Forum: Politik
Umwelt - sollte Busfahren kostenlos sein?
Die Piraten in Berlin haben es schon gefordert: freie Fahrt für alle in den öffentlichen Verkehrsmitteln! Und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung lag der Forderung bei. Was zunächst als Provokation gedacht war, wurde inzwischen von der Stadt Leipzig für Autofahrer als Aktion wegen der hohen Spritpreise praktiziert. Ist die generelle Freifahrt für alle in Bussen und Bahnen eine realistische Lösung für den Stadtverkehr?
- #90 22.04.2012 17:23 von
Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #91 22.04.2012 17:35 von
- #92 22.04.2012 17:38 von
Ja, Lissabon hat sogar drei davon:
Standseilbahnen in Lissabon - #93 22.04.2012 17:41 von
Die kinderlose Generation.....die gierige
Die "private" Versorgung hat in den USA zu Millionen von bettelarmen Rentnern geführt deren Renteneinlagen und Fonds sich bei der Internetkrise oder auch bei der jüngsten Bankenkrise in 'Nichts' aufgelöst haben.
Denn was glauben Sie wessen Milliarden da grade verpufft sind ? Das war die Altersvorsorge von vielen US Rentnern !
Das kann deutschen, staatlichen Rentnern nicht passieren. Der deutsche Staat kann zwar auch nicht garantieren, dass die Rente stabil bleibt aber zumindest schützt er vor einem Totalverlust.
Egal ob man Rente also "privat" oder "staatlich" organisiert es ist IMMER(!) ein Generationenvertrag zur Versorgung von Älteren der auf Vertrauen basiert.Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #94 22.04.2012 17:43 von
- #95 22.04.2012 17:43 von
- #96 22.04.2012 17:51 von
Vergessen? Nur weil ich etwas nicht geschrieben habe?
Haben Sie jetzt vergessen, dass die wptl-SB sogar Kurven fahren kann, autark fährt und in den Kurven sogar quietscht?
Warum zählen Sie jetzt alle Kostenbestandteile auf, die ansonsten auch in den Berechnungen, Kosten, Subventionen und Fahrpreisen enthalten sind?
Damit es sich nach MEHR anhört?
Die ganzen Punkte sind bisher auch in den 66% enthalten.
Die Frage ist doch, was ein Staat mit Subventionen erreichen möchte, hier beim ÖPNV.
Bisher eine generelle Förderung des ÖPNV, aber gestaffelt nach unterschiedlichen Nutzern, aber generell auch zur Entlastung der automobilen Infrastruktur und der Verbesserung des Lebensumfeldes der Zentrumsbewohner/Anlieger, etc..
Bisher ist das Konzept nicht wirklich gut aufgegangen.
Also sollte man es verbessern..
Staus, Lärm, Abgase, etc. des Individualverkehrs verursachen sehr hohe Kosten für die Allgemeinheit, die man bei einer stärkeren Nutzung des ÖPNV reduzieren kann.
In meinen Augen eine volkwirtschaftlich positive Rechnung.
Allerdings wird man da mit einer auf die derzeitigen Kosten gerechneten 100% Übernahme nicht hinkommen, da bei einem kostenlosen ÖPNV natürlich mehr das Angebot nutzen werden.
Nur ist es für mich fraglich, wie es dort zu einer nennenswerten Verschwendung kommen soll.
Wasser und Telefonieren umsonst anzubieten, wäre tatsächlich verschwendungsfördernd.
Strassenreinigung, Winterdienst, Instandhaltung u.v.m. ist überwiegend schon ewig eine Sache der Allgemeinheit.
Anliegerstrassen/Anliegergebühren/Bürgersteigfegen mal ausgenommen.
Schulessen und Kindergärten werden schon lange zu einem hohen Prozentsatz vom Staat finanziert.
In meinen Augen ist es Blödsinn, dort noch unterschiedliche Abrechnungsmodi zu führen.
GEZ sollte generell aus dem allg. Staatshaushalt finanziert werden.
Humbug, dafür eine separate Kassierbehörde zu betreiben.
Oper und Kino?
Teilweise bis zu 99% subventioniert!
Tickets dennoch oft so teuer, dass sie sich nur eine elitäre Schicht leisten kann.
Dennoch teilweise sogar wirtschaftlich sinnvoll, wenn es der Region nützt..
(Ich bräuchte es nicht..)
Seit meinem 16 Lebensjahr bin ich motorisiert und habe seit ca. 30 Jahren selten weniger als 2 Kraftfahrzeuge gleichzeitig zur Verfügung, teilweise mehr.
Und ich kann es mir beim besten Willen aktuell nicht vorstellen, einmal ganz ohne zu sein.
Dennoch weiss ich, was vernünftig ist und was mich bei geeigneter Infrastruktur und Preisen zu welchem Handeln verleitet. - #97 22.04.2012 17:52 von
Eine ältere und nicht mehr arbeitsfähige Generation wird IMMER(!) von der aktuell jüngeren und noch arbeitsfähigen ( Enkel ) Generation versorgt werden müssen, daran führt kein Weg vorbei.
Sie können nämlich nicht in jungen Jahren Brötchen backen um sie erst als alter Mensch essen, solange halten Brötchen nunmal nicht.
Angespartes "Geld" ist erstmal gar nichts wert (höchstens um es zu verbrennen), als alter Mensch bekommen sie dafür nur etwas wenn es Junge gibt die bereit sind ihnen für 'Papier' werthaltige Waren auszuhändigen, es also Vertrauen darin gibt.Geändert von ( um Uhr)
In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. - #98 22.04.2012 18:04 von
- #99 22.04.2012 18:15 von
Was soll denn der Unsinn?
Warum nehmen Sie keine Beispiele aus dem 16ten Jahrhundert und behaupten, dass es unter Monarchen und Landesfürsten weder Telefon, noch Radio/TV gab und maximal den Transport auf Ochsenkarren, Pferdefuhrwerken und Segelschiffen?
Ach ja: Mittellose durften damals betteln, stehlen oder krepieren..
Werden die heute von der Industrie durchgefüttert und versorgt?
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