Gibt es eigentlich einen "Verein Deutscher Heissluftgebläse"? Falls nicht, würde ich einen solchen anregen. Man könnte ihn mit "VDH" abkürzen. Und alle Politiker und Wirtschaftsexperten könnten sofort die Ehrenmitgliedschaft erhalten und in diesem Führungsaufgaben übernehmen:
Anstatt den wirklichen Job zu machen, mit Gesetzen dafür zu sorgen, dass über Steuern jene, die viel verdienen wirklich geschröpft werden und nicht 1000 Hintertürchen haben, um dann letztendlich weniger Steuern als normale Angestellte zu bezahlen. setzen unsere Politiker auf pures geratsche und puren Populismus und schreien den Sch...ss, den die neidige Masse von sich gibt mit. Und zwar lauthals.
Wenn sie stattdessen den Spitzensteuersatz für einen Ackermann auf 70 oder 80% erhöhten und oben genannte Schlupflöcher stopften, würde das viel mehr bringen. Ackermann würde weiterhin motiviert sein, einen guten Job zu machen, da ihm ja immerhin 4 Millionen bleiben würden und der Bundeshaushalt hätte mehr Geld, um es in die Konjunktur zu stecken. Dann ist es nämlich nur gut für den Staat, wenn ein Ackermann viel verdient. Aktienspekulanten würden zudem weniger vom Gewinn von Ackermanns Arbeitgeber mitnehmen und dadurch würde letzten Endes ein Geldfluss in die richtige Richtung geschaffen: Vom Spekulanten in die Konjunktur.
Statt dessen wird lieber über "Begrenzung von Managergehältern" gelabert. Was für ein absurder Diskurs.
Ganz offensichtlich steht bei unserer politischen Klasse immer noch etwas anderes im Vordergrund, als eine funktionierende Wirtschaft. Und ganz hinten steht Mut, Entscheidungen zu treffen, die wirklich etwas an der Tatsache ändern, dass seit Jahren immer mehr Geld von unten nach oben fliesst statt anders herum.



