Deutschland ist Waffenexporteur - und viele Bürger sehen diesen Wirtschaftszweig sehr kritisch. Dazu gehören auch U-Boot-Lieferungen an Israel, die kontrovers diskutiert werden. Soll Deutschland weiterhin Waffen an Verbündete liefern und auch Atomrüstung unterstützen?
Wenn Ihnen das als Kriterium ausreicht, ... Ich glaube, die Bibel ist dort auch ein Bestseller.
Na klar: die übermächtigen, nein: geradezu weltbeherrschenden USA schaffen es nicht einmal, eine Buchpublikation im eigenen Land zu unterbinden. Dass ich da einen klitzekleinen Widerspruch sehe, muss natürlich ein Irrtum meinerseits sein. Was sonst.
Es ist mir unbekannt, wie man im tiefen Schwarzwald denkt. Vermutlich wird es auch dort Leute geben, die Verschwörungstheoretikern glauben, sich Hopi-Ohrkerzen ins Ohr stecken oder mit ihren Cloudbustern die Chemtrails und die böse Orgon-Energie bekämpfen, mit der SIE uns beherrschen wollen. Vermutlich gibt es sogar im Schwarzwald Leute, die diesem Perkins abkaufen, was er so vor sich hin behauptet, wenn der Tag lang ist. Meine ganz persönliche Erfahrung aus verschiedenen Teilen der Welt (und auch diversen Foren, Mailinglisten und Newsgroups) ist: ein paar Spinner gibt es überall. Bislang sehe ich keinen Anlass zu der Annahme, dass das ausgerechnet im Schwarzwald anders sein sollte. (Sorry, liebe Schwarzwälder.)
Also wenn sogar Wilfried W. Joseph (usa) ihm zustimmt, dann muss es ja stimmen. Sie haben mich überzeugt, Ihren unglaublich sachlichen und kompetenten Argumenten habe ich nichts entgegen zu setzen.
Jetzt haben Sie aber das PNAC vergessen. Mensch, wie konnte Ihnen das nur passieren!
Israel, die jeweilige Regierung, ob links oder rechts, und die Bevoelkerung wissen, dass im Falle eines "Kombi"landes Palestina plus Israel, die demographische Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten dafuer sorgt, dass die Israelis juedischen Glaubens in der Minderheit sein werden.
Nicht "nur" aus diesem Grund will Israel eine Zweistaatenloesung, unter garantiertem Schutz der Bevoelkerung vor Terrorismus et.al..
Allerdings sind Palestinenser geographisch nicht auf Palestina beschraenkt. Meines Wisssens nach (habe jetzt nicht extra neue Zahlen ergoogelt, sorry) leben die meisten Palestinenser in Jordanien, gefolgt von Palestina, Libanon und Israel. In Israel sind es israelische Staatsbuerger mit arabischer Muttersprache, meist Muslime, mit einer eigenen, gewaehlten Vertretung in der Knesset. Wichtig sind auch die Palestinenser im Exil in den Golfstaaten GCC (Golf Cooperation Council), wo sie an der Spitze der Arbeits"kaste"* stehen.
Bei Ihrer naechsten Jordanienreise empfehle ich einen Besuch in einem der palestinensischen Fluechtlingslager, welches 1948 gegruendet wurde. Sie werden staunen!
Ohne Einbezug dieser Diaspora wird KEINE Loesung des Palestina-Israel Konfliktes moeglich sein. Denken Sie nur an die "Ruecksiedlungsforderungen" der Palestinenser in den Fluechlingslagern in Jordanien und im Libanon.
Daher bin ich fuer eine Wiederaufnahme der Vision 1993, Gruendung einer oekonomischen Foederation mit Israel + Palestina + Jordanien + Libanon. Wenn erst einmal freier Gueterverkehr und Geldverkehr zwischen diesen Laendern eingefuehrt wird, unter Abbau von Zollschranken, dann ist die Region einen grossen Schritt Richtung Frieden vorwaertsgekommen.
Mit den gemeinsamen Interessen von Geschaeftsleuten lassen sich viel schneller Fakten schaffen, wie mit Politikern.
mfG Beat
*Arbeits"kaste" in den GCC Staaten: Was ich damit ausdruecken will, ist die kastenartige Zuordnung der Art der Arbeitsplaetze und der "Hoehe" der Loehne in Bezug auf die Heimatlaender der "Gast"arbeiter. Beispiele: Bangladeshi und Nepalesi als Reinigungspersonal, Philippinos als Mechaniker, Philippinas als Hausmaedchen, Pakistani Soldaten und Polizisten, Inder Verkaeufer, Aegypter sind Lehrer und Aerzte, Palestinenser im oberen Management lokaler Firmen. etc.
Wenn eine von Bankern gegründete, finanzierte und beherrschte US-Denkfabrik seit 1929 so gut wie jeden US-Außenminister hervorgebracht hat kommen kritische Geister ins Grübeln. Zum Beispiel darüber, welche Wahl man in dieser "Demokratie" eigentlich hat.
Andere, Geschmacksverstärker und/oder Befürworter völkerrrechtswidriger und auf Lügen basierender Kriege schlagen dann, sobald man darauf hinweist, reflexartig, wild und ad hominem um sich. Denke sich jeder selbst seinen Teil dabei.
Aber natürlich, soweit man da etwas Genaues finden kann!
Allerdings hatte ich nur das aus dem Jahre 1992 bei C.H.Beck veröffentlichte, 359 Seiten umfassende Buch von Jörg Fisch mit dem Titel Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg zur Hand.
Nach der „Wiedervereinigung“ kamen für die Berliner Republik noch einmal zahllose Zahltage hinzu.
Und zehn Jahre später am 13.03.2000 titelte der SPIEGELNach herrschender Rechtsauffassung entspricht einem solchen Friedensvertrag der von den deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges in Moskau unterzeichnete Einigungsvertrag vom 12. September 1990 (bekannt als Zwei-plus-Vier-Vertrag). Das vereinte Deutschland ist demzufolge seit 1990 verpflichtet, seinen aus dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Verpflichtungen zur Wiedergutmachung nachzukommen. - Ein Unrecht muß gesühnt werden | Politik | ZEIT ONLINE
Die „Buchführung“ ist danach für den normalen Bürger und schon für viele Volksvertreter nicht mehr ganz durchschau- und nachvollziehbar, da manche Zahlungen unter merkwürdigen Titeln verschleiert oder getarnt wurden, wie gerade jetzt die „geschenkten bzw. subventionierten Dolphin-Booten“, deren Restbezahlung erst einmal gestundet wurde.„REPARATIONEN - Elegant verschleiert“ - DER SPIEGEL 11/2000 - Elegant verschleiert
Die Zahlungen an Israel, das erst 1948 entstand, stießen auf beiden Seiten auf erheblichen Widerstand. Adenauer („meine Damen und Herren, dat Weltjudentum is eine jroße Macht" - DER SPIEGEL 19/1995 - POLITIK DER ERINNERUNG) konnte nur mit den Stimmen der SPD die am 10. Sept. 1952 in Luxemburg vereinbarten Leistung im Umfang von 3,45 Milliarden DM an die Conference on Jewish material claims against Germany beschließen. Zweidrittel in Güter und Dienstleistungen, der Rest in Geld innerhalb von 12 Jahren.
Kämen die jetzt gelieferten Atomwaffen transportierenden U-Bootsysteme einmal zum Einsatz, wäre dann dieser damals gebrauchte Terminus in makaberer Weise nicht weitaus zutreffender als damals gedacht?In einer heftigen, von Gewalttätigkeiten außerhalb des Parlaments begleiteten Debatte warf die Opposition im Januar 1951 der [israelischen] Regierung vor, „Blutgeld“ annehmen zu wollen. - Jörg Fisch, a.a.O. S.124
Nicht nur das! In seinen umfangreichen Repliken hat er es zu keinem sachlichen Argument gebracht. Er kennt offensichtlich weder die wahren Sachverhalte noch macht er sich an Hand der angegebenen Quellen kundig. Wie gesagt, alles, was nicht in sein rundes, kleines Weltbild passt, landet flugs in seinen immer weit offen stehenden „VT-Schubladen“. Auch so kann man seinen „Frieden mit der Welt“ haben!
Um es mit den Worten Einsteins zu kommentieren: „Jedes Denken wird dadurch gefördert, dass es in einem bestimmten Augenblick sich nicht mehr mit Erdachtem abgeben darf, sondern durch die Wirklichkeit hindurch muss“.
Aber es gelingt leider den meisten Zeitgenossen nicht, wodurch dann viel Unvernunft und Unheil in der Welt möglich gemacht wird!
Auch das wird leider auch so bleiben, denn Einstein konstatiert: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Andersrum. Nicht CFR-Mitglieder werden Aussenminister, sondern Aussenminister werden ins CFR eingeladen. Um Mitglied des CFR zu werden, muss man _zuerst_ Herausragendes geleistet erbracht haben, dann wird man eingeladen, dem übrigens derzeit rund 5.000 Mitglieder und damit ein recht grosser Teil der Eliten in den USA angehören.
Ok, da treffen sich also amtierende und ehemalige Polit-, Wirtschafts- und Medienprofis in einem informellen Rahmen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Ich halte das für die normalste Sache der Welt. Um da eine Verschwörung zu wittern, muss man schon unbedingt eine sehen wollen und sich auch dann noch Mühe geben.
Nur eine Idee: kann es sein, dass es Verschwörungstheorien nur gibt, weil das so schön einfach ist und die Bösewichte klar definiert? Weil es einen gewissen Aufwand erfordert, sich ein Feindbild zuzulegen und es zu hegen und zu pflegen, dieser Aufwand aber trotzdem viel kleiner ist als sich die Mühe zu machen, die komplizierten Interessen, Verhaltens- und Wirkungsmuster der US-Politik zu analysieren?
Ich frage das deswegen, weil ich die Verschwörungstheorien für eine Art moderner Ersatzreligion halte, die Unerklärliches erklärbar machen und den Erklärungsaufwand in Grenzen halten soll. In Urzeiten konnten die Menschen sich Blitz und Donner nicht erklären, aber da Menschen nicht gut mit Ungewissheit und Unkenntnis umgehen und leben können, sind die Götter als Erklärung erfunden worden -- und so ähnlich funktioniert das mMn. auch mit den Verschwörungstheorien.
Ad hominem? Wo denn?
Was soll man zu Verschwörungstheorien denn auch Sachliches schreiben? Dass Herr Perkins seine Verschwörungstheorien nicht verbreiten könnte, wenn diese zutreffen würden, hatte ich bereits geschrieben, ohne dass Sie darauf eine Antwort gefunden haben. Soll ich jetzt noch schreiben, dass Chas. T. Main nur eine Beratungsfirma für Industrieprojekte ist? Oder dass die NSA mit Kryptografie befasst ist, aber keinerlei ökonomische Aufgaben hat? Dass alle Leute, die Herr Perkins erwähnt, seine Ausführungen und Angaben zurückweisen? Dass die USA immer wieder Schuldenerlasse für verschuldete Länder durchführen und damit das genaue Gegenteil von dem tun, was Herr Perkins behauptet?