JA!! Oder wollen wir noch mehr unserer Jungs an Selbstmordattentäter, Sprengfallenbauer oder andere "asymetrische" Angreifer verlieren?
Fliegende, ferngesteuerte Kampfmaschinen scheinen die klassische Kriegsführung zu revolutionieren: Drohnen können an Stelle von Kampfflugzeugen tödliche, effiziente Operationen aus der Luft durchführen. Eine Technik, die von den USA schon häufig angewandt wurde. Aber diese Waffenart ist umstritten. Sollte auch die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden?
JA!! Oder wollen wir noch mehr unserer Jungs an Selbstmordattentäter, Sprengfallenbauer oder andere "asymetrische" Angreifer verlieren?
Und die Angreifer sind ja derartig bösartig, daß sie unsere Jungs sogar fernab von Deutschland angreifen, obwohl die Bundeswehr dort, wenn überhaupt, nur aus humanitären Gründen bombt bzw. dort ansässige Einheimische von ihren Leiden erlöst.
Diese asymmetrische Saubande, verdammte.
In Amerika mehren sich Zweifel an Obamas Drohnenkrieg
Obamas Drohnenkrieg: Lizenz zum Töten - Ausland - FAZ
aber wie immer scheinen unsere Politiker erstmal selbst ausprobieren zu wollen,zu welchen Erkenntnissen sie selbst kommen.
Am Ende werden sie ohnehin nicht zur Verantwortung gezogen,da aus dem Amt oder versetzt.
Die moderne Kriegsführung wird immer "unpersönlicher".
Man erinnere sich an die emotionale Situation in welcher die Kriegsherren vergangener Jahrhunderte ausgesetzt waren.
Keiner der Soldaten die den Krieg geführt haben würden jemals wieder einen Krieg anfangen wollen, da sie miterlebt haben, welche Grausamkeit der Tod durch die Waffe mitsichbringt.
Die heutigen Kriegsherren, erzogen durch Kriegsspiele, sitzen an ihren Grafikmonitoren und entscheiden durch Knopfdruck über Leben und Tod. Hat der Verantwortliche überhaupt die Möglichkeit einen realistischen Bezug zu seiner Handlung zu bekommen? Es ist außerdem fraglich ob diese Systeme nicht fehlerfrei sind. Schließlich hat Wikileaks und schon gezeigt, was passieren kann, wenn kein Verantwortlicher vor Ort die Situation erkannt hat und richtig eingeschätzt hat.
Vorteil für die Beteiligten am Drücker ist sicherlich, dass diese nicht in eine lebensgefährliche Situation kommen und es außerdem weniger psychischer Probleme unter den Beteiligten führt.
Genau! Wenn es einem Minister zu langweilig wird, erfindet er zusätzlich zu den "Activities of daily Living" Ausrüstungsgegenstände für eine Etappentruppe, die seinem geschassten Vorgänger nicht eingefallen sind, um diese Truppe zu mobilisieren, per definitionem für den Kriegseinsatz zu bewaffnen. Diese Drohnen haben am Bug rotierende Stachel/Bohrer, um auch in talibanverseuchtem Gebiet der humanitären Aufgabe des Brunnenbohrens ohne Colateralschaden nachkommen zu können. Die ABM für die nationale Waffenindustrie ist dabei ein nicht zu vernachlässigender Nebeneffekt!