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Polen und Deutschland – eine ganz normale Nachbarschaft?

Während der Europameisterschaft werden zehntausende Deutsche im Nachbarland Polen erwartet. Doch ein Blick in die Geschichtsbücher macht klar: Es gibt wenige Staaten, die mit ihren Nachbarn eine solch wechselhafte Beziehung zueinander hatten wie Polen und Deutschland. Was meinen Sie - haben wir zu unseren östlichen Nachbarn eine ganz normale Nachbarschaft?
  1. #20

    Zitat von matthias schwalbe Beitrag anzeigen
    Berg, irgendwie merkt man es doch, dass bei Ihnen deutsch-polnische Geschichte scheinbar erst mit IHRER Geburt beginnt.
    Es ging um die fünfziger/sechziger Jahre: ray an mich in #17:"Es würde mich erstaunen, wenn Sie das damals in den Fünfzigern und Sechzigern vor Ort anders erlebt hätten." - Und damit ich zu Ihrer biologischen Weiterbildung beitragen kann: vor meiner Geburt konnte ich nichts wahrnehmen.

    Und inwieweit sind Sie denn nun von der ganz normalen deutsch-polnischen Nachbarschaft berührt?
  2. #21

    Polen und Deutschland - eine ganaz normale Nachbarschaft?

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Das ist doch nur ein willkürliches zusammengewürfeltes Sammelsurium von gäääähn abgegriffenen Denkklischees. "Die Partei" - "Was das Volk zu sagen hatte" - was soll das? Ich schilderte einen einfachen geografischen Fakt und die Unterschrift des SPD-Genossen Grotewohl, womit dem Sie offenbar nicht umgehen können.

    Und ein Vergleich zur Grenze in die Schweiz ist witzlos: D überfiel Polen, schon vergessen? Die "ganz normale Nachbarschaft" musste erst wieder aufgebaut werden.

    Und was mich selber (in Dresden)betrifft: 1945 war ich 10 Jahre alt, und an Polen haben wir keinen Gedanken verloren. In den 60ern fuhren wir das erste Mal hin und her: Zakopane, Krakau usw.
    Wir haben 1970 in West - Berlin eine Dresdenerin (Rentnerin) kennen gelernt , die für ihre Familie - im Tal der Ahnungslosen (so nannten sie Dresden selbst) hier etwas organisieren wollten. Wir sinbd heute noch - nun schon mit den Enkeln - immer noch wir Familie verbandelt.
    Ach ja, der "Genosse Grotewohl" Gott hab ihn selig - Polen hat erst 1922 Russland ohne Kriegserklärung überfallen und ist dann - auch durch die Morde in der Weimarer Republik an der deutschen Landbevölkerung - berühmt berüchtigt geworden - steht aber in jedem seriösen Geschichtsbuch drin - meins ist von Mohn-Bertelsmann 1975-. Ja, und dann hat sich Polen unter Hitler in Deutschland fast 4 Jahre ab 1936 - in Karina Hall bei den Nazigrößen aufgehalten und fröhliche Feste gefeiert, wobei auch der oberste Prior von Polen Pamphlete über jüdische Bürger geschrieben hat . Kommen Sie mal aus ihrer ahnungslosen Ecke raus und lesen Sie Geschichte.
    Überdies ist für mcih der Nationalsozialismus gemauso brutal wie der Sozialismus-Kommunismus - oder wissen Sie nicht, dass sowqohl deutsche als auch jüdische Polen bei den Greueltaten der Polen in Kirchen verbrannt wurden? Oder nennen Sie mir eine evangelische Kirche in Polen - sie werden keine mehr finden, die sind nun alle katholisch - seltsamerweise -.
  3. #22

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Kommen Sie mal aus ihrer ahnungslosen Ecke raus und lesen Sie Geschichte.
    Überdies ist für mcih der Nationalsozialismus gemauso brutal wie der Sozialismus-Kommunismus - oder wissen Sie nicht, dass sowqohl deutsche als auch jüdische Polen bei den Greueltaten der Polen in Kirchen verbrannt wurden? Oder nennen Sie mir eine evangelische Kirche in Polen - sie werden keine mehr finden, die sind nun alle katholisch - seltsamerweise -.
    Was werfen Sie mir hier vor? Ein Forist fand Brandt und KSZE als ersten Schritt zur Annäherung. Diesen "ersten Schritt", gemeint war nach dem Weltkrieg, musste notgedrungen der Staat tun, der am westlichen Ufer der Oder-Neiße-Linie lag. Nicht mehr und nicht weniger. Ihr Studium der Geschichte Europas können Sie gerne fortsetzen, da das Ihren Ärger daüber offenbar stärkt.
  4. #23

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Ich wies nur darauf hin, wer als erster nach 45 auf deutscher Seite die nachbarschaftlichen Verhältnisse hergestellt und gepflegt hat - nicht mehr und nicht weniger - nämlich die Ostdeutschen, übrigens heute immer noch!

    Und die "bundesdeutsche Ignoranz" hat einen Namen:
    Ihre sogenannten Ostdeutschen haben überhaupt nichts hergestellt mit der polnischen Seite.

    In Ostdeutschland ( was die Bevölkerung betraf ) herrschte genau so eine Ignoranz gepaart mit den üblichen Vorurteilen.

    Die von oben verordnete "Völkerfreunschaft" von den Genossen
    hier als Volkeswille auszugeben ist einfach falsch.

    PS: Im übrigen lag die "DDR" seit der Gründung ( die Regierenden ) mit der polnischen Seite ( Regierung ) im Clinch wegen Grenzstreitigkeiten .


    1986 bis 1988 kam es kurzzeitig zur Konfrontation zwischen Einheiten der Volksmarine der DDR und polnischen Seestreitkräften in einem umstrittenen Grenzgebiet in der Oderbucht, letztere wurden abgedrängt. Im Vertrag über die Abgrenzung der Seegebiete in der Oderbucht vom 22. Mai 1989, der ersten Grenzberichtigung seit 1949, wurde eine Einigung erzielt, bei der etwa zwei Drittel des strittigen Seegebiets der DDR zugesprochen wurden. Der Grenzverlauf wurde im Deutsch-Polnischen Grenzvertrag vom 14. November 1990 bestätigt.

    Volksmarine
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  5. #24

    Duell auf Augenhöhe....

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Wir haben 1970 in West - Berlin eine Dresdenerin (Rentnerin) kennen gelernt , die für ihre Familie - im Tal der Ahnungslosen (so nannten sie Dresden selbst) hier etwas organisieren wollten. Wir sinbd heute noch - nun schon mit den Enkeln - immer noch wir Familie verbandelt.
    Ach ja, der "Genosse Grotewohl" Gott hab ihn selig - Polen hat erst 1922 Russland ohne Kriegserklärung überfallen und ist dann - auch durch die Morde in der Weimarer Republik an der deutschen Landbevölkerung - berühmt berüchtigt geworden - steht aber in jedem seriösen Geschichtsbuch drin - meins ist von Mohn-Bertelsmann 1975-. Ja, und dann hat sich Polen unter Hitler in Deutschland fast 4 Jahre ab 1936 - in Karina Hall bei den Nazigrößen aufgehalten und fröhliche Feste gefeiert, wobei auch der oberste Prior von Polen Pamphlete über jüdische Bürger geschrieben hat . Kommen Sie mal aus ihrer ahnungslosen Ecke raus und lesen Sie Geschichte.
    Überdies ist für mcih der Nationalsozialismus gemauso brutal wie der Sozialismus-Kommunismus - oder wissen Sie nicht, dass sowqohl deutsche als auch jüdische Polen bei den Greueltaten der Polen in Kirchen verbrannt wurden? Oder nennen Sie mir eine evangelische Kirche in Polen - sie werden keine mehr finden, die sind nun alle katholisch - seltsamerweise -.
    Was Sie hier vorführen, ist eine lästige Geschichtsklitterung vom feinsten, die eine linkslästige nach sich zieht ... wohl alte Schulen, die graue vor(nach)geschichte Polens wurde wohl aus dem Buchlein ausradiert, oder finden sich da auch "ausgewogene" Berichte über DIE polnische Greueltaten.
  6. #25

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen

    Und inwieweit sind Sie denn nun von der ganz normalen deutsch-polnischen Nachbarschaft berührt?
    Nun Berg, korrekte Frage= korrekte Antwort: Die Polen machen den besseren Löwenzahnblüten-Erdbeeren-Brotaufstrich, das hat mich doch schon sehr berührt!
  7. #26

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Ihre sogenannten Ostdeutschen haben überhaupt nichts hergestellt mit der polnischen Seite.

    In Ostdeutschland ( was die Bevölkerung betraf ) herrschte genau so eine Ignoranz gepaart mit den üblichen Vorurteilen.

    Die von oben verordnete "Völkerfreunschaft" von den Genossen
    hier als Volkeswille auszugeben ist einfach falsch.

    PS: Im übrigen lag die "DDR" seit der Gründung ( die Regierenden ) mit der polnischen Seite ( Regierung ) im Clinch wegen Grenzstreitigkeiten .

    1986 bis 1988 kam es
    Also auch Sie können mit der einfachen Tatsache der Oder-Neiße-Grenzlinie zwischen Polen und Ostdeutschland nicht umgehen und nutzen auch dieses Thema, um Theorien von "Regierenden", "sog. Ostdeutschen", "Genossen" und "Bevölkerung" aufzutischen.Wenn es Sie beruhigt: denken Sie, was Sie wollen. Wir Ostdeutschen in Ostdeutschland haben 40 Jahre die Grenze Polen-Ostdeutschland bewahrt. Es war nicht Willi Brandt.
  8. #27

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Wir Ostdeutschen in Ostdeutschland haben 40 Jahre die Grenze Polen-Ostdeutschland bewahrt. Es war nicht Willi Brandt.
    Anscheinend aber habt "IHR" das nicht perfekt durchgezogen- sonst würden unsere lieben polnischen Nachbarn nicht so vülle- speziell EURE- schönen neuen Westautos bei EUCH wegfahren...
  9. #28

    Wie bitte ?!

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Was werfen Sie mir hier vor? Ein Forist fand Brandt und KSZE als ersten Schritt zur Annäherung. Diesen "ersten Schritt", gemeint war nach dem Weltkrieg, musste notgedrungen der Staat tun, der am westlichen Ufer der Oder-Neiße-Linie lag. Nicht mehr und nicht weniger. Ihr Studium der Geschichte Europas können Sie gerne fortsetzen, da das Ihren Ärger daüber offenbar stärkt.
    Verehrter Forist Berg, Sie liegen aber völlig daneben. Der erste Schritt zur Annäherung und Aussöhnung nach dem zweiten Weltkrieg war der Kniefall von Warschau durch Willy Brandt am 7. Dezember 1970.
  10. #29

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Also auch Sie können mit der einfachen Tatsache der Oder-Neiße-Grenzlinie zwischen Polen und Ostdeutschland nicht umgehen und nutzen auch dieses Thema, um Theorien von "Regierenden", "sog. Ostdeutschen", "Genossen" und "Bevölkerung" aufzutischen.Wenn es Sie beruhigt: denken Sie, was Sie wollen. Wir Ostdeutschen in Ostdeutschland haben 40 Jahre die Grenze Polen-Ostdeutschland bewahrt. Es war nicht Willi Brandt.
    Die Ostdeutschen haben in all den Jahren das getan, was die Russen wollten. Was für eine naive Verklärtheit, den Ostdeutschen einen Heiligenschein im Umgang mit Polen zu geben, sie hatten ganz einfach nichts zu sagen, Null-Komma-Nichts.
    Die erste Handlung von Bedeutung war der Besuch Willi Brandts.
    Im übrigen haben die Polen die Ostblockzeit mit wesentlich mehr Stolz und Würde überstanden als die Ostdeutschen.








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