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Nach der nuklearen Katastrophe von Japan: Was wird aus der Atomenergie?

Die durch die das schwere Erdbeben verursachten Atomunfälle in Japan rücken die Sicherheitsfrage auch in Deutschland wieder in den Fokus der Debatte: Wie katastrophensicher sind Atomkraftwerke? Müssen wir die Debatte um die Atomkraft wieder neu aufnehmen?
  1. #16050

    Zitat von bernhardt11 Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, Sie reden Blech:
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...ar_Tabelle.pdf

    Schauens oben rechts, da stehen die Fakten zu den abgeladenen radioaktiven Mengen aus Kernkraftwerken bzw. der Energiewirtschaft.

    Dass Sie immer noch versuchen die Leute zu belügen und zu verscheißern, ist bedauerlich. In den Himmel lässt man Sie nicht.
    Stimmt, die Kraftwerke haben erheblich weniger als 20% beigetragen.
    Viele die Kraftwerke zugeordnet wurden kommen über Umweg der Forschungaanlagen wo die Abfälle für Testzwecke benötigt wurden. Gilt auch für WAK.
  2. #16051

    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Hi Petra, nicht hyperventilieren, Schaum vom Mund abwischen und in eine Tüte atmen, das soll beruhigend wirken.

    Ihre Texte werden ja immer schärfer (oder Gaga?), sind Sie etwa rollig? Da soll, so habe ich gehört, eine kalte Dusche helfen, zumindest vorübergehend.
    die üblichen sachargumente von grosser geistiger kraft aus unserer öko-ecke.
  3. #16052

    Zitat von bernhardt11 Beitrag anzeigen
    Mit Verlaub, Sie reden Blech:
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...ar_Tabelle.pdf

    ......
    Wenn Sie sich die Mühe machen würden, mein Posting zu kommentieren, anstelle sich ausschließlich an 20 oder 35% aufzuhängen, würde ich das ernsthaft begrüßen

    Was hat der Anteil an Material an meiner Grundaussage zu zun, bzw was ist denn Ihre Schlussfolgerung.
    Asse war kein Lager der AKW Betreiber, sondern ein staatliches, der es salopp"nicht gerafft hat, zuwenig Fachkompetenz.

    Aber zu Ihrem Vorwurf:

    Vielleicht sollten sie das bestimmt richtige "Greenpeacedokument", welches Sie verlinkten einmal lesen
    Greenpeace spricht von 35% eingelagertes Material der heutigen Privatkonzerne. (ich sprach von 20%)
    Greenpeace kommt mit allen radioaktiven Müllen zusammen auf 100% Asseinhalt
    Seltsam nur, das Greenpece "vergessen" hat, das Bundeswehr, BVaywa, BASF usw auch Material angeliefert haben

    Zudem, und das sollte man auch dazu erwähnen, trickst Greenpece, indem Müll aus der Karlsruher Versuchsanstalt nicht Karlsruhe, sondern ENBW zugeschoben wird.
    http://www.heise.de/tp/artikel/29/29801/1.html
    Hintergrund:
    Karlsruhe forschte an der Wideraufbereitung und nahm diese von Obrigheim (ENBW) in großem Stil an.
    Letztendlich wurde es später in die Asse verfrachtet.
    nur dadurch kommt Greenpeace auf diese 35%

    Als allergrößten Gipfel der Volksverdummung rechnet Greenpeace den Materialanteil in Strahlungsanteil um.
    Wie wenn es keine Grenzwerte für den einzulagernden Müll gegeben hätte
    Dadurch behauptet Greenpeace salopp:
    71% der Radioaktivität kommt von den AKW Betreibern
    Deswegen sollen die 4 EVUs nun zahlen


    Diese hätten das meiste Strahlungsmaterial eingelagert, der "Umweg" über Karlsruhe war lediglich ein "Trick" der EnbW (über die Konzerneigene Tochter in Karlsruhe;-)
    Wie gut das Arsen nicht strahlt;-), wurde bestimmt auch über Karlsruhe umgeleitet



    Inwieweit man nun dem damals staatlichen Konzern ENBW, welcher seinen Abfall ebenfalls an eine staatliche Anstalt Karlsruhe lieferte, die es dann widerum in die Asse schickten für den Müll verantwortlich machen kann ist fragwürdig
    Das Karlsruhe den Müll wollte, wird nicht kommentiert
    Das Asse als Versuchsanstalt den Müll auch wollte, wird nicht kommentiert

    Ob man sich dann des weiteren über Strahlungsmengenanteil unterhalten kann ist noch viel Fragwürdiger


    Fakt ist eher : Das Helmholtztzentrum bzw der Vorgänger waren schlicht komplett überfordert.

    Lesenswert nebenbei:
    Die Asse Lüge
  4. #16053

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    schon so oft durchgekaut worden, dass es allmählich schmerzt.Es ist deren Entscheidung, wie sie ihre Stromproduktionund die Distribution handeln.
    Das sollte man meinen, daß es die Entscheidung der Norweger ist - hier ihn diesen Foren gewinnt man allerdings den Eindruck, daß es eine Entscheidung der deutschen Öko-Fraktion ist, was die Norweger weisungsgemäß mit ihrem Strom anzufangen haben - finden Sie nicht?
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Mich charmiert halt die Idee, damit unsere Atomdelle zu glätten.
    Das halte ich auch für eine sehr charmante Idee; nur leider dürfte sie an schlichtem Mangel an Masse scheitern - aber das finden Sie sicher nicht?
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Und ich wäre vorsichtig andere Nationen als blöd zu bezeichnen nur weil von deutscher Seite aus das Nordseekabel auf Eis gelegt wurde.
    Oh oh oh - jetzt vertun Sie sich aber. Ich sagte, daß es den Norwegern zu blöd sein könnte – und nicht, daß die Norweger blöd wären, das haben Sie sich jetzt ausgedacht. Und daß das Kabel von deutscher Seite auf Eis gelegt wurde, ist auch ein bißchen sehr falsch - die norwegisch-schweizerische Betreibergesellschaft hat ihren Antrag vorerst zurückgezogen: Hat Ihnen das noch niemand in diesen Foren erzählt?
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Ich habe zu dem ganzen Spiel keine Meinung, mich interessiert nur was da geschieht.
    Also, dafür, daß Sie keine Meinung dazu haben, äußern Sie sich aber sehr meinungsstark und dezidiert- finden Sie nicht?
  5. #16054

    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    auf @Palmstroem, garniert mit einem Zitat von @Petra
    Nein, das wär sicher das kleinere Übel und zudem konsensfähig auf dem Weg zu den EE.
    Klimaschutz und Kosten werden jetzt als letzte Waffe in Rückzugsgefecht der Atomiker eingesetzt, jedoch nicht aus Überzeugung.
    Sie sind also GEGEN Klimaschutz? Obwohl die Welt direkt auf die 2 Grad ultimative Erwärmung zusteuert, nah der der Planet außer Kontrolle gerät, ja? Sie sind also ein zynischer Klimaleugner, wie die Klimagläubigen das bezeichnen? Wunderbar, willkommen im Club.

    Aber sagen Sie das nicht beim PIK-Potsdam, beim IPCC, bei der EU-Klima-Kommissarin oder bei Greenpeace. Da könnten Sie von den richtig harten Öko-Rolltrupps irgendwann Besuch kriegen, wie man androht - they know where you live, wie zusammengefaßt HIER nachzulesen:
    http://motls.blogspot.com/2010/04/gr...-you-live.html
  6. #16055

    AKWs sind nicht böse..

    Zitat von bernhardt11 Beitrag anzeigen
    Wer sich sonst langweilt, kann ja mal die "Argumentationslinien" der hier tätigen Atomadepten mit dem Strategiepapier, welches von fleißigen Bienchen der Kommunikationsbranche für die ehrbaren Kaufleute Leute von E.ON ausgeheckt wurde, abgleichen ... ;)


    Tja, wenn die Atommafia ihren Kunstrasen in den Blogs ausrollt und ihn für Grasroots ausgibt...
    Zitat:
    3 Empfehlungen für eine Kommunikationsstrategie
    3.1 strategie ~nd Kernbotschaften
    Strategisches Hauptziel ist die positive Beeinflussung der Kernenergiedebatte, um die
    Grundlage für eine Verlängerung der Restlaufzeiten zu schaffen. Die Thematlsierung der
    Kernenergie im Wahlkampf ist daher nicht im Sinn von _ Kernkraft, da hier das Thema
    nicht lösungsorientiert sondern polemisch debattiert wìrd.

    Die Parteien werden jedoch
    die Kernkraft auf die Wahlkampf-Agenda setzen.
    _ sollte daher drei Teilziele verfolgen,
    um sein strategisches Hauptziel zu erreichen:

    die Befürworter in der Wahlkampfphase argumentativ stärken und ausrüsten,
    mit neuen Argumenten eine Eskalation der Debatte verhindern und Brücken ins andere
    Lager erhalten und ausbauen,
    die der Kernkraft gegenüber Unentschlossenen argumentativ und emotional überzeugen.

    Das Argument der Versorgungssicherheit und der notwendigen Bedingung der nationalen
    und internationalen Kimaschutzziele (Kernenergie + EE :: KlImaschutz + Versorgungssicherheit)
    ist das Top-Thema der energiepolitischen Debatte. Auf der emotionalen
    Ebene gibt dieses Thema Hoffnung für die Zukunft.

    Die Meinungsführerschaft in der Debatte um ein sicheres Endlager ist bislang bei den
    Kernkraftgegnern. .. wir dieses Thema besetzen, Lösungen anbieten und die
    Meinungsführerschaft übernehmen. Auf der emotionalen Ebene nimmt Endlager Debatte damit eine
    große Unsicherheit, die in der Bevölkerung vorherrscht. Zitatende

    Die netten Leute von der Atomindustrie helfen den armen Menschen in Deutschland beim denken!

    Quelle:http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...rnernergie.pdf
  7. #16056

    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Richtig, auch heute ist "jedes Gramm CO2 eine Sünde ..", ganz ohne Zweifel, das bestreiten wohl nur ganz Wenige.
    Der Bewertung von Ereignissen folgen per se Prioritäten, deren Umsetzung, (macht)politischen "Zwängen" folgend, immer "Stückwerk" bleiben wird, das ist die Grundlage menschlichen Zusammenlebens.
    Das ist eine sehr schöne politische Formulierung dafür, daß man die gestern verkündete existentielle Weltuntergangsdrohkulisse, mit der man die weltweiten Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen unter Androhung von Feuer und Schwefel mal eben sachzwanghaft umkrempeln wollte, heute zweckdienlich in der Ablage zwecks späterer eventueller Neuvorlage verschwinden läßt. Weltuntergang als "gesellschaftliches Stückwerk"? LOL.
    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Das Beispiel mit dem "Heuschnupfen" nennt man "Analogon" oder auch "Parabel", gedacht um auch etwas "tumben" Menschen den Zugang zu komplexeren Themen zu ermöglichen, d.h. Ihnen Fakten in Ihnen verständlicher Form darzubieten, leider ist auch das nicht immer von Erfolg gekrönt.
    Nein, schon deswegen nicht, weil eine "Parabel" kein "Analogon" ist. Sie meinen eventuell "Metapher", in strenger Abgrenzung zur Metonymie. Man könnte evtl. auch von einer Katachrese sprechen. Aber sei's drum. Daß Sie den Klima-Weltuntergang als "Heuschnupfen" bezeichnen, dürfte aus Sicht der ganz harten Klimaschützer eher als interessengeleiteter Euphemismus zu bezeichnen sein.
    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Falls man kein Dogmatiker (im Volksmund z.B. Betonkopf genannt) ist, ist eine Änderung der Prioritäten gang und gäbe, im wirtschaftlichen sowie im sozialem Bereich (ausgemommen die vier grossen EVU's), daher nicht sonderlich "erstaunlich".
    Ja. Eine lockere, undogmatische Änderung der Prioritäten vom Weltuntergang zum Nichtmehrweltuntergang ist in der Tat in der medialen Hysterie-Gesellschaft gang und gäbe. Läßt sich auch als situationsabhängiges, chronisches Wendehals-Syndrom bezeichnen.
    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Es geht hier um eine "Gefahrenabwägung" und die fällt eindeutig "negativ" für die Kernenergie aus, egal wie Sie sich echauffieren.
    Schön. Wir halten also fest, daß der direkt bevorstehende Kernenergie-Weltuntergang in Gefahrenabwägung wesentlich schlimmer ist als der direkt bevorstehende Klima-Weltuntergang. Freut mich zu hören. Ich werde das zitieren, wenn ich wieder was von ersaufenden Eisbären und CO2-Einsparung lese.
    Zitat von wolf4321 Beitrag anzeigen
    Ihre Texte sind ja meist reine Prosa, der Sinngehalt jedoch oft dürftig.
    Och, und ich hatte sie für durchaus poetisch gehalten, auch wenn sie nicht im Versmaß daherkommen. Aber das könnte ich ändern...
  8. #16057

    Zitat von hdwinkel Beitrag anzeigen
    Na dann stellen Sie sich doch auch den zukünftigen Herausforderungen.
    Atomkraft hat keine Zukunft weil eine Bevölkerungsmehrheit sie nicht ohne Grund ablehnt, das Thema ist durch. Gleichzeitig werden Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit immer wichtiger. Die Arbeitswelt im Informationszeitalter ändert sich.
    Ideale Voraussetzungen also für typisch deutsche Tugenden: Kreativität und Unternehmertum.
    Helfen Sie doch einfach mit, die noch fehlenden Speichertechnologien zu erfinden, beteiligen Sie sich an der Entwicklung dezentraler aber intelligenter Versorgungsnetze. Sonst tun es andere.
    Die Ideen zu Speichern sind doch da und hier schon x mal
    verlinkt.
    Meine Mitarbeit bei Speichern war konkret z.B. PSKW Markersbach
    und teilweise bei Goldisthal.Ich weiß daher relativ
    gut ,was geht und was nicht.
    Problem in Deutschland ist halt nur,alles Neue (auch alt Bewährtes)ist gut,richtig,muß gemacht werden,nur nicht
    in "Sichtweite der eigenen Hütte".
    Und da kann der Radius nicht groß genug sein.
    Egal ob unter oder über der Erdoberfläche.
    Und:
    Was versten Sie unter dezentrale Versorgungsnetze
    und wofür?
  9. #16058

    Richtig interessante Studien bestellt Greenpeace.
    Das ändert aber nicht daran, dass Greenpeace lügt, betrügt und terrorisiert.
    Aus irgendein Grund gehen jedoch die Freaks die das alles als Rollkommando erledigen meist straffrei aus oder kriegen lächerliche Strafen, die aus unversteuerten Spendengeldern beglichen werden.


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