Forum


 

Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1320

    Die Bush Suppe auslöffeln

    Hr.Obama muß letztlich das ausbaden was ihm seine Vorgänger eingebrockt haben.Und das in noch schlimmerem Maße als im Rest der westlichen Welt.In unserem Parteiensystem würden Obama und seine Demokraten vermutlich der FDP angehören in den USA gelten sie als Kommunisten.
    Wo in unserem Parteiensystem die Republikaner einzuordnen wären weiß wohl niemand.
    Die Gottesfürchtigen unter denen wären wohl im Iran gut aufgehoben ,aber selbst dort gibt es gewisse Sozialstandarts ,z.Bsp. eine verpflichtende Krankenversicherung für alle .
  2. #1321

    Obama-Kriese-Keynes

    @Hank
    Zitat von Karl Rainer Birk
    Als - so ganz unerwartet und unvorhersehbar :lach:- die sogenannte Kriese über die Finanzwelt hereinbrach, hat selbst der große Weise Alan Greenspan zu gegeben, dass er die Selbstregulierung der freien Marktwirtschaft überschätzt hatte.
    Also musste schließlich der Staat die Situation retten, was einer viel zu späten Anwendung der Ideen des Keynes entsprach.
    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Die Krise kam nicht unerwartet. Von daher ist der Rest deiner Aussage obsolet.
    Ach nee...
    Hank, schon mal was von Ironie gehört?
    Vielleicht könntest du jetzt mal auf den Rest meiner Aussage antworten.
  3. #1322

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Lieber Udo, auch hier verfaengst du dich wieder in deinen eigenen Fallstricken. Die tax cuts sind nicht der Grund fuer die Verschuldung, das ist einfach Unsinn. Wenn du dir mal diese Tabelle anschaust, dann wirst du sehen, dass die Steuereinnahmen unter Bush (1. Amtszeit) zwar zurueckgegangen sind, aber diese Differenzen erklaeren nicht das Defizit. Bush hatte ja von Clinton eine Rezession (die mit voller Wucht in 2001 zuschlug) uebernommen, die er mit Steuersenkungen und supply-side policies abzudaempfen versuchte. In seiner zweiten Amtszeit stiegen die Steuereinnahmen - trotz seiner tax cuts - ueber das Niveau bei Clinton. Das duerfte deiner Logik nach ja gar nicht sein. Ist aber so.
    Historical Federal Receipt and Outlay Summary

    Dein Kommentar?
    Hank, lass uns über die nackten Zahlen sprechen. Konstant Dollars
    und Deine Zahlen.
    Historical Federal Receipt and Outlay Summary

    Reagan er fing 1981 mit 1251 Billion receipts an und 1416 outlays
    und er hörte 1989 mit 1494 Billion receipts auf und 1724 outlays.
    Bei ihm gab es jährliche Defizite in der 200-400 Bio Höhe.

    Clinton er fing 1993 mit 1511 Bio receipts an und 1845 Bio outlays
    und er hörte 2001 mit 2215 Bio receipts auf und 2072 Bio outlays.
    Er fing mit hohen Defiziten an und schaffte die Wende als er
    Überschüsse in der 150-250 Bio Höhe übergab.

    GW er fing 2001 mit 2215 Bio receipts an und mit 2072 Bio outlays
    und er hörte 2009 mit 1898 Bio receipts auf und mit 3172 outlays auf.
    Er übernahm hohe Überschüsse und Übergab horrende Defizite in der
    Höhe von 1274 Bio Dollars im letzten Jahr.

    Obama hat es nicht geschafft diese horrenden Defizite zu reduzieren,
    die receipts sind heute noch unter dem Niveau von Clintons letzten
    Jahren. Die outlays aber sind unter Bush enorm gewachsen und
    Obama schaffte es nicht sie von diesem hohen Niveau zu reduzieren.
    Wenn die outlays auch auf Clinton Niveau geblieben wären, dann
    gäbe es heute kein Problem für die USA.
    Die 8 Jahre GW haben die USA aus dem Ruder gebracht und Obama
    hat nicht korrigieren können.

    Es war ein GOP Kongress und Präsident die outlays enorm
    steigerten und receipts senkten und damit die ganze Misere
    erst lanzierten. Jetzt blockieren sie Initiativen zumindest
    die receipts zu erhöhen.
  4. #1323

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Jobs in der Wirtschaft qualifizieren nicht wirklich für ein Amt in eine Führungsposition, das haben genug amerikanische Gouverneure bewiesen.
    Wenn der Staat keinen Wohlstand generieren kann, wieso werfen Sie dann Obama vor das er keine Jobs geschaffen hat, was natürlich eine Ihrer üblichen dreisten Lügen ist.
    Ach? Wo hab ich Obama vorgeworfen, dass er keine Jobs geschaffen hat? Bitte genaues Zitat mit Angabe der Nummer des Beitrages. Das schaffen Sie doch, oder?

    Wenn Sie mit "Mechanismen einer profitorientierten Wirtschaft" das zusammenstreichen von Jobs, massives outsourcing und Steuerflucht meinen, dann ist der Mann ein Experte.
    Wenn sie mit Reform abschaffen meinen, liegen sie auch richtig.
    Nein, das meine ich nicht, das legen Sie mir in den Mund, so wie Sie so oft Aussagen verfaelschen, das ist bekanntermassen Ihre Vorgehensweise. Versuchen Sie doch einfach mal, wie ein Erwachsener zu argumentieren, auch wenn's schwerfaellt.
  5. #1324

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Hank, "mit voller Wucht" von 2025 billion in 2000 auf 1991 billion in
    2001 was die receipts angeht während der kleinen Krise von Clinton.
    ich hab zu der Zeit meinen Job verloren, so wie viele, viele andere auch. Es war eine Rezession.

    Wie bezeichnest Du dann den drop von 2524 Billion in 2008 auf 2105 in 2009 ? Das war also mehr als ein Tsunami ?
    Wir wissen, was die Ursache war.

    Dass die Steuereinnahmen von 2005-2008 stiegen hatte mit den Exzessen der anschliessenden Finanzkrise zu tun. Als Leute
    Immobilien Gewinne versteuern mussten und Banken Profite aus
    Spekulationen. Es ist ein Witz das als gute Wirtschaftspolitik
    verkaufen zu wollen.
    Niemand hat das als "gute Wirtschaftspolitik" bezeichnet. Es ging darum, dass du der irrigen Annahme warst, dass die Bush tax cuts das Defizit verursacht haetten. Und das hab ich die widerlegt. Not more - not less.

    So sehr ich schätze wie Du Deine skills der deutschen Sprache im
    Ausland auf einem hohen Niveau halten kannst, muss ich dich
    dennoch dafür kritisieren, dass Du aus Zahlen weniger analysierst
    als sie hergeben. Was Dir nicht passt das siehst Du nicht oder Du
    willst es nicht sehen.
    Udo, wieder und wieder kommst du mit Argumentationen, die der Realitaet nicht standhalten. Ich sehe eine eindimensionale Haltung bei dir, die alles Uebel dieser Welt bei Bush sieht. Dem ist nicht so.

    Liess bei Stockmann nach warum die suppy side policies einfach
    nicht funktionieren, schon bei Reagan nicht, denn bei ihm fing das
    Schuldenmachen der USA richtig an.
    Srockmans erstes Buch war Teil meiner Thesis. Ich stehe ihm eher kritisch gegenueber. Welches Buch sprichst du hier an?
  6. #1325

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Das ist mehr als lächerlich, schließlich leben Sie hier und wissen genau, dass das eine schlichte Erpressung durch die GOP war. Obama hatte die Wahl, die Arbeitslosenunterstützung für Langzeitarbeitslose zum Ende des Jahres 2010 ohne weitere Verlängerung auslaufen zu lassen oder die Bush-Steuersenkung für die Wohlhabenden um 2 Jahre zu verlängern und dann auch die Arbeitslosenunterstützung von dem damals neuen Tea Party Kongress bewilligt zu bekommen. Da Obama die Bush-Steuersenkung für die Mittelklasse wegen der Wirtschaftkrise über 2010 hinaus beibehalten wollte, hatte die GOP noch einen Trumpf mehr in der Hand. Glatte Erpressung und ganz sicher keine Einsicht in Bushs Voodo Economics.
    Hoeren Sie doch bitte auf mit solchen soundbites. Das ist einfach nur albern. Sie sind alt genug zu verstehen, dass Politik ein "give and take" ist.

    Und die Frage ist auch, wer ausser "den Reichen" von diesen tax cuts profitierte. Hier ein interessanter aus USA Today, nicht gerade Kampfblatt der Reps:
    Bush's tax cuts: How did they affect you? - USATODAY.com
  7. #1326

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Rubio (und die andern Gouverneure mit Latino-Wurzeln ebenfalls) halten Abstand zu Romney, der ist sehr unpopulär unter den Latinos. Rubio hat die VP bereits klar abgelehnt.
    Aus welchem Grund?

    Jindal ist ebenfalls sehr unpopulär geworden, es wurde gerade ein Recall gegen ihn gestartet wegen seiner "faschistischen" (Zitat!) Politik.
    So what? Gov. Walker sieht sich auch einem von den unions initiierten Recall gegenueber, was fuer die unions - hoffentlich - ein Debakel wird.

    Ich tippe auf Chris Christie. Der ist bei den Teabaggern beliebt und hat auch schon verlauten lassen, dass er den Job gern machen würde. Der würde auch gern Präsident werden. Später.
    Nein. Christie hat nicht die Absicht, die "Nr. 2" zu sein. Der wartet auf 2016.
  8. #1327

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Was ich davon halte? Gar nichts! Wie Der Ökonom Paul Krugman so treffend sagte 2008: „Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren - vergeblich."
    @Hank
    Was ist deine Meinung dazu?
    Ich warte nun seit etwa einer Woche, warum du meinst, unsere Verfassung waere "obsolet". Kommt da noch was?
  9. #1328

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    1. Da ich Ihren Zahlen grundsätzlich nicht traue, würde ich das erst mal überprüfen.
    Tun Sie das bitte.

    2. Selbst wenn es stimmt, sind das immerhin 47 Milliarden. Wir sind keineswegs in der Situation, dass wir auf 47 Milliarden großzügig verzichten können!
    47 Milliarden in 11 Jahren. Etwas ueber 4 Milliarden pro Jahr. Und stellen Sie das mal dem gegenueber, was Ihr Held in dieser Zeit an Schulden produziert. Kommen Sie doch mal in der Realitaet an.

    3. Das sind lediglich Extrasteuereinnahmen von Einkommen über 2 Millionen. Schließen wir doch mal die verflixten Steuerschlupflöcher, wie z.B. die bereits früher erwähnten "Double Irish" und "Dutch Sandwich", und streichen wir die Subventionen, z.B. für die Ölfirmen. Warum braucht die Ölindustrie Subventionen (die GOP hat mal wieder gschlossen gegen die Abschaffung dieser Subventionen gestimmt!), das ist doch ein eklatanter Widerspruch zu dem konservativen Mantra "Freiheit der Märkte".
    Ich hab Ihnen das schon mehrere Male gesagt, dass Sie hier bei mir offene Tueren einrennen.
  10. #1329

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    ich hab zu der Zeit meinen Job verloren, so wie viele, viele andere auch. Es war eine Rezession.
    Wir wissen, was die Ursache war.
    Niemand hat das als "gute Wirtschaftspolitik" bezeichnet. Es ging darum, dass du der irrigen Annahme warst, dass .....
    Die Dot Com blase eine Rezession ? Bitte dich, das war ein Hick Up eine zu erwartende Marktkorektur.
    Mehr nicht.

    Das Denken der Reps in Bezug auf Wirtschaft ist mir unverstaendlich.
    Besonders von dem Fachmann Romney.
    Als Unternehmer kann ich meine Preise nur bis zum Punkt X senken und versuchen ueber Masse meine Kosten zu decken und einen Gewinn zu machen.
    Das geht nur bis zu einem Punkt, selbst wenn ich ruecksichtslos meine Kosten reduziere, am Punkt X muss ich die Preise erhoehen.
    Besonders wenn die Kosten, durch Inflation, oder durch Preiserhoehung etc. steigen, z.B. Loehne, Energie.

    Die Manta keine hoeheren Steuern ist absoluter Bloedsin und unverantwortlich.








TOP



TOP