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Schadet das Kunduz-Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers?

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit der Behandlung der Kunduz-Affäre erhebliche Probleme. Das kratzt am bisher glänzenden Bild des neuen Politstars. Schadet das Krisenmanagement dem Ruf des Verteidigungsministers? Diskutieren Sie mit!
  1. #3070

    Niemand kann sich verstecken

    Zitat von archelys Beitrag anzeigen

    Deshalb empfinde ich es als ausgemachte Veranwortungslosigkeit der politischen Führung, unsere Soldaten in eine rechtlich äußerst zweifelhafte Lage zu bringen, nur weil es eine Handvoll Menschen gibt, die gar nicht erst in die Verlegenheit kommen möchten, sich verteidigen zu müssen und deshalb alles platt machen wollen, was nicht "für sie" ist.
    Ich finde das nicht verantwortungslos, sondern gut, weil dadurch die Soldaten sich nicht sicher dünken können und die Irrationalität und Verlogenheit des Afgh.-Krieges umso deutlicher wird. Letzten Endes hat sich jeder deutsche Soldat sowieso vor seinem Gewissen zu rechtfertigen, wenn er jemanden tötet, egal ob das juristisch eine Notwendigkeit oder sonstwas (ich will nicht sagen Mord) ist. Und zudem sind die Soldaten alle freiwillig im Einsatz, im Gegensatz zur Situation im 2. Weltkrieg, als sie gezwungen wurden.
  2. #3071

    Nicht phantasieren.

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Blödsinnig ist es, so wie Sie es tun , im 21 Jahrhundert von Kapitulation, Verrat, Heimatfront und anderen "Ergüssen" hier zu

    schreiben.
    Im KLEINEN EINMALEINS DER MENSCHENKUNDE heißt es:

    "Die Menschen bleiben sich immer gleich."

    Was bemühen Sie das 21. Jahrhundert?

    -
  3. #3072

    Zitat von Alter_Reservist Beitrag anzeigen
    ,
    Also wer findet die Lüge ?
    Ich nicht !
    Als "Alter_Reservist" dürfen Sie die ja nicht finden.:-))
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  4. #3073

    Eben Nicht!

    Zitat von Alter_Reservist Beitrag anzeigen

    Was Gutenberg mit GI & StS macht entspricht der jahrzehntelangen Gepflogenheit nicht Nachzukarten.
    Natürlich kann der Verteidigungsminister jeden General per Zuruf in den vorzeitigen Ruhestand versetzen!

    ABER eben nicht mit - ehrabschneidendem, fadenscheinigem sowei öffentlich geäußertem - Grund, er hätte - vorsätzlich - nicht alle Unterlagen erhalten!

    Und selbst wenn, er hätte genügend Berichte gehabt, um sich selbst eine Lagebild zu machen!

    Es kann jedenfalls nicht sein, dass man einen Generalinspekteuer entlässt, nur weil er sich auf dessen Lagebeurteilung verlassen hat! Obwohl die, und irgendwelche Vorkenntnisse der Situation muss er als Ex-Wirtschaftsminister gehabt haben, denn dass diese Situation nicht im Kabinett besprochen wurde, nach all den unsäglichen Peinlichkeiten, die ein McChrystal ausführlich den deutschen Generälen um die Ohren gehauen hat, ist eher auszuschließen!

    Dem Generalinspekteur dann vorzuwerfen, er hätte ihm Unterlagen - wissentlich und mit VORSATZ - vorenthalten - und hätte daher sich kein ordentliches Bild der LAGE machen können, ist für mich kindisch und präpubertär!

    Es mag ja sein, dass Schneiderhahn ihn nicht vollständig informiert hat, dies ist jedoch keine Begründung sich nicht selbst informieren zu können/wollen, anhand der vorliegenden Unterlagen!

    Ich hätte das ganz ganz sicherlich gemacht, deshalb bin ich ja auch .... - und im Gegensatz zu mir Herr zu Guttenberg Verteidigungsminister!
  5. #3074

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Ja meine Güte, nach 8 Jahren immer noch nichts gelernt?
    Da vergessen Sie die ehemalige Sowjetarmee - die hat sich in Afghanistan schon lange vorher eine blutige Nase geholt!
  6. #3075

    Zitat von capu65 Beitrag anzeigen
    Sie haben es nicht verstanden. Natürlich versuchen die "Truppensteller" alles erdenklich mögliche, um die Zustimmung für ihren Afghanistaneinsatz im Volke wieder zurechtzurücken.
    Das müsste dann aber erst ausgetauscht werden.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #3076

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Natürlich kann der Verteidigungsminister jeden General per Zuruf in den vorzeitigen Ruhestand versetzen!

    ABER eben nicht mit - ehrabschneidendem, fadenscheinigem sowei öffentlich geäußertem - Grund, er hätte - vorsätzlich - nicht alle Unterlagen erhalten!

    Und selbst wenn, er hätte genügend Berichte gehabt, um sich selbst eine Lagebild zu machen!

    Es kann jedenfalls nicht sein, dass man einen Generalinspekteuer entlässt, nur weil er sich auf dessen Lagebeurteilung verlassen hat! Obwohl die, und irgendwelche Vorkenntnisse der Situation muss er als Ex-Wirtschaftsminister gehabt haben, denn dass diese Situation nicht im Kabinett besprochen wurde, nach all den unsäglichen Peinlichkeiten, die ein McChrystal ausführlich den deutschen Generälen um die Ohren gehauen hat, ist eher auszuschließen!

    Dem Generalinspekteur dann vorzuwerfen, er hätte ihm Unterlagen - wissentlich und mit VORSATZ - vorenthalten - und hätte daher sich kein ordentliches Bild der LAGE machen können, ist für mich kindisch und präpubertär!

    Es mag ja sein, dass Schneiderhahn ihn nicht vollständig informiert hat, dies ist jedoch keine Begründung sich nicht selbst informieren zu können/wollen, anhand der vorliegenden Unterlagen!

    Ich hätte das ganz ganz sicherlich gemacht, deshalb bin ich ja auch .... - und im Gegensatz zu mir Herr zu Guttenberg Verteidigungsminister!
    Doc,

    irgendwas fehlte mir heute doch noch.

    Worden Sie den Fett markierten Teil mal fundiert begründen was "unsäglichen Peinlichkeiten" sind die MC umdie Ohren gehauen hat.
  8. #3077

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Das müsste dann aber erst ausgetauscht werden.
    Schenkt man den derzeitigen Umfragen Glauben, liegt die Ablehnung dieses friedensschaffenden Einsatzes bei ca. 70%. Sie haben recht, tauschen wir es aus.
  9. #3078

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Es scheint mir hier mehr Rache des Einheitsmeinungsjournalismus zu sein, weil ihnen verwehrt wurde Brenders Vertrag zu verlängern, dafür verspielen die Journalisten mit Lügen den Rest ihrer Glaubwürdigkeit. Guttenberg macht nach wie vor eine gute Figur und sein jetziger Kampf macht ihn noch besser. Denn klar ist, Schneiderhan lügt und jeder der zwischen den Zeilen lesen kann, dem wird das offenkundig.

    "Ja, sagt Schneiderhan, er übernehme die Verantwortung dafür, dass dem Minister nicht alle Berichte über den Raketenangriff vorgelegen hätten. Dafür hätte man ihn gegebenenfalls in den einstweiligen Ruhestand versetzen können, findet er. "

    Das eine Linke Zeitung wie die TAZ hier nicht nachfasst und das Selbstverständnis des SPD-Generals nicht hinterfragt ist bemerkenswert. Denn ein General der zulange an der Spitze war zeigt damit das er kein Respekt mehr hat vor seinem Dienstvorgesetzen und demokratisch gewählten Vorgesetzen und Minister. Guttenberg musste den selbstherrlichen General rasieren zumal er meint entscheiden zu können was die Minister und sogar die Bundeskanzlerin erfahren durften und was nicht. Damit scheint er sich vom Boden des Grundgesetzes entfernt zu haben, dies ist eine spannende Frage und statt einen neu ins Amt gekommenen Minister anzugehen , hätten wirklich gute Journalisten hier nachgehackt. Denn klar ist seine erste Einschätzung zum Luftschlag war kurz nach Amtsantritt und da war er wie jeder neue auf die Expertise seines Hauses angewiesen. Das diese Expertise vom SPD-General manipuliert wurde steht außer Frage, da er dies mehr oder minder zugibt. Inzwischen gibt es Anzeichen dafür das nicht Klein den Luftschlag befohlen hat, sondern mittelbar SPD-General Schneiderhan. Das Guttenberg seine Einschätzung zum Luftschlag von Kunduz geändert hat ist auch einfach zu erklären, er hat im Ministerium aufgeräumt, inzwischen wird selbst von der militärischen Spitze des Verteidigungsministerium der Luftschlag als Fehler eingeräumt, die Kritischen Stimmen wurden vom Selbstherrlichen SPD-General Schneiderhan unterdrückt .

    Ganz meine Meinung. SPON handelt hier wieder einmal als willfähriger Helfershelfer sozialdemokratischer Oppositionspolitik. Jede noch so kleine Erkenntnis, ob nun selbst recherchiert oder nur abgeschrieben, wird zum Nachteil Guttenbergs ausgelegt. Er kann es gar nicht recht machen. Man konnte es in der Redaktion wohl kaum noch abwarten, den beliebten Politiker auseinanderzunehmen und damit eine große "Gefahr" von der geliebten SPD abzuwenden. Nur so ist auch das neue Spiegelthema "Der Entzauberte" zu erklären. Ein Magazin mit journalistischem Anspruch hätte zunächst einmal alle Erkenntnisse des Untersuchungsausschusses abgewartet um dann ein Fazit zu ziehen. Aber da die Meinung bei SPON schon vorgefertigt ist, geht das natürlich so nicht. Scheinbar warten die SPON-Redakteure schon geifernd darauf, wann sie endlich die Meldung "Guttenberg tritt zurück" in fetten tiefroten Lettern auf spiegel.de veröffentlichen können. Soweit wird es hoffentlich nie kommen.
  10. #3079

    Zitat von Rums Beitrag anzeigen
    Im KLEINEN EINMALEINS DER MENSCHENKUNDE heißt es:

    "Die Menschen bleiben sich immer gleich."

    Was bemühen Sie das 21. Jahrhundert?

    -
    Ach, dann hat die Aufklärung bei Ihnen einen großen Bogen gemacht?

    Aber Sie haben Recht, rückwärtsgewandte Meinungen sterben ja nie aus.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.








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