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Sarah Palin - wie geht es für sie weiter?

Schwere Schlappe für die Republikaner bei der US-Präsidentschaftswahl: Bedeutet die Niederlage das politische Ende für Vizekandidatin Sarah Palin? Oder steht ihr eine große Karriere bevor?
  1. #780

    überstürzt?

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Sehr geehrter Herr Vissering..............
    .
    Die Gesundheitsreform ist, handwerklich, falsch und wird keinen Bestand haben. Politisch ist es auch ein Desaster. Eine solche Reform kann nur in einem gesellschaftlichen Konsens erfolgen. Das schnelle Durchdrücken einer solche, weil man gerade eine Mehrheit in beiden Gesetzgebungshäusern hat ist Ausdruck politischem Diletantismus.
    .
    etwas zum "Tempo" der Reform:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2...tsreform-obama

    daraus eine Wertung:
    "Aber die meisten Präsidenten wagten nicht zu handeln. Und wer handelte, scheiterte. Barack Obama ist der Durchbruch gelungen. Auch weil erstmals Ärzte- und Krankenhausverbände, Gewerkschaften, viele Unternehmen und die Pharmaindustrie die Reform unterstützten. Den stärksten Widerstand leistete die Versicherungsindustrie."

    FOX hat das selbstverständlich anders gesehen als die WELT;-). Die Geschichte wird, nach weiteren 50 Jahren, jedenfalls nach unserem Ableben, urteilen, ob Obama ein grosser Präsident war oder ob das 21. Jahrhundert Sarah Palin "gehört".
  2. #781

    Zitat von nahal Beitrag anzeigen
    Hier aber, in beiden Punkten, bin anderer Meinung.
    Das wird vermutlich auf amerikanischem "Schlachtfeld" auch so bleiben ;-). Den tatsächlichen Erfolg oder Mißerfolg der Gesundheitsreform wird man wohl erst im weiteren Verlauf beurteilen können. Es war jedenfalls wichtig sich politisch zu trauen auch in diesem wichtigen sozialen Bereich entscheidende Schritte zu machen. Ihre Suche nach dem großen Konsens richtet sich übrigens an einen amerikanischen Kongress der diese Fähigkeit kaum noch zu haben scheint. Wenn diese Reform keinen Bestand haben sollte, dann weil es eine Reform der Reform gibt (auch bei uns ein Dauerbrenner), nichtsdestotrotz hat es Obama geschafft hier seinen persönlichen Hillary Clinton Moment zu vermeiden und ein gesellschaftlich wichtiges Programm gegen einen mehr ideologischen den wirklich sachbezogenen Widerstand auf den Weg zu bringen, künftige Debatten hierzu werden konsensbetonter verlaufen.
  3. #782

    Zitat von Ulrich Vissering Beitrag anzeigen
    Das wird vermutlich auf amerikanischem "Schlachtfeld" auch so bleiben ;-)....
    Ich kann damit leben, bin sicher Sie auch. :-)
    In diesem Strang gibt es ein problem, dass grundsätzlicher Natur bei fast allen Diskussionen zu sein scheint:

    Eine Zustandsbeschreibung und Versuch einer Analyse, warum Entwicklungen stattfinden, auch wenn diese, in den Augen des
    Autors, wird als Standortbestimmung mißdeutet.
    Der Versuch, die Hintergründe der Tea-Party-Bewegung zu beschreiben, wird als Unterstützung dieser Bewegung durch diesen mißdeutet.
    Wenn man die Gründe versucht zu beschreiben, warum die (falschen) Thesen eines Sarazins, einen so großen Anklang bei großen Teilen der Bevölkerung finden, wird man direkt in einer bestimmten politischen Ecke gesteckt.
    Dabei werden auch die möglicherweise richtigen Anmerkungen eines Sarazins oder einer Palin beiseite geschoben, der Nachrichtenüberbringer wird in Gesamthaftung genommen.
    Diese Debattenritualle verhindern ständig eine Analyse der Problemen.
  4. #783

    Zitat von Kontra Beitrag anzeigen
    Bush soll übrigens einen IQ von 125 haben, reicht nicht für Mensa aber für seine Kritiker allemal...
    Ich befürchte, Sie haben das Komma hinter 12 übersehen.
  5. #784

    Zitat von Kontra Beitrag anzeigen
    Die USA ist einfach wunderbar, gerade wegen G.W.Bush, Reagan und last but not least Schwarzenegger, wir haben damals Schröder gewählt wie abartig ist das denn.
    Ab und an leisten.....
    Wollen Sie uns damit etwa sagen, dass die Republikaner auch den Rock`n Roll, den Jazz und den Blues erfunden haben?
    War das nicht eher so, dass die Republikaner diese Musikrichtungen immer als unamerikanische Urwaldmusik bezeichnet und bekäümpft haben?
    Das bezeichnet man dann als Freiheit?
  6. #785

    Zitat von Knippi2006 Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, Sie haben das Komma hinter 12 übersehen.
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/1...2CBBD60.d03t01


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