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Sollte der Bundespräsident Thilo Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank entlassen?

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit steht Bundespräsident Wulff vor einer wichtigen Entscheidung: Soll er nach den Kontroversen um Thilo Sarrazin und sein Amt den streitbaren Bundesbanker aus seinem Vorstands-Amt entlassen?
  1. #1

    Ein klares Nein!

    Nur weil jemand den Finger in eine Jahre alte Wunde legt, und Dinge, wenn auch ein bisschen fragwürdig, anspricht, die offensichtlich mal gesagt werden mussten, sollte er meiner Meinung nach nicht derart Mundtod gemacht werden. Das widerspricht meiner Auffassung von Demokratie und Meinungsfreiheit. Ihn jetzt aus dem Amt zu befördern, würde nur allzu deutlich zeigen, dass den Damen und Herren der Politik und Wirtschaft weder an einer kontroversen Diskussion noch an freier Meinungsäußerung gelegen ist.
  2. #2

    Sollte der Bundespräsident Thilo Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank entlassen?

    Selbstverständlich NEIN. Wir haben in Deutschland immer noch die Meinungsfreiheit, diese kann auch Herr Sarrazin für sich in Anspruch nehmen. Herr Sarrazin soll seinen Ämtern enthoben und mundtot gemacht werden, weil er politisch unbequem ist und mit seinen Äußerungen explizit auf die seit Jahrzehnten vollkommen verfehlte Integrationspolitik, praktisch aller etablierten Parteien hingewiesen hat.
  3. #3

    Herr Wulff hat sich, gerade als Bundespräsident,nicht in Personalangelegenheiten einzumischen! Er muss eine neutrale Position widerspiegeln und genau das tut er nicht.
    Zumal er erst laut blökt und dann nicht denn Mut hat selbst eine Personalentscheidung zu treffen. Wirklich ein klassisches Beispiel für einen deutschen Politiker.

    keine Ahnung, keinen Mut und keinen Anstand
  4. #4

    Natürlich

    Der Bundespräsident hat sich dazu doch schon bereits im Vorfeld geäußert. Alles andere als eine Entlassung würde gegen das Kontinuitätsgebots der deutschen Politik verstoßen und unserem Land schaden.
  5. #5

    Anforderung an das Amt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gleich zu Beginn seiner Amtszeit steht Bundespräsident Wulff vor einer wichtigen Entscheidung: Soll er nach den Kontroversen um Thilo Sarrazin und sein Amt den streitbaren Bundesbanker aus seinem Vorstands-Amt entlassen?
    Respekt vor Sarrazins Offenheit. Entsetzen über seine Meinung.

    Die Frage, die Wulff sich stellen muss ist, inwiefern Sarrazin durch sein Amt einen Schaden für unser Land bedeudet. Keine leichte Aufgabe. Hat seine Meinung eine Relevanz für sein Amt? Welche Anforderung an die Person hat das Vorstands-Amt?
  6. #6

    ein ganz klares NEIN !

    die ganze Ausländerpolitik ist in den letzten Jahren so vollkommen daneben geraten, daß wir nun endlich mal jemanden gebrauchen der mal die Finger in die Wunde legt, nur das tut den meisten sehr weh, das ist das Problem der Politiker. Was bitte wäre denn, wenn Sarrazin eine eigene Partei gründen würde? Ich könnte mir vorstellen, diese neue Partei bekommt viele viele Stimmen. Die Statistiken über straffällige Ausländer sprechen doch eine ganz eindeutige Sprache. Ich würde gerne diese Politiker mal mit auf die Wache nehmen, die Sarrazin so verteufeln, dann werden sie endlich mal den Alltag auf der Straße hautnah erleben.
  7. #7

    Aber selbstverständlich muss er Sarrazin entlassen, am besten schon vorgestern!!
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gleich zu Beginn seiner Amtszeit steht Bundespräsident Wulff vor einer wichtigen Entscheidung: Soll er nach den Kontroversen um Thilo Sarrazin und sein Amt den streitbaren Bundesbanker aus seinem Vorstands-Amt entlassen?
    Ja er sollte entlassen werden.

    Was ein Mensch privat von sich gibt ist seine Sache bzw. unterliegt der Meinungsfreiheit.

    Bekleidet ein Mensch ein öffentliches Amt, hat er eine Führungs- bzw. eine Vorbildfunktion sieht der Fall für mich anders aus.

    Man stelle sich vor der Vorstandsvorsitzende der Telekom aussert sich in der Form wie Herr Sarrazin.

    Ansonsten immer ein Kämpfer für Meinungsfreiheit kann ich keinen Bedarf für solche Stammtischparolen
    erkennen für die Weiterentwicklung unserer Nation.

    Was wir brauchen sind handfeste Vorschläge zur Verbesserung der Integration.

    Statt 28 Türken und drei Deutsche in einer Klasse muss das Verhältnis reguliert werden
    indem türkische Schüler auf mehrere Schulen verteilt werden.
    Auf ein paar Busfahrten kommt es im deutschen Schulwesen auch nicht mehr an.

    In jeder Klasse sollten Migranten sein um voneinander zu profitieren, um diese Lebensweise
    zum selbstverständlichen Teil unseres Lebens zu machen.

    Wir müssen ein Einwanderungsland werden.
    Das ist lange genug von der Politik hinaus geschoben worden.
  9. #9

    Ja, sollte er. Ich frage mich eh, wieso der ein volles Gehalt kassiert und nebenbei noch Zeit hat, seine unsägliche und untragbare Polemik in Buchform zu pressen. Wenn er Autor werden will, soll er den Job machen und nicht mehr vom Steuerzahler finanziert eine Nebentätigkeit bei einer staatlichen Institution ausüben.








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