Welche Chancen hätte der Republikaner Mitt Romney gegen Präsident Obama?

Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
  1. #1280

    Entlarvend

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Ich auch wünschte mir fast, dass Romney gewönne. Dann kann er mal zeigen, wie man mit Steuererleichterungen für Wohlhabende mehr Geld in die Staatskasse bekommt. Zweimal (Regain, Bush II) hat's nicht
    funktioniert, dann muss ja logischer weise jetzt klappen.:-))
    Du wünschst Dir wirklich alles erdenklich Schlechte für die USA. So wie der Amerikaner Green "a sick country", den Du täglich mehrmals verlinkst. Da hat selbst ein Michael Moore mehr Hoffnung.

    Den Grund dafür kann ich immer noch nicht erkennen. Deine übrigen Beitrage bei SPON erklären nichts. Es muss einen schlimmen Einschnitt in Deinem privaten- oder Berufsleben gegeben haben....
  2. #1281

    ..

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Die Finanzlage der USA ist aussichtslos, und Romney der Schwachkopf kämpft auch noch dafür Präsident zu werden.
    Soll er doch!
    Ich bin sicher für seine "Freunde" wird noch die eine oder andere Milliarde übrig sein. Man kennt sich, man hilft sich. An der Wallstreet werden die Champagnerkorken knallen wenn Romney siegt.
    Auf der Agenda stehen dann wieder Steuersenkungen für Reiche und Sozialkürzungen für Arme. America the beautiful in ganzer Pracht eben.
  3. #1282

    ..

    Zitat von Karl Rainer Birk Beitrag anzeigen
    Ich auch wünschte mir fast, dass Romney gewönne. Dann kann er mal zeigen, wie man mit Steuererleichterungen für Wohlhabende mehr Geld in die Staatskasse bekommt. Zweimal (Regain, Bush II) hat's nicht
    funktioniert, dann muss ja logischer weise jetzt klappen.:-))
    Realität und neoliberale Ideologie passten noch nie zusammen. Aber die Amis ignorieren das seit dreissig Jahren - und wir seit 15.
    Allein das Wort "Steuerhöhung" löst den Bannfluch der Mächtigen aus - und Romney wird natürlich deren Mann im Weissen Haus sein.

    Versuch Nr.3 wird ganz sicher funktionieren. Bis zum ultimativen Crash - den darf dann wieder ein Demokrat aufarbeiten.
    Seit der Abwahl Carters regieren nur noch Büttel des Kapitals; selbst Clinton und Obama haben sich deren Interessen weitgehend unterworfen. Die Wahl hat deshalb nur einen begrenzten Unterhaltungswert. Möglicherweise wird die Puppe ausgetauscht, die Grundausrichtung der Politik bleibt trotzdem dieselbe.

    Interessanter als der Mann in Washington ist wohl wer Goldman-Sachs "regiert". Die Schattenmacht.
  4. #1283

    Die Schattenmacht

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Realität und neoliberale Ideologie passten noch nie zusammen. Aber die Amis ignorieren das seit dreissig Jahren - und wir seit 15.
    Allein das Wort "Steuerhöhung" löst den Bannfluch der Mächtigen aus - und Romney wird natürlich deren Mann im Weissen Haus sein.

    Versuch Nr.3 wird ganz sicher funktionieren. Bis zum ultimativen Crash - den darf dann wieder ein Demokrat aufarbeiten.
    Seit der Abwahl Carters regieren nur noch Büttel des Kapitals; selbst Clinton und Obama haben sich deren Interessen weitgehend unterworfen. Die Wahl hat deshalb nur einen begrenzten Unterhaltungswert. Möglicherweise wird die Puppe ausgetauscht, die Grundausrichtung der Politik bleibt trotzdem dieselbe.

    Interessanter als der Mann in Washington ist wohl wer Goldman-Sachs "regiert". Die Schattenmacht.
    Die Illuminati, Mitbegründer u.a. von G-S, hatten wir hier schon mehrfach. Die Transatlantiker auch. Inklusive Anteil der Erstgenannten am Aufstieg des deutschen Nationalsozialismus. Es gibt dazu absolut professionelle VTs, die hier auch schon verlinkt wurden. Ein weiteres Gedicht unseres Trommlers hätten auch diese Tatsachen verdient, gell!

    In einem haben Sie recht: Der Unterhaltungswert der amerikanischen Wahlen vermag mit diesen interessanten Geschichten tatsächlich nicht mitzuhalten!
  5. #1284

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Stimmt. Ich denke, viele der Evangelikalen werden - zaehneknirschend - Romney waehlen, um Obama loszuwerden. Was die Wirtschaftskompetenz anbelangt, hehe, da ist jeder Fuenftklaessler Obama um Laengen voraus. Der Mann hat nie einen richtigen Job in der Wirtschaft gehabt, keinen einzigen Job geschaffen und er haengt dieser abstrusen Idee an, dass der Staat Wohlstand generieren kann.
    Romney und Wirtschaftskopetenz? Mein Gott, der ist Investmentbanker, die einzige Kompetenz die solche Leute haben ist, sich und eine gewisse Klientel auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern.

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Ich meine, dass er sich auf die Position der eigenen Kompetenz konzentrieren wird, der Mann hat Erfahrung auf dem Gebiet. Er begreift die Mechanismen einer profitorientierten Wirtschaft (Obama begreift die nicht, das ist voellig klar). Er wird natuerlich im Rahmen der Reform der entitlements und vor allem, was die Schulden anbelangt, auf die Schiene der tea party gleiten. Das ist aber auch kein "Nachgeben" in Richtung tea party, sondern die Akzeptanz der normativen Kraft des Faktischen, denn Obamas Ausgabeorgien sind "unsustainable".
    Ja, das wäre zu befürchten. Seine Kompenzen sind gut genug die USA und mit ihr gleich die ganze westliche Welt in eine Finanzkrise zu führen, gegen die alles bisherige Fliegendreck gewesen ist.
  6. #1285

    Romney

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher für seine "Freunde" wird noch die eine oder andere Milliarde übrig sein. Man kennt sich, man hilft sich. An der Wallstreet werden die Champagnerkorken knallen wenn Romney siegt.
    Auf der Agenda stehen dann wieder Steuersenkungen für Reiche und Sozialkürzungen für Arme. America the beautiful in ganzer Pracht eben.
    Wann gab es denn das etzte Mal Sozialkuerzungen fuer die Armen und welche ?
  7. #1286

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Du hast das Herz wie immer auf dem richtigen Fleck. Ich bin für Obama, weil ich an Amerika glaube, andere hier sind für Romney, weil sie den Untergang der USA herbeisehnen;-)
    Ray was die Neosozialisten, was fuer ein schoenes Wort, nicht kapieren, geht die USA den Bach runter, gehen sie den Bach runter. Geht Europa den Bach runter gehen wir in der USA den Bach runter.
    Das gleiche gilt natuerlich fuer die asiatischen Maechte.

    Was ich bisher von Romney und den Reps, siehe Ryan Plan gehoert habe, spricht nicht fuer eine Staerkung der Mittelschicht, sondern eine Aushoelung.

    Ich stimme Obama zu, dass eine Hoehere Besteurung der sehr Wohlhabenden her muss, die Schlupfloecher geschlossen werden muessen.
    Bevor man die Sozialausgaben zusammenstreicht zu erst die Militaerausgaben zusammenstreicht.
  8. #1287

    Neo-Feudalismus

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Realität und neoliberale Ideologie passten noch nie zusammen. Aber die Amis ignorieren das seit dreissig Jahren - und wir seit 15.
    Allein das Wort "Steuerhöhung" löst den Bannfluch der Mächtigen aus - und Romney wird natürlich deren Mann im Weissen Haus sein.

    Versuch Nr.3 wird ganz sicher funktionieren. Bis zum ultimativen Crash - den darf dann wieder ein Demokrat aufarbeiten.
    Seit der Abwahl Carters regieren nur noch Büttel des Kapitals; selbst Clinton und Obama haben sich deren Interessen weitgehend unterworfen. Die Wahl hat deshalb nur einen begrenzten Unterhaltungswert. Möglicherweise wird die Puppe ausgetauscht, die Grundausrichtung der Politik bleibt trotzdem dieselbe.

    Interessanter als der Mann in Washington ist wohl wer Goldman-Sachs "regiert". Die Schattenmacht.
    Goldman-Sachs und der Rest der Wallstreet kontrollieren mit Sicherheit einen großen Teil der Politik. Aber es gibt auch noch andere:

    Irving Moskowitz, Controversial Backer Of Israeli Settlements, Gives $1 Million To Anti-Obama Super PAC

    Robert Greenwald and Jesse Lava: Koch Brothers v. Health Care Reform
  9. #1288

    Zitat von h_calloway Beitrag anzeigen
    Stimmt. Ich denke, viele der Evangelikalen werden - zaehneknirschend - Romney waehlen, um Obama loszuwerden. Was die Wirtschaftskompetenz anbelangt, hehe, da ist jeder Fuenftklaessler Obama um Laengen voraus. Der Mann hat nie einen richtigen Job in der Wirtschaft gehabt, keinen einzigen Job geschaffen und er haengt dieser abstrusen Idee an, dass der Staat Wohlstand generieren kann.


    Ich meine, dass er sich auf die Position der eigenen Kompetenz konzentrieren wird, der Mann hat Erfahrung auf dem Gebiet. Er begreift die Mechanismen einer profitorientierten Wirtschaft (Obama begreift die nicht, das ist voellig klar). Er wird natuerlich im Rahmen der Reform der entitlements und vor allem, was die Schulden anbelangt, auf die Schiene der tea party gleiten. Das ist aber auch kein "Nachgeben" in Richtung tea party, sondern die Akzeptanz der normativen Kraft des Faktischen, denn Obamas Ausgabeorgien sind "unsustainable".
    Hank, Romney lässt sich wählen mit Gingrich als VP und hofft auf
    einen demokratischen Kongress.Dann kann er wie als Gouveneur
    eine liberale Politik machen. Mit anderen Worten am Schuldenmachen
    wird sich nichts ändern zum Schaden des Landes, denn als Präsident
    kann er dennoch darauf achten, dass seine Freunde nicht zu sehr
    zur Kasse gebeten werden.
    Als Bush 2003 die prescription drugs für Medicare durchsetzte
    belog und betrog er den Kongress und "erreichte" über 10 Jahre
    genauso hohe Defizite wie Obama mit seiner HCR. Bloss von
    der GOP wie beim Irak Krieg belogen zu werden ist anscheinend
    normal. Der link zeigt den Hintergrund bei Bush.
    Medicare Drug Benefit May Cost $1.2 Trillion (washingtonpost.com)

    Und da machst Du uns hier immer glauben, dass die entitlements
    nur von den Dems geschoben, aber von den Reps geblockt werden.
  10. #1289