Ich glaube den Berlinern fehlt es an der Willkommenskultur! ;-)
Nimm das, Thierse! Nachdem der Bundestagsvizepräsident über zugezogene Schwaben in Berlin gelästert hat, folgt jetzt die Reaktion aus dem Südwesten. Ohne das Geld aus Baden-Württemberg sähe die Bundeshauptstadt alt aus, wetterte etwa EU-Kommissar Günther Oettinger.
Ich glaube den Berlinern fehlt es an der Willkommenskultur! ;-)
Als Bundestagsvize ist Thierse nicht mehr tragbar.
Falls wider Erwarten der Posten des BundesInnenRassisten eingerichtet wird, kann er sich ja darauf mit guten Chancen bewerben.
Ohne Baden-Württemberg, Bayern und die Hessen -
kannste diese Republik vergessen!
Föderalrassismus? :-)
Das witzige ist ja, dass der gleiche Mann sofort auf die Barrikaden geht, wenn sich irgend ein Rechtspopulist darüber aufregt, dass es zu wenig Bratwurststände und zu viele Dönerbuden in Deutschland gibt. ... Aber in Berlin den Dialekt einfordern. Das passt irgendwie nicht zusammen.
Das ist ja noch klassische sozialistische Dialektik, dass ich das noch erleben darf. Vielen Dank, der Sylvesterabend ist gerettet! Das Problem an so einem Blödsinn ist allerdings eher dass Sie tatsächlich auch noch glauben was Sie da von sich geben und vermutlich nicht mal alleine sind.
Anscheinend wurden hier eben >20 Seiten Diskussion gelöscht... das verstehe wer will
Ähm... sowas nennt man auch ein klassisches Eigentor...
Die Dame, die sich für eine Verlegung des Markts am Kollwitzplatz eingesetzt hat, war eine ganz Alteingesessene. Das hatte m.W. gar nicht mit Zuwanderern (welcher Art auch immer) zu tun. Und Herr Thierse selbst hat sich bei dem Thema auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Lesen Sie es mal nach.
Mal ganz davon abgesehen, welchen geschichtlichen Zustand des Prenzlauer Bergs hätten Sie denn gerne als unabänderlichen Stillstand festgezurrt? Den direkt nach der Wende? Alles grau, der Putz bröckelt... es dürfte klar sein, dass sich der Stadtteil ganz schön gemacht hat seit der Wiedervereinigung, und das übrigens mit fremdem Geld und dem unternehmerischem Risiko anderer. Eine solche Einstellung zeigt übrigens auch die oben angesprochene Dame: die will sich auch nicht irgendeiner Veränderung anpassen!
Im Gegensatz zu dem im Spiegel-Online Artikel über die Reaktion der Schwaben auf der von Wolfgang Thierse geäußerten Kritik an in Berlin wohnhaften Schwaben möchte ich darauf hinweisen, dass hier wirklich nur Schwaben gemeint sind!
Es ist schon seit Jahrzehnten so, dass Schwaben - im Gegensatz zu anderen zugewanderten Westdeutschen - in Berlin Probleme haben von (uns) Berlinern akzeptiert zu werden. Sogar in der Hausbesetzerszene der 80er Jahre gab es über Schwaben das (berechtigte oder unberechtigte) Vorurteil, dass Schwaben laut schreiend Häuser besetzen und die Revolution ausrufen, dann aber, wenn es um die Arbeit der Instandsetzung eines Hauses geht, lieber schnell ihr Studium beenden und dann in der Heimat ihren Job bei Mercedes etc. antreten, anstatt sich irgendwie an handwerklicher Arbeit zu beteiligen. In meiner ehemaligen Stammkneipe stand auf dem Klo "Hier ist Schwaben-Ex ausgelegt".
Schwaben scheinen mit ihrem für sie typischen Verhalten bei den Berlinern eine besondere Art von Ärger zu verursachen. Der Berliner im allgemeinen lächelt zwar auch mal über den Bayern, den Niedersachsen, denWestfalen, etc. aber all diese Westdeutschen waren immer willkommen. Nur bei den Schwaben gab es in Berlin schon immer - zumindest seit ich als älterer Berliner denken kann - ernst gemeinten Ärger.