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Obama - gutes Ölkrisen-Management?

Barack Obama gerät in der US-Ölkatastrophe in Louisiana zunehmend unter Druck: Der US-Präsident wird heftig kritisiert, weil er sich in der Krise weiter auf BP verlässt. Hat Barack Obama das Krisenmanagement im Griff?
  1. #1

    Andere Optionen?

    Geschludert worden ist vor allem in der Vergangenheit. Die Tiefseebohrungen hätte nur unter anderen Sicherheitsauflagen durchgeführt werden dürfen. Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist guter Rat teuer. Offenbar hat niemand so richtig gute Antworten darauf, wie man das Leck verschließt. Woher soll Obama die nehmen?

    Mehr als alle Ansätze zum Abdichten mit den nötigen Ressourcen zu unterstützen und anschließende Schadensbegrenzung/-seitigung zu treiben, wird nicht möglich sein. Wirklich schön ist das alles nicht, vor allem in der Region - Amerika hat seinen Umwelt-GAU.
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama gerät in der US-Ölkatastrophe in Louisiana zunehmend unter Druck: Der US-Präsident wird heftig kritisiert, weil er sich in der Krise weiter auf BP verlässt. Hat Barack Obama das Krisenmanagement im Griff?
    Was soll er machen? Tauchen und sich draufsetzen?
  3. #3

    Zitat von Haio Forler Beitrag anzeigen
    Was soll er machen? Tauchen und sich draufsetzen?
    Ja, ne... wäre Bush das gewesen, wänrem it absoluter Sicherheit die Kommentare sehr viel bösartiger ausgefallen.

    Es ist aber aschon richtig, weder Bush noch Obama können zaubern.
  4. #4

    ...

    Zitat von nurmeinsenf Beitrag anzeigen
    Offenbar hat niemand so richtig gute Antworten darauf, wie man das Leck verschließt. Woher soll Obama die nehmen?
    Nicht? Der Iran hat angeboten das Leck zu schließen, die meinten das es eine Kleinigkeit wäre. Aber da gibts ja momentan Stress mit Atomverhandlungen und da kann man ja nicht so einfach die Hilfe annehmen. Und noch dazu schuldet man dann dem Iran noch etwas, das geht ja mal garnicht. Da wird lieber der Golf von Mexiko geopfert. ;)
  5. #5

    Technik, Know-how, Manpower

    "Den staatlichen Krisenteams fehlt Technik, Know-how, Manpower"

    Wo ist der legendäre Patriotismus der Amis?
    Daß es an Technik und Know-how fehlt, leuchtet ein.
    Frage: Wie sieht es damit bei uns aus?
    Sind zwar "nur" 70 Meter, aber die müssen auch bewältigt werden, im Falle des Falles.
    Manpower fehlt?
    Ein 300Millionen-Volk und keine Manpower?
    Wenigstens die Küstenbewohner könnten Hand anlegen und Säuberungsaktionen organisieren.
    Auch wenn es nichts nützt, käme es besser in den Medien rüber.
    Mir scheint, daß das den meisten Amerikanern am Popöchen vorbei geht.
    Dann fahren sie eben woanders hin, zum Baden.
    H.
  6. #6

    Ölkrise

    hoffe nur, daß das Öl dort bleibt, wo es herkommt und nicht über den Golfstrom bei uns an der Nordseeküste landet.
  7. #7

    Ölteppich im Golf von Mexiko

    fehlen nur noch Hurricans, um das Ganze gut durchzumischen und den Amis um die Ohren zu klatschen.
  8. #8

    ...

    Ich habe mich schon gefragt, wann diese unglaublich riesige ökologische Katastrophe endlich wieder den Platz einnimmt der ihr gebührt!
    Milliarden Tiere auf dem Wasser, unter Wasser und zu Lande sterben täglich einen elendigen Tod. Die gesamte Tier- und Pflanzenwelt wird auf Jahrzehnte hin vergiftet, da sich Öl und Giftstoffe in der Nahrungskette anreichern.
    Die gesamte Menschheit ist betroffen, da das Öl durch die Strömungen in alle Weltmeere verteilt werden wird.
    Man stelle sich nur Fischschwärme vor, die aus hunderttausenden Tiere bestehen, wie sie durch die Unterwasser-Ölwolken schwimmen und sich dabei die Kiemen mit diesem stinkenedn Giftzeug verkleben und tot zu Boden sinken.
    Insekten, (brütende) Vögel, Amphibien, Fische, Plankton, Meeressäuger wie Wale oder Delphine - die Aufzählung könnte man endlos fortsetzen.
    BP und Konsorten sollten als das behandelt werden, was sie sind - als Verbrecher und die Katastrophe die verursacht wurde, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und kriminelle und rücksichtslose Ausbeutung der Natur.
    BP und seine Gier nach Öl und Profit sind "the weapon of mass destruction".
    BP und Konsorten sollte der Pozess gemacht und anschließend zerschlagen und verkauft werden, um mit dem Geld die ökologischen Folgen der Katastrophe einigermaßen zu beseitigen!
  9. #9

    nein, oder ist irgendwas erfolgreich passiert?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama gerät in der US-Ölkatastrophe in Louisiana zunehmend unter Druck: Der US-Präsident wird heftig kritisiert, weil er sich in der Krise weiter auf BP verlässt. Hat Barack Obama das Krisenmanagement im Griff?
    Nein, er hat es sicher nicht im Griff, aber aus meiner Sicht wäre das in erster Linie eine Sache die die Betreiber im Griff haben müssten. Es ist ja nicht so, wie bei unseren Kernkraftwerken, bei denen der Staat sich in den Vordergrund gedrängt hat, was die Endlagerung von verstrahlten Abfällen betrifft.

    Wer Tiefseebohrungen plant, der sollte immer einen getesteten Plan B haben, bei dem Pannen bis Katastrophen durchgespielt und deren Beseitigung in der Praxis geprobt werden. Technik neigt dazu aus irgendwelchen Gründen zu versagen, Menschen sowieso.


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