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Taliban in Pakistan - was ist die richtige Strategie?

Immer näher rücken die Taliban an die Pakistanische Hauptstadt heran und werden zu einer ernsteren Bedrohung für die Regierung. Wie soll sich der Westen verhalten? Was ist generell die richtige Strategie?
  1. #590

    USA contra Islamismus

    Zitat von Helmut Pirkl Beitrag anzeigen
    Was für Purzelbäume muss man noch schlagen, um die Geopolitik der USA zu relativieren? Dabei sind die Taliban doch nur ein Instrument imperialistischer hegemonialer Bestrebungen.
    Man muß nur die Krisenherde dieser Welt betrachten, um zu sehen, daß der militante Islamismus in 80% der Fälle an den Kampfhandlungen beteiligt ist. Daher ist die Geopolitik der USA (besser wäre der Westen insgesamt) geradezu als Gegengewicht notwendig - ebenso wie einst im Kampf gegen den Imperialismus der sozialistischen Weltrevolution.
  2. #591

    Zitat von Helmut Pirkl Beitrag anzeigen
    Was für Purzelbäume muss man noch schlagen, um die Geopolitik der USA zu relativieren? Dabei sind die Taliban doch nur ein Instrument imperialistischer hegemonialer Bestrebungen.
    Also zählen Sie die radikal-fundamentalistischen Mullahs auch zu einer Truppe mit "imperialistischen hegemonialen Bestrebungen". Das könnte den Kern der Sache sogar treffen!
  3. #592

    Zitat von zenobit Beitrag anzeigen

    Ich verurteile jede vorm von Terrorismus. Die Taliban begehen abscheuliche Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung!
    Genauso verurteile feige Anschläge auf feindliche Kämpfer mit Hilfe von Drohnen, deren Lenker sich gemütlich eine Tasse Kaffee in der nähe von Las Vegas gönnen.
    Ja, zenobit,
    ich glaube, was Sie damit aussagen wollen.
    Aber die USA lieben ihre Soldaten und sie wollen das Risiko, dass sie zutode kommen, so klein wie möglich halten.
    Warum funktioniert eigentlich die Abschreckung nicht mehr.
    Diese Dinge sind doch bekannt.
    Also ich erinnere mich als Kind als ein Gast in unserer Gastwirtschaft plötzlich entsetzlich zu weinen begann.
    Er war als MG-Schütze im 2.Weltkrieg in Rußland. Er muss unzählige russische Menschen, die ihm nichts getan haben, erschossen haben.
    Er berichtete, dass Welle um Welle schwach bewaffnete russische Zivilisten gegen ihre Stellungen anrannten. In der Ferne sahen sie, wie diese armen Menschen als Kanonenfutter mit Lastwagen angekarrt wurden, um gegen diese feindlichen deutschen MG-Stellungen anzurennen.
    So etwas hätten die USA mit ihren Bürgern niemals gemacht.
    Wenn es darauf ankam, haben diese eher mit Kanonen auf einzelne Kämpfer geschossen, statt ihre Soldaten zu verheizen.
    Im modernen Krieg geht es halt nicht ehrenvoll mit gleichen Waffen zu, Kalaschnikow gegen Kalaschnikow.
  4. #593

    Das bleibt anzuwarten

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Man muß nur die Krisenherde dieser Welt betrachten, um zu sehen, daß der militante Islamismus in 80% der Fälle an den Kampfhandlungen beteiligt ist. Daher ist die Geopolitik der USA (besser wäre der Westen insgesamt) geradezu als Gegengewicht notwendig - ebenso wie einst im Kampf gegen den Imperialismus der sozialistischen Weltrevolution.
    Nachdem sich die sozialistische Weltrevolution dem Ende zuneigt, muss ein neues Gegengewicht gegen den kapitalistischen Imperialismus gefunden werden, derweil dieser nach Ressourcen aus aller Welt strebt. Dabei ist der Islamismus eine Stoßrichtung, weil sich in moslemisch regierten Ländern die meisten dieser Güter befinden. Ob man damit den Turbokapitalismus zu retten vermag, der dabei ist, sich zu verabschieden, das bleibt anzuwarten.
  5. #594

    Schon ausrichten

    Zitat von GeorgeF Beitrag anzeigen
    Also zählen Sie die radikal-fundamentalistischen Mullahs auch zu einer Truppe mit "imperialistischen hegemonialen Bestrebungen". Das könnte den Kern der Sache sogar treffen!
    Was wollen diese armen Teufel mit ihren Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln schon gegen eine technisch hochgerüstete Weltmacht und Dutzenden von Vasallen mit eben solchen Waffen, schon ausrichten?.
  6. #595

    Drohnenkrieg

    Zitat von adsum Beitrag anzeigen
    Ja, zenobit,
    ich glaube, was Sie damit aussagen wollen.
    Aber die USA lieben ihre Soldaten und sie wollen das Risiko, dass sie zutode kommen, so klein wie möglich halten.
    Warum funktioniert eigentlich die Abschreckung nicht mehr.
    Diese Dinge sind doch bekannt.
    Also ich erinnere mich als Kind als ein Gast in unserer Gastwirtschaft plötzlich entsetzlich zu weinen begann.
    Er war als MG-Schütze im 2.Weltkrieg in Rußland. Er muss unzählige russische Menschen, die ihm nichts getan haben, erschossen haben.
    Er berichtete, dass Welle um Welle schwach bewaffnete russische Zivilisten gegen ihre Stellungen anrannten. In der Ferne sahen sie, wie diese armen Menschen als Kanonenfutter mit Lastwagen angekarrt wurden, um gegen diese feindlichen deutschen MG-Stellungen anzurennen.
    So etwas hätten die USA mit ihren Bürgern niemals gemacht.
    Wenn es darauf ankam, haben diese eher mit Kanonen auf einzelne Kämpfer geschossen, statt ihre Soldaten zu verheizen.
    Im modernen Krieg geht es halt nicht ehrenvoll mit gleichen Waffen zu, Kalaschnikow gegen Kalaschnikow.
    Die Deutschen haben an die 20 Millionen unbewaffnete Zivilisten im Osten in drei Jahren ermordet, bin gespannt was die US Bürger so alles machen wenn jemand in den USA das Gleiche anstellt. Ihr Vergleich ist schon ziemlich pervers.

    Sie meinen also der MG Schütze hat alles richtig gemacht?

    Nun stellen Sie sich vor, der säße irgendwo auf der anderen Seite der Welt, hätte jederzeit aufstehen und weggehen können ohne das ihm etwas physisch passiert wäre! Wie die US Drohnenlenker...
    Klingelts?
  7. #596

    Zitat von akrisios Beitrag anzeigen
    ...endlich seine eigene Abhängigkeit vom Rohstoff Öl besiegen könnte wäre meine Taktik eine neue Berliner Mauer, größer als jede chinesische, zur Arabisch-Islamischen Welt zur errichten und diese Menschen sich ihrem eigenen Unsinn überlassen. In 300 Jahren kann man mal anklopfen ob jemand zur Besinnung gekommen ist oder das widernatürliche System der u.a. Mann/Frau-Trennung bereits implodiert ist. Der Westen hat genug eigene Probleme. Die Wüstenvölker sollten erst mal ihre lösen bevor sie die Welt mit ihrem prima Glauben "befreien".



    volle Zustimmung.Habe ich doch auch gesagt.
    Das selbe muß mit dem afrikan. Kontinent passieren
  8. #597

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Man muß nur die Krisenherde dieser Welt betrachten, um zu sehen, daß der militante Islamismus in 80% der Fälle an den Kampfhandlungen beteiligt ist. Daher ist die Geopolitik der USA (besser wäre der Westen insgesamt) geradezu als Gegengewicht notwendig - ebenso wie einst im Kampf gegen den Imperialismus der sozialistischen Weltrevolution.
    Die USA sind kein Gegengewicht, sondern treibende Kraft des Islamismus weil Islamismus und USA gemeinsame geostrategische Ziele verfolgen.
  9. #598

    Zitat von GeorgeF Beitrag anzeigen
    ..die radikal-fundamentalistischen Mullahs..
    ..haben das gleiche Gemacht wie die Taliban: pro-russische Kräfte bekämpft und verhindert das sich der Kommunismus ausbreitet.
  10. #599

    Zitat von Tupolev Beitrag anzeigen
    Die Deutschen haben an die 20 Millionen unbewaffnete Zivilisten im Osten in drei Jahren ermordet, bin gespannt was die US Bürger so alles machen wenn jemand in den USA das Gleiche anstellt. Ihr Vergleich ist schon ziemlich pervers.

    Sie meinen also der MG Schütze hat alles richtig gemacht?

    Nun stellen Sie sich vor, der säße irgendwo auf der anderen Seite der Welt, hätte jederzeit aufstehen und weggehen können ohne das ihm etwas physisch passiert wäre! Wie die US Drohnenlenker...
    Klingelts?
    Ja Tupelov,
    ich weiß, dass der Faschismus auch mit Hilfe der Russen beseitigt wurde. Man ist manchmal ungerecht, wenn man die vielen Opfer der Russen von 20 Millionen Menschen nicht mitzählt.
    Die Amerikaner haben uns die Demokratie und auch Wohlstand gebracht, da darf man die Opfer der anderen Staaten und besonders der Rußlands auch nicht vergessen, ganz zu schweigen den Holocaust.
    Der US Drohnenlenker will aber verhindern, dass US-Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen werden, wer kann ihm dies verdenken.
    Freilich könnte diese Knopfdruckmentalität auch einmal zu einer Katastrophe führen. Die Cubakrise habe ich noch recht gut im Gedächtnis.


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