Die durch die das schwere Erdbeben verursachten Atomunfälle in Japan rücken die Sicherheitsfrage auch in Deutschland wieder in den Fokus der Debatte: Wie katastrophensicher sind Atomkraftwerke? Müssen wir die Debatte um die Atomkraft wieder neu aufnehmen?
Zugegeben, das war etwas (zu) polemisch und zu allgemein.
Gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht über die dänische Insel Samsö gesehen. Die tun etwas: Die haben sich, mit Wind-, Sonnen- und Biomassekraftwerken (Verfeuern des Strohs, also nicht von extra angebauten Pflanzen) energie-autark gemacht. Da ist ein Wettbewerb der Bewohner ausgebrochen, dass jeder bei der Energieerzeugung noch ein bisschen besser als sein Nachbar sein will. Kurz gesagt: Die tun was.
Was passiert stattdessen in Deutschland:
Man protestiert gegen den Bau von Pumpspeicherwerken, vorneweg die Grünen.
In Bayern werden per Volksabstimmung in mehreren Gemeinden geplante Solaranlagen abgelehnt.
Windkraftanlagen werden in einer Spiegel-Titelstory als "größte Landschaftszerstörung seit dem Dreißigjährigen Krieg" abgelehnt. Offshore-Anlagen in Nord- und Ostsee sowieso, wegen der Schweinswale und der Touristen. (Übrigens: Auch da tun die Dänen was, anstatt zu jammern. Sogar die Briten sind da weiter als wir, wie ich vor 2 Jahren in Wales sehen konnte).
Erwärmekraftwerke sind sowieso böse, weil es Erdbeben und andere geologische Verwerfungen auslöst.
Und so weiter und so fort.
Darüber soll ich mich freuen?
Bei uns sagt man: Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen bekommen.
Vielleicht landen morgen Aliens und bringen uns saubere Energie. Vielleicht haben wir in hundert Jahren Steckdosen direkt an der Sonne. Vielleicht trifft und aber auch morgen ein Killerasteroid. Sind das Möglichkeiten oder Argumente?
Tatsache ist ein AKW "kann" in die Luft fliegen.
Tatsache ist, dass es laut offensichtlich" veralteter Statistik nur alle 100000 Jahre passiert.
Was statistisch heißt: Es GIBT den GAU sicher, nur wann ist unsicher.
Sie wetten auf den letzten Abschnitt und ich befürchte es liegt im ersten.
Sie können gerne auf der Rennbahn oder im Lotto wetten, aber bitte nicht mit unser aller Leben als Einsatz.
Sie haben vollkommen recht. Vor dem Hintergrund von Fukushima, haben eben manche Foristen Ihre Sorgen über CO2 und Klimawandel hintendrangestellt, und die Sorge über das Risiko weiterer Atomunfälle im , naja, eigentlich doch recht überschaubarem Rahmen bis zum eh schon geplanten Ausstieg, ist Subjektiv gewachsen.
Manche geben das auch zu und sagen, der Golfstrom wird schon nicht kippen wegen dem bissl extra CO2, wenn wir fossile Brennstoffe hernehmen, um Atomstrom so schnell wie möglich zu ersetzen. Andere zieren sich noch ein bischen, vielleicht weil Sie das nocht nicht genug durchdacht haben.
Da mag man sich darüber amüsieren, daß Standpunkte so schnell verlagert werden, oder auch nicht.
Wenn morgen Holland und/oder Bangladesh geflutet sind, und möglicherweise nur noch in Teilen wieder auftauchen, könnten diese Meinungen wieder umschwenken.
Ich denke es wird keinen Konsens darüber geben, was denn nun gefährlicher ist.
Solche Probleme tauchen ja bei jeder Art der Energiegewinnung und Verteilung auf und sie sind lösbar.
Das wäre doch mal eine schöne Aufgabe für unsere Globalisierungsfans ein Szenario zu entwickeln, wie die Energieerzeugung und Verteilung weltweit am effektivsten zu koordinieren wäre ;-)
völlig ihrer meinung-
das endlager im all ist EINE denkbare Lösung
http://www.makuzei.de/
denk ich, nun ein vernünftiger Mann. Und dann wieder so ein Klops.Der CEO von EON sagt er habe seine besten Spezialisten dort unten,die Franzosen sind da, die Amerikaner ich bin sicher alle führenden Wissenschaftler und Techniker sind weltweit in die Informationsstränge eingebunden. Die Amerikaner fordern 80 km Sicherheitskreis, die Japaner haben Probleme 30 km zu evakuieren. Das sind alles Dummköpfe, nur hier im Forum sitzen die einzigen wahren Experten. Sie wissen also genau dass diese Sicherheitszone Blödsinn ist und die Japaner sollen ruhig ein bisschen näher ran. Mir fehlen die Worte. Ein Doc.moe , der sagt er sei ein Ingeneur nennt den Sicherheitsgewinn marginal egal ob das Ding 250 km von Tokio( 35 Mill.Menschen) entfernt steht oder nur 20 km?
Ob man Hamburg oder Frankfurt evakuieren muß oder nicht - marginaler Sicherheitsgewinn. Ob man tausende Tonnen mehr oder weniger radioaktiven Müll hat- marginal? Aber paar Kilowatt mehr Strom das ist eine Frage des Seins oder Nichtseins? Ich fasse es nicht. Sie sind doch kein Dummkopf, was soll das also?
Und unterschätzen Sie nicht den physischen und psychischen Wert von Frieden in einem Volk. Wir Deutschen können ein Lied davon singen.