Eine Partei ringt um ihren Kurs: Nach dem Rückzug von Vertriebenen-Präsidentin Steinbach kommt die CDU nicht zur Ruhe - führende Politiker betonen nun demonstrativ den Konservatismus in der Union. Verliert die CDU ihr konservatives Profil?
Wurde die Union kaputt gelabert. Dass die CDU/CSU vielen zu unmodern erscheint ist kein Wunder. Wenn diese Kanzlerin weiter den Ton angibt, wird die einst ruhmreiche Adenauer/Erhard-Partei ganz verschwinden. So wie einst der FJS mit seinem Generalsekretär Zimmermann (Old Schwurhand) nach der Spielbankaffäre die Bayern Partei verschwinden ließ. Gar keine Frage.
Was aber jene, die eine Union unmodern finden, etwa bei der SPD, oder den Grünen modern bezeichnen, bleibt ein komplettes Rätsel. Man sieht doch, wie eine Kraft in NRW gleich wieder mit den ehem. Seilschaften und einem Schuldenmonster anfängt und das als Minderheitsregierung als Drahtseilakt mit den von ihr nicht regierungsfähig bezeichneten Linke.
Merke: Deutschland hat gegenwärtig überhaupt keine regierungsfähige Partei. Dilettantentum wo man hinsieht, die FDP nicht zu vergessen als die Oberchaoten.
Die CDU verliert nicht ihr konservatives Profil, sie hat es seit Kohl und seinen schwarzen Kassen aufgegeben, gleich nach der verkorksten Wiedervereinigung.
Sie sind der 1000. Kommentarschreiber im SPIEGEL, der das wunderschöne Wort "GUTMENSCH" zur Anwendung gebracht hat.
Ich verleihe Ihnen hiermit den SCHLECHTMENSCHENORDEN in Gold und am Band für einen hervorragend originellen und intelligenten Gebrauch der deutschen Sprache!
Nochmals, meinen herzlichen Glückwunsch! Weiter so!
Lieber SPON, könnt Ihr es nicht oder wollt Ihr es nicht? 37 % sind weder viele noch gar - wie noch vor 5 Minuten getitelt - die Mehrheit! 57 % (also deutlich mehr!)sind anderer Meinung und 6 % haben sich offenbar nicht eindeutig geäußert. Heißt also, wenn man eine Statistik lesen kann, 63 % sind nicht der Meinung, daß die CDU zu konservativ ist. Ich plädiere dafür, Leute einzustellen, die ihren Job können!
Und hätte sie einem ehemaligen NPD-Mitglied einen schlechten Charakter vorgeworfen, würde es niemanden interessieren. Manche Menschen sind halt "unantastbar", während andere bereits aus Prinzip als Feinde dienen. Die Gleichheit ist wohl nur auf dem Papier, nicht aber in den Köpfen gewährleistet.
sind beide Piepegal. Aber um Ihre Frage zu beantworten:
Die Erwähnung der Tatsache das dieser Bartoszwsky
- als KZ-Häftling in Auschwitz war und das Ganze überlebt hat,
- ergo Deutschland/die Deutschen "von ihrer besten Seite" (das ist Ironie, für alle die es nicht blicken und jetzt mit Nazi, Nazi - Schreien beginnen wollen) kennen gelernt hat
speilt eine Rolle weil er TROTZDEM für Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland eintrat.
Die meisten Mitmenschen hätten wohl von einem Volk und einem Land das Ihnen sowas angetan hat den Rest ihres Lebens die Nase voll und würden beide kategorisch zum teufel wünschen.
Wenn man sich ansieht und liest was selbst hier im Forum wegen dem Buch eines durchge(n)knallten Ex-Finanzsenators los ist, der gerne (wissenschaftlich völlig Blödsinnige) Thesen zur genetischen Disposition von Migranten stellt ...
Und wenn man mal überlegt wie viele Deutsche wohl wie viele wie starke Probleme mit Migranten hatten bis jetzt - und das zu den Erfahrungen in einem KZ in Relation setzt ...
Dann können Sie doch froh sein das ein KZ-Überlebender beim Wort Deutsch nicht gleich zur Axt greift. sondern sich im Gegensatz für Aussöhnung und Frieden einsetzt.
Für mich ist das eindeutig ein sehr positiver Charakterzug, der eindeutig von Größe spricht. Im Gegensatz zu Frau Steinbach.
Die zwar absolut korrekt verkündet das Polen bereist im Frühjahr '38 Teilmobil gemacht hat, und das dies nicht die Deutsche Kriegsschuld relativiert - aber dafür schon gleich jemanden öffentlich als Unmensch bezeichnet wenn der nicht auf Ihre Briefe antwortet. Das spricht nur für kleinkarrierte Patzigkeit - die sich jemand in der Position nicht - und zumal nicht öffentlich- erlauben kann.
Frage beantwortet ?
Mehrheit der Deutschen findet CDU zu konservativ
Titelt SPON
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...717973,00.html
Aber was ist konservativ?
Ist es die von den Medien geschürte deutsche Angst vor wissenschaftlich- technischem Fortschritt jeder Art, egal ob es um die Energieversorgung oder die Anwendung von Gentechnik in Pflanzenzucht oder Medizin geht?
Darüber möchte ich im Spiegel mal etwas lesen oder ist das zuviel verlangt?
Was ist das? Die Schöpfung bewahren? Gesellschaftliche Werte, wie Teilhabe und Solidarität, pflegen? Dafür steht doch nicht die CDU.
Sie steht für Durchsetzung von sozialer Ungleichheit und Imacht den Handlanger für Industrieinteressen, betreibt Kotau vor Monopolen (Energie, Pharmaindustrie) und Lobbyismus.
Der Wirtschaft ist es egal, ob 10 Leute 100€ zahlen oder einer 1000. Immer größere Teile der Gesellschaft werden in diesem Differenzierungsprozeß abgehänt.
Und die CDU treibt ihn weiter, statt ihm entgegenzuwirken.