Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?

Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
  1. #90

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    waren und Schulkinder und Lehrer/innen früher tagtäglich, morgens und mittags Bergseilbahn und Schwebebahn benutzt haben. Und das geht heute nicht mehr.
    Bitte nicht die Tränendrüsen beanspruchen.

    Was haben denn die Schulkinder von 1984 bis 1992 gemacht als die "Schwebebahn" wegen Totalrenovierung gesperrt bzw. außer Betrieb war?
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  2. #91

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Bitte nicht die Tränendrüsen beanspruchen.

    Was haben denn die Schulkinder von 1984 bis 1992 gemacht als die "Schwebebahn" wegen Totalrenovierung gesperrt bzw. außer Betrieb war?
    Was hat das mit Tränen zu tun? Während der Arbeiten fuhr ein Pendelbus zum gleichen Preis. - Meine Frage war aber: wollt Ihr tatsächlich kostenlose Verkehrsmittel? Ich habe starke Zweifel, dass solche Träume genügend Unterstützung finden und habe die Gründe dafür genannt.
  3. #92

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ops, was für eine Bildungslücke.. *gg

    Bei 274m Gesamtlänge wird die ja von fast jeder transportablen Achterbahn übertroffen.

    Gibt es noch eine andere öffentliche Verkehrslinie, die eine ähnliche Streckenkürze aufweist? :-)
    Ja, Lissabon hat sogar drei davon:
    Standseilbahnen in Lissabon
  4. #93

    Die kinderlose Generation.....die gierige

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    und ihre Altersversorgung vom guten Willen der Generation Ihrer Enkel abhängig machen, statt in zukunftsfähige Wertpapiere zu investieren?
    Die "private" Versorgung hat in den USA zu Millionen von bettelarmen Rentnern geführt deren Renteneinlagen und Fonds sich bei der Internetkrise oder auch bei der jüngsten Bankenkrise in 'Nichts' aufgelöst haben.
    Denn was glauben Sie wessen Milliarden da grade verpufft sind ? Das war die Altersvorsorge von vielen US Rentnern !
    Das kann deutschen, staatlichen Rentnern nicht passieren. Der deutsche Staat kann zwar auch nicht garantieren, dass die Rente stabil bleibt aber zumindest schützt er vor einem Totalverlust.

    Egal ob man Rente also "privat" oder "staatlich" organisiert es ist IMMER(!) ein Generationenvertrag zur Versorgung von Älteren der auf Vertrauen basiert.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  5. #94

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    .Dass „Staat“ und „Geld“ nicht zueinander passen, sollte doch nun wirklich jedem geläufig sein.....und ihre Altersversorgung vom guten Willen der Generation Ihrer Enkel abhängig machen, statt in zukunftsfähige Wertpapiere zu investieren?
    lehmann??
  6. #95

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Ja, Lissabon hat sogar drei davon:
    Standseilbahnen in Lissabon
    Flari scheint wohl doch noch Nachholebedarf zu haben. :-))
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #96

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Es ist eine Bergbahn, Verehrtester. Und Sie vergessen 85 Meter Höhenunterschied: 85/274 = ca 30% Steigung

    Da hat die in Wuppertal nur insgesamt 40 m Höhenunterschied und max 4% Steigung.
    Vergessen? Nur weil ich etwas nicht geschrieben habe?
    Haben Sie jetzt vergessen, dass die wptl-SB sogar Kurven fahren kann, autark fährt und in den Kurven sogar quietscht?

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Egal, ob jetzt 60%, 60%, 70% - nach dem Vorschlag sollen es 100% werden. Darunter auch die Abschreibungen, Versicherungen, Unterhaltungen, Erneuerungen, Reparaturen, Winterdienste usw. usw. Sowas hat sich nicht einmal die sozialistische Sozialgesellschaft erlaubt. Man war sich einig: ein kleiner Eigenanteil verhindert Verschwendung.
    Warum zählen Sie jetzt alle Kostenbestandteile auf, die ansonsten auch in den Berechnungen, Kosten, Subventionen und Fahrpreisen enthalten sind?
    Damit es sich nach MEHR anhört?
    Die ganzen Punkte sind bisher auch in den 66% enthalten.

    Die Frage ist doch, was ein Staat mit Subventionen erreichen möchte, hier beim ÖPNV.
    Bisher eine generelle Förderung des ÖPNV, aber gestaffelt nach unterschiedlichen Nutzern, aber generell auch zur Entlastung der automobilen Infrastruktur und der Verbesserung des Lebensumfeldes der Zentrumsbewohner/Anlieger, etc..
    Bisher ist das Konzept nicht wirklich gut aufgegangen.
    Also sollte man es verbessern..

    Staus, Lärm, Abgase, etc. des Individualverkehrs verursachen sehr hohe Kosten für die Allgemeinheit, die man bei einer stärkeren Nutzung des ÖPNV reduzieren kann.
    In meinen Augen eine volkwirtschaftlich positive Rechnung.
    Allerdings wird man da mit einer auf die derzeitigen Kosten gerechneten 100% Übernahme nicht hinkommen, da bei einem kostenlosen ÖPNV natürlich mehr das Angebot nutzen werden.
    Nur ist es für mich fraglich, wie es dort zu einer nennenswerten Verschwendung kommen soll.

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Aber wie wäre es denn: Trinkwasser umsonst, oder Abwasserreinigung umsonst, oder Straßenkehren umsonst, oder Telefonieren umsonst, oder Fernsehen/Radio umsonst, Schulessen, Kindergärten, Theater, Oper, Kino und und und - alles umsonst. Is doch ebenso wichtig. :-)
    Wasser und Telefonieren umsonst anzubieten, wäre tatsächlich verschwendungsfördernd.

    Strassenreinigung, Winterdienst, Instandhaltung u.v.m. ist überwiegend schon ewig eine Sache der Allgemeinheit.
    Anliegerstrassen/Anliegergebühren/Bürgersteigfegen mal ausgenommen.

    Schulessen und Kindergärten werden schon lange zu einem hohen Prozentsatz vom Staat finanziert.
    In meinen Augen ist es Blödsinn, dort noch unterschiedliche Abrechnungsmodi zu führen.

    GEZ sollte generell aus dem allg. Staatshaushalt finanziert werden.
    Humbug, dafür eine separate Kassierbehörde zu betreiben.

    Oper und Kino?
    Teilweise bis zu 99% subventioniert!
    Tickets dennoch oft so teuer, dass sie sich nur eine elitäre Schicht leisten kann.
    Dennoch teilweise sogar wirtschaftlich sinnvoll, wenn es der Region nützt..
    (Ich bräuchte es nicht..)

    Seit meinem 16 Lebensjahr bin ich motorisiert und habe seit ca. 30 Jahren selten weniger als 2 Kraftfahrzeuge gleichzeitig zur Verfügung, teilweise mehr.
    Und ich kann es mir beim besten Willen aktuell nicht vorstellen, einmal ganz ohne zu sein.
    Dennoch weiss ich, was vernünftig ist und was mich bei geeigneter Infrastruktur und Preisen zu welchem Handeln verleitet.
  8. #97

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    und ihre Altersversorgung vom guten Willen der Generation Ihrer Enkel abhängig machen, statt in zukunftsfähige Wertpapiere zu investieren?
    Eine ältere und nicht mehr arbeitsfähige Generation wird IMMER(!) von der aktuell jüngeren und noch arbeitsfähigen ( Enkel ) Generation versorgt werden müssen, daran führt kein Weg vorbei.

    Sie können nämlich nicht in jungen Jahren Brötchen backen um sie erst als alter Mensch essen, solange halten Brötchen nunmal nicht.
    Angespartes "Geld" ist erstmal gar nichts wert (höchstens um es zu verbrennen), als alter Mensch bekommen sie dafür nur etwas wenn es Junge gibt die bereit sind ihnen für 'Papier' werthaltige Waren auszuhändigen, es also Vertrauen darin gibt.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  9. #98

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Flari scheint wohl doch noch Nachholebedarf zu haben. :-))
    Sieht so aus! :-))

    Nun aber mal alle ran!
    182m kann doch nicht alles gewesen sein.. *lol
  10. #99

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Wollen Sie etwa ihr graues Wählscheibentelefon zurück, mit dem Dampfzug durchs Land fahren, und ihre Altersversorgung vom guten Willen der Generation Ihrer Enkel abhängig machen, statt in zukunftsfähige Wertpapiere zu investieren?
    Was soll denn der Unsinn?
    Warum nehmen Sie keine Beispiele aus dem 16ten Jahrhundert und behaupten, dass es unter Monarchen und Landesfürsten weder Telefon, noch Radio/TV gab und maximal den Transport auf Ochsenkarren, Pferdefuhrwerken und Segelschiffen?


    Ach ja: Mittellose durften damals betteln, stehlen oder krepieren..
    Werden die heute von der Industrie durchgefüttert und versorgt?