Forum: Politik
Verdient Theodor zu Guttenberg eine zweite Chance in der Politik?
Der Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg deutete an, dass er Pläne für ein politisches Comeback hege. Nachdem nun das Verfahren in Zusammenhang mit seinem Plagiatsvorwurf eingestellt wurde, stünde dem kaum noch etwas entgegen. Oder? Kommen seine Ideen der seiner Partei entgegen? Verdient Theodor zu Guttenberg eine zweite Chance in der Politik?
- #70 27.11.2011 08:39 von
Hier könnte ihr Titel stehen
Über diesaen Menschen noch diskutieren, nee lass ma!
- #71 27.11.2011 08:39 von
Es reicht, ...
mal sollte seine Aufmerksamkeit wichtigeren Dingen zuwenden.
- #72 27.11.2011 08:39 von
- #73 27.11.2011 08:39 von
Wen interessiert das?
Kann man die Berichterstattung über diesen Plagiator nicht einfach einstellen?
- #74 27.11.2011 08:42 von
...
Ich will jetzt nicht über das komplette Buch lästern, aber die Grundhaltung klingt ein bisschen nach einem Kind das "Ihr seid ja alle doof! Und ich wollte sowieso nie mit euch spielen!" brüllt, bevor es den anderen die Sandburgen eintritt.
Ich meine, was er zu sagen hat ist ja sicherlich nicht ganz falsch, aber die Art wie er es rüberbringt trägt nicht unbedingt dazu bei, dass seine Botschaft gut ankommt. - #75 27.11.2011 08:44 von
- #76 27.11.2011 08:45 von
Marketing-Unterstützung
Herr von Guttenberg hat nicht nur die Öffentlichkeit über seine akademischen Fähigkeiten getäuscht, sondern auch diejenigen, die in seinem direkten Umfeld mit ihm zu tun hatten. Wie würde die oder der Einzelne reagieren, wenn so etwas im eigenen, direkten Umfeld passierte? Die meisten von uns würden sich von so einer Person enttäuscht abwenden; erst recht, wenn die Lüge zunächst kleingeredet und erst nach der "Enttarnung" eine halbherzige Rechtfertigung hinterhergeschoben wird. Was ist es, was die Medien immer wieder ihren Blick auf diesen Mann werfen lässt, der, als ob das nicht schon reichen würde, seinem Amtsnachfolger eine angefangene Bundeswehrreform gleichsam wie ein angebissenes Brötchen hinterlassen hat? Die Folgen dieser Reform hat mit allen ihren Unzulänglichkeiten zunächst Herr de Maizière ausbaden müssen, danach die Abiturienten und Hochschulen, die bereits durch die Verkürzungen der Gymnasialzeit in den einzelnen Bundesländern hinlänglich belastet sind. Dieses Argument hatte Herrn zu Guttenberg seinerzeit jedoch nicht interessiert, obwohl eine Bitte auf eine Verschiebung von Bildungsministerin Schavan geäußert worden war. Nun also ein Buch. Ein Buch, dessen Entstehung und Erscheinen zeitlich derart voran getrieben wurden, dass sich die Elemente dieses Comebacks wie die Teile eines Puzzles zusammenfügen. Und die öffentliche Aufmerksamkeit ist ihm sicher, die ohne die breitbandige Berichterstattung seitens der Medien so gar nicht möglich wäre. Wird sich Herr von Guttenberg bei ihnen für den guten Buchverkauf, von dem ich hier fest ausgehe, bedanken? Das darf bezweifelt werden.
- #77 27.11.2011 08:46 von
Versprochen...
"In dem Buch gibt er zudem an, dass er nie vorhatte, sein Amt als Verteidigungsminister bis zum Ende der Legislaturperiode auszufüllen - auch vor seinem Rücktritt nicht. Er habe seiner Frau "mal versprochen, nach zehn Jahren aufzuhören."
..ist verprochen. - #78 27.11.2011 08:46 von
Bundeswehrreform
Was Herr de Maizière habe seine Bundeswehrreform übernommen?
Soweit ich mich erinnere musste die Bundeswehrreform erstmal durch Herrn de Maizière gestoppt werden, weil die Planungen von zu Guttenberg total unausgegoren waren.
Herr Guttenberg sollte sich erst mal selbst ehrlich machen. Hat er sich eigentlich bei jenen von denen er abgeschrieben hat eigentlich entschuldigt? - #79 27.11.2011 08:47 von
hat er Recht
Warum kann man nicht differenzieren? In diesem Punkt hat der nämlich eindeutig Recht.
Die dt. Politik hat keine Ahnung von den Mechanismen der Finanzmärkte. In Sachen Know How rund um die Hochfinanz sind die Deutschen den Engländern haushoch unterlegen. Bei der Bewältigung der Krise wurden und werden sie im großen Stil von außen beraten. Nun das hat Tradition, Deutschland war nie ein Spielfeld für das Investment Banking. Trotzdem ist mangelndes Know How niemals gut.
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