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Soll Deutschland verbündete Staaten auch bei der Atomrüstung unterstützen?

Deutschland ist Waffenexporteur - und viele Bürger sehen diesen Wirtschaftszweig sehr kritisch. Dazu gehören auch U-Boot-Lieferungen an Israel, die kontrovers diskutiert werden. Soll Deutschland weiterhin Waffen an Verbündete liefern und auch Atomrüstung unterstützen?
  1. #640

    Im Prinzip muss geprüft werden

    Zitat von heimwerker-ass Beitrag anzeigen
    Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung,wonach 10% der Israelis-also keineswegs nur "ein paar religioese Spinner"-ALLE Deutschen-AUCH die heutigen Deutschen-fuer SCHULDIG am Holocaust halten-also nicht etwa "nur" fuer verantwortlich-im Sinne von Ignatz Bubis "Schuld ist nicht erblich,aber Verantwortung"

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    Vielleicht waere ein Raketen-Schirm fuer Europa doch keine so schlechte Loesung,nicht nur gegen Raketen aus dem Iran...denn wer kann vorhersagen,wohin die Jericho 3-Raketen fliegen wuerden,wenn Israel mal in eine Situation wie einst die Juden von Massada kaeme?
    Ich finde da daß die 10% nichtmal besonders viele sind. Die Frage ist ja auch, interessieren sich die Isrealis von heute allzusehr für solchen Uraltkram, ist dort normalerweise keine wichtige Sache.

    Wenn Politik und Medien einer Bevölkerung bestimmte Dinge einimpfen, bleibt immer was hängen, egal wie bekloppt es ist.

    Ja eine Bedrohung durch israelische Raketen müsste man auch prüfen.

    Insbesondere die Frage, ob es dort funktionierende Atomprengköpfe gibt und ob die Zündcodes den Militärs und Politikern in Israel überhaupt bekannt sind.

    Würde ich bezeifeln, daß die das können.
  2. #641

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Frage: Trauen Sie der iranischen Fuehrung den Umgang mit Atomwaffen zu?

    Ich nicht. Ich traue keiner religioesen Fuehrung zu, dass sie das Beste fuer die Bevoelkerung im Diesseits will. Nur das Beste im Jenseits. Ist mir aber zu wenig.
    mfG Beat
    Dann sollten Sie sich vermehrt Gedanken um Israel machen, sagt zumindest der ehemalige Chef des Israelischen Verfassungsschutzes. Falls der Recht haben sollte (und er sagt das nachdem er sie "von oben bis unten angeschaut hat" - wozu er auch die Möglichkeiten gehabt hat) wird die aktuelle israelische Führung von messianistischen Gefühlen geleitet:

    But the ex-domestic intelligence chief went a step further than Dagan on Friday, saying, “My main problem on this issue is that I don’t have faith in the current leadership of the State of Israel that has to lead us to an event as big as a war with Iran or a regional war. I might be saying very difficult things. I don’t believe in the prime minister or the defense minister. I really don’t believe in a leadership that makes decisions out of messianic feelings.”

    Former Shin Bet chief slams

    Ein bisschen Apokalypse gefällig?

    Nur damit keine Einseitigkeit unterstellt wird: Ahamindedschad steht auch unter diesem Verdacht. Da herrscht offenbar endlich mal Einigigkeit. Messianisten gibt es übrigens bei allen drei montheistischen Religionen...
  3. #642

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Das ist kompletter Schwachsinn,
    Es wäre schön, wenn das so wäre. Ist es aber leider nicht.

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Der einzige Grund, weshalb ISrael sich seit Bestehen eine derart aggressive und expansorische Außen- und Siedlungspolitik leisten kann,
    Israel betreibt aber keine "aggressive und expansorische Aussen- und Siedlungspolitik". Es ist in den letzten 64 Jahren, je nach Zählweise, fünf bis acht Mal angegriffen worden, und zwar jedes Mal mit dem erklärten Ziel, es zu vernichten.

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    ist, dass Israel mit absoluter Sicherheit weiß, dass im Zweifelsfalle die USA und die gesamte wesltiche Welt hinter Israel stünde.
    Bei diesen fünf bis acht Vernichtungsangriffen auf Israel hat der Westen ihm nur ein einziges Mal zur Seite gestanden, nämlich, als er die eigenen Interessen am Suezkanal bedroht sah. Sonst musste sich Israel jedes Mal ganz alleine gegen die Aggressoren verteidigen.

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Jeder israelische Politiker weiß, daß beispielsweise ein Atomangriff von Iran aus binnen weniger Tage die komplette Auslöschung Irans zur Folge hätte.
    Das halte ich für ein Gerücht. Jeder israelische Politiker weiss, dass die Vernichtung Israels durch einen nuklear bewaffneten Iran vollkommen folgenlos bleiben würde.

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Man spielt hier mit Paranoia und Verschwörungstheorien, um die israelische Bevölkerung in permanenter Angst zu halten.
    Ein Volk, das seit Jahrtausenden verfolgt, vertrieben, massakriert und terrorisiert wurde und bis heute mit seiner Vernichtung bedroht wird, braucht keine Paranoia und Verschwörungstheorien. Die Bedrohung Israels und seiner Bürger ist real und akut.
  4. #643

    Zitat von Mononatriumglutamat Beitrag anzeigen
    Israel betreibt aber keine "aggressive und expansorische Aussen- und Siedlungspolitik".
    Nein?

    Israelische Siedlung: Israel verweist weiterhin auf die Verträge von Oslo, in denen die Palästinenser die derzeitige Präsenz der israelischen Siedlungen akzeptiert hätten und weiter darüber verhandeln wollten. Daher seien gewaltsame Attacken auf die Siedler nicht nur deshalb zu verurteilen, weil diese Zivilisten seien, sondern diese Attacken stellten auch einen Bruch der Osloer Verträge dar.

    Mehrfach erklärten auch israelische Gerichte Siedlungsprojekte als verfassungswidrig.


    Jeder israelische Politiker weiss, dass die Vernichtung Israels durch einen nuklear bewaffneten Iran vollkommen folgenlos bleiben würde.
    Das halte ich für ein Gerücht.

    Ein Volk, das seit Jahrtausenden verfolgt, vertrieben, massakriert und terrorisiert wurde und bis heute mit seiner Vernichtung bedroht wird, braucht keine Paranoia und Verschwörungstheorien....
    ...nein?

    Israelische Unabhängigkeitserklärung: In einer Reaktion beschloss 1942 die Biltmore-Konferenz in New York die Ablehnung des Weißbuches. Die Aktionen radikaler jüdischer Kampfgruppen, wie „Lechi“ oder „Irgun“ richteten sich nun nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die britischen Behörden, darunter der Anschlag auf das King David Hotel vom 22. Juli 1946. Im selben Jahr gab Premierminister Clement Attlee die Lösung des Problems an die Vereinten Nationen ab. Daraus resultierte der UN-Teilungsplan von 1947, der das Gebiet zu 56 % der jüdischen und zu 43 % der arabischen Bevölkerung zusprach, während das internationale Territorium (Corpus separatum) in Jerusalem 1 % ausmachte. Die Arabische Liga lehnte diesen Plan kategorisch ab. Die Jewish Agency nahm den Vorschlag an, organisierte als Parlament einen provisorischen Volksrat sowie eine provisorische Regierung (April 1947), welche die vorgesehenen Gebiete militärisch besetzte, darüber hinaus aber auch in arabisches Siedlungsgebiet eindrangen. In der Folge kam es zu Übergriffen und Terroraktionen arabischer Freischärler sowie zu Massakern an der arabischen Bevölkerung (Massaker von Deir Yasin am 8. Mai 1948) und zu einer Massenflucht derselben.

    Wie würden Sie reagieren, wenn eine Behörde plötzlich in Ihrem Vorgarten auftauchte und Ihnen eröffnete:

    "Tut mir leid, aber ich erkläre dieses Gebiet jetzt für besetzt.." - und Ihnen eine Gruppe - sagen wir mal vorsichtig - "Nichtseßhafter mit Migrationshintergrund" in ihrem Vorgarten zelten ließe.

    Bei aller Ratlosigkeit über diesen ständigen, wechselseitigen Brandherd Nahost:

    Ab und an hege ich ein zartes Verständnispflänzchen für die Arabische Liga - nicht jedoch für die Gewalt.

    Und daher sind Atomwaffen - weder in der Hand von Israel noch in den Händen islamischer Staaten, eine ziemlich "heiße Kiste".... .
  5. #644

    Zitat von dinghi Beitrag anzeigen
    Wie würden Sie reagieren, wenn eine Behörde plötzlich in Ihrem Vorgarten auftauchte und Ihnen eröffnete:

    "Tut mir leid, aber ich erkläre dieses Gebiet jetzt für besetzt.." - und Ihnen eine Gruppe - sagen wir mal vorsichtig - "Nichtseßhafter mit Migrationshintergrund" in ihrem Vorgarten zelten ließe.
    Ist das denn so gewesen? Meines Wissens sind die meisten Siedlungen auf Land errichtet worden, das vorher nicht bewohnt war. Viele dieser Siedlungen sind zudem auf Ruinen uralter jüdischer Siedlungen erbaut worden, die zerstört und deren Bewohner vertrieben worden waren.

    Ihr Vergleich ignoriert nämlich, dass die jordanischen Besatzer und ihre palästinensisch-arabischen Verbündeten zwischen 1948 und 1967 alle Juden aus dem Westjordanland vertrieben haben, und zwar von ihrem rechtmässigen, legalen Eigentum. Übertragen auf Ihren Vergleich heisst das also, dass diese zuvor Sesshaften ohne Migrationshintergrund den Rechtsbruch durch die Vertreibungen wieder rückgängig machen, und ihr geraubtes Eigentum wieder zurückholen.

    Ok, ich gebe zu: das mag an manchen Stellen vereinfacht sein. Aber es ist jedenfalls viel näher an der historischen Realität als Ihr Vergleich.

    Ich verstehe auch nicht, warum im Westjordanland keine Juden leben dürfen, wie sie es doch bis zur jordanischen Besatzung bereits über mehrere tausend Jahre lang getan haben -- lange bevor die Ersten derjenigen einwanderten, die Sie heute als die rechtmässigen Besitzer darstellen. Mir erscheint dieses Ansinnen als Rassismus.

    Wie dem auch sei: wenn jemals Frieden in der Region herrschen soll, dann müssen beide Seiten lernen, miteinander aus zu kommen. Die Israelis haben das mit ihrem arabischen Bevölkerungsanteil bereits bewiesen, dass sie das können und wollen.
  6. #645

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Die israelische Bevoelkerung ist die am meisten politisierte der Welt! Nirgendwo sonst ist die Bevoelkerung politisch so aktiv wie in Israel.
    Letzteres halte ich für eine merkwürdige Behauptung. Und daß die Israelsis politisiert sind, ist mir bekannt. Die knappe Hälfte der Israelis wählt idR progressiv. Der Rest ist vielleicht politisiert, aber nicht gebildet bzw nicht an friedlichen Lösungen interessiert. Wer ultraorthodox oder rechtsradikal wählt, ist m.E. geistig nicht ganz auf der Höhe oder er profitiert vom Nahostkonflikt in irgendeiner Weise. Fragen Sie mal einen israelischen Landwirt, was ein palästinensischer Tagelöhner so im Durchschnitt verdient.

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Die Israelis lassen sich zu allerletzt mit Paranoia einschuechtern oder mit Verschwoerungstheorien an der Nase herum fuehren.
    Oh doch. Ganz sicher. Was meinen Sie, welche Paranoia die Ultraorthodoxen in ihren Bildungseinrichtungen schüren? Welche Paranoia die rechten Medien in Israel schüren? Die Bedrohungslage, in der sich Israel latent immer befunden hat, wird extremst aufgebauscht. Alle sind Antisemiten. Alle stellen das Existenzrecht ISraels in Frage. Alle hassen Israel. Schlichtweg die komplette Außen- und Sicherheitspolitik Israels der letzten Jahre basiert auf Angst, Paranoia, Mißtrauen, UNterestellungen und Aggression.

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Israel, die jeweilige Regierung ob links oder rechts, und die gesamte Bevoelkerung traut der iranischen Staatsfuehrung NICHT.
    Trauen würde ich einem Verbrecher wie Ahmadiendschad auch nicht, aber eins kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen, der ist nicht mehr oder weniger irre als die israelische Rechte. Der weiß, daß ein Militärschlag auf Israel sein ganz persönliches Ende bedeutet und die gesamte Region in Schutt und Asche legen kann. Im übrigen ist Ahmadinedschad auch nicht alleiniger Entscheider im Iran und das Iranische Regime hat kein Interesse, sich und sein VOlk wergbomben zu lassen. Aus ganz persönlichen egoistischen Gründen.


    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Wem man/frau nicht traut, gibt man/frau keine Atombomben in die Haende!
    mfG Beat
    Jepp, zum Beispiel Faschisten wie Lieberman und Netanjahu und ihren komplett durchgeknallten ultraorthodoxen Kumpels. Die sin zur Zeit die größte Gefahr für ihre eigen Bevölkerung. Der Iran hat kein Atombombe und wird auchin naher Zukunft keine haben, auch wenn man uns genau das schon seit mindestens zwanzig Jahren erzählt.
  7. #646

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Sorgen machen brauchen Sie sich deswegen nicht, Israel, die jeweilige Regierung ob links oder rechts und die militaerische Fuehrung sind unter demokratischer Kontrolle.
    Von Rechtsradikalen und Ultraorthodoxen. Na dann.
  8. #647

    Typisch Israel

    Zitat von henningr Beitrag anzeigen
    Dann sollten Sie sich vermehrt Gedanken um Israel machen, sagt zumindest der ehemalige Chef des Israelischen Verfassungsschutzes. Falls der Recht haben sollte (und er sagt das nachdem er sie "von oben bis unten angeschaut hat" - wozu er auch die Möglichkeiten gehabt hat) wird die aktuelle israelische Führung von messianistischen Gefühlen geleitet:

    But the ex-domestic intelligence chief went a step further than Dagan on Friday, saying, “My main problem on this issue is that I don’t have faith in the current leadership of the State of Israel that has to lead us to an event as big as a war with Iran or a regional war. I might be saying very difficult things. I don’t believe in the prime minister or the defense minister. I really don’t believe in a leadership that makes decisions out of messianic feelings.”

    Former Shin Bet chief slams

    Ein bisschen Apokalypse gefällig?

    Nur damit keine Einseitigkeit unterstellt wird: Ahamindedschad steht auch unter diesem Verdacht. Da herrscht offenbar endlich mal Einigigkeit. Messianisten gibt es übrigens bei allen drei montheistischen Religionen...
    Was der ehemalige Chef der israelischen Staatssicherheit tut, ist typisch fuer Israel: Jeder weiss es besser. In Deutschland gibt es 40 Millionen Bundestrainer, die es besser wissen in Israel 5 Millionen Politiker, die alles besser wissen, und auch viel, viel besser regieren wuerden;-) All dies ein Zeichen einer sehr, sehr lebhaften Demokratie. Regierungen in Israel wechseln so haeufig, dass einem davon Sturm wird. Und jeder war Schuld daran. Jeder der 5 Millionen Besserwisser;-) Solange es so ist und bleibt in Israel PLUS einer agressiven Journalie, sind dort die, angeblichen, Atomwaffen in besten Haenden.

    Die EU strickt ja zur Zeit mit kochender Nadel, ultraschnell, die Vereinigten Staaten von Europa zusammen. Wenn die Kanditaten fuer den zukuenftigen Kongress und Senat in Bruessel, alle eine Unbedenklichkeitsbestaetigung von der geistlichen Fuehrung Europas haben muessen, um sich zur Wahl zu stellen, dann will ich die Atomwaffen in Frankreich und England schnellstmoeglich verschrottet wissen;-) Im Fall Iran, wo ja bekantlich alle Kandidaten eine solche Ajatolla-Bescheinigung haben muessen, will ich erst gar keine Atomwaffen vor Ort haben! Wir alle sollten uns so fest wie moeglich anstrengen, dass es NIE soweit kommt. Denn ist es einmal soweit, kann niemand mehr sicher sein, wer, wie unter welchen Umstaenden, das Sagen ueber diese Atomwaffen hat.
    mfG Beat
  9. #648

    Die ganze Welt ist ueberzeugt davon, dass Israel im Besitz von Atomwaffen ist.

    Zitat von dinghi Beitrag anzeigen

    Und daher sind Atomwaffen - weder in der Hand von Israel noch in den Händen islamischer Staaten, eine ziemlich "heiße Kiste".... .
    Die ganze Welt ist ueberzeugt davon, dass Israel im Besitz von Atomwaffen ist, auch wenn dies offizielle Stellen der israelischen Regierung nie zugegeben haben. Darum verstehe ich Ihren letzten Satz nicht. Koennten Sie uns den etwas ausfuehrlicher erlaeutern, bitte?
    mfG Beat
  10. #649

    Demokratie und Palestinensiche Tagloehner

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Wer ultraorthodox oder rechtsradikal wählt, ist m.E. geistig nicht ganz auf der Höhe oder er profitiert vom Nahostkonflikt in irgendeiner Weise. Fragen Sie mal einen israelischen Landwirt, was ein palästinensischer Tagelöhner so im Durchschnitt verdient.

    .
    Demokratie ist NICHT das Ergebnis der Wahl anzuzweifeln. Jeder Stimmbuerger hat das Recht so zu waehlen wie er will. Das sollte sich auch bis nach Deutschland herumgesprochen haben. Hamas wurde im Gaza gewaehlt, hat Vielen nicht gepasst, aber gewaehlt ist gewaehlt, auch wenn es Ihnen und Anderen nicht in den Kram passt.

    So ist sie nun einmal die Demokratie. Dass in Palestina NICHT mehr gewaehlt wird und der Wahltermin einfach verstreicht, das ist KEINE Demokratie!

    Palestinensische Tagloehner sind in der israelischen Landwirtschaft seit der Intifada von 1987 selten geworden, heute praktisch nicht mehr vorhanden. Sie wurden durch Asiaten, meist Thailaender, ersetzt, mit dem Nebeneffekt, dass es kaum noch streunende Hunde und Katzen gibt;-) Die isaelischen Bauern haetten ihre palestinensischen Arbeitskraefte gerne zurueck! Die Loehne waren hoeher, als was heute an die Asiaten bezahlt wird.

    Vor der Intifada sind 10 Tausende Palestinenser jeden Morghen nach Israel zur Arbeit und abends wieder nach Hause, genauso wie 10 Tausende Grenzgaenger aus Deutschland und Frankreich es in meinem Heimatland arbeits-taeglich tun. Ein Zeichen von Frieden!

    Extremisten im "heiligen" Land, auf beiden Seiten, haben die heutige Situation zu verantworten.

    mfG Beat


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