Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen?

Die Diskussionen um den Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle belasten die FDP ebenso, wie inhaltlich-politische Querelen. Ist die Partei noch auf einem Kurs, den die Wähler nachvollziehen können? Gibt es noch ein deutliches, liberales Profil? Oder muss die FDP auf lange Sicht gar um ihre politische Existenz bangen?
  1. #240

    Fakten

    Zitat von carlo55 Beitrag anzeigen
    Ohh neeee..Herr Roesler als neuer FDP Chefe....Das Grauen hat einen Namen
    Wieviel Porzellan soll der denn noch zerschlagen??
    Unser Gesundheitssystem hat dieser Lobbypolitiker
    schon kaputt bekommen.Hat der deutsche Michel denn nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera..?????? Was ist als naechstes dran ? Schuld selber der deutsche Waehler !
    Reingefallen auf die“liberalen und freiheitlichen Parolen“
    Freiheit und Liberalitaet gibt es eben nur fuer die Milllionarios.Bei den „Normalos“ wir de gekuerzt.
    FDP nein Danke !.Die gehoeren abgewaehlt basta !!
    Wie hätten Sie denn gerne unser Gesundheitssystem finanziert? Und kann mir mal einer sagen, wie sonst unser Selbstbedienungsladen Deutschland (Rentenversicherung, Krankenvers., Pflegevers., Hartz, Subventionen, Euro-Rettungsschirm etc.) in Zukunft generell finanziert werden soll? Gleichheit für alle und ab in die Versenkung? Wir sind doch schon in einer schleichenden Diktatur angekommen!
  2. #241

    Danke für diesen Vorschlag

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Was er bislang abgeliefert hat, ist genau so grauenhaft wie das Chaos des Außenministers. Wenn alle 4 Minister zurücktreten wäre es der charmanteste Vollzug. Wohl eher muss die FDP langfristig um ihre Existenz und Regierungsfähigkeit bangen. Man weiß ohnehin nicht, welchen Haufen man noch wählen kann.
    Ja bitte, alle 4 fort mit Schallgeschwindigkeit - obwohl es da in dieser Regierung noch einige ,,Schwarze" gibt, die gleich mitgehen könnten.
  3. #242

    Wer braucht diese Partei noch ?
  4. #243

    Gespannt!

    Zitat von HenriCross Beitrag anzeigen
    Ist nicht so! Zunächst muss gesagt werden, dass die vorübergehende Absenkung des Krankenversicherungssatzes von 15,5% auf 14,9% wieder auf den ursprünglichen Wert zurück geführt wurde. Zweitens war Rössler maßgeblich am Bürgerentlastungsgestz 2010 beteiligt! Zitat aus dem Handelsblatt: "Mit dem Bürgerentlastungsgesetz können ab 2010 die Krankenkassenbeiträge besser abgesetzt werden. Das führt teilweise zu massiven Steuerentlastungen."

    Wenn man in diesem Forum korrekt mitdiskutieren will, muss man auch Fakten benennen und nicht nur polemisieren!
    Na dann bin ich ja mal gespannt - ich habe die Einkommenssteuererklärung für 2010 noch nicht gemacht. Jedenfalls habe ich ab Jan. 2011 bei gleichem Brutto weniger Netto als letztes Jahr und dabei erhebt meine Krankenkasse keinen Zusatzbeitrag. Und zudem ist jetzt eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung im Gespräch.
  5. #244

    Richtungsänderung

    Zitat von Iggy Rock Beitrag anzeigen
    Ich bin noch immer ziemlich verwundert, dass ausgerechnet Rösler Westerwelle beerben will. Ein nervöser gut gelaunter Zauberer mit halbgarer Gesundheitspolitik, ist das wirklich eine Alternative? Belustigend, dass ausgerechnet jene neue in Hamburg ebenfalls nach vorne geht, deren Namen mir partout nicht einfallen will, vermutlich weil sie ihre Polittalkshowtingelrunden noch nicht wirklich begonnen hat und nur als hübsches Gesicht in den Medien herumlächelt.

    Brüderle ist gewiss auch keine Lösung, noch nicht einmal für einen Übergang, bleibt noch Herr Hahn aus Hessen, der merkwürdigerweise momentan ziemlich still geworden ist. Wer ihn hier im Wahlkampf erleben durfte, merkte allerings überdeutlich, welche Ziele der Mann wirklich hat, jenseits der üblichen Westerwelleversprechen, die er locker herunterbeten konnte.

    Wenn ich allerdings etwas von "Neuausrichtung" in diesen Tagen lesen muss, ahne ich nichts gutes. Herr Lindner deutete bereits an wohin die Reise gehen soll, natürlich würde das der FDP ein paar Wähler zurückbringen, aber um welchen Preis? Noch weniger Unterschiede in der Parteienlandschaft, das macht das Wählen derselben allenfalls beliebiger, was wiederum zu sinkender Wahlbeteiligung führen wird. Die Kuschelkanzlerin taktiert allerdings perfekt, obwohl diesmal schon der zweite Koalitionspartner wegen eigenen, unhaltbaren, Wahlversprechen auseinanderfällt, bleibt sie fest im Sattel, obwohl sie jede Kehrtwende auch mit der Union vollzieht. Die FDP ist nun zur Umfallerpartei geworden, die nebenbei Hochstapelei mit Populismus und Klientelbedienung im Programm hat, da half auch die erbärmliche Hetze gegen Arbeitslose nicht mehr.
    Die Umfallerpartei ist in erster Linie mal die CDU - von SPD zur FDP, und jetzt das Vorspiel mit den Grünen. Bei der FDP wird sich was ändern, weil es nciht nur die Mandatsträger in Berlin gibt, sondern auch ganz normale FDP-Mitglieder, die sich wahrscheinlich das Elend jetzt und in Zukunft nicht mehr mit ansehen wollen. Ohne Änderung in der Prgrammatik wird es massenweise Parteiaustritte geben (das haben nach meiner Kenntnis schon einige FDP-Landesverbände angedeutet).

    Das Wort Klientelbedienung kann ich nicht mehr hören. Die grünen haben die Solarbranche gestopft - was ist das denn?
  6. #245

    Rentenversicherung - Selbstbedienungsladen für wen?

    Zitat von HenriCross Beitrag anzeigen
    Wie hätten Sie denn gerne unser Gesundheitssystem finanziert? Und kann mir mal einer sagen, wie sonst unser Selbstbedienungsladen Deutschland (Rentenversicherung, Krankenvers., Pflegevers., Hartz, Subventionen, Euro-Rettungsschirm etc.) in Zukunft generell finanziert werden soll? Gleichheit für alle und ab in die Versenkung? Wir sind doch schon in einer schleichenden Diktatur angekommen!
    Wie bitte - so gut wie alle jetzigen Rentner (außer vielleicht die Hinzugekommenen aus der ehemaligen DDR - das lassen wir mal außen vor) haben in die Rentenversicherung eingezahlt! Es ist schon eine Frechheit dann von Selbstbedienungsladen zu reden.

    Wenn Sie dies hinsichtlich der Beamten tun würden, die nie etwas einzahlen und trotzdem eine gute Pension erhalten, wäre das ja zu verstehen.

    Selbt bei einem unteren mittleren Einkommen hat man fast 50 % Abzüge, 20,6 % derzeit allein für die Sozialversicherung - was soll da das Gerede von Selbstbedienungsladen, das müssen Sie erklären.
  7. #246

    ja, das frage ich mich auch schon lange!

    Zitat von acores1 Beitrag anzeigen
    Wer braucht diese Partei noch ?
    Der Wähler braucht diese Partei nicht - wohl aber die Partei den Wähler!

    Was soll es jetzt eigentlich bringen, wenn die "führenden Nullen" in BaWü geschlossen zurücktreten? Der Wert der Partei ändert sich doch deshalb nicht..;-)
  8. #247

    laßt sie sterben die FDP

    Wenn ausgerechnet Rösler und Homburger, die Demission von Westerwelle fordern beweist die FDP, britischen, schwarzen Humor. Ich liebe ihn. Der Rösler hat ein Ding hingelegt, nennt sich Gesundheitsreform, ist aber alles andere und Homburger, ich weiß nicht mal wo ich anfangen soll. Ein Totalausfall ohnegleichen.
  9. #248

    .

    Zitat von MatzeH Beitrag anzeigen
    Ganz genau. Deutschland braucht eine Partei, die den Freiheitsanspruch der Bürger gegenüber dem Staat durchsetzt und dabei aber gleichzeitig auf die Verantwortung der Starken für das Gemeinwohl und die Verantwortung der Schwachen für sich selbst pocht. Um hier Missdeutungen vorzubeugen. Damit meine ich, dass auch die Schwachen eine Verantwortung dafür haben, sich so weit wie möglich selbst zu helfen und sich nicht aussschließlich auf andere zu verlassen.
    Deutschland braucht eine Partei, die das Wort 'Eigenverantwortung' nicht dazu benutzt, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Daher braucht Deutschland wirklich eine Partei, die die Freiheit der Bürger und die damit einhergehende Verantwortung aller immer wieder neu auslotet. Aber es braucht keine Partei, die die Freiheiten für ihre Klientel einfordert und die Verantwortung auf den Rest abwälzt. Gell, liebe FDP?
    Ihr Beitrag als Präambel für eine neue FDP, das würde dem Parteiengefüge gut anstehen
  10. #249

    Die FDP muss die Interessen des ganzen Volkes beachten!

    Zitat von HenriCross Beitrag anzeigen
    Wie hätten Sie denn gerne unser Gesundheitssystem finanziert? Und kann mir mal einer sagen, wie sonst unser Selbstbedienungsladen Deutschland (Rentenversicherung, Krankenvers., Pflegevers., Hartz, Subventionen, Euro-Rettungsschirm etc.) in Zukunft generell finanziert werden soll? Gleichheit für alle und ab in die Versenkung? Wir sind doch schon in einer schleichenden Diktatur angekommen!
    Studieren Sie mal die Vorschläge der SPD, der Grünen und der Linkspartei für eine Bürgerversicherung. Oder meinen Sie, dass die FDP bessere Vorschläge für eine gerechte Krankenversicherung,Pflegeversicherung, Rentenversicherung u.a. parat hat. Bis jetzt wurden nur Veränderungen zu Lasten der Geringverdiener und der Rentner vorgenommen. Deutschland besteht nicht nur aus 10 % Besserverdienern, Die FDP müsste aber in erster Linie die große Mehrheit der Bevölkerung beachten, wenn sie als Partei eine Daseinsberechtigung haben will.