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Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?

Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
  1. #170

    Horrorzenarien

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Das sehe ich aber ganz anders.

    Das kostenlose Fahren ( mal angenommen ) beim ÖPNV ersetzt doch nun nicht zwingend das Auto , so das nun gleich die üblichen "Horrorzenarien" an die Wand gemalt werden müssen.

    Das Auto ( der PKW ) wird beim Wochenendeinkauf....beim Besuch der Eltern..der Kinder...zu Veranstaltungen im Nachbarort...oder anderen Zielorten die nicht vom ÖPNV abgedeckt werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

    Es geht doch nur darum in den Großstädten mit dem ÖPNV eine vernünftige Alternative anzubieten um "sinnlose" Fahrten mit dem PKW , die es gibt, abzumildern.

    Davon profitieren nicht nur Anwohner, sondern auch PKW-Fahrer die aus der beruflichen Situation heraus auf den PKW nicht verzichten können.
    alleine das solche worte (Horrorzenarien) immer gleich benutzt werden habe ich das Gefühl man ist schon am ende der diskusion angelangt ,
    ich wohne 25 km von regensburg entfernt , am tag fahren 3 busse , also benutze ich das auto , viele kollegen wohnen im Stadtbuseinzugsgebiet die kommen so gut wie alle mit den Bus , ist ein Stadtfest oder ähnliches gehen kostenlose Bussen von Pendlerparkplätzen in die Stadt , also sind wir schon da angelangt ,wie es sein soll ,
    ansonsten stimme ich dir zu wer in einen gut ausgebauten Bus Gebiet wohnt könnte sein auto bestimmt öffter stehen lassen als er es tut , Einkaufsmöglichkeiten gibt es bestimmt genügend im Einzugsgebiet ,
  2. #171

    kleinen Teil rationa

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    richtig, niemand hat ein Auto, weil die Monatskarte so teuer ist. Das rechnen manche gerne vor, die Entscheidung für ein eigenes Auto ist aber in aller Regel nur zum kleinen Teil rational.
    ein monatsticket kostet bei uns 79€ , ein Jahresticket 850€ , kann ich nun ganz auf das Auto verzichten oder ich könnte wenigstens ein Zweitauto einsparen , gebe ich dir recht , deckt der Bus oder bahn nicht alles ab und ich muß das auto trotzdem anschaffen und Steuer und Versicherung zahlen kostet das auto auch in der zeit in der ich gerade bus fahre , das sieht der Kostenfaktor schon anders aus und man fährt doch nicht bus sondern gibt das geld fürs ticket bei der Tankstelle aus,
  3. #172

    Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Etwas wirklich kostenloses gibt es natürlich nicht..

    Aber genauso, wie Fussgänger und Fahrradfahrer nicht individuell für die Strassennutzung zur Kasse gebeten werden, könnte man es mit dem ÖVPN machen.

    Schon heute wird der ÖVPN nach den mir vorliegenden Daten zu ca. 2/3 vom Staat finanziert.
    Warum dann nicht auch das letzte Drittel?

    Natürlich würde das Drittel nicht ausreichen, da die Inanspruchnahme des ÖVPN dann auch kräftig ansteigen würde.
    Gleichzeitig würden Steuereinnahmen durch den Spritverbrauch sinken.
    Aber wäre nicht gerade das eine Sache, die wir alle an sich befürworten?

    Die völlig ungerechte Pendlerpauschale könnte damit auch wegfallen.
    Zumindest für alle, die nicht zwingend auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind, wo man aber auch eher über einen festen "Kilometerzuschuss" nachdenken sollte.
    Ach so, und die dofen Autofahrer, die nicht den ÖVPN nutzen können zahlen dann die Zeche?
    Nicht "wir alle" - wer ist denn das? befürworten eine Absenkung der Steuereinnahmen - wer zahlt denn dann für die vielen faulen Arbeitslosen? Tätigkeiten gibt es genug und im Gaststättengewerbe gibt es - bei Freundlichkeit und Flottheit - viel Trinkgeld. Auf den Inseln wie Usedom , Rügen etc. gibt es keine Arbeitslosigkeit - nur in Berlin, dem roten Müllhaufen. Auf den Inseln werden unendlich viele Mitarbeiter gesucht - allerdings keine schon verfaulten, vielmehr Leute , die auch etwas bewegen und Geld verdienen wollen. Die müssen natürlich auch beweglich sein.
    Alle Autofahrer sidn dafür, dass endlcih auch die Radfahrer mit einer Steuer belegt werden, die kann ja gleich beim Kauf des Rades bezahlt werden uner der Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer.
    Übrigens , Radfahrer provozieren unendlich häufig und beweisen sich als als kriminelle Straßenbenutzer indem diese die Autofahrer in viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen nebeneinander fahren und bewußt langsam. Gestern hätte ich einer Tusse bald eine gescheuert, diese freuten sich beim sperren der Fahrbahn durch das langsame Nebeneinanderfahren auf der Fahrspur, dass der Verkehr hinter ihnen bsi auf die Kreuzung stockte.
    Es wäre nicht die/der 1. Radfahrer gewesen , der eine geklebt bekommt. Straßenverkehrsregeln gelten für diese Dumpfbacken nicht .
  4. #173

    Reif für die Insel

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Ach so, und die dofen Autofahrer, die nicht den ÖVPN nutzen können zahlen dann die Zeche?
    Nicht "wir alle" - wer ist denn das? befürworten eine Absenkung der Steuereinnahmen - wer zahlt denn dann für die vielen faulen Arbeitslosen? Tätigkeiten gibt es genug und im Gaststättengewerbe gibt es - bei Freundlichkeit und Flottheit - viel Trinkgeld. Auf den Inseln wie Usedom , Rügen etc. gibt es keine Arbeitslosigkeit - nur in Berlin, dem roten Müllhaufen. Auf den Inseln werden unendlich viele Mitarbeiter gesucht - allerdings keine schon verfaulten, vielmehr Leute , die auch etwas bewegen und Geld verdienen wollen. Die müssen natürlich auch beweglich sein.
    Alle Autofahrer sidn dafür, dass endlcih auch die Radfahrer mit einer Steuer belegt werden, die kann ja gleich beim Kauf des Rades bezahlt werden uner der Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer.
    Übrigens , Radfahrer provozieren unendlich häufig und beweisen sich als als kriminelle Straßenbenutzer indem diese die Autofahrer in viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen nebeneinander fahren und bewußt langsam. Gestern hätte ich einer Tusse bald eine gescheuert, diese freuten sich beim sperren der Fahrbahn durch das langsame Nebeneinanderfahren auf der Fahrspur, dass der Verkehr hinter ihnen bsi auf die Kreuzung stockte.
    Es wäre nicht die/der 1. Radfahrer gewesen , der eine geklebt bekommt. Straßenverkehrsregeln gelten für diese Dumpfbacken nicht .
    "Reif für die Insel" erscheinen primär mal Sie. Vorher können Sie ja noch ein paar Radfahrertussen abwatschen. Aber aufpassen bei der Auswahl, es könnte welche bei haben, die arbeiten, vielleicht sogar ganz flott im Gastgewerbe. Flott unterwegs per Rad sind natürlich auch die Eilboten, die zwischen den PWs abenteuerlich hindurchschlüpfen - aber die arbeiten ja auch;-)

    Pauschalurteile über ganze Volksgruppen sind gefährlich!
  5. #174

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Alle Autofahrer sidn dafür, dass endlcih auch die Radfahrer mit einer Steuer belegt werden, die kann ja gleich beim Kauf des Rades bezahlt werden uner der Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer.
    Übrigens , Radfahrer provozieren unendlich häufig und beweisen sich als als kriminelle Straßenbenutzer indem diese die Autofahrer in viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen nebeneinander fahren und bewußt langsam. Gestern hätte ich einer Tusse bald eine gescheuert, diese freuten sich beim sperren der Fahrbahn durch das langsame Nebeneinanderfahren auf der Fahrspur, dass der Verkehr hinter ihnen bsi auf die Kreuzung stockte.
    Es wäre nicht die/der 1. Radfahrer gewesen , der eine geklebt bekommt. Straßenverkehrsregeln gelten für diese Dumpfbacken nicht .
    Meinen Sie nicht, dass Sie "leicht" verallgemeinern? Wie können Sie nur schreiben, dass ALLE Autofahrer für Steuern sind? Ihre restlichen Ausführungen sind ebenfalls von Verallgemeinerungen geprägt. Aber gut, dass sich ALLE Autofahrer immer an die "Straßenregeln" halten. ;-)
  6. #175

    Zitat von claus1965 Beitrag anzeigen
    alleine das solche worte (Horrorzenarien) immer gleich benutzt werden habe ich das Gefühl man ist schon am ende der diskusion angelangt ,
    ich wohne 25 km von regensburg entfernt , am tag fahren 3 busse , also benutze ich das auto , viele kollegen wohnen im Stadtbuseinzugsgebiet die kommen so gut wie alle mit den Bus , ist ein Stadtfest oder ähnliches gehen kostenlose Bussen von Pendlerparkplätzen in die Stadt , also sind wir schon da angelangt ,wie es sein soll ,
    ansonsten stimme ich dir zu wer in einen gut ausgebauten Bus Gebiet wohnt könnte sein auto bestimmt öffter stehen lassen als er es tut , Einkaufsmöglichkeiten gibt es bestimmt genügend im Einzugsgebiet ,
    Kannst Du jetzt von Mai bis Oktober mit dem Fahrrad bis zu dem nächsten regelmäßigen Bus fahren? Dass wäre umweltfreundlich und gesund!
  7. #176

    Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?

    Zitat von torben40 Beitrag anzeigen
    Meinen Sie nicht, dass Sie "leicht" verallgemeinern? Wie können Sie nur schreiben, dass ALLE Autofahrer für Steuern sind? Ihre restlichen Ausführungen sind ebenfalls von Verallgemeinerungen geprägt. Aber gut, dass sich ALLE Autofahrer immer an die "Straßenregeln" halten. ;-)
    Nein , an die Regeln halten sich auch immer weniger Autofahrer und die ehemals in den Fahrschulen beigebrachte Solidarität ist auch häufig nicht vorhanden. Bei einem Teil der Autofahrer liegen offensichtlich die Nerven blank, was ich mir unter anderem mit weiten Arbeitswegen und durch u.a. mit Radfahrer verstopfte Straßen erkläre. Nehmen Sie unsere Steglitzer Schloßstraße , das ist die B1 - völlig verbaut durch SPD - Stäglin und die Grünen , oder wer hat sonst diesen häßlichen Neubauten an Kaufhäusern , die zur Verschandelung beitragen , zugestimmt. Dann die Verengung der Schloßstraße auf eine Spur. Stattdessen eine extrem breite Radfahrerspur, die häufig von Radfahrern nicht benutzt wird, dazu dienen die Bürgersteige. Die Autofahrer versuchen sich durch die Nebenstraßen zu schlängeln, verständlich, denn alle müssen zur Arbeit oder möchten auch von der Arbeit nach Hause - oft ins Umland.
    Das Versagen der Politiker in Berlin ist eklatant.
    Und , in unserem Dreh, 30 kmh und rechts vor links - gibt es unheimlich viel Fahrradunfälle durch das Nichtbeachten von rechts vor links - die Aggressivität vieler Radler - auch Frauen mit Kindern und die Benutzung der Bürgersteige ist offensichtlich bei vielen Radfahrern Pflicht.
    Und , der Forist, dem ich geantwortet habe, hat auch verallgemeinert.
    Die Provokation von Radfahrern hat sehr zugenommen und Rücksichtnahme kennen die Wenigsten. Es freut mich immer ungemein , wenn 2 Radfahrer zusammen fahren.
    Schuld ist letztendlich diese linke Politik der Grünen.
  8. #177

    Bin dabei!

    Umsonst ist ja Quatsch ,der ganze Betrieb muss ja bezahlt werden. Die Idee das aus Steuergeldern zu zahlen gefällt mir allerdings, denn trotz der ungefragt durchgeführten "Privatisierung" der Bahn wird ja doch der Großteil der Kosten durch die Bürger abgedeckt, die dann auch mal die Möglichkeit haben sollten mit zu entscheiden ob denn Projekte wie der Berliner Hauptbahnhof wirklich nötig und gewünscht sind. Mindestens der gesamte Regionalverkehr sollte so organisiert sein dass er ohne zusätzliche Kosten von allen Bürgern genutzt werden kann. Touristisch gesehen könnte das auch wieder viel Geld einbringen, wir würden wahrscheinlich von Franzosen, Holländern, Polen usw. überschwemmt die hier mit den Zügen fahren und ihr Geld dalassen. Telekommunikation sollte meiner Meinung nach auch für jeden frei sein. Die Netzkosten werden umgelegt, aber es müssen eben keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden. Wie immer hört sich das alles naiv an, aber wenn ich mir die Realität aktuell ansehe ist doch auch das bestehende System des ÖPNV kein erfolgreiches.
    Deshalb von mir ein klares JA!
  9. #178

    He he!

    " selbst diese wurden von der schmarotzenden Bevölkerung nicht bezahlt"
    "Wie kommt der normale Bürger dazu das Heer der hier lebenden Loser zu finanzieren?"
    "Ganz im Gegenteil, es muß eine Pflicht zur Arbeit geben"
    " so saugen die Heerscharen von Faultierchen - Dank der Hilfe der politischen Gutmenschen - den immer weniger verdienenden Bürger aus".

    Obenstehend nur einige Zitate aus Ihrem Kommentar. Es ist doch wohl ein schlechter Witz wenn sie die Entwicklungen der letzten 20-30 Jahre auf von Ihnen imaginierte Nichtstuer und Schmarotzer abwälzen wollen, als ginge es da um ein Millionenheer von faulen Blutegeln die sich am schon selbst blutleeren Bürger gütlich tun, ihn aussaugen und zugrunde richten.
    Wahrscheinlich soll der Arbeitsdienst auch wieder eingeführt werden, damit das faule Pack sich wenigstens nützlich macht?

    Sie sind mir einer. Weil Sie Angst davor haben die Mächtigen in die Verantwortung zu nehmen treten Sie einfach nach denen die noch tiefer in der Sch... stecken als Sie selbst. Nach oben buckeln, nach unten treten, ganz in guter alter Deutscher Tradition.
  10. #179

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Die Provokation von Radfahrern hat sehr zugenommen und Rücksichtnahme kennen die Wenigsten.
    Nun, dass ist kein Priveleg von Radfahrern, die auch keine homogene Gruppe sind, wie Sie es hier darstellen. Genausowenig sind Autofahrer(etc.) eine homogene Gruppe. Aber vielleicht haben Sie ja einen Beleg, dass ALLE Radfahrer endlich Steuern zahlen?

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Es freut mich immer ungemein , wenn 2 Radfahrer zusammen fahren.
    Wow, wie sozial. Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich über Unfälle freuen. Und ausgerechnet Sie schreiben etwas über zunehmende Rücksichtslosigkeit?
    Freuen Sie sich denn auch, wenn Sie selbst oder ihre Angehörigen bei einem solchen Zusammenstoß zwischen 2 Radfahrern verletzt werden, ob unverschuldet oder nicht?

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Schuld ist letztendlich diese linke Politik der Grünen.
    Aha. In Hamburg und in Lübeck haben sie nichts für Radfahrer gemacht....








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