Taliban in Pakistan - was ist die richtige Strategie?

Immer näher rücken die Taliban an die Pakistanische Hauptstadt heran und werden zu einer ernsteren Bedrohung für die Regierung. Wie soll sich der Westen verhalten? Was ist generell die richtige Strategie?
  1. #860

    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Nun ja, der ehemalige Präsident der verinigten Staaten von Amerika hatte mit dem Phänomen der Mediengeneräle zu kämpfen. Wenn der Oberkommandierende der Streitkräfte der Verinigten Staaten von Amerika seinem verantwortlichen General zurechtweisen muss "Wir spielen hier nicht auf Unentschieden", dann sagt das schon einiges aus.
    Was denn zum Beispiel?
    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Heute wagt kaum ein hochrangiger Offizier mehr, zu sagen, dass der Krieg in Afghanistan zu gewinnen ist, weil er davon ausgeht, dass die Medien ihn dafür zerreißen - und seine späteren politischen Ambitionen beschädigen - würden.
    Nicht notwendigerweise die Medien. Aber garantiert seine politischen Gegner. Und das ist gut so.
    Ein General, der sich in dei Politik seines Landes einmischt, gehoert entlassen.
    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Entsprechend geht auch niemand hin, vergisst das Fernsehen, schaut sich das Terrain an und trifft die notwendigen harten Entscheidungen, um den Krieg zu gewinnen - Opfer von Scharmützeln und IEDs fallen schließlich auf Bush zurück, Opfer von verlustreichen aber notwendigen Kämpfen dagegen auf den Kommandeur.
    Das kommt ganz auf den entsprechenden General an. In Desert Storm gab es das. Da regierte natuerlich auch noch Bush I.
    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Wenn ich lese, dass die pakistanische Armee eine Großoffensive startet und auf der afghanischen Seite passiert nichts gleichwertiges, um die sich zurückziehenden Feinde durch einen zeitgleichen Angriff aufzureiben und die Reste zu zerstreuen, so kann das an mangelnder Information liegen, aber auch daran, dass jeder nur auf seine kleine Fläche Land schaut und versucht, nicht allzu schlecht auszusehen.
    Sie lesen halt nur was geschrieben steht. Von der "Offensive" lesen sie heute noch was?
    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Sie sprechen von einer Exit-Strategie. Es gibt eine allgemein als die beste Ausstiegsstrategie aus Konflikten anerkannte Option. Diejenige, welche im Irak eine deutliche Veränderung der Lage bewirkt hat. Diejenige, welche George W. Bush beschrieben hat: Den Krieg zu gewinnen.
    Dabei sollte man klugerweise den dafuer zu zahlenden Preis nie vergessen.
    Sie wissen was ich meine, wenn ihnen das Wort 'pyrrhussieg' ein Begriff ist.
  2. #861

    General und Politik

    Zitat von Willie Beitrag anzeigen
    Was denn zum Beispiel?

    Ein General, der sich in dei Politik seines Landes einmischt, gehoert entlassen.
    Die Frage ist nicht, ob sondern wie er sich in die Politik einmischt: Ein General, der das Oberhaupt eines Staates (auch ungefragt) in militaerischen Fragen und deren - auch politische Folgen - anspricht und beraet, "mischt sich natuerlich in die Politik seines Landes ein". Uebrigens ein normaler, von beiden Seiten gewuenschter Vorgang, der ebenso natuerlich "confidential", also ohne Mediengesumms behandelt wird und deswegen auch nicht zur "Entlassung" fuehrt. Was da im einzelnen vor sich ging, koennen Sir 30 oder 50 Jahre spaeter in den "declassified" Memos, Gutachten usw. nachlesen. Aber bei Willie fehlt da die "attention span" und er verzapft tapfer Unsinn.
    simpelkopp
  3. #862

    schön, dass amerika einen noch nie dagewesenen terror in den nahen osten gebracht hat, ich werde das gefühlt nicht los, dass die taliban noch stärker geworden sind.
  4. #863

    Zitat von Sumerer Beitrag anzeigen
    Sozusagen zu verstehen als Rückbesinnung auf prophetische Tugenden, die einst die Verbreitung des Islams erlaubten? Mohammed bezog auch Juden in die religiöse Gemeinschaft (Umma) mit ein. Ihre Religion wurde anerkannt; sie hatten in dieser Zeit gleiche Rechte und Pflichten. Diese Geschlossenheit verschaffte Mohammed enorme Vorteile, durch die die Ungläubigen nicht nur verzweifelten, sondern auf dem Schlachtfeld auch dahingerafft wurden.
    Die Lügen, die Sie verbreiten, sind eine absolute Unverfrorenheit. Die Dhimmis, auf die Sie anspielen, hatten und haben niemals dieselben Rechte wie die "Rechtgläubigen". Im islamischen Recht gibt es folgende Hierarchie: Moslem > Muslima > Dhimmis > Hunde, Affen, Schweine, Juden, Christen, sonstige Ungläubige
  5. #864

    Zitat von hirn_einschalten Beitrag anzeigen
    Die Lügen, die Sie verbreiten, sind eine absolute Unverfrorenheit. Die Dhimmis, auf die Sie anspielen, hatten und haben niemals dieselben Rechte wie die "Rechtgläubigen". Im islamischen Recht gibt es folgende Hierarchie: Moslem > Muslima > Dhimmis > Hunde, Affen, Schweine, Juden, Christen, sonstige Ungläubige
    Könnten Sie die entsprechende Rechtsquelle zitieren?
  6. #865

    Zitat von atzlan Beitrag anzeigen
    Könnten Sie die entsprechende Rechtsquelle zitieren?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma
  7. #866

    Zitat von hirn_einschalten Beitrag anzeigen
    Die Lügen, die Sie verbreiten, sind eine absolute Unverfrorenheit. Die Dhimmis, auf die Sie anspielen, hatten und haben niemals dieselben Rechte wie die "Rechtgläubigen". Im islamischen Recht gibt es folgende Hierarchie: Moslem > Muslima > Dhimmis > Hunde, Affen, Schweine, Juden, Christen, sonstige Ungläubige
    Sie meinen das sich Juden und Christen auf die Seite Muhammads geschlagen haben weil sie den Status von Schweinen und Affen haben wollten?

    Sie sollten nochmals tief Luft holen und über die Worte des Mitforisten Sumerer nochmals nachdenken....
  8. #867

    Nachricht an den SPIEGEL: Niemals die Senatoren John McCain und Joe Lieberman zitieren, wenn es um militärische Einschätzungen geht. Die beiden sind im Grunde gewählte Waffenlobbyisten. Natürlich beschwichtigen sie die Drohnenangriffe der USA, aber nur, weil es sich da um ein schönes neues Spielzeug handelt.
  9. #868

    Die wahren Absichten verschleiern...

    Zitat von simpelkopp Beitrag anzeigen
    Die islamische Welt war mit sich selbst beschaeftigt und erst die Versuche nach Beendigung der Kolonialzeit der islam. Welt eine westliche Regierungsform (sog. Demokratie) bei zunehmender.....
    Gut zusammengefasst, kein Widerspruch - aber warum grenzt sich der Westen dann nicht ab? Antwort: Er will es nicht. Und je komplizierter die Lage umso leichter lassen sich die wahren Absichten verschleiern.
  10. #869

    Und wenn der Top-Taliban nur ein geistig schwacher Ziegenhirte ist

    Und wenn der Top-Taliban nur ein geistig schwacher Ziegenhirte ist
    der einem CIA- Agenten alles erzählt ,was der hören will? Der CIA gehört ja zu den Naivsten, was sich in der Geheimdienstbranche tummelt, siehe die neun Toten in einem Fitnessraum des CIA, zu Tode gesprengt von einem afghanischen Vertrauensmann des CIA mit einem Selbstmördergürtel.