Forum: Politik
Wahl in Griechenland - kann das Land dem politischen Chaos entkommen?
Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die Regierungsparteien dramatische Verluste erlitten. Das linke Syriza-Bündnis könnte als zweitstärkste Fraktion ins Athener Parlament einziehen. Doch es droht Chaos bei der Suche nach tragfähigen Koalitionsmöglichkeiten. Im schlimmsten Falle stehen sogar Neuwahlen an. Was meinen Sie - schafft es Griechenland, dem politischen Wirrwarr zu entkommen? Und was bedeutet die Wahl für Europa?
- #30 06.05.2012 20:21 von
- #31 06.05.2012 20:23 von
- #32 06.05.2012 21:14 von
- #33 06.05.2012 21:15 von
Im Prinzip ....
.... eine Superidee. Nur würde ein Austritt Deutschlands aus der Eurozone mit nachfolgender Abwertung des Euro de facto zu Schuldenschnitten führen. Deutschland könnte seine 600 Mrd. schweren Target2-Salden endgültig abschreiben. Deutschland ist der größte Gläubiger in der Eurozone.
- #34 06.05.2012 21:16 von
Ursache und Wirkung
...werden vertauscht. Die arbeitende Bevölkerung und die Rentner haben von der unseriösen Finanzpolitik, die Geschenke nach dem Gießkannenprinzip an Alle (!) verteilt hat über Jahrzehnte profitiert.
Mich überrascht immer wieder, wie in den Foren das reine Anspruchs- und Klassendenken dominiert und nach wie vor dauernd die wesentliche Frage ignoriert wird, wer denn diese Gaben erwirtschaften soll. - #35 06.05.2012 21:23 von
Danke für die Aufklärung
Der Herr Ackermann und seine Genossen, da haben wir's!
Und ich habe immer gedacht, die Griechen hätten sich das Geld FREIWILLIG geliehen, weil sie eben gern über ihre Verhältnisse leben wollten, und sich zu keiner Zeit Gedanken gemacht haben, wie sie das denn zurückzahlen sollen. Das habe ich gar nicht mitbekommen, wie Herr Ackermann und all die anderen Banken dem griechischem Volk (!) das Geld aufgedrängt haben.
Leben in der ersten aller Demokratien keine mündigen Bürger? Die die Verantwortung für Tun tragen können, müssen und wollen? - #36 06.05.2012 21:26 von
Die Wähler haben gezeigt dass auch Politiker nicht sicher vor Eigenverantwortung sind
Das Wahlergebnis ist vermutlich auch durch viel Glück erreicht worden, aber es kann sich meiner Meinung nach sehen lassen.
In der Praxis könne die Etalierten zeigen, dass sie auch mehr können als Politik zulasten der „kleinen Leute“ ohne Lobby zu machen. Die griechischen Wähler haben aber der Konkurrenz eine Gelegenheit gegeben mit besseren Argumenten zu überzeugen, und sie haben den Etablierten eine knallrote Karte gezeigt. Sie haben ihnen wohl unmissverständlich klar gemacht, dass sie bei der nächsten Wahl auch auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden könnten. - #37 06.05.2012 21:33 von
kurzer Spass
Da übersehen Sie etwas. Wenn Sie den "Reichen" und den "Eliten", ich rede da lieber von Leistungsträgern, Unternehmern und Arbeisplatzschaffern zu sehr auf die Füsse treten - dann hören die einfach aus mit dem Leisten, Unternehmen und Arbeitsplätze schaffen. Die gehen dann. Diese Steuer kassieren Sie garantiert nur ein mal.
Das ist heute anderes als vor 100 Jahren, wo man die Fabrikbesitzer noch gängeln hätte können - die konnten nicht so ohne weiteres weg, so eine Fabrik ist nicht so leicht verpackt und woanders wieder aufgebaut. Das ist heute anderes. Sowohl die Unternehmen, als auch die gutausgebildeten Fachkräfte und Firmenbesitzer können ohne weiteres die Zelte woanders aufschlagen. Tun ja auch schon genug. Werden aber noch mehr, wenn man sie zu sehr auspresst. Und dann?
Ich wäre da vorsichtig mit der Steuerquälerei. - #38 06.05.2012 21:39 von
50 Sitze für stärkste Partei reserviert?
Was ist denn das für eine Demokratie, wo nach der Wahl für die stärkste Partei zusätzliche 50 Sitze reserviert sind? Bei 300 Mandaten ergibt das eine Wahlverfälschung von 17 Prozent!
Pasok und Nea Democratic kommen zusammen auf rund 35 Prozent der Wählerstimmen. ND erhält die 50 zusätzlichen Sitze und beide haben damit eine Mehrheit von 52 Prozent in Parlament. Das ist undemokratisch!
Roland Knopf - #39 06.05.2012 21:50 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

