Der "Präsidenten-Bonus" für den Amtsinhaber wirkt bei den kommenden Wahlen ohnehin für Barack Obama, wie die Vergangenheit zeigt. Aber der Präsident der USA sieht sich vielfältigen Problemen gegenüber. Dennoch scheinen die Republikaner Probleme zu haben, einen ernsthafter Herausforderer in Position zu bringen. Welche Chancen hätte Mitt Romney als Kandidat gegen Barack Obama?
Ich tue das gerade. Darf ich nochmal zitieren:
"That means, quite simply, that the undivided government governs, unimpeded by anything other than the criticisms of the media and the opposition, and how its work plays with public opinion. It gets things done – none of the divided government plaguing the American system so badly today – and if the public approves, it gets another term."
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist ein extrem obrigkeitshoeriger Mensch, ein "Professor", der wahrscheinlich als Aktivist hundertmal auf die Strasse gegangen ist, um gegen die Maechtigen zu protestieren, allerdings einer Regierung alle nur moegliche Macht zugesteht, "to get things done". Hier heiligt der Zweck die Mittel (warum erinnert mich das nur an die "Ermaechtigungsgesetze"?).
Ein bisschen weiter kritisiert er die "third column of government", die Judikative, die im konkreten Fall die Verfassungsmaessigkeit ueberprueft. Ist der Mann von Sinnen? Er will das "total government", ohne Kontrolle (nur Oeffentlichkeit und Medien, haha), und meint, dass es hierbei keinen Missbrauch gibt?
Wer so einen Schreiberling als Referenz anfuehrt, hat erhebliche Probleme mit Demokratie und den Institutionen, die eine Demokratie beschuetzt. Unglaublich.
Guten Abend (bei uns) Hank. Da hast Du wieder Recht. Rainer ist im Vergleich geradezu ausgewogen. Aber lassen wir das. Nach den Conventions können wir uns wieder ungestört und konzentriert über die beiden Kandidaten und deren Programme streiten: hart aber fair!
Den andern gibt der SPON Doktor sicher bald wieder einen Knochen zum benagen: Syrien, Israel, Iran, ..... Vielleicht geht zur Abwechslung sogar noch was mit Falkland;-)
Hank, vor 50 Jahren und im Süden der USA musste man schon sehr
mutig sein sich als Wähler registrieren zu lassen, ob das alles
jetzt "normal" ist wage ich anzuzweifeln.
Zu dem Thema habe ich weitere links.
How to: Do Election Fraud, Steal Elections, Vote Fraud, Fix a Vote
Election Fraud Continues in the US
Nun ueberlegen Sie doch mal : dies hier ist eine Diskussion. Mancher der Foristen leben in den USA und denen eher konservativ. Diese Sicht wird in der europaeischen Presse unterpraesentiert. Statt froh zu sein, dass Sie nun verschiedene Meinungen im Forum haben, belagen Sie sich darueber, dass hank u.a. ihre konservative Meinung sagen. Hin und wieder ruecken wir auch etwas zurecht, das aus kulturellen Gruenden missverstanden wird.
Wenn hier Jeder einer - Ihrer - Meinung waere, waere das nicht nutzlos und langweilig ?
Diskussion : Meinungsaustausch. Stimmt's ?
Wahlen 2004
Tweaking the vote | Telepolis
Bürger wurden eingeschüchtert und getäuscht, insbesondere diejenigen, die vermutlich demokratisch wählen
In armen (also eher demokratischen) Gegenden gab es weniger Wahlmaschinen und deshalb längere Schlangen, was gerade die "working poor" davon abhält, an einem Arbeitstag wählen zu gehen
Die Republikaner schickten unter dem Programm ballot integrity ihre eigenen "Beobachter" an die Urnen, um zu überprüfen, ob alle Wähler wirklich registriert waren - vorwiegend in Gebieten mit demokratischen Tendenzen wie in Teilen Ohios...
...Die Republikaner sind nicht plump, sondern gewieft. Das müssen sie auch sein. Hätte Bush auch nur 60% der Stimmen gewonnen, die Überraschung wäre groß gewesen. Die Republikaner wissen, was man sich erlauben kann. Sie setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass der Urnengang unnötig kompliziert wird. Vielerorts ist versucht worden, die Wahlregistrierung gleich in den Antrag für einen neuen Führerschein (der ja in den USA die Funktion des Personalausweises hat) nach einem Umzug einzubinden. Die Republikaner sind immer dagegen. Sie wissen, dass sie eine Minderheit vertreten. Es sollen deshalb so wenige wie möglich wählen (können). Und sie wissen, dass sie keine 99,7% brauchen - 51% sind genug
Now it's your turn, lieber Hank!