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Wahl in Griechenland - kann das Land dem politischen Chaos entkommen?

Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die Regierungsparteien dramatische Verluste erlitten. Das linke Syriza-Bündnis könnte als zweitstärkste Fraktion ins Athener Parlament einziehen. Doch es droht Chaos bei der Suche nach tragfähigen Koalitionsmöglichkeiten. Im schlimmsten Falle stehen sogar Neuwahlen an. Was meinen Sie - schafft es Griechenland, dem politischen Wirrwarr zu entkommen? Und was bedeutet die Wahl für Europa?
  1. #150

    Zitat von 1Piantao Beitrag anzeigen
    Mal ehrlich. Würde GR zwar EU Mitglied sein aber ohne Euro, sondern mit der Drachme, dann würden wir hier überhaupt nicht diskutieren.
    Umkehrschluss: 1. GR raus aus dem Euro, wenn nötig mit Zwang. 2. "Herr Ober, die Rechnung bitte". 3. Der Schrecken hat ein Ende.
    Fertig. Schluss. Aus.
    Da hätte ich noch eine bessere Idee, Deutschland verabschiedet sich aus dem Währungsverbund und führt die Mark wieder ein.
  2. #151

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Da hätte ich noch eine bessere Idee, Deutschland verabschiedet sich aus dem Währungsverbund und führt die Mark wieder ein.
    Ich denke dazu wird es früher oder später auch kommen und es wäre ein guter Kompromiss, der dem Frieden in Europa dienen würde.
    Der Rest der Eurozone würde weiterhin eine gemeinsame Währung unter Führung Frankreichs haben, sodass dieser Wärhugsraum dann größer und somit mächtger als der D-Mark Raum wäre, die D-Mark also keine Leitwährung in Europa wäre.
    Sollte Deutschland allerdings diesen von Henkel favorisierten "Nordeuro" anstreben, dann wird es zur Kollision mit Frankreich kommen.
  3. #152

    Zitat von Panslawist Beitrag anzeigen
    Der Rest der Eurozone würde weiterhin eine gemeinsame Währung unter Führung Frankreichs haben, sodass dieser Wärhugsraum dann größer und somit mächtger als der D-Mark Raum wäre, die D-Mark also keine Leitwährung in Europa wäre.
    Na ja, das würde ich so nicht unterschreiben.
    Wer sollte denn dann für die Stabilität des Euros einstehen? Finnland, Österreich, Holland?
    Vergessen Sie das.
  4. #153

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Na ja, das würde ich so nicht unterschreiben.
    Wer sollte denn dann für die Stabilität des Euros einstehen? Finnland, Österreich, Holland?
    Vergessen Sie das.
    Der Währungsraum wäre nicht weniger stabil als der Dollarraum.
    Es wäre eben nur ein Kompromiss, und somit für niemanden optimal, sondern das kleinste Übel.
    Alles andere riecht mir nach Krieg.
  5. #154

    xxx

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    An Griechenlands Stelle und auch meiner, sollte man die EU - Währungsunion auflösen.
    Der Euro hat - und das war vorhersehbar - die Europäer auseinaner gebracht - wie bei olle Alexander dem Großen - und nicht zusammen.
    ...
    Der Euro ist eine riesige Fehlleistung der deutschen Politiker und wenn ich die Merkel am Hals von Sarkozy hängen sah in enger "Küßchen"Umarmung , so war das widerlich. Das gehört sich für eine Politikerin nicht. 40 Jahre habe ich unter und mit Supermännern gearbeitet, aber das wir uns umarmt und - nach russischer Manier Küßchen auf die Wangen gegeben hätten, wäre undenkbar gewesen.
    woher haben sie denn die weisheit, dass man in österreich mit 50 mit 2 - 3 pensionen in den ruhestand gehen kann?

    ja, man kann mit 50 gehen, doch mit horrenden abschlägen.
  6. #155

    Es geht auch ohne Regierung

    Wozu braucht Griechenland eine Regierung, die alte war inkompetent und nach den Neuwahlen wird es wohl auch nicht besser.
    Belgien ist doch ein gutes Beispiel, die hatten 249 Tage keine Regierung, weil sich die Parteien nicht einigen konnten und das Land hatte trotzdem funktioniert.
  7. #156

    Wahl in Griechenland - kann das Land dem politischen Chaos entkommen?

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Da hätte ich noch eine bessere Idee, Deutschland verabschiedet sich aus dem Währungsverbund und führt die Mark wieder ein.
    Griechenland ist /war die Wiege der Kultur in Europa und kulturlose Politiker - die Deutschen voran - haben ohne Not den europäischen Ländern den Euro übergestülpt. Eine ungeliebtere Währung gibt es nicht und das alte Europa ist auch nicht mit dem "neuen" Amerika vergleichbar.
    Die Kreativität der europäischen Länder ist durch den kommunistischen/kapitalistischen Einheitsbrei der Politiker hin. Beide Strömungen wollen dasselbe - nur aus unterschiedlichen Motiven - die einen mit ihrem kommunistischen -sozialistischen Unterdrückungs-Idealistenbrei und die Banken um mit der Nummer noch Mächtiger zu werden. Wir haben doch schon unter sozialistischer Leitung seit 21 Jahren ein ausgesprochen kapitalistisch ausgerichtetes System.
    Euro - Bonds - und da hat die Kanzlerin recht und ich hoffe, sie bleibt stur - sind nur, unserer Kreditkarte ohne Limit allen Nachbarn zu einkaufen zu überlassen.
    Laßt die Griechen in den Drachme zurück, die Italiener in den Lire etc. den Ländern ist wohler, ich fahre wieder zum Urlaub günstiger und kaufe in Italien wieder schön ein und alle leben gut. Deutschland geht es unter dem Euro auch sehr schlecht - jedenfalls den Leuten , die ihre Einnahmen erarbeiten.
    Die Gehälter haben sich im unteren Sektor auf ein Drittel minimiert, die Mieten sind um 2/3 gestiegen und die Kosten der sonstigen Lebensführung einschließlich der Nahrungsmittel sind um schlichte 100 % gestiegen.
    Die Geldentwertung hat im Großen stattgefunden und nur eine kleine Schicht der Politiker und der Millionäre sind um das 100fache gestiegen.
    Der Flop vom Euro führt zu keinem gemeinsamen Europa - eher zum Gegenteil. Das Gros der Deutschen will seine Mark wiederhaben und unsere Wirtschaft muß sich auch nicht durch Industriespionage kaputt machen lassen.
  8. #157

    Wahl in Griechenland - kann das Land dem politischen Chaos entkommen?

    Zitat von mulcahy@gmx.at Beitrag anzeigen
    woher haben sie denn die weisheit, dass man in österreich mit 50 mit 2 - 3 pensionen in den ruhestand gehen kann?

    ja, man kann mit 50 gehen, doch mit horrenden abschlägen.
    In Griechenland werden u.a. auch an "erwachsene" Kinder noch Renten bzw. Pensionen gezahlt und das eben in illustrer Höhe - je nachdem - wieviel Renten/Pensionen die Eltern hatten. Jeder Grieche hatte über 1500 Euro umgerechnet Rente - und die Nahrungsmittelpreise ,Mieten waren günstig und was "Steuern" sind wußte kein Grieche.
    In den gesamten zum "Eurospielzeugland" gehörenden ehemaligen Ostblockstaaten erhalten die Menschen extrem wenig Rente - um die 400 Euro und die Unterhaltskosten sind - wie auch in Polen - nur für Deutsche Käufer günstig, der deutsche Bodensatz in Form von Anstand - deckt sich da - wie auch in der Tschechei , regelmäßig ein.
    In Österrreich - lwir waren mehr als 25 Jahre dort heimisch, wurde jedenfalls k e i n angeblicher Abschlag von den Pensionen vorgenommen. Vielleicht ist das neuerdings so.
    Jedenfalls können die Österreicher ab 50 in Rente gehen und zumindest bis in die 90Jahre ohne Abschläge. Und - je nach Berufsbild gönne ich denen das auch von Herzen, aber ich möchte endlich eine sinnvolle Erklärung von unseren deutschen Politikern, weshalb die Deutschen bis 67 arbeiten sollen - und höher und hier noch nie jemand mit 50 Jahren in Rente gehen konnte und Mehrfachpensionen und Renten nur bei Politikern üblich sind. Das gibt es in Deutschland ! Der deutsche Bürger wird ausgesaugt ,aber wer ist der Nutznießer? Werden davon die geschenkten Atom-U-Boote an Israel bezahlt oder werden die Gelder - entsprechend dem Buch "die Holocaust-Industrie " von Prof. Norman G. Finkelstein - an die betrügerischen jüdischen Organisationen Amerikas , geleistet?

    Ist denn der deutsche Bürger schon so verblödet, dass er sich wie ein Schaf von mehr oder weniger glaubwürdigen Politikern an der Nase herumführen läßt?

    Zug um Zug - Griechenland hat innerhalb einer bestimmten Zeit seine Finanzbehörden aufzubauen - wenn sie denn in der EU bleiben möchten - ein ordentliches Steuergesetz zu installieren und im Gegenzug werden die Forderungen - zinslos - erst einmal gestundet.

    Aber , die zauberhafte Mentalität der südöstlichen- und südwestlichen Länder - die Verspieltheit läßt sicher eine Änderung nicht zu und da muß dann akzeptiert werden. Dann müssen die griechischen Milliardäre mal ein bißchen abzahlen und ihre Drachme etc. wiedernehmen.
  9. #158

    Ja, klar!!

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    Da hätte ich noch eine bessere Idee, Deutschland verabschiedet sich aus dem Währungsverbund und führt die Mark wieder ein.
    Die Folge Ihres grandiosen Vorschlags:

    Die D-Mark wird extrem stark, weil jeder versucht in das "sichere" Deutschland auszuweichen, dadurch werden die Exporte außerordentlich teuer und damit werden in Deutschland eine große Menge Arbeitsplätze wegfallen. Die nicht mehr beschäftigten Arbeiter werden anstatt Steuern zu zahlen, Steuern konsumieren, dadurch wird es in Deutschland zu einem Sozialabbau kommen.

    Oh Herr, beware sie vor dem was sie sich wünschen!!
  10. #159

    Ja klar

    Zitat von finnegan Beitrag anzeigen
    Die Folge Ihres grandiosen Vorschlags:

    Die D-Mark wird extrem stark, weil jeder versucht in das "sichere" Deutschland auszuweichen, dadurch werden die Exporte außerordentlich teuer und damit werden in Deutschland eine große Menge Arbeitsplätze wegfallen. Die nicht mehr beschäftigten Arbeiter werden anstatt Steuern zu zahlen, Steuern konsumieren, dadurch wird es in Deutschland zu einem Sozialabbau kommen.

    Oh Herr, beware sie vor dem was sie sich wünschen!!
    ist ja auch nicht so , das Deutschland VOR der Währungsunion auch schon Exportweltmeister war. Das die Arbeitslosenzahlen vor und nach der Währungsunion relativ Identisch waren stimmt natürlich auch nicht.
    Wissen sie zur Einführung des Euro wurde versprochen , das es keinem schlechter geht durch die Währung.
    Und wie sieht die Realität heute aus?
    Ich sag es Ihnen es geht vielen schlechter , manchem sogar ganz schlecht , wie die immer länger werdenden Schlangen vor den Suppenküchen beweisen. Irgendwie ist das ja auch logisch wenn die Gehälter mal eben halbiert werden , die Preise aber sich auf DM Niveau und höher einpendeln.

    Ps . Ein Beispiel kann ich mir nicht verkneifen ..

    Der Spiegel ...Ich lese den wirklich gerne Aktueller Preis 4(T)Euro
    entspricht ca 8 DM. Was kam er damals ? 3,50 DM waren es wohl.

    Die einzigen die ihr Gehalt mittlerweile korrekt umgerechnet haben sind unsere Abgeordneten , die verdienen zu mindestens in Niedersachsen
    rund 7000 Euro Und jetzt sagen bestimmt einige ja 14000 Mark hatten die früher auch , falsch es waren 7000DM


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