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Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?

Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
  1. #100

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Sieht so aus! :-))

    Nun aber mal alle ran!
    182m kann doch nicht alles gewesen sein.. *lol
    Natürlich geht es noch kürzer und steiler. Auch hier kann ich wieder auf Lissabon verweisen (war im obigen Link nicht aufgeführt):
    NAHVERKEHR IN LISSABON - TIPPS,INFOS,KARTEN IM REISEFHRER LISSABON

    Leider ist auch dieses Nahverkehrsmittel nicht kostenlos.
  2. #101

    Zitat von Dengar Beitrag anzeigen
    Spaß beiseite:
    Das Durchschnittsauto steht zu 85 bis 90% seiner Lebensdauer -meinetwegen auch: Standzeit- ungenutzt rum. Jeder normaltickende Banker würde Ihnen von diesem Anlagemodell akut abraten.
    Schon mal drüber nachgedacht?
    Ja, Auch spezielle Krankenhausbetten für Verbrennungsopfer oder Druckkammern für Opfer von Tauchunfällen usw. stehen die allermeiste Zeit nur herum. Aber wenn man sie braucht, braucht man sie eben.
  3. #102

    Kostenlos?

    Warum kostenlos? Bei den derzeitigen Treibstoffpreisen wäre ich gerne bereit mir ein Jahresticket zu leisten. Warum aber nur "wäre"?

    Ich arbeite Zweischicht, d.h. jede zweite Woche bis 22 Uhr und die VGN ist nicht in der Lage innerhalb einer Metropolregion zentrumsnah abends eine Verbindung anzubieten, die mich problemlos heimbefördert. Ich wohne zentrumsnah und die Gemeinde, wo ich arbeite liegt ebenso zentrumsnah - noch dazu sind dort drei Konzerne angesiedelt...

    Die Preise, falls ich den Wirrwarr richtig durchblicke:
    Jahresabo: 322,80
    6 Monate: 195,60
    3 Monate: 103,50
    1 Monat: 36,40 Euronen

    Das hieße 1 1/2 Stunden früher aufstehen, damit ich bei 20 Minuten Wartezeit beim Umstieg exakt, aber wirklich exakt um 6 Uhr auf Frühschicht bin.

    Wie gesagt, die genannten Preise fände ich ok. ^^
  4. #103

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Vergessen? Nur weil ich etwas nicht geschrieben habe?
    Haben Sie jetzt vergessen, dass die wptl-SB sogar Kurven fahren kann, autark fährt und in den Kurven sogar quietscht?
    Warum zählen Sie jetzt alle Kostenbestandteile .....
    Kopieren Sie Ihre Ausarbeitung an die betreffenden Entscheidungsträger. Bei mir ist es nicht an der richtigen Stelle, weil ich gar nichts zu entscheiden habe, sondern nur kommentieren kann.
  5. #104

    Ergänzung

    Zitat von vostei Beitrag anzeigen
    Die Preise, falls ich den Wirrwarr richtig durchblicke:
    Jahresabo: 322,80
    6 Monate: 195,60
    3 Monate: 103,50
    1 Monat: 36,40 Euronen
    Die Preise gelten für eine Teilregion, dort, wo ich wohne und arbeite - für den relevanten Gesamtraum hier, also auch mal in der Freizeit in die große Statdt, wären es dann:
    Jährlich: 606 Euronen
    6 Monate: 342
    3 Monate: 181,20
    1 Monat: 61,50

    + Taxikosten, wenn man mal feiern will... :D - weil - nachts geht nichts mehr hier mit Öffis in unserer "Metropolregion"...
  6. #105

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Die "private" Versorgung hat in den USA zu Millionen von bettelarmen Rentnern geführt deren Renteneinlagen und Fonds sich bei der Internetkrise oder auch bei der jüngsten Bankenkrise in 'Nichts' aufgelöst haben.
    Denn was glauben Sie wessen Milliarden da grade verpufft sind ? Das war die Altersvorsorge von vielen US Rentnern !
    Das kann deutschen, staatlichen Rentnern nicht passieren. Der deutsche Staat kann zwar auch nicht garantieren, dass die Rente stabil bleibt aber zumindest schützt er vor einem Totalverlust.
    Und ich hege nicht einmal Ihre Zweiel. Da die Rente, sagen wir, in den letzten 80 Jahren über alle Gesellschafts- und Währungssysteme Monat für Monat bis heute verlässlich und pünktlich ausgezahlt wurde, kann man ja wohl von "stabil" sprechen. Verschieden über die Zeiten weg (Währungsunion usw.) ist logischerweise der Rentenbetrag, die Höhe der Auszahlung.
  7. #106

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ops, was für eine Bildungslücke.. *gg

    Bei 274m Gesamtlänge wird die ja von fast jeder transportablen Achterbahn übertroffen.

    Gibt es noch eine andere öffentliche Verkehrslinie, die eine ähnliche Streckenkürze aufweist? :-)
    Die Länge entspricht zur Hälfte dem Höhenunterschied.
  8. #107

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
    Ich bin generell für kostenfreie Öffis oder zumindestens stark vergünstigt für Alle. Ob deswegen merkbar weniger Auto auf den Straßen sind, wage ich zu bezweifeln. Ein Auto ist für viele (meist junge) Leute ein Statunssymbol. Zumal es die Frage ist, ob da nicht erst mal die Kapazitäten erhöht werden müssen. Man merkt in Berlin mit einem super ausgebauten öffentlichen Nahverkehrssystem, das man an Grenzen stößt. Spätestens dann, wenn irgendwas ausfällt.
  9. #108

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Und ich hege nicht einmal Ihre Zweiel. Da die Rente, sagen wir, in den letzten 80 Jahren über alle Gesellschafts- und Währungssysteme Monat für Monat bis heute verlässlich und pünktlich ausgezahlt wurde, kann man ja wohl von "stabil" sprechen. Verschieden über die Zeiten weg (Währungsunion usw.) ist logischerweise der Rentenbetrag, die Höhe der Auszahlung.
    Das wird sich in ca. 20 Jahren ändern, wenn wir das Umlagensystem beibehalten. Wobei ich Bestandsschutz vermute.
  10. #109

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Die "private" Versorgung hat in den USA zu Millionen von bettelarmen Rentnern geführt deren Renteneinlagen und Fonds sich bei der Internetkrise oder auch bei der jüngsten Bankenkrise in 'Nichts' aufgelöst haben.
    Denn was glauben Sie wessen Milliarden da grade verpufft sind ? Das war die Altersvorsorge von vielen US Rentnern !
    Das kann deutschen, staatlichen Rentnern nicht passieren. Der deutsche Staat kann zwar auch nicht garantieren, dass die Rente stabil bleibt aber zumindest schützt er vor einem Totalverlust.

    Egal ob man Rente also "privat" oder "staatlich" organisiert es ist IMMER(!) ein Generationenvertrag zur Versorgung von Älteren der auf Vertrauen basiert.
    Allerdings muß man dazu sagen, das es in den USA für private Vorsorge kein Sicherungssysteme, wie in Deutschland gab oder gibt.
    Ob die Deutschen halten, wenn der Euro platzt oder die HRE doch noch wegfliegt, kann man mit recht bezweifeln.


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