Forum: Politik
Schadet das Kunduz-Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers?
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit der Behandlung der Kunduz-Affäre erhebliche Probleme. Das kratzt am bisher glänzenden Bild des neuen Politstars. Schadet das Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers? Diskutieren Sie mit!
- #5350 04.01.2010 21:59 von
Unbelehrbar, soso.
Es braucht keine neuen Gesetze, es braucht Verstand und Willen. Auch damals war eine Mehrheit gegen den Einsatz, die wurde aber mit Lügen beschwichtigt. Das ist, wie jetzt zu sehen, in die Hose gegangen. Es werden Antworten gefordert, belastbar und vollstreckbar.
Das Wort "unbelehrbar" aus Ihrem Mund, ich nehme es gerne und freudig zur Kenntnis, danke.
mfg - #5351 04.01.2010 22:54 von Rainer Daeschler
- #5352 05.01.2010 19:07 von
Raus da!
Das hier schadet seinem Ruf. Er sollte Konsequenzen daraus ziehen und unsere Soldaten von diesen Verbreche(r)n abziehen:
http://www.hintergrund.de/index.php/...ht-weiter.html
http://de.indymedia.org/2010/01/270272.shtml - #5353 06.01.2010 06:14 von
Das riecht nicht gut.
Ob der Ruf eines Mannes beschädigt ist, das ergibt sich doch auch aus seiner Vorgeschichte.
Wer sein Schloss in einer Steuerbegünstigten Stiftung, fiskalisch auser Landes bringt und vom Land, dessen Fahnen er so schmählich verraten hat, auch noch einen Ministerlohn bezieht, der verfügt schon über ein robustes "Gerechtigkeitsempfinden".
Da können Theo-Prediger aus sämtlichen Werbeagenturen formulieren wie immer sie wollen, da hilft nur beten und selbst das nicht sicher. - #5354 06.01.2010 10:46 von
- #5355 06.01.2010 10:52 von
- #5356 06.01.2010 11:13 von
Die Gravitation der Blödheit wird zum Schwarzen Loch.
Genau. Und die Artikel die sie zitiert haben gelten für Deutschland für den Fall, dass Deutschland gegnerische Kräfte in Gefangenschaft nimmt und diese Kräfte eben Sanitäter usw. sind. Die dürfen dann nicht zu "normalen" Kriegsgefangenen gemacht werden. Die Genfer Konvention regelt die Verhältnisse zwischen den Kriegsparteien und gibt nicht vor wie die jeweilige Partei ihre Personalplanung durchzuführen hat.
Das ist leider falsch und wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. - #5357 06.01.2010 11:30 von
Karl Theodor zu Guttenberg hat mit der Stiftung nichts zu tun. Sein Vater und sein Bruder Phillip gründeten die Stiftung.
Das Vermögen der Guttenbergs wurde aber vor der Einrichtung der Stiftung zwischen den Geschwistern aufgeteilt.
Ihre Anmerkungen sind also nichts als Dummschwurbelei.
Konnte man übrigens hier im SPIEGEL lesen. - #5358 06.01.2010 11:37 von maan
Ich bin selbstbewusste Bürgerin dieses demokratischen Rechtstaates und habe deshalb solche Häme gegen Adelsnamen nicht nötig. Ich kritisiere zu Guttenberg wegen seiner militaristischen Politikansätze, seiner widersprüchlichen Aussagen und seines vordemokratischen Treue- und Loyalitätsbegriffs. Der mag in irgendwelchen Gebirgsjäger-Kantinen verbreitet sein, an der Spitze des Bundesministeriums für Verteidigung ist er unangemessen.
- #5359 06.01.2010 12:10 von
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