Die durch die das schwere Erdbeben verursachten Atomunfälle in Japan rücken die Sicherheitsfrage auch in Deutschland wieder in den Fokus der Debatte: Wie katastrophensicher sind Atomkraftwerke? Müssen wir die Debatte um die Atomkraft wieder neu aufnehmen?
Wenn Sie sich die Mühe machen würden, mein Posting zu kommentieren, anstelle sich ausschließlich an 20 oder 35% aufzuhängen, würde ich das ernsthaft begrüßen
Was hat der Anteil an Material an meiner Grundaussage zu zun, bzw was ist denn Ihre Schlussfolgerung.
Asse war kein Lager der AKW Betreiber, sondern ein staatliches, der es salopp"nicht gerafft hat, zuwenig Fachkompetenz.
Aber zu Ihrem Vorwurf:
Vielleicht sollten sie das bestimmt richtige "Greenpeacedokument", welches Sie verlinkten einmal lesen
Greenpeace spricht von 35% eingelagertes Material der heutigen Privatkonzerne. (ich sprach von 20%)
Greenpeace kommt mit allen radioaktiven Müllen zusammen auf 100% Asseinhalt
Seltsam nur, das Greenpece "vergessen" hat, das Bundeswehr, BVaywa, BASF usw auch Material angeliefert haben
Zudem, und das sollte man auch dazu erwähnen, trickst Greenpece, indem Müll aus der Karlsruher Versuchsanstalt nicht Karlsruhe, sondern ENBW zugeschoben wird.
http://www.heise.de/tp/artikel/29/29801/1.html
Hintergrund:
Karlsruhe forschte an der Wideraufbereitung und nahm diese von Obrigheim (ENBW) in großem Stil an.
Letztendlich wurde es später in die Asse verfrachtet.
nur dadurch kommt Greenpeace auf diese 35%
Als allergrößten Gipfel der Volksverdummung rechnet Greenpeace den Materialanteil in Strahlungsanteil um.
Wie wenn es keine Grenzwerte für den einzulagernden Müll gegeben hätte
Dadurch behauptet Greenpeace salopp:
71% der Radioaktivität kommt von den AKW Betreibern
Deswegen sollen die 4 EVUs nun zahlen
Diese hätten das meiste Strahlungsmaterial eingelagert, der "Umweg" über Karlsruhe war lediglich ein "Trick" der EnbW (über die Konzerneigene Tochter in Karlsruhe;-)
Wie gut das Arsen nicht strahlt;-), wurde bestimmt auch über Karlsruhe umgeleitet
Inwieweit man nun dem damals staatlichen Konzern ENBW, welcher seinen Abfall ebenfalls an eine staatliche Anstalt Karlsruhe lieferte, die es dann widerum in die Asse schickten für den Müll verantwortlich machen kann ist fragwürdig
Das Karlsruhe den Müll wollte, wird nicht kommentiert
Das Asse als Versuchsanstalt den Müll auch wollte, wird nicht kommentiert
Ob man sich dann des weiteren über Strahlungsmengenanteil unterhalten kann ist noch viel Fragwürdiger
Fakt ist eher : Das Helmholtztzentrum bzw der Vorgänger waren schlicht komplett überfordert.
Lesenswert nebenbei:
Die Asse Lüge
Das sollte man meinen, daß es die Entscheidung der Norweger ist - hier ihn diesen Foren gewinnt man allerdings den Eindruck, daß es eine Entscheidung der deutschen Öko-Fraktion ist, was die Norweger weisungsgemäß mit ihrem Strom anzufangen haben - finden Sie nicht?
Das halte ich auch für eine sehr charmante Idee; nur leider dürfte sie an schlichtem Mangel an Masse scheitern - aber das finden Sie sicher nicht?
Oh oh oh - jetzt vertun Sie sich aber. Ich sagte, daß es den Norwegern zu blöd sein könnte – und nicht, daß die Norweger blöd wären, das haben Sie sich jetzt ausgedacht. Und daß das Kabel von deutscher Seite auf Eis gelegt wurde, ist auch ein bißchen sehr falsch - die norwegisch-schweizerische Betreibergesellschaft hat ihren Antrag vorerst zurückgezogen: Hat Ihnen das noch niemand in diesen Foren erzählt?
Also, dafür, daß Sie keine Meinung dazu haben, äußern Sie sich aber sehr meinungsstark und dezidiert- finden Sie nicht?
Sie sind also GEGEN Klimaschutz? Obwohl die Welt direkt auf die 2 Grad ultimative Erwärmung zusteuert, nah der der Planet außer Kontrolle gerät, ja? Sie sind also ein zynischer Klimaleugner, wie die Klimagläubigen das bezeichnen? Wunderbar, willkommen im Club.
Aber sagen Sie das nicht beim PIK-Potsdam, beim IPCC, bei der EU-Klima-Kommissarin oder bei Greenpeace. Da könnten Sie von den richtig harten Öko-Rolltrupps irgendwann Besuch kriegen, wie man androht - they know where you live, wie zusammengefaßt HIER nachzulesen:
http://motls.blogspot.com/2010/04/gr...-you-live.html
Zitat:
3 Empfehlungen für eine Kommunikationsstrategie
3.1 strategie ~nd Kernbotschaften
Strategisches Hauptziel ist die positive Beeinflussung der Kernenergiedebatte, um die
Grundlage für eine Verlängerung der Restlaufzeiten zu schaffen. Die Thematlsierung der
Kernenergie im Wahlkampf ist daher nicht im Sinn von _ Kernkraft, da hier das Thema
nicht lösungsorientiert sondern polemisch debattiert wìrd.
Die Parteien werden jedoch
die Kernkraft auf die Wahlkampf-Agenda setzen.
_ sollte daher drei Teilziele verfolgen,
um sein strategisches Hauptziel zu erreichen:
die Befürworter in der Wahlkampfphase argumentativ stärken und ausrüsten,
mit neuen Argumenten eine Eskalation der Debatte verhindern und Brücken ins andere
Lager erhalten und ausbauen,
die der Kernkraft gegenüber Unentschlossenen argumentativ und emotional überzeugen.
Das Argument der Versorgungssicherheit und der notwendigen Bedingung der nationalen
und internationalen Kimaschutzziele (Kernenergie + EE :: KlImaschutz + Versorgungssicherheit)
ist das Top-Thema der energiepolitischen Debatte. Auf der emotionalen
Ebene gibt dieses Thema Hoffnung für die Zukunft.
Die Meinungsführerschaft in der Debatte um ein sicheres Endlager ist bislang bei den
Kernkraftgegnern. .. wir dieses Thema besetzen, Lösungen anbieten und die
Meinungsführerschaft übernehmen. Auf der emotionalen Ebene nimmt Endlager Debatte damit eine
große Unsicherheit, die in der Bevölkerung vorherrscht. Zitatende
Die netten Leute von der Atomindustrie helfen den armen Menschen in Deutschland beim denken!
Quelle:http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...rnernergie.pdf
Das ist eine sehr schöne politische Formulierung dafür, daß man die gestern verkündete existentielle Weltuntergangsdrohkulisse, mit der man die weltweiten Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen unter Androhung von Feuer und Schwefel mal eben sachzwanghaft umkrempeln wollte, heute zweckdienlich in der Ablage zwecks späterer eventueller Neuvorlage verschwinden läßt. Weltuntergang als "gesellschaftliches Stückwerk"? LOL.
Nein, schon deswegen nicht, weil eine "Parabel" kein "Analogon" ist. Sie meinen eventuell "Metapher", in strenger Abgrenzung zur Metonymie. Man könnte evtl. auch von einer Katachrese sprechen. Aber sei's drum. Daß Sie den Klima-Weltuntergang als "Heuschnupfen" bezeichnen, dürfte aus Sicht der ganz harten Klimaschützer eher als interessengeleiteter Euphemismus zu bezeichnen sein.
Ja. Eine lockere, undogmatische Änderung der Prioritäten vom Weltuntergang zum Nichtmehrweltuntergang ist in der Tat in der medialen Hysterie-Gesellschaft gang und gäbe. Läßt sich auch als situationsabhängiges, chronisches Wendehals-Syndrom bezeichnen.
Schön. Wir halten also fest, daß der direkt bevorstehende Kernenergie-Weltuntergang in Gefahrenabwägung wesentlich schlimmer ist als der direkt bevorstehende Klima-Weltuntergang. Freut mich zu hören. Ich werde das zitieren, wenn ich wieder was von ersaufenden Eisbären und CO2-Einsparung lese.
Och, und ich hatte sie für durchaus poetisch gehalten, auch wenn sie nicht im Versmaß daherkommen. Aber das könnte ich ändern...
Die Ideen zu Speichern sind doch da und hier schon x mal
verlinkt.
Meine Mitarbeit bei Speichern war konkret z.B. PSKW Markersbach
und teilweise bei Goldisthal.Ich weiß daher relativ
gut ,was geht und was nicht.
Problem in Deutschland ist halt nur,alles Neue (auch alt Bewährtes)ist gut,richtig,muß gemacht werden,nur nicht
in "Sichtweite der eigenen Hütte".
Und da kann der Radius nicht groß genug sein.
Egal ob unter oder über der Erdoberfläche.
Und:
Was versten Sie unter dezentrale Versorgungsnetze
und wofür?
Richtig interessante Studien bestellt Greenpeace.
Das ändert aber nicht daran, dass Greenpeace lügt, betrügt und terrorisiert.
Aus irgendein Grund gehen jedoch die Freaks die das alles als Rollkommando erledigen meist straffrei aus oder kriegen lächerliche Strafen, die aus unversteuerten Spendengeldern beglichen werden.