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War der Afghanistan-Krieg die richtige Reaktion auf die Anschläge vom 11. September?

Die Geschehnisse nach dem 11. September 2001 haben die Welt nachhaltig verändert. Von heute betrachtet stellt sich der Afghanistan-Krieg zwiespältig dar. Das Land ist weit davon entfernt, befriedet zu sein, und die Taliban gewinnen an Macht. War dieser Krieg die richtige Reaktion auf die Anschläge in den USA?
  1. #590

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen



    Denn Tatsache ist aber nun einmal, dass die USA mit zirka fünf Prozent der Erdbevölkerung unfairer Weise gut 25 Prozent der wichtigsten Ressourcen unserer Erde für sich in Anspruch nehmen und konsumieren ... !
    Eine weitere Tatsache, werte anathema, ist, dass auch die USA ein funktionierendes perpetuum mobile nicht erfunden hat.
    Wenn man dann bedenkt, dass die USA cca 28% zur Weltwirtschafstleistung beiträgt, spricht das für einen relativ guten Einsatz der Resourcen.
    http://www.data360.org/dsg.aspx?Data_Set_Group_Id=804
  2. #591

    Nun denn

    Zitat von oriam Beitrag anzeigen
    Der Terrorismus hat nicht nur viele Gesichter, sondern auch viele Väter!

    "Die aus Karachi stammende pakistanische Zeitung Ummat, zitiert....
    9/11, Madrid, London und wahrscheinlich alle weiteren Anschläge wurden alle in Rahmen von Anti-Terrorübungen von westlichen Geheimdiensten inszeniert. Osama BL hatte als frommer Moslem noch nie etwas mit Terroranschlägen zu tun, allenfalls erzwungenermaßen als Agent des CIA, der er nämlich in Wirklichkeit war. Auch die Taliban wurden nur vom amerikanischen Geheimdienst aufgehetzt, denn Töten entspricht nicht dem Islam.
    Wie schön könnte die Welt sein, wenn alle diese friedlichen Moslems endlich von der Knechtschaft der USA befreit, allen anderen Menschen ein schönes Leben bereiten könnten.
  3. #592

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen

    Denn Tatsache ist aber nun einmal, dass die USA mit zirka fünf Prozent der Erdbevölkerung unfairer Weise gut 25 Prozent der wichtigsten Ressourcen unserer Erde für sich in Anspruch nehmen und konsumieren ... !
    Eine weitere Tatsache, werte anathema, ist, dass auch die USA ein funktionierendes perpetuum mobile nicht erfunden hat.
    Wenn man dann bedenkt, dass die USA cca 28% zur Weltwirtschafstleistung beiträgt, spricht das für einen relativ guten Einsatz der Resourcen.
    http://www.data360.org/dsg.aspx?Data_Set_Group_Id=804
  4. #593

    "die Menschen dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten"

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    .Kein Geheimdienst denkt sich solch ein Szenario aus, weil es zu viele Mitwisser voraussetzte, weil es viel zu kompliziert durchzuführen war, weil auch nur sehr wenige Amerikaner bereit sind tausende Landsleute vorsätzlich für eine bloße "Einmarschbegründung" zu töten und weil man es viel einfacher hinbekommen hätte, um genügend Stimmung für einen Einmarsch in Afghanistan herzustellen.
    Was soll ich Ihnen sagen? Sie wissen es eben (noch) nicht besser. Das läßt sich aber ändern:

    "Man musste Zivilisten angreifen, die Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren», erklärte Vincenzo Vinciguerra, der von Untersuchungsrichter Casson als Täter ....."

    http://www.nzz.ch/2004/12/15/al/arti..._1.348425.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
    Eine vor 50 Jahren vom US Generalstab ausgearbeitete 9/11-Variation:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods
    http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods
  5. #594

    "Funktionierend"?

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Eine weitere Tatsache, werte anathema, ist, dass auch die USA ein funktionierendes perpetuum mobile nicht erfunden hat.
    Wenn man dann bedenkt, dass die USA cca 28% zur Weltwirtschafstleistung beiträgt, spricht das für einen relativ guten Einsatz der Resourcen.
    http://www.data360.org/dsg.aspx?Data_Set_Group_Id=804
    "funktionierend"?

    Das letzte mal, als ich eine Zeitung aufschlug, waren die USA noch mit unfassbar hohen Schulden am Rande des Ruins. Es gehört nicht sonderlich viel dazu, eine Wirtschaft aufzubauen, mit Geld, das man nicht hat, Fabriken zu erstellen mit geliehenem Kapital, das man nicht zurückzuzahlen gedenkt. Es ist vielmehr eine gewisse Kunst, eine solche Wirtschaftsmacht zu sein, die sich nicht selbst tragen kann.
    Wenn man dann dennoch eine Arbeitslosenquote von >10% und einen gini-Koeffizienten wie Madagaskar hat, kann man wirklich nicht davon reden, dass die USA "funktionieren".

    Desweiteren kann von "perpetuum mobile" nicht im mindesten die Rede sein, das krasse Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft der USA ist enorm abhängig von ständigem Input. Speziell Öl, aber auch allein die Ausgaben der Regierung (Aufträge für Rüstungsfirmen) sind völlig essenziell für den produzierenden Zweig der USA. Nehmen sie diesen Input weg und die Wirtschaft der USA kollabiert schneller als sie "Ich habs euch ja gesagt" sagen können!
  6. #595

    "A National Debt Of $14 Trillion? Try $211 Trillion"

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Eine weitere Tatsache, werte anathema, ist, dass auch die USA ein funktionierendes perpetuum mobile nicht erfunden hat.
    Wenn man dann bedenkt, dass die USA cca 28% zur Weltwirtschafstleistung beiträgt, spricht das für einen relativ guten Einsatz der Resourcen.
    http://www.data360.org/dsg.aspx?Data_Set_Group_Id=804
    Ein relativ "guter Einsatz der Ressourcen in den USA", meinen Sie? Sind Sie sicher, daß wir das gleiche Land meinen?
    "A National Debt Of $14 Trillion? Try $211 Trillion"
  7. #596

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Auch die Taliban wurden nur vom amerikanischen Geheimdienst aufgehetzt, denn Töten entspricht nicht dem Islam.
    Das haben zumindest keine Taliban zu verantworten:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...ologna_006.jpg
    (1980, Anschlagsopfer in Bologna, Strategie der Spannung)
    Und auch diese Konvention ist Ergebnis menschlicher Erfahrungen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/ENMOD-Konvention
    Es wird einfach an allem geforscht und alles gegebenenfalls auch angewendet, um die westlichen Gesellschaften auf Kurs zu halten.
  8. #597

    Zitat von BMayerL Beitrag anzeigen
    "funktionierend"?
    Desweiteren kann von "perpetuum mobile" nicht im mindesten die Rede sein, das krasse Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft der USA ist enorm abhängig von ständigem Input. Speziell Öl, aber auch allein die Ausgaben der Regierung (Aufträge für Rüstungsfirmen) sind völlig essenziell für den produzierenden Zweig der USA. Nehmen sie diesen Input weg und die Wirtschaft der USA kollabiert schneller als sie "Ich habs euch ja gesagt" sagen können!
    Ich kläre Sie gerne über ein ´perpetuum mobile´ auf:
    Es kommt mehr heraus, als man reinsteckt.
    Das gibt es, sogar in den USA nicht.
    Wenn man aber 25% der Weltresourcen einsetzt (wie anathema angibt) und dabei 28% der Weltwirtschaftsleitung herausholt, bedeutet das nichts anderes, als dass die eingesetzten Resourcen besser eingesetzt wurden als die anderen 75%, bei denen nur 72% des Ergebnisses rauskam.
  9. #598

    Afghanistan

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    9/11, Madrid, London und wahrscheinlich alle weiteren Anschläge wurden alle in Rahmen von Anti-Terrorübungen von westlichen Geheimdiensten inszeniert. Osama BL hatte als frommer Moslem noch nie etwas mit Terroranschlägen zu tun, ....
    Nun wird schon wieder im Kreisverkehr diskutiert, ob der Krieg in Afghanistan wegen des 11. September 2001 richtig war und das seit vielen Wochen.
    Jeder hat dazu eine andere Meinung und glaubt sich im Recht
    Er war nicht richtig und kann es auch nicht sein, das ist nun meine Meinung.
    Glaubt jemand im Ernst, dass diese Frage noch einen durch Bomben und Granaten zerfetzten Afghanen interessiert.
    Unstrittig ist doch, dass fremde Mächte in sein Land eingefallen sind.
    Sich anmassen, mit Krieg in seinem ureigensten Land zu bomben und zu töten, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
    Menschen zu töten, die mit Sicherheit nichts, aber auch gar nichts mit dem Anschlag vom 11.09 zu tun hatten.
    Wem fällt denn auf, dass das ein glattes Verbrechen ist und war, nachweislich unschuldige Afghanen zu töten und hinterher zu sagen: es tut mir leid, aber im Krieg ist dass nun mal so, da gib es eben Kollateralschäden.
    Ist diese Denkweise so gut, dass man sie anderen Völkern zwangsweise überstülpen soll?
    Als normaler Europäer kann ich mich in meinem ganzen Leben nicht angemessen schämen für das Leid, das wir dort in unserem Namen angerichtet haben und ich denke, das muss man auch uneingeschränkt sagen können.
  10. #599

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Ich kläre Sie gerne über ein ´perpetuum mobile´ auf:
    Es kommt mehr heraus, als man reinsteckt.
    Das gibt es, sogar in den USA nicht.
    Wenn man aber 25% der Weltresourcen einsetzt (wie anathema angibt) und dabei 28% der Weltwirtschaftsleitung herausholt, bedeutet das nichts anderes, als dass die eingesetzten Resourcen besser eingesetzt wurden als die anderen 75%, bei denen nur 72% des Ergebnisses rauskam.
    Nein, genau das bedeutet es eben nicht ...

    "A National Debt Of $14 Trillion? Try $211 Trillion"








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