Schadet das Kunduz-Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers?

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit der Behandlung der Kunduz-Affäre erhebliche Probleme. Das kratzt am bisher glänzenden Bild des neuen Politstars. Schadet das Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers? Diskutieren Sie mit!
  1. #5350

    Unbelehrbar, soso.

    Zitat von MrBumblebee Beitrag anzeigen
    Was das ist, dass kann ihnen im Augenblick niemand schlüssig erklären, dafür braucht es neue Gesetzte/Richtlinien.
    Vor 8 Jahren waren die Begründungen für diesen Einsatz offenbar schlüssig, eine Parlamentsarmee rückt nicht aus, weil ein "paar wenige" das wollen. Heute mag die Mehrheit gegen den Einsatz sein, deshalb kann man aber nicht alles stehn und liegen lassen.

    Was den rest betrifft, habe ich keine Lust mich zu wiederholen, da sie ja offenbar unbelehrbar sind...
    Es braucht keine neuen Gesetze, es braucht Verstand und Willen. Auch damals war eine Mehrheit gegen den Einsatz, die wurde aber mit Lügen beschwichtigt. Das ist, wie jetzt zu sehen, in die Hose gegangen. Es werden Antworten gefordert, belastbar und vollstreckbar.
    Das Wort "unbelehrbar" aus Ihrem Mund, ich nehme es gerne und freudig zur Kenntnis, danke.

    mfg
  2. #5351

    Zitat von MrBumblebee Beitrag anzeigen
    Vor 8 Jahren waren die Begründungen für diesen Einsatz offenbar schlüssig, eine Parlamentsarmee rückt nicht aus, weil ein "paar wenige" das wollen.
    Funktioniert aber ganz gut. Selbstverständlich muss man zu diesem Zweck Parlament und Öffentlichkeit etwas ganz anderes erzählen, als was die Armee dann wirklich machen wird. So wird eine Parlamentsarmee ganz schnell zur Regierungsarmee.
  3. #5352

    Raus da!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit der Behandlung der Kunduz-Affäre erhebliche Probleme. Das kratzt am bisher glänzenden Bild des neuen Politstars. Schadet das Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers? Diskutieren Sie mit!
    Das hier schadet seinem Ruf. Er sollte Konsequenzen daraus ziehen und unsere Soldaten von diesen Verbreche(r)n abziehen:

    http://www.hintergrund.de/index.php/...ht-weiter.html

    http://de.indymedia.org/2010/01/270272.shtml
  4. #5353

    Das riecht nicht gut.

    Ob der Ruf eines Mannes beschädigt ist, das ergibt sich doch auch aus seiner Vorgeschichte.

    Wer sein Schloss in einer Steuerbegünstigten Stiftung, fiskalisch auser Landes bringt und vom Land, dessen Fahnen er so schmählich verraten hat, auch noch einen Ministerlohn bezieht, der verfügt schon über ein robustes "Gerechtigkeitsempfinden".

    Da können Theo-Prediger aus sämtlichen Werbeagenturen formulieren wie immer sie wollen, da hilft nur beten und selbst das nicht sicher.
  5. #5354

    unser Baron!

    Zitat von heuss Beitrag anzeigen
    Ob der Ruf eines Mannes beschädigt ist, das ergibt sich doch auch aus seiner Vorgeschichte.
    Wer sein Schloss in einer Steuerbegünstigten Stiftung, fiskalisch auser Landes bringt und vom Land, dessen Fahnen er so schmählich verraten hat, auch noch einen Ministerlohn bezieht, der verfügt schon über ein robustes "Gerechtigkeitsempfinden".

    Da können Theo-Prediger aus sämtlichen Werbeagenturen formulieren wie immer sie wollen, da hilft nur beten und selbst das nicht sicher.
    Mehr Erbittung ist gefordert! Immerhin ist Baron Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, adelig von Gottes gnaden!
  6. #5355

    Zitat von obstundäpfel Beitrag anzeigen
    Mehr Erbittung ist gefordert! Immerhin ist Baron Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, adelig von Gottes gnaden!
    Das wäre ein ausgezeichnetes Schlusswort, diese Diskussion zu schließen. Vernünftiges wurde schon seit Tagen eh' nicht mehr gepostet!
  7. #5356

    Die Gravitation der Blödheit wird zum Schwarzen Loch.

    Zitat von teopred2 Beitrag anzeigen
    Es gilt nur für den Gegner, na klar. Hallo, die Genfer Konvention gilt auch für Deutschland.
    Genau. Und die Artikel die sie zitiert haben gelten für Deutschland für den Fall, dass Deutschland gegnerische Kräfte in Gefangenschaft nimmt und diese Kräfte eben Sanitäter usw. sind. Die dürfen dann nicht zu "normalen" Kriegsgefangenen gemacht werden. Die Genfer Konvention regelt die Verhältnisse zwischen den Kriegsparteien und gibt nicht vor wie die jeweilige Partei ihre Personalplanung durchzuführen hat.
    Zitat von teopred2 Beitrag anzeigen
    Und deswegen kann ein Befehl keinen Sanitätssoldaten zum Kämpfer machen, darum geht es.
    Das ist leider falsch und wird auch durch Wiederholung nicht richtiger.
  8. #5357

    Zitat von heuss Beitrag anzeigen
    Ob der Ruf eines Mannes beschädigt ist, das ergibt sich doch auch aus seiner Vorgeschichte.

    Wer sein Schloss in einer Steuerbegünstigten Stiftung, fiskalisch auser Landes bringt und vom Land, dessen Fahnen er so schmählich....
    Karl Theodor zu Guttenberg hat mit der Stiftung nichts zu tun. Sein Vater und sein Bruder Phillip gründeten die Stiftung.
    Das Vermögen der Guttenbergs wurde aber vor der Einrichtung der Stiftung zwischen den Geschwistern aufgeteilt.
    Ihre Anmerkungen sind also nichts als Dummschwurbelei.
    Konnte man übrigens hier im SPIEGEL lesen.
  9. #5358

    Zitat von obstundäpfel Beitrag anzeigen
    Mehr Erbittung ist gefordert! Immerhin ist Baron Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, adelig von Gottes gnaden!
    Ich bin selbstbewusste Bürgerin dieses demokratischen Rechtstaates und habe deshalb solche Häme gegen Adelsnamen nicht nötig. Ich kritisiere zu Guttenberg wegen seiner militaristischen Politikansätze, seiner widersprüchlichen Aussagen und seines vordemokratischen Treue- und Loyalitätsbegriffs. Der mag in irgendwelchen Gebirgsjäger-Kantinen verbreitet sein, an der Spitze des Bundesministeriums für Verteidigung ist er unangemessen.
  10. #5359

    Zitat von maan Beitrag anzeigen
    Ich kritisiere zu Guttenberg wegen seiner militaristischen Politikansätze, seiner widersprüchlichen Aussagen und seines vordemokratischen Treue- und Loyalitätsbegriffs. Der mag in irgendwelchen Gebirgsjäger-Kantinen verbreitet sein, an der Spitze des Bundesministeriums für Verteidigung ist er unangemessen.
    Würden sie die militaristischen Politikansätze und die vordemokratischen Treue- und Loyalitätsbegriffe bitte einmal erläutern?

    An Rechtssicherheit und Fürsorge für die ihm unterstellten Soldaten sorge zu tragen, ist in meinen Augen eher angemessen denn verwerflich!