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Tod einer Lichtgestalt - wie geht es weiter für die Demokraten?

Edward Kennedy ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Sein Leben hatte die Spannweite einer Shakespeare-Tragödie: Er wurde geboren in eine vorgezeichnete Laufbahn aus Ruhm, Reichtum und Macht, verfolgt von Verlust und Skandalen, und blieb aufrecht bis in den Tod. Wie geht es nun für die Demokraten weiter?
  1. #1

    Tod einer Lichtgestalt ???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Edward Kennedy ... verfolgt von Verlust und Skandalen, und blieb aufrecht bis in den Tod. Wie geht es nun für die Demokraten weiter?
    Dieser Senator hat (höchstwahrscheinlich im betrunkenen Zustand) den Tod eines Menschen auf dem Gewissen!
    Seine 29-jährige Sekretärin (gabs nicht auch Spekulationen darüber, dass sie seine Geliebte war?) Mary Jo Kopechne hätte gerettet bergen können, wenn sofort Hilfskräfte hinzugerufen worden wären. Doch DIESER Senator wollte lieber seinen Rausch ausschlafen (hätt ja auch ne Strafe geben können) und rief erst 10 Stunden später Hilfe herbei.

    Auch DIESER Senator ist vorbestraft (er erhielt für dieses Vergehen ein paar Monate auf Bewährung)
    Aber das scheint ja in Deutschland inzwischen auch hoffähig zu werden.
    Zur letzten Frage des Sysops: Das interessiert die "Demokraten" nur peripher.
  2. #2

    Liebesgeflüster

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Edward Kennedy ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Sein Leben hatte die Spannweite einer Shakespeare-Tragödie: Er wurde geboren in eine vorgezeichnete Laufbahn aus Ruhm, Reichtum und Macht, verfolgt von Verlust und Skandalen, und blieb aufrecht bis in den Tod. Wie geht es nun für die Demokraten weiter?
    Ted Kennedy war ein hervorragender Politiker - nur Lichtgestalt war er sicher keine!
  3. #3

    Edward Kennedy war ein Mensch- mit allen Fehlern und Schwächen.
    Aber er war auch einer der wenigen sozial und liberal eingestellten Senatoren. Und er hat sich (soweit ich weiß) nie korrumpieren lassen.

    Damit ist auch der letzte der "großen" Kennedy - Brüder tot - und damit eine Legende gestorben.

    Farewell + RIP
  4. #4

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Dieser Senator hat (höchstwahrscheinlich im betrunkenen Zustand) den Tod eines Menschen auf dem Gewissen!
    Stimmt.
    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Mary Jo Kopechne hätte gerettet bergen können, wenn sofort Hilfskräfte hinzugerufen worden wären.
    Beweis? Bedenken Sie bitte, dass es damals keine Handys gab, Hilfe wäre wohl nicht innerhalb von wenigen Minuten da sein können. Aber die Frau war mit aller Wahrscheinlichkeit innerhalb von wenigen Minuten tot. Ertrinken geht ziemlich schnell. Damals gabe es auch viel weniger Möglichkeiten der Reanimation.
    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Doch DIESER Senator wollte lieber seinen Rausch ausschlafen (hätt ja auch ne Strafe geben können) und rief erst 10 Stunden später Hilfe herbei.
    Auch das mit den 10 Stunden stimmt nicht. Er ist zur Party zurückgeeilt und hat Freunde um Hilfe gebeten. Als diese Hilfe gescheitert ist, ist er dann "abgehauen" und hat erst 10 Stunden später die Polizei benachrichtigt.
    Bitte immer bei der Wahrheit bleiben.
  5. #5

    ...

    Bekommen wir jetzt den Rest der Woche ständig Kennedy-Nachrufe? Sonst nichts los?
  6. #6

    Zitat von liborum Beitrag anzeigen
    Edward Kennedy war ein Mensch- mit allen Fehlern und Schwächen.
    Aber er war auch einer der wenigen sozial und liberal eingestellten Senatoren. Und er hat sich (soweit ich weiß) nie korrumpieren lassen.

    Damit ist auch der letzte der "großen" Kennedy - Brüder tot - und damit eine Legende gestorben.

    Farewell + RIP
    Ihr Beitrag trifft den wesentlichen Punkt - Danke.
    Eben weil er ein Mensch war, der sich nicht als Politiker auf einem Thron Platz genommen hat. Ein Mensch mit Fehlern und Schwaechen.
    Staerke und familiaere, positive Verantwortung hat die Familie bewiesen, er konnte zu Hause sterben - Der Tod ist Teil des Lebens. Die Moeglichkeit der Familie und des Sterbenden voneinander Abschied zu nehmen, Kinder, Enkel einbezogen, es geht auch ohne extra Geld. Das gemeinsame Erlebnis bleibt unvergessen und der einzeln leidende ist nicht allein.

    Die laengst ueberfaellige Health Reform hat President Obama nicht nur Sen.Kennedy versprochen - sie wird durchgesetzt werden.
  7. #7

    Right !

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Ted Kennedy war ein hervorragender Politiker - nur Lichtgestalt war er sicher keine!
    Völlig richtig.
    Ich habe eine Biografie über ihn gelesen und war doch recht schockiert,........Koks, Suff und Mädels ohne Ende. Klingt nicht so recht nach "Camelot", oder ??!!

    Andererseits war er ein amerikanischer Politiker mit Weitblick und Einsicht in die Notwendigkeiten einer Veränderung der amerikanischen Gesellschaft, des "amerikanischen Traums" schlechthin und sicher kein "Kalter Krieger".

    Der Abgesang der Kennedys erinnert mich ein Stück weit an die Buddenbrooks.
    R.I.P.
  8. #8

    Ein Mitglied des Etablissements der USA ist altersbedingt verstorben.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Deutschland hat andere Probleme.

    Aber vielleicht kann er dem deutschen Etablissements selbst nach seinem Ableben noch helfen. Dabei, von diesen abzulenken.
  9. #9

    Kennedys Tod kann Obama staerken

    Bedauerlicherweise hatte Kennedys Privatleben dazu gefuehrt, dass er nicht Praesident werden konnte, doch aendert dies nichts an den Verdiensten dieses Mann um die USA.

    Schon taucht die Ideee auf, die Gesundheitsreform nach Edward Kennedy zu benennen.

    http://www.talkingpointsmemo.com/liv...er-kennedy.php

    Dies macht aber nur Sinn bei einer Reform, die den Namen verdient. Vielleicht kann Kennedys Tod die Blue dogs davon ueberzeugen, dass nur eine Gesundheitsreform, die dem Volk dient, auch der Partei weiter hilft.

    Es waere jedenfalls eine sehr schoene Entwicklung, wenn Kennedy noch nach seinem Tod Einfluss auf diese Gesetzesvorlage naehme.


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