Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
Das sehe ich aber ganz anders.
Das kostenlose Fahren ( mal angenommen ) beim ÖPNV ersetzt doch nun nicht zwingend das Auto , so das nun gleich die üblichen "Horrorzenarien" an die Wand gemalt werden müssen.
Das Auto ( der PKW ) wird beim Wochenendeinkauf....beim Besuch der Eltern..der Kinder...zu Veranstaltungen im Nachbarort...oder anderen Zielorten die nicht vom ÖPNV abgedeckt werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
Es geht doch nur darum in den Großstädten mit dem ÖPNV eine vernünftige Alternative anzubieten um "sinnlose" Fahrten mit dem PKW , die es gibt, abzumildern.
Davon profitieren nicht nur Anwohner, sondern auch PKW-Fahrer die aus der beruflichen Situation heraus auf den PKW nicht verzichten können.
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
ich denke, gerade öffentlicher Nahverkehr ist, im Gegensatz zur Heizung, wenig mißbrauchsanfällig. Die Gefahr des Spazierenfahrens sehe ich nicht. Hier in Berlin kann man am Wochenende bis zu 5 Leute auf eine Umweltkarte fahren lassen. Die Busse und Bahnen sind am Wochenende sowieso nicht voll. Theoretisch könne heute schon jeder, der einen Berustätigen kennt, sich dessen Monatskarte fürs Wochenende borgen und in der S-Bahn wohnen. Gibt es alles, ich habe nicht das Gefühl, daß das Überhand nimmt.
Ich halte die derzeitige Lösung für gar nicht so schlecht. Wer ÖPNV fährt wird subventioniert, wer das häufiger tut stärker und erhält eine Flatrate. Ein gewisser Preis bleibt, als Umsatzansporn für die Verkehrsbetriebe und um ein wenig Wertschätzung für die Dienstleistung zu erzeugen. Die Regeln müssten vor allem vereinfacht werden.
Nein! Das haben Sie absolut falsch verstanden!
Sorry, wenn ich mich da missverständlich ausgedrückt habe, so ohne Kontext..
Aber mal eins nach dem anderen:
Wo bevorzugt die Pendlerpauschale derzeit den Autofahrer?
Wenn man den Statistiken halbwegs glaubt, wird der ÖPNV im Schnitt mit um die 66,666% subventioniert.
Das Pendlerticket damit garantiert über 75%... (bitte kein Streit um 2-3%)
Der PKW-Pendler finanziert dagegen alle mögliche Dinge durch seine Spritabgaben, etc. mit.
Auch berechtigt.. Also bitte auch darüber keinen Streit.. *g
Nur bevorzugt wird er also auf keinen Fall.
Den festen km-Zuschuss sollte man den PKW-Pendlern gewähren, denen die Benutzung des ÖPNV aus unterschiedlichen Gründen versagt ist, wobei sich die Höhe an einem Kleinstwagen orientieren sollte.
Wo so ein Grund vorliegt, darüber kann man diskutieren und sollte die Grenzen nicht zu easy machen.
Sie bringen doch auch ab und zu gute Kommentare.
Aber scheinbar hat Sie die Gesllschafft enttäuscht, so negativ Sie immer wieder tönen.
Aber warum lassen Sie es zu, dass in Ihren negativen Momenten immer wieder Ihr ganzer Gesellschaftshass in die Schreibe gleitet?
Nicht nur im obigen Kommentar.
Ich selber habe mir auch schon Lachs unter heiss Wasser gegart..
Allerdings aus meiner Heisswasserleitung, wenn die gerade mal die 75°C hatte..
Aus meinem Heisskessel..
Verschwendung kann etwas mit sozialistischen Angeboten zu tun haben..
Bei Strom, Wasser, Heizung, etc. alles kein Thema..
Aber Verkehr?
Klar werden mehr Bus und Bahn fahren, wenn es kostenlos ist.
Aber wie sehen Sie denn die Quote dort, die es "unnütz" machen würde?
Die alte Oma, die mal ne Rundreise machen möchte?
Beibt die den ganzen Tag im Bus?
Der Rentner, der seine eine Station fährt, wo er sich sonst abpuckeln würde?
Vor was haben Sie Angst?
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.