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Totale Atom-Abrüstung - wie realistisch ist Obamas Vorschlag?

Die USA werden sich für eine "atomwaffenfreie Welt" einsetzen. Dies verkündete Barack Obama in Prag. Für wie realistisch halten Sie den Vorschlag?
  1. #100

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Es ging um die Friedensdividenede der Bundesrepublik. Warum lenken sie ab?

    Quatsch.

    Sagen wir mal so -genauer- sie behaupten es. Vielleicht glauben sie es auch noch.
    Ihre Postings erklaeren das wieso ganz gut.

    Und ihre anderen Postings vergesse ich auch nicht.:-)
    Die Wahrheit ist immer Quatsch und Frieden wirft nun mal keine Dividenden ab.
  2. #101

    Denk ich an Deutschland in der Nacht....

    Zitat von Postbox Beitrag anzeigen
    Schon mal das Wort "Realismus" gehört - und es verstanden?
    Nein? Dann fangen Sie mal langsam an...


    Der Möchtegern-Gutmensch Obama könnte ja mal mit kleinen Schritten anfangen, Frieden zu schaffen, ohne Waffen, im EIGENEN Land, ohne Todesstrafe und mit einem generellen Null-Waffen-Gesetz.

    DANN wäre er WIRKLICH glaubwürdig(er)...
    Dann denke ich an Menschen wie Sie!
    Wie viele andere hier haben Sie die negativ Kritik an jeglichem Zustand zur lebensleitenden Geisteshaltung erklaert. SPONU hat absolut Recht. Warum wird jemand der einen "edlen" Gedanken formuliert direkt vom Grossteil der Forums Beitraege fertiggemacht. Ich lese "Produkt seines Landes" "Totengraeber" "Lachnummer" "Showmaster" "Regisseur der Selbstinszenierung" (o.ä).
    Was wollen Sie eigentlich alle? Wollen Sie die Bush Aera wieder? Jahrelang haben wir alle darunter gelitten. Nun sind neue Zeiten da und die sind auch nicht besser aus Ihrer Sicht. Endlich gibt es jemanden der mutig genug ist zu sagen wir brauchen massive Verbesserung in Kommunikation und Verstaendigung, Neue Energieformen, Umweltschutz und jetzt ggf. Abbau von Atomwaffen. All die Sachen auf die wir jahrelang gehofft haben. Und wieder schreien Sie alle auf!! Unglaublich.
    Aus genau diesem Grunde bin ich in die USA ausgewandert. Der Alltag ist so viel leichter als in Dtl. da man nicht mit Menschen wie Ihnen und allen anderen "ewig bessrigen" umgehen muss. Das ewige Genoergle, die Unfaehigkeit zu Traeumen und Visionen fuer ein besseres Leben (im persoenlichen Bereich wie globalen) scheint den Deutschen in die Wiege und ins Grab gelegt. Bleiben Sie so. Sie haben mein Mitleid. Uebrigens schlage ich vor den Namen POSTBOX in Briekasten umzuaendern wenn Sie an allem Angelsaechischen so sehr Anstoss nehmen.
  3. #102

    Zitat von ddorfer Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall scheint die Menschheit doch noch ein Interesse an ihrem Fortbestand zu haben.:-)
    Also ich (als Teil von ihr) nicht.
    ;)
  4. #103

    Zitat von mbberlin Beitrag anzeigen
    Was ist denn ein politisch instabiler Staat?
    Weder in China, Nordkorea noch Iran hat es in letzter Zeit bemerkenswerte poilitische Richtungsänderungen gegeben, wie in den USA oder Israel. Sogar Saddams Irak und das Afghanistan unter Talibaneinfluss war äußerst stabil, bis der Westen intervenierte.
    Iran und Nord-Korea sind diktatorische Systeme, in denen sich die Fuehrungscliquen mit Gewalt an der Macht halten. Sobald diese Macht broeckelt - und das tut sie irgendwann - werden die entsprechenden gesellschaftlichen Stroemungen an die Oberflaeche kommen, was dann zu politischen Verwerfungen fuehren kann. Und wird.

    Und auch in Pakistan, der derzeit weltweit definitv größten atomaren Gefahr, ist seitens des Westens sehr viel investiert worden, um Stabilität überhaupt nicht erst aufkommen zulassen, und die Lager in der alten "Divide et impera"-Mentalität gegeneinander aufzuhetzen.
    Hoeren Sie doch mit diesem Unsinn auf. Hat der Westen etwa den Islam in Pakistan eingefuehrt?

    So traurig es in der Sache auch ist: Eine stabile Diktatur ist geostrategisch deutlich verlässlicher und kalkulierbarer als eine schwache und korrupte Demokratie.
    Wier so hoere ich sowas immer nur von Deutschen? Ist das die Sehnsucht nach einer 'geordneten Welt'?

    Und ob man selbst oder die Familie oder Freunde nun durch einen "Befreier" oder Unterdrücker, durch Taliban, Al Kaida, US-Marines oder Blackwater gekillt wird, ist doch völlig einerlei.
    Tot ist tot.
    Was hat das mit der Diskussion zu tun?
  5. #104

    Zitat von DorisP Beitrag anzeigen
    Die deutsche Zentralbank gehört nicht einer privaten Bankster Clique, die die Weltherrschaft an sich reisen will und deren Massenvernischtungswaffen sich für die Welt als gefährliche erwiesen haben als die Atomwaffen ;-$
    Kontrollieren Sie doch bitte erstmal Ihren Blutdruck. Das wuerde die Qualiatet Ihrer Beitraege sicherlich erhoehen.
  6. #105

    Zitat von ddorfer Beitrag anzeigen
    Dass die atomare Abschreckung einen Konflikt zwischen Ost und West in Europa verhindert hat.
    Ja, aber letztlich ist das doch nur eine These (die ich übrigens teile). Wissen können wir es eben nicht. Auch die damaligen konventionellen Kräfte waren schliesslich beiderseits enorm beeindruckend und hätten auch komplett ohne A-Waffen wieder eine riesige Katastrophe herbeiführen können.

    Vielleicht hat aber auch der 2. Weltkrieg in Europa als Abschreckung gereicht? Damals hat das schliesslich jeder erlebt und es hat die betroffenen Generationen traumatisiert. Damals wussten die Meisten auf beiden europäischen Seiten noch, was Krieg bedeutet. Da war nichts Abstarktes, wie z.B. in den USA, die den Krieg seit dem Bürgerkrieg nicht selbst im Land hatten.
  7. #106

    Zitat von Hank Calloway Beitrag anzeigen
    Es geht um die Frage der Proliferation und darum, weltweit zu verhindern, dass sich politisch instabile Staaten nuklear bewaffnen.
    So macht das Ganze auch durchaus einen Sinn. Nun gibt es natürlich hierzulande wieder die berüchtigten Friedensfreunde, die darauf beharren wollen, dass auch politisch instabile Staaten ein natürliches Recht besäßen, Atomwaffen zu besitzen, und nicht eher Ruhe geben, bis der Iran endlich Atomwaffen hat, mit denen er das verhasste Israel - ein Dorn im Auge unserer ethikbefreiten Moralisten - in seiner Existenz bedrohen kann.

    Wie Sie oben schon treffend bemerkten: den meisten fällt beim Thema "Atomwaffen" nur das Wort Israel ein. Ein Land, das natürlich gern Kriege führe und die um ein Vielfaches größere arabische Welt bedrohe und unterdrücke.

    Wie will man in diesem intellektuellen Kontext eine sinnvolle Diskussion über Sicherheitspolitik führen?
  8. #107

    Zitat von Ernst August Beitrag anzeigen
    Die Wahrheit ist immer Quatsch und Frieden wirft nun mal keine Dividenden ab.
    Merkwürdig, dass ausgerechnet Verschwörungstheoretiker immer von der Wahrheit reden, wo sie doch schon die Realität für unrealistisch halten...
  9. #108

    Ausgezeichneter Vorschlag!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA werden sich für eine "atomwaffenfreie Welt" einsetzen. Dies verkündete Barack Obama in Prag. Für wie realistisch halten Sie den Vorschlag?
    Dessen Durchsetzung aber setzt als allerersten Schritt voraus, dass die USA ALLE derzeit bekannten Atommächte zwingt,

    1. den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen!

    2. alle Atomanlagen routinemässig durch die Wiener Behörde kontrollieren, d.h. detailliert überprüfen zu lassen!

    3. die Sondervereinbarungen mit der Atommacht Indien zu kündigen!

    Bevor diese 3 Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist Obamas Vorschlag "für die Katz",nichts als ein rethorisches Feigenblatt.
  10. #109

    Zitat von Ernst August Beitrag anzeigen
    Nein hier haben die absolut meisten Menschen Geld auf dem Konto.
    Hier auch. 401k, IRA etc etc.

    Ansonsten muß ich ihnen über die FED nichts erzählen sie kennen die Zusammenhänge genau.
    Sie aber anscheinend nicht, denn Sie erschoepfen sich in Parolen, die auf Halbwissen basieren.

    Sie wissen auch dass sich die Staaten Geld gegen Zinsen von den Banken leihen (auch die FED nimmt/nahm?* Zinsen dafür).
    Ganz verrückt aber ist es im Moment, denn der Staat leiht sich Geld von den Banken um es den Banken zu geben damit die wieder Vertrauen in sich haben.
    Sie haben ueberhaupt keine Ahunung, wovon Sie schreiben.

    Sie wissen folglich auch dass es, besonders im Falle USA, Stimmen gibt die da behaupten dass die USA von der FED (sprich den bekannten Banken die dahinterstehen) seit spätestens den 30zigern quasi regiert werden.
    Ja, das hab ich gehoert. Und Leute wie Sie greifen das immer ganz begierig auf. Macht das Leben und die Welt, die ja ziemlich komplex sind, schoen einfach und handhabbar.

    Nun sagen Experten gar das die Banken nun nach der ganzen Welt greifen indem sie die Staaten total verschulden und damit total von sich abhängig machen.
    Haben sie gewiss von gehört!?
    Natuerlich.

    Ja, sicher doch ist natürlich nur eine Verschwörungstheorie.
    Gut die Praxis ist nahe dran - reiner Zufall natürlich.
    *Ausgesetzt um noch weiter reinzureißen?
    Lesen Sie mal Kevin Phillips "American Theocracy", das erklaert die momentane Situation ganz gut. Und dann reden wir weiter.


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