Forum: Politik
Muss die FDP um ihre politische Existenz bangen?
Die Diskussionen um den Vorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle belasten die FDP ebenso, wie inhaltlich-politische Querelen. Ist die Partei noch auf einem Kurs, den die Wähler nachvollziehen können? Gibt es noch ein deutliches, liberales Profil? Oder muss die FDP auf lange Sicht gar um ihre politische Existenz bangen?
- #1800 04.10.2011 18:31 von
Die Wende und ihre Aspekte sind doch ein ergiebiges Thema, nicht wahr, sogar wenn es um die FDP geht. Ich gebe Ihnen eine der vielen möglichen Antworten auf Ihre Frage: die "Untertanen" konnten die Diktatur, die Regierung und den Staat der SED deswegen so relativ einfach abschaffen, weil die sich ohne Gegenwehr abschaffen/abwählen ließ. Diese "Option" haben Sie heute nicht noch einmal.
- #1801 04.10.2011 20:48 von
- #1802 05.10.2011 09:57 von
Fakt ist der Lack ist ab!
Lieber Berg Sie können solange wie Sie wollen alles Versagen und verniedlichen sowie beschönigen wie Sie wollen!
Fakt ist, der Lack ist ab!
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert!
"Doch Panorama-Recherchen haben ergeben: Die FDP-Politikerin kommt ihrer Arbeit völlig unzureichend nach. Die Sitzungen des Petitionsausschusses, der einzige Ausschuss, in dem sie Vollmitglied ist, schwänzt sie seit fast zwei Jahren. Öffentliche Termine außerhalb des Europäischen Parlaments nimmt sie offenbar seit Monaten nicht mehr wahr."
http://daserste.ndr.de/panorama/arch...in137_p-2.html
Es ist auch klar, dass die handelnden FDP Protagonisten, nichts aber auch rein garnichts für diesen Staat, und sein Gemeinwesen übrig haben!
Am Ende von diesem Beitrag ist ganz klar ersichtlich für wen diese Klientel Partei Politik macht!
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanal...m-Finanzsteuer - #1803 05.10.2011 10:12 von
Die Frage war: welche Optionen gibt es heute nicht mehr, um das System, den eigenen Staat, die Diktatur abzuschaffen. Dass Wahlergebnisse, wie auch immer si ausfallen, etwas am System (Kapitalismus), am Staat (GG) oder and der Diktatur (des Geldes) etwas ändern können, bezweifle ich stark. Die Prozente sind nur ein demokratisches Mäntelchen.
- #1804 05.10.2011 11:12 von
Auf die FDP direkt hatte ich meine Antwort auf die Frage nicht nach den damaligen und heutigen Optionen nicht bezogen. Es stimmt zwar, dass heute die Wähler schneller ihre Gunst von einer Partei auf die nächste richten. Meist gut begründet und völlig zu Recht. Es ist aber noch lange nicht erwiesen, dass durch dieses "demokratische" Tische- und Stühlerücken, durch Rücktritte und Abdankungen, durch "neue" Parteien besser regiert wird, als durch erfahrene größere "Volks"-Parteien.
- #1805 05.10.2011 20:48 von
Hervorhebung von mir.
Genau darum geht es den Piraten ja nicht.
Es geht um die Freiheit des Internets, nicht um die persönlichen Daten, die man z.B. bei Google, Facebook, Twitter oder ähnlichem absondert, ohne genau zu wissen, was man eigentlich preisgibt.
http://www.berlinonline.de
http://www.weser-kurier.de
http://www.kleinezeitung.at
http://www.europe-v-facebook.org/EN/en.html
http://www.taz.de
http://www.bild.de/digital/internet/...3562.bild.html
Sie sehen, selbst die BLÖD hat da mitgemischt.
Freiheit für alle ja, aber nicht für meine Daten. - #1806 06.10.2011 10:00 von
Aufruf zur Geduld
Zugegeben: Ich habe dazu nicht halb so viele Artikel gelesen wie Sie; mein Urteil bezog sich auf Auskünfte diverser Parteimitglieder vor TV-Kameras. - Aber vielleicht warten wir einfach mal ab, bis die sich untereinander geeinigt haben. In der Zwischenzeit scheint mir nur eines sicher: Ausgerechnet den "Empfehlungen" von BILD werden die "Piraten" ganz gewiss nicht folgen. "Und das ist auch gut so", wie Berlins Regierender einst sagte... ;-)
- #1807 06.10.2011 11:58 von
FDP-Nachfolgepartei?
... Hier geht es um die FDP, deren Existenz und deren Glaubwürdigkeit, nichts anderes .... keine Partei X keine Y....
Das in Zeiten einer Unsicherheit im Finanzlager, von Banken möchte ich nicht mehr sprechen, (Casinos und Wettbüros wäre zutreffender)
.. eine Partei welche sich für die Belange der Wirtschaft verbal stark macht, nach außen ein Bild der Zerrissenheit, Uneinigkeit und Inkompetenz abgibt.... = FDP?
Parteimitglieder? ... es erinnert mich an den Kalauer von Ronald Reagen: " ..in fünf Minuten wird der Kreml bombardiert...""
Die nächsten Sachverständigen in Wirtschaftsfragen dürften die "GRÜNEN" sein, aufgrund der Einheitlichen Parteiinhalte. - #1808 06.10.2011 17:50 von
Unsterblich
Libereales Gedankengut ist Freiheit und das Verlangen der Menschen nach Freiheit wird immer unsterblich bleiben. Damit auch die FDP.
Die gesellschaftlichen und historischen Erfolge der FDP sind beachtlich. So war die FDP die erste Partei nach dem Krieg, welche sich für ein Ende der Entnazifizierung erhob. Und auch das deutsche Wirtschaftswunder ist eine Leistung der liberalen Denker dieses Landes.
Die FDP ist das moralische Rückrad der Bundesrepublik Deutschland und der Leuchtturm der Kompetenz im parteipolitischen Meer der Unwissenheit.
Doch der FDP geht es nicht nur um die große Politik, sondern auch um die Anliegen der "kleinen" Bürgerinnen und Bürger.
Der FDP ist die Sicherung von zehntausenden Arbeitsplätzen im Gastronomiegewerbe sowie der Ausstieg aus der Kernkraft zu verdanken. Aber auch ein zukünftiger Mindestlohn wird die deutliche Handschrift der FDP tragen. Ebenso eine deutliche Absenkung des Spitzensteuersatzes.
Die FDP vergisst niemanden und beteiligt alle Bürgerinnen und Bürger am Erfolg der Freiheit. - #1809 06.10.2011 18:22 von
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