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Taliban in Pakistan - was ist die richtige Strategie?

Immer näher rücken die Taliban an die Pakistanische Hauptstadt heran und werden zu einer ernsteren Bedrohung für die Regierung. Wie soll sich der Westen verhalten? Was ist generell die richtige Strategie?
  1. #130

    Sehr informativer Artikel - Danke !

    Zitat von X-Man Beitrag anzeigen
    Nettes Gedankenspiel, aber leider Unsinn. Seit dem Rückzug der afghanischen Taliban über die Grenze stand fest dass die FATA die neue Basis der Gotteskrieger sind. Von 2002-2005 entstanden weit über 190 Ausbildungslager in .....
    Naive Frage zurück - wenn die Regierung Bush schon vor 8 Jahren die Rückzugsgebiete der Taliban kannten - wieso hat man dann nach der erfolglslosen Höhlenbombadierung in Kandahar - erfolgsloser Suche nach BL und Omar nicht gleich dort angegriffen anstatt bis heute 10000e Afghan.Zivilisten umzubringen und im Kreis zu laufen-?

    Daß der ISI mit den Taliban symphatisiert hat man doch schon damals gewusst - trotzdem wurde Mussharaf bis zu seinem Abtritt voll unterstützt von den USA- und hat aber nichts getan.
    ganz vieles stimmt doch hier frontal nicht oder ?

    Die Taliban werden sicherlich nicht so dumm sein und
    in einem Tal hockenbleiben das permanent bombadiert wird
    Fakt ist - Pakistans Regierung kann ohne finanz.US-Hilfe
    ja überhaupt kaum überleben- und liefert jetzt mit seiner Armee Scheingefechte - ich denke sie sind den Taliban im Bodenkampf ebenso unterlegen wie die GIs.
    Die scheinbar toten Taliban sind doch nichts anderes als Bombenopfer.

    Es herrscht totale Destabilisierung - 2 Mill. Menschen auf der Flucht - und das Swat ist nach der massiven Bombadierung wohl unbewohnbar-
    weil es wird das gleiche oder noch giftigeres Zeug sein als in Vietnam - die Taliban werden diese Destruktion in Propaganda nutzen- es gibt ja auch eine symphatisierende radikale Gruppe die sich um Flüchtlinge kümmert und diese versorgt - das ist der Nährboden für Nachschub

    dieser Krieg wird noch lange dauern
  2. #131

    Zitat von Michael O. Beitrag anzeigen
    Wenn man ideologiegesteuert immer nur nach "boesen
    Hintergedanken" und Weltverschwoerungen sucht, ist das,
    in der Tat, eine etwas alberne Zeitverschwendung....
    Herr O., dann sind Sie doch sicher in der Lage, mir den "Airlift of Evil" aus dem msnbc-Artikel zu erklären, ohne dabei "böse Hintergedanken" in Ihre Ausführungen einfließen zu lassen?
  3. #132

    Zitat von Koltschak Beitrag anzeigen
    Hahahahahahaha, kleiner Scherz, die Muslime ticken nicht ganz richtig.
    ...
    Sozialverhalten, wie bei zivilisierten Menschen, gibt's da nicht. Vielleicht ein anderes, aber damit kann die zivlisierte Welt nicht verhandeln.
    Wer zählt eigentlich für Sie zur zivilisierten Welt? Die USA, die einen illegalen Angriffskrieg im Irak mit hunderttausenden Toten als Folge begonnen hat? Oder Deutschland, das dabei geholfen hat?
    Zitat von Koltschak Beitrag anzeigen
    Wer hat uns nur diesen ganzen Mist mit dem Islam eingebrockt?
    "Der Aufschwung des radikalen Islam in Afghanistan war ein Produkt der Zusammenarbeit von Saudi-Arabien, dem pakistanischen Geheimdienst und der CIA bei der Bekämpfung der Sowjets in Afghanistan."
    http://derstandard.at/?url=/?id=1220...6_pid=10888787
  4. #133

    Zitat von Lottofreak Beitrag anzeigen
    Naive Frage zurück - wenn die Regierung Bush schon vor 8 Jahren die Rückzugsgebiete der Taliban kannten - wieso hat man dann nach der erfolglslosen Höhlenbombadierung in Kandahar - erfolgsloser Suche nach BL und Omar nicht gleich dort angegriffen anstatt bis heute 10000e Afghan.Zivilisten umzubringen....
    Dieser Krieg wird nicht lange dauern, es ist bereits ein ewiger und nicht zu gewinnender Feldzug gegen eine Ideologie die kein Staatssystem, keine definierten Grenzen benötigt.
    Dass man OBL und AZ 2001 entkommen ließ war zunächst ein taktischer Fehler, man wusste sehr genau wo sich die Al Qaida Führung in Tora Bora befand, man entschied sich aber den afghanischen Söldnertruppen die wichtigeren taktischen Schritte zu überlassen, ein klarer Fehler. Heute weiß man über welche Pässe OBL entkommen konnte, dass er in einem Haus nahe er pakistanischen Grenze nächtigte und medizinisch versorgt wurde. Für die Bush-Administration war in dieser Zeit ein lebendes Monster dass jederzeit wieder zuschlagen konnte und eine permanente Bedrohung darstellt nützlicher als ein zerfetzer, durchlöcherter oder gefesselter Bin Laden. Seine Existenz rechtfertig militärische Einsätze in der Region und die Stationierung von Truppen auf unbegrenzte Zeit. Man konnte nur den ISI nicht zwingen OBL zu jagen, denn zu hoher Druck hätte Pakistan destabilisiert, denn die Säulen des Staaten sind nunmal Militär und Geheimdienst, deshalb musste man sich mit der Situation arrangieren, heute zahlt man dafür den Preis.
    http://polinews-international.blogsp...n-und-tod.html
  5. #134

    Zitat von atzlan Beitrag anzeigen
    Herr O., dann sind Sie doch sicher in der Lage, mir den "Airlift of Evil" aus dem msnbc-Artikel zu erklären, ohne dabei "böse Hintergedanken" in Ihre Ausführungen einfließen zu lassen?
    Sie haben eine unverkennbare Vorliebe fürs Hypothesieren, hier noch ein wenig Futter für Sie zum Spekulieren.

    WASHINGTON — Members of Congress have been told in confidential briefings that Pakistan is rapidly adding to its nuclear arsenal even while racked by insurgency, raising questions on Capitol Hill about whether billions of dollars in proposed military aid might be diverted to Pakistan’s nuclear program.
    http://www.nytimes.com/2009/05/18/wo...er=rss&emc=rss
  6. #135

    Irren

    Zitat von mbockstette Beitrag anzeigen
    "Als Folge einer Invasion kommt es in der Regel nach der Bildung eines Brückenkopfs zu einer fortschreitenden Okkupation (Besetzung) des betroffenen Gebietes oder des Hinterlandes".
    Und so was halten Sie für die richtige Strategie beim Einsatz gegen die Taliban in Pakistan. Wenn Sie sich da nur nicht irren.
  7. #136

    Armee erklärt Kämpfe mit Rebellen für beendet

    Zitat von mbockstette
    "Als Folge einer Invasion kommt es in der Regel nach der Bildung eines Brückenkopfs zu einer fortschreitenden Okkupation (Besetzung) des betroffenen Gebietes oder des Hinterlandes"

    Zitat von Helmut Pirkl Beitrag anzeigen
    Und so was halten Sie für die richtige Strategie beim Einsatz gegen die Taliban in Pakistan. Wenn Sie sich da nur nicht irren.
    Sie beziehen sich auf einen Teilaspekt der Definition des Begriffs "Invasion" laut wikipedia und nicht etwa auf eine von mir empfohlene Strategie.

    Eine Strategie, welche die Taliban bezwingen könnte wird hier exemplarisch und ganz aktuell wiedergegeben:

    Ende eines blutigen Aufstands: Der Armeechef Sri Lankas hat nach mehr als 25 Jahren Kampf eine "totale Niederlage" der Tamilen-Rebellen verkündet. Der Anführer der Befreiungstiger ist demnach ums Leben gekommen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...625456,00.html
  8. #137

    Zitat von mbockstette Beitrag anzeigen
    Zitat von mbockstette
    "Als Folge einer Invasion kommt es in der Regel nach der Bildung eines Brückenkopfs zu einer fortschreitenden Okkupation (Besetzung) des betroffenen Gebietes oder des Hinterlandes"



    Sie beziehen sich auf einen Teilaspekt der Definition des Begriffs "Invasion" laut wikipedia und nicht etwa auf eine von mir empfohlene Strategie.

    Eine Strategie, welche die Taliban bezwingen könnte wird hier exemplarisch und ganz aktuell wiedergegeben:

    Ende eines blutigen Aufstands: Der Armeechef Sri Lankas hat nach mehr als 25 Jahren Kampf eine "totale Niederlage" der Tamilen-Rebellen verkündet. Der Anführer der Befreiungstiger ist demnach ums Leben gekommen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...625456,00.html
    Sie vergleichen die selbstgeschaffene, virusartige, pseudoreligiöse Ideologie der Taliban mit einer politischen Widerstandsbewegung die für die Interessen einer Volksgruppe eintritt? Sri Lanka ist eine Insel, den tamilischen Tigern bleibt angesichts einer vorrückenden Armee keine andere Möglichkeit als die Flucht ins indische Exil oder den Kampf bis zum bitteren Ende. Sie entschieden sich für letzteres, was aber nicht heißt dass die Taliban so ebenfalls verfahren würden. LTTE ist eine der größten, bestausgerüsteten und strengst hierarchisch organisierten Partisanenorganisationen der Welt gewesen, sie waren faktische Herrscher über Eelam, eine fassbare Größe mit Militärstützpunkten, Kasernen, Schulungszentren, Häfen, Flugplätzen usw. Was davon lässt sich auf die Taliban übertragen? Sie bewegen sich in der paschtunischen Bevölkerung AfPakistans wie Fische im Wasser, sie meiden jede Form von festerrichteten Stützpunkten und sammeln nicht auf den Straßen Europas, Nordamerikas und Australiens Geld. Ich kann Ihnen selbstaufgenommene wenige Wochen alte Fotos zeigen die tamilische Unterstützung für die LTTE mitten in Europa beweisen.

    http://polinews-international.blogsp...ihrer-art.html
  9. #138

    Zitat von mbockstette Beitrag anzeigen
    Zitat von mbockstette

    Sie beziehen sich auf einen Teilaspekt der Definition des Begriffs "Invasion" laut wikipedia und nicht etwa auf eine von mir empfohlene Strategie.

    Eine Strategie, welche die Taliban bezwingen könnte wird hier exemplarisch und ganz aktuell wiedergegeben:

    Ende eines blutigen Aufstands: Der Armeechef Sri Lankas hat nach mehr als 25 Jahren Kampf eine "totale Niederlage" der Tamilen-Rebellen verkündet. Der Anführer der Befreiungstiger ist demnach ums Leben gekommen.
    Und wer ist Ihrer Meinung nach der Anführer der Taliban? Die wachsen doch wie Pilze aus dem Boden!
  10. #139

    Taliban

    ich wollte BTW nur anmerken: Dieser Begriff stammt aus dem Arabischen und bedeutet schlicht und einfach "Studenten". Als ich während meines Studiums damals mal in diversen arabischen Ländern unterwegs war (Rucksacktourist) haben die Leute mich immer gefragt was ich in Deutschland so mache. Da habe ich dann die entsprechende Antwort gelernt: "Ana Talib", wörtlich übersetzt: "Ich Student" Dies ist dann die Singularform. Plural ist "Taliban". Der Begriff "Taliban" in Afghanistan ist wirklich ein Zynismus. Übrigens war ich zu politisch stabileren Zeiten zu der Zeit auch mal in Pakistan (1989).


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