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Milleniumsziele - was haben die Vereinten Nationen erreicht?

Vor zehn Jahren hat sich die Uno acht "Milleniumsziele" gesetzt: Armut und Hunger sollen unter anderem bis 2015 bekämpft, die Gleichstellung der Frau vorangetrieben und die Gesundheit von Kindern und Müttern verbessert werden. Auf einem Gipfel in New York ziehen mehr als 100 Staats- und Regierungschefs nun Bilanz. Was ist Ihre Meinung? Können diese Ziele erreicht werden? Haben die Industrieländer genug getan?
  1. #1

    Zwischenbilanz gar nicht so schlecht

    Die Menschheit wächst rapide – die Zahl der in absoluten Armut lebenden ist dagegen stabil oder sinkt – so schlecht sieht es also gar nicht aus. Ansonsten finde ich es absurd wenn die „Welt“ (gemeint ist hier ja die so genannte erste Welt) beschließt Armut und Hunger bis irgendwann zu halbieren. Als hätten die, die dies beschlossen haben, in der Hand. Wenn die Bevölkerung in Entwicklungsländer weiterhin so wächst und die der Industrieländer so rapide abnimmt, werden wir die Karre gegen die Wand fahren – egal wie gut oder schlecht die Zwischenbilanzen aussehen.
  2. #2

    Zitat von SaT Beitrag anzeigen
    Die Menschheit wächst rapide – die Zahl der in absoluten Armut lebenden ist dagegen stabil oder sinkt – so schlecht sieht es also gar nicht aus. Ansonsten finde ich es absurd wenn die „Welt“ (gemeint ist hier ja die so genannte erste Welt) beschließt Armut und Hunger bis irgendwann zu halbieren. Als hätten die, die dies beschlossen haben, in der Hand. Wenn die Bevölkerung in Entwicklungsländer weiterhin so wächst und die der Industrieländer so rapide abnimmt, werden wir die Karre gegen die Wand fahren – egal wie gut oder schlecht die Zwischenbilanzen aussehen.
    Die Arbeitslosenstatistik sieht auch nicht so schlecht aus...

    Tagträumer!
  3. #3

    ?

    Vergleicht man die Summen für die Rüstung mit den Summen für die Armutsbekämpfung wird klar welche Ziele wirklich verfolgt werden.

    Das die Armut beseitigt werden soll ist doch nicht mehr als ein Lippenbekenntnis!
  4. #4

    Grafik verwirrend

    Die zum Artikel gehörende Grafik mit dem tendenziösen Titel:"Lähmende Hilfe?" zeigt angeblich den Anteil von Entwicklungshilfe am BSP des jeweiligen Landes.
    In Liberia beträgt dieser Anteil 185%. Das ist wirklich sehr erstaunlich.
  5. #5

    Milleniumsziele - was haben die VereintenNationen erreicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor zehn Jahren hat sich die Uno acht "Milleniumsziele" gesetzt: Armut und Hunger sollen unter anderem bis 2015 bekämpft, die Gleichstellung der Frau vorangetrieben und die Gesundheit von Kindern und Müttern verbessert werden. Auf einem Gipfel in New York ziehen mehr als 100 Staats- und Regierungschefs nun Bilanz. Was ist Ihre Meinung? Können diese Ziele erreicht werden? Haben die Industrieländer genug getan?
    Übergenug haben die Industrieländer getan, allerdings kommt doch kaum etwas bei den Betroffenen an. Statt Geld sollte lieber Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden, wobei in den verschiednen moslemisch geprägten Länder wie Sudan, Soamlia etc., verheerende Zustände herrschen.

    Da kann man dann nichts tun!
  6. #6

    Das kann ja kaum klappen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor zehn Jahren hat sich die Uno acht "Milleniumsziele" gesetzt: Armut und Hunger sollen unter anderem bis 2015 bekämpft, die Gleichstellung der Frau vorangetrieben und die Gesundheit von Kindern und Müttern verbessert werden. Auf einem Gipfel in New York ziehen mehr als 100 Staats- und Regierungschefs nun Bilanz. Was ist Ihre Meinung? Können diese Ziele erreicht werden? Haben die Industrieländer genug getan?
    Das kann ja kaum klappen, solange die Multimilliardäre auf unserem Planeten weiterhin auf Ausbeutung und Unterdrückung setzen und damit einen Riesenerfolg haben. In den letzten zehn Jahren ist das Vermögen der HNWI ("High Net Worth Individuals) konstant gestiegen, obwohl auch diese Gruppe der Ultrareichen in 2008 erhebliche Rückschläge hinnehmen musste.
    Währenddessen sind die Einkommen der abhängig Beschäftigten kaum gestiegen und die weiterhin zunehmende Automatisierung lässt für die extrem verarmte und unterbeschäftigte Unterschicht dieser Welt keine Chancen aufkommen, ihre Situation zu verbessern.
    Die Finanzwirtschaft ist am Ende iher Möglichkeiten angekommen, da können UNO-Programme die Not vielleicht ein wenig lindern.
    Signifikante Verbesserungen sind ohne eine komplette Umstellung des Weltwirtschaftssystems kaum zu erwarten.
  7. #7

    Wer sich die Detaildaten anschaut

    wird feststellen, dass das groesste Problem wie nun schon seit Jahrzehnten Zentral- und Suedafrika sind. Fast ueberall sonst (China, Suedostasien - mit Ausnahme von Indonesien), Lateinamerika, auch die Staaten des frueheren COMECONS scheint es entweder rapide oder doch zumindest gemaechliche Fortschritte zu geben. Und dort wo es ausserhalb Afrikas nur zoegerliche oder keine Verbesserungen gibt sind es oft Konflikte, Kriege oder schier die Ueberbevoelkerung, of auch die Korruption (Indien, Indonesien, Pakistan, Philippinen) die als Hauptursachen dafuer auszumachen sind. Nur: warum sieht man Fortschritte in Malaysia, Thailand, China, Suedkorea, selbst Russland und Mexiko und keine z.B. im Kongo. Statt wie die UNICEF gebetsmuehlenartig darauf hinzuweisen, dass die Hilfe bei den Aermsten der Armen nicht ankomme (warum tut die UNICEF mit ihren Millardenbudgets dann nicht etwas dagegen?) und man deshalb noch mehr Gelder benoetige (plus wahrscheinlich Herrscharen von NGOs mit grossen, weissen Gelaendewagen) ist es angebracht sich mal ein paar Dinge bei den Laendern abzuschauen, die den Absprung von einer hungerenden Gesellschaft ohne riesige auslaendische Hilfe geschafft haben. Also z.B. China. Warum kommt heutzutage fast jedes Elektronikgeraet von dort, der Computerschip aus Malaysia, die Hartplatte aus Thailand, der Rasenmaeher aus Mexiko und nicht aus Kenia, Peru, Afghanistan, Aegypten oder Uganda ?

    Wir sind doch fest ueberzeugt, dass es weder an Rasse, Religion, Hauptfarbe etc liegt. Woran dann ? An den jeweiligen Regierungen ? Wahrscheinlich richtig geraten. Die Loesung kann dann ja wohl kaum darin liegen jenen Regierungen, die so total versagen, auch noch mit Hilfgeldern die Macht zu verlaengern. Sondern nur darin tabulos und auch mit dem Entzug von liebgewordenen "goodies" Anleitung dazu zu geben, wie man z.B. das chinesische Modell umsetzen kann. Nein, das Argument, Afrika gehe es so schlecht weil dessen Bodenschaetze ausgebeutet werden kann nicht gelten. In Singapur, Hong Kong, Korea, auch Daenemark gab es keine oder nur wenige Bodenschaetze und dennoch gab es innerhalb eines halben Jahrhunderts (z.B. von 1900 bis 1950) trotz WW 2 enorme Fotschritte.
  8. #8

    Hunger ? Die EU hätte Reserven für Alle !

    Deutsches Kommissbrot im Container zu den Hungernden, Milch im Tetrapack hinterher.
    Dazu Fäßer voller Olivenöl, Hirse und natürlich Getreide aller Art.

    Liebe UN - so lasset doch die EU-Bauern den ersten Butterberg in Afrika errichten und EU-Schweinehälften von Cacablanca bis Kapstadt aufreihen.

    Bei ca. $2 je Nase/ Tag würde das regionale Einkommen reichen um all die EU-Leckereien auch zu kaufen.
  9. #9

    Überbevölkerung ist Hauptproblem!

    Hauptgrund für die Armut ist die Überbevölkerung.

    Wenn das nicht in den Griff gebracht wird, dann knallt es bald!
    Entweder gibt's dann Massensterben im großen Stil, Kriege ohne Ende, oder sogar ne neue Völkerwanderung.

    Es ist nun mal so:
    - dass die Anbauflächen begrenzt sind und durch die Dessertifikation noch schwinden.
    - neue Anbauflächen nur auf Kosten der Natur gewonnen werden können, die widerrum gravierdene Auswirkungen haben (z.B. abgeholzter Regenwald als CO2-Absorbierer)
    - mehr Menschen brauchen mehr Ressourcen und Energie, doch die Förderung von fossilen Brennstoffen hat sein Limit beinahe erreicht/vielleicht sogar überschritten.
    - der Klimawandel ist real und verursacht steigende Zahl an Naturkatastrophen, die zu weiteren Wanderungsbewegungen führen.
    - die Forschung ist heute längst nicht so weit, Antworten zu haben für die Ernähungsprobleme und Energieprobleme der Zukunft und sich darauf zu verlassen, dass die Wissenschaft sie schon Finden wird extrem naiv und töricht ist.

    Ein möglicher Vorschlag zur Lösung des Problems schreib ich hier lieber nicht, sonst wird der Beitrag wohl noch zensiert.


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