Deutschland ist Waffenexporteur - und viele Bürger sehen diesen Wirtschaftszweig sehr kritisch. Dazu gehören auch U-Boot-Lieferungen an Israel, die kontrovers diskutiert werden. Soll Deutschland weiterhin Waffen an Verbündete liefern und auch Atomrüstung unterstützen?
Guten Tag Herr Berg!
Sie haben also eine Lösung für das Endlagerproblem. Dann lade ich Sie herzlich ein mal in diesem Strang Subventionen: Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende mir das zu erläutern!
Ja, das wirkt allmählich amüsant, immer wieder zu sehen, wie unermüdlich Sie Ihren Zeitgenossen, die mit offenen Augen die Welt betrachten und den Mut haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen („sapere aude!“), weismachen wollen, die USA als Weltmacht agiere „planlos“ – auch wenn es bisweilen sogar eher kopflos aussieht, was sie so in der Welt treiben und anrichten.
Auch folgen die Amis nicht einer „unsichtbaren Hand“ oder gar einem „manifest destiny“, selbst wenn sie es noch so oft die alle Welt mit ihren gezielten Desinformationen und Lügen glauben machen wollen!
Sie sind in Wahrheit Erzmaterialisten und eingefleischte Machiavellisten, die skrupellos auf Kosten der Mehrheit der Menschheit nach ihrem aufwändigen „American way of life“ durchs Leben gehen wollen.
Lesen Sie nur John Perkins Bücher u.a. Weltmacht ohne Skrupel: Die dunkle Seite der Globalisierung - Wie die USA systematisch Entwicklungsländer ausbeuten. 2007, 300 S., ISBN 978-3636014481
oder auch nur was sich hinter dem Council on Foreign Relations verbirgt!
Da haben Sie absolut Recht!Zitat von Beat Adler
Die Dame scheint Schwierigkeiten mit Termini wie „Staatsräson“ und überhaupt mit ihrem Amtseid zu haben!
„Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“, da muss sie mit einer alten, eigenwilligen Dialektik nach wie vor operieren!
Vielleicht hat sie auch beim Unterschreiben der sog. „Kanzlerakte“ einen schier unheilbaren Schock erlebt ...!
Da ist fürwahr der brav seine Steuern zahlende deutsche Michel als Wähler aufgerufen, nachhaltig Remedur zu schaffen! ;-)
Was Sie beschreiben, ist ja bereits 1948 geschehen und führte zu der Grenzziehung des UN-Teilungsplans für Palästina. Diese Grenzen würden noch heute gelten, wenn die arabischen Nachbarn nicht -- bis heute -- auf "Nr. 0, der Nichtexistenz" bestehen würden und diese "Lösung", je nach Zählweise, fünf bis acht Mal durch kriegerische Überfälle auf Israel sowie andauernden Terror durchzusetzen versucht hätten.
Auf die Abgründe, in die ich beim Lesen Ihres Beitrages geblickt habe, möchte ich hier nicht weiter eingehen. Ich hoffe ehrlich, dass es Ihnen besser geht, als dieser wirre "Vorschlag" befürchten lässt.
Wo habe ich geschrieben, dass die Aussenpolitik der Administration Obama planlos sei?
Nur folgt sie nicht irgendwelchen obskuren "Plaenen" aus den 30 iger Jahren oder anderen Traeumereien von irgendwelchen "think tanks". Sondern sie ist ganz pragmatisch angelegt. Internationale Vertraege mit anderen Staaten werden eingehalten oder neu strukturiert. In Sachen Atomwaffen wird gemeinsam mit Russland abgeruestet. Wenn die Vietnamesen vom "bullying" der Chinesen betroffen sind, und die USA um Schutz ersuchen, dann wird der auch gewaehrt. Demokratisierungsbemuehungen werden unterstuetzt. Menschenrechte verteidigt. All dies ist nichts besonderes.
Kennen Sie einen Fall der Obama Administration, wo die USA ihre Macht ausgespielt haben und irgend ein Land zu irgend etwas GEZWUNGEN haben?
Von systematischer Ausbeutung von Entwicklungslaendern durch die USA ist allerdings in der Realitaet heute NICHTS aber auch gar NICHTS zu erkennen.
Oft habe ich US Amerikaner, auch hoehere Beamte des Aussenministeriums, gefragt, warum sie denn soviel Geld in sovielen Laendern zum Fenster herausschmeissen, schliesslich ist die Regierung ja knapp bei Kasse. Die Antworten sind immer aehnlich: "Wir stehen in der Verantwortung. Wir halten unsere Versprechen. Wir lassen niemand fallen."
mfG Beat
Man kann „obskure Plaene“ auch fortschreiben, um nicht „planlos“ zu werden!
Warum nehmen Sie den Hinweis auf den Council on Foreign Relations nicht ernst, um zu erfahren, welche „Träumer“ da bis heute am „Werkeln und Spinnen“ sind?
Etwa mit einem solchen umfassenden Ergebnis, wie jeder es hier Grand Area lesen kann!Zitat von Beat Adler
Wie wollen Sie über Pläne diskutieren, die ja schon weitgehend realisierte Fakten sind, wenn Sie die angegebenen Texte partout nicht lesen wollen!Als ureigenstes Interessengebiet definierte man die so genannte westliche Hemisphäre, das heißt Lateinamerika, Europa und sämtliche Regionen des Britischen Empires, Niederländisch-Ostindien (Indonesien), China und Japan sowie den ölreichen Nahen Osten. ... Zudem hielt man sich die Option einer weiteren Ausdehnung offen.
Daneben wurde die Schaffung von globalen Finanzinstitutionen zur Stabilisierung des internationalen Währungssystems und der Begünstigung von Investitionen skizziert - Überlegungen, die 1944 im System von Bretton Woods mündeten. (Hervorhebung durch a.!)
Dass Sie den Link nicht aufgerufen haben können, macht Ihr folgendes Statement klar, das die menschenverachtenden Foltergefängnissen der USA wie seinerzeit Abu Ghraib und jetzt noch Gitmo, Bagram, Diego Garcia etc. total verschweigt!
Natürlich kann man die Welt mit einer gespaltenen Pupille anschauen, um solche Aussagen zum Besten zu geben!Wir besitzen etwa 50 % des Reichtums dieser Welt, stellen aber nur 6,3 % seiner Bevölkerung. Dieser Unterschied ist im Verhältnis zwischen uns und den Völkern Asiens besonders groß. In einer solchen Situation kommen wir nicht umhin, Neid und Missgunst auf uns zu lenken. Unsere eigentliche Aufgabe in der nächsten Zeit besteht darin, eine Form von Beziehungen zu finden, die es uns erlaubt, diese Wohlstandsunterschiede ohne ernsthafte Abstriche an unserer nationalen Sicherheit beizubehalten. ... […] Wir sollten aufhören von vagen — und für den Fernen Osten — unrealistischen Zielen wie Menschenrechten, Anhebung von Lebensstandards und Demokratisierung zu reden.
Der Tag ist nicht mehr fern, an dem unser Handeln von nüchternem Machtdenken geleitet sein muss.
Je weniger wir dann von idealistischen Parolen behindert werden, desto besser.“
– George Kennan,: Chefplaner im US-Außenministerium, Februar 1948 - Grand Area
Dann fragen Sie auch einmal die Süd- und Zentralamerikaner, die mit Napalm und Agent Orange traktierten Vietnamesen, die Laoten, die Afghanen, die Iraker, die Pakistani, die heimtückisch von US-Drohnen überrascht und ums Leben gebracht werden. Richtig, so gesehen, haben die Amis ihre „Versprechen gehalten“!Zitat von Beat Adler