amtsantritt ohne ein vom Kongress verabschiedetes Budget. Und der Senat, Udo, ist immer noch demokratisch.
    Dass die Tea Party alles blockiert ist ja aus der Presse bekannt.
    Die GOP leader trauen sich nicht notwendige Kompromisse
    einzugehen, da liegt das Problem.
  10. #1339

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Eben nicht GENAUSO. Höhere Steuern und Schließung der Schlupflöcher für Reiche und Super-Reiche täten keiner Person weh würden sich auf die Wirtschaft im allgemeinen kaum auswirken.
    Dann musst du erstmal definieren, von welchen Steuern du ueberhaupt sprichst:
    Income tax, capital gains tax, corporate tax?

    Wir haben ja gesehen wie wunderbar die TAX CUTS von Regain und Bush II funktioniert haben. Wenn also TAX CUTS für die Reichsten im Lande zweimal (erst Reagan, dann Bush II) zu höherem Defizit geführt haben, ohne der Wirtschaft merklich zu helfen, dann ist doch der Umkerschluss völlig logisch, nämlich dass - auf dieselbe Bevölkerungsschicht angewandte Steuererhöhungen zur Haushaltskonsolidierung beitragen würden, ohne die sogenannte Krise zu verschärfen.
    Das ist dummes Zeug. Die Geschichte beweist das Gegenteil. Obamas Buffet-Rule (Erhoehung der capital gains tax) wuerde praktisch NULL zur Haushaltskonsolidierung beitragen. Das sind alles Milchmaedchenrechnungen, an die nur ideologisch Verblendete glauben. $ 47 Milliarden in zehn Jahren, rechne mir bitte vor, zu wieviel % diese Summe zur Haushaltskonsolidierung beitraegt, und zwar praezise. Du bist es , der diese Behauptung aufstellt, dann musst du sie auch mit konkreten Zahlen belegen.

    Hank, also du glaubst tatsächlich an die Pferdeäpfel -Theorie?
    Da lachen ja die Spatzen!
    Na dann lach mal schoen. Hier ein schoener Artikel darueber, und dann koennen wir uns darueber unterhalten.
    HowStuffWorks "How Trickle-down Economics Works"


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